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Diskutiere im Thema "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 195

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    huhu, ich habe damals nach der Diagnose meine Eltern darrüber eingeweiht...... da sie über Adhs nichts wußten, haben wir uns gemeinsam schlau gemacht....bzw ich hab ihnen ein paar infos besorgt. daraufhin kam dann ....das erklärt einiges... aber wir kennen dich ja nicht anders.....

    Ich hatte damals bei der ersten Ausbildung einen Kollegen der mich mit der Nase auf Adhs gestoßen hat, da er selbst betroffen ist. Da hatte ich dann jemanden zum reden und fragen stellen.

    Meinem Freund hab ich es auch gesagt, immerhin sind wir nun seit 7 Jahren zusammen und wollen auch bald mal heiraten....
    Im Freundeskreis weiß es hier nur eine, da Ihr Sohn auch betroffen ist und wir uns so ein wenig austauschen.....
    In meiner jetzigen Ausbildung wissen es mein Klassenlehrer, da ich mir den Druck von der Schulter schmeißen mußt und ein Klassenkamerad. Beim Klassenkamerad war die Antwort.... das erklärt einiges... aber auch einige fragen kamen von ihm.... Er hat es also Positiv aufgenommen.
    Mein Klassenlehrer hat es auch verstanden und neutral gesehn. Er fragte mich nach Problembereichen und wie mich das Ads im leben beeinflusst positiv sowie negativ. Wir unterhielten uns eine ganze weile und er fasst es gut auf. Sagte aber auch, das er Leistung sehen will und jeden hier gleich behandelt, was ich auch völlig ok finde.

    Reden tu ich aber sehr sehr wenig darüber...... es bringt eh nichts darüber zu reden, weil ich durch meine andere Ansicht das meiste eh nicht so verstehe oder wahrnehme wie die anderen.

    Lg

  2. #12
    Lisamarie

    Gast

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Ich habs Freunden erzählt und zum Teil auch Unterlagen dazu gezeigt. Ich hab bisher keinen einzigen getroffen, der nicht an das Vorliegen eines AD(H)S bei mir geglaubt hat.
    Alle waren sich einig, dass das wie die Faust aufs Auge passt.

    Meiner Familie sag ich nichts darüber, irgendwie schäme ich mich und habe Angst, dass sie mir nicht glauben oder denken, dass ich mich wichtig machen will.

    Seit der Verdacht im Raum steht, fällt mir auch erstmal auf, wie viele Leute aus meinem persönlichen und beruflichen Umfeld mich auf AD(H)S auf mehr oder weniger versteckt (teils witzige) Art stoßen.

    Da hört man so Sachen wie "nimm doch mal Ritalin", "hyperaktiv", "du hast ja schon fast ADHS".... etc...

    Nichtsdestotrotz zweifle ich praktisch täglich daran, ob ich tatsächlich in wenigen Monaten zu meinem Diagnosetermin gehen soll oder nicht. Was ändert es denn schon groß, obs diagnostiziert ist? Vor allem wenns mir gerade nicht schlecht geht. DAnn halten die mich doch dort für eine Vollidiotin, weil ich trotz Zufriedenheit nach einem Problem (Diagnose) suche..... was meint ihr?

  3. #13
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 371

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    aufgrund der lange warteliste von therapeuten etc, macht es kein sein sich die Diagnose zu holen - kannst eh nicht viel damit anfangen

    Aber die warteliste wird auch nicht kürzer, wenn du dir die diagnose nicht holst. In der Zeit, wo es dir gut geht, könntest du dich in entsprechende wartelisten eintragen ....
    bis es dir mal schlecht geht, hast dann einen ansprechpartner

    Ich glaube, das heißt antizyklisches handeln

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 62

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    hallo zusammen...und ich würde sehr gern noch mehr Antworten zu lesen bekommen- tolles Thema...aktuell für mich
    denn ich habe ja erst vor kurzem die Diagnose bekommen, den Verdacht hatte ich schon länger...aber war aufgrund Drogenvergangenheit verunsichert!..Bzw. aufkommender Depressionen

    Meine Ellis, bzw.meine Mum zeigt einerseits verständnis dafür, " ja früher hatte das keinen Namen, alle haben gedacht Du seist unerzogen, obwohl wir Dir doch ein strukturiertes Leben vorgelebt haben", dennoch, da es für mich wie gesagt neu ist, die Klarheit zu haben, fällt mir oft bei Gesprächen aus dem Mund "siehste und das ist bei ADHS´lern so"...das meine Mum sagt," nun entschuldige doch nicht alles damit"...das kränkt mich öfters. Mein Dad meinte..."ach neumodischer Kram, für alles haben die ne Diagnose heute...früher gabs das nicht, hahahaha...und ich denke, er ist genau der >gen-Übermittler dafür!...Ihm aber das zu versuchen, zu erklären?? unnütze Zeitverschwendung, er würde und könnte das einfach nicht verstehen!...

    Klinge ich unsortiert?...komme mir gerade so vor.....
    Mein Freund (wo ich mir da gar nicht sooo sicher bin, ob er nicht auch von adhs betroffen ist!)...der von der Zeit der Testung, bis zur Diagnose schon an meiner Seite war, verdreht oft die Augen, aber versucht meine Gedanken und Neuigkeiten (teils hier durchs Forum und lesen von Büchern) zu verstehen..und aufzunehmen, sagt er....aber ich bin der Meinung, das er mein gesagtes nicht wirklich aufnimmt/ verinnerlicht...vllt verlange ic da auch zuviel??
    Eigtl. wollte ich es hier ganz kurz machen..geht Gedanklich meist nicht...und auf ausführliches schreiben, fehlt mir dann wieder die Lust (also ich verliere sie mittendrin;=()...Sorry...Müde bin ich och noch dazu...scheiss Schlafstörungen;=( ...und Wetten, schlafen kann ich trotzdem nicht, weil mir das jetzt Koppfi..... verschafft, grrrrrrrrrrrrrrr......

    Zu meinem Umfeld, schreibe ich mal dann wieder, wenn ich Lust darauf hab und fit genug bin! Okay....?

    Ürks, biedert mich meine Haltung und Aussage dazu gerade an !!

    Bitte verzeiht....
    Lg Dannyme

  5. #15
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 259

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Also meine Eltern haben das sofort so hingenommen und unterstützen mich, meinen Freunden habe ich gesagt, dass ich ADS habe und sie behandeln mich seit dem rücksichtsvoller.


    lG

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 45

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Uff. Ich nehme Euer Strukturangebot nur zu gerne an und zweiteile also.

    1. Reaktion des Umfelds
      Meine Familie kennt mich nicht anders; das Kind hat jetzt einfach nur einen Namen. Aber seither können meine Geschwister besser formulieren: "Du denkst zu schnell, wir kommen nicht mit". Für meine beste (und einzige) Freundin hat sich nicht die Bohne etwas geändert, sie ist nach wie vor ein Fels in der Brandung. Beide, Familie und Freundin, versuchen auch nicht, mich mit Rat-Schlägen zu torpedieren. Meine Exen sind genau aus diesem Grund meine Exen: sie kamen nicht damit zurecht. Intellektuell ja, aber "verstehen" bedeutet nicht immer "verstanden", und "verstanden" bedeutete in diesen Fällen eben nicht "einverstanden". Tochter und Mutter meines Mannes, der mich trotz (oder wegen) ADS vor zwei Monaten nach fünf Jahren des "Zusammenraufens" heiratete, kommen immer noch mit den üblichen Sprüchen wie "reiß Dich zusammen" - sie haben es weder intellektuell verstanden noch WOLLEN sie es verstehen... Mein Mann nimmt es mit ganz, ganz viel Humor - und noch mehr Liebe. Das ist für mich ein Geschenk, dessen Größe ich nicht in Worte zu fassen vermag...
    2. "Outen". Die Reaktionen in meinen diversen Berufen (viele Beziehungen, viele Umzüge, viele verschiedene Jobs....) waren sehr unterschiedlich, deswegen will ich auch niemandem mehr raten. Vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit zwei Vorgesetzten (ich putze zur Zeit - Putzfrau mit Diplom, nicht diplomierte Putzfrau ). Die eine kann mit "ADS" gar nichts anfangen, die andere schon, und da sie die höhergestelltere ist, geht es mir jetzt im Job besser. Ich habe aber auch schon absolute Ignoranten erlebt! Ich habe immer noch Schwierigkeiten, darüber zu reden, aber vielleicht tut es mir ja gut, wenn ich es hier einmal versuche:
      Vor einiger Zeit bekam ich ein Jobangebot bei der hiesigen Zulassungsstelle. Arbeitsauftrag: Datenerfassung. Da ich arbeitslos war, machte ich zunächst eine 14-tägige Trainingsmaßnahme, und dann sollte die Einstellung erfolgen. Mir ging es in diesen 14 Tagen von Tag zu Tag schlechter, weil stupide Datenerfassung absolut nichts für die Tochter meiner Mutter ist! Wie das bei Einstellungen im öffentlichen Dienst so ist, musste ich zur amtsärztlichen Untersuchung. Bogen ausfüllen, rein zum Arzt. Er liest den Bogen durch. Seine Reaktion: "Sie haben ADS und wollen DIESEN Job machen? Der ist doch überhaupt nichts für Sie!" Endlich mal ein Arzt, der auf Anhieb versteht, was ADS für den ganz konkreten Joballtag bedeutet! ER kann differenzieren, der Personalchef aber nicht, denn als es um das nächste Angebot ging (Arbeiten mit Menschen OHNE Papierkram! - für mich das größte, was es überhaupt gibt, denn es gibt für mich nichts interessanteres und abwechslungsreicheres als Menschen, und in den Jobs war ich RICHTIG gut - wenn nicht der Papierkram gewesen wäre, an dem ich in mehreren Jobs kläglich scheiterte bis zur Kündigung), lehnte er meine Bewerbung (Frauen und Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt - beides trifft auf mich zu) kategorisch ab. Ich frage Euch: hätte ich bei der amtsärztlichen Untersuchung mein ADS verschweigen sollen? Ich glaube nicht! Aber mit den Folgen muss ich nun leben - und erstmal weiter putzen . Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf - ich habe immerhin noch ein halbes Leben vor mir -, den für mich richtigen Job zu finden, der auch meinen Geist füttert. Wenn nicht, dann eben nicht, aber schön wäre es... So, ich schreib mal eben ein oder zwei Kapitel an meinem Buch weiter und wünsche Euch einen guten Start in eine schöne neue Woche!

  7. #17
    wolke-7

    Gast

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Hallo:-)

    Also, ich habs mal in der kita gesagt, wo ich gearbeitet habe- da waren in unserer gruppe auch träumer u zappelphillips u auf die konnte ich gut eingehen u auch den anderen erziehern etwas mitgeben.
    Im praktikum (reisebüro) wo ich völlig überfordert war, wäre das undenkbar, denn dann hätte ich gehen müssen (musste ich dann sowieso- die haben im kleinen 1-arbeitgeber-büro überleben u hart arbeiten müssen u da kommen träumer nicht gut...zumindest hätte ICH das nicht überlebt...
    ansonsten sag ich es bekannten u freunden u da ich selbst damit gut umgehen kann, ist es für die anderen auch nix dramatisches. Ich selbst erlebe das nunendlichwissen als erleichterung u kann mich(endlich) annehmen, weil ich nun VERSTEHE, was ich tu u nicht tu u dieses mich trotzdem annehmen kommt auch so rüber u wieder zurück. Neidisch (???) u giftig werden nur menschen, die selbst überfordert sind mit was auch immer (mussten sich alles hart erarbeiten, würden eigentlich auch (??) aussbrechen u was anderes machen usw), von denen kommen dann solche bemerkungen wie alles-ausreden u muss-man-sich eben-mal-zusammenreißen usw..da ich aber dahinter guck, warum einer so reagiert, kann ich ihn dann gut verstehen u das zeig ich auch u er entspannt sich, weil er verstanden wird. Am ende zeigen sie mit ihrem gift nur, das wir der spiegel für ihre eigenen dinger, die sie laufen haben, sind.
    lbg wolke-7

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 85

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    kerry schreibt:
    Hallo Silke,

    das ist gar nicht so ein unproblematisches Thema. Ich habe auch oft gedacht das ich eine falsche Selbstwahrnehmung habe, aber es ist viel mehr so, das andere meinen Kampf normal zu sein, nicht mitbekommen, sondern nur sehen das ich , naja was überdreht aber sonst normal wahrnehmen. Ausser meine Familie, die ja dann doch MEINE normal Seite mitbekommen.
    Outen tue ich mich vorsichtig. Ich versuche erst mal den Begriff ADHS zu vermeiden, wegen der Vorurteile. Ich sage das ich eine bio-chemische Störung im Gehirn habe, und das "schockt" die Menschen erst mal etwas, was mir die Tür öffnet und die Menschen hören zu und bedauern. Erst nach ein paar Erklärungen sag ich (nicht immer) das es ADHS ist.
    Und dann kommt zu 99% die Bemerkung : das wußte ich ja gar nicht, das das so ist!

    Ich hoffe es hilft etwas...
    LG kerry

    danke das werde ich in zukunft auch machen!!!

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 22

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Wow, ganz schön unterschidliche Erfahrungen und Tektiken hier...

    Ich selber lass immer mal wieder den einen oder anderen Kommentar über mein ADS fallen. Ich hab aber das Gefühl, dass die wenigsten verstehen, was es Bedeutet so zu sein, wie wir. Ich bin in ihren Augen halt wie ich bin und sie bemerken leider nicht, wie anstrengend es für mich ist halbwegs "normal" zu sein.

    Meine Frundin unterstützt mich aber so weit sie das kann. Wir bemerken immer mal wieder wie unterschiedlich wir Dinge wahrnehmen und wenn sie gemerkt hat dass sie in der einen oder anderen Situation rücksicht nehmen muss, versucht sie es auch.

    Ich bin generell der Ansicht, dass das Umfeld die Diagnose problematisch aufnimmt, wenn man es selber als Problem darstellt. Das Schwierige ist aber, den Leuten klar zu machen, dass man Schwierigkeiten HAT, aber dennoch nicht wie ein Aussätziger/Kranker behandelt werden will.

    @ datBär: Ich halte es schon für sehr wichtig eine fundierte Diagnose zu haben, da man nur so auch mit sich selber richtig umgehen kann. Und wie soll es das Umfeld tun, wenn wir es selber nicht machen???

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 46

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    [QUOTE!]"Selbst mit meiner Mutter hatte ich letztens eine Auseinandersetzung in der sich herausgestellt
    hat, dass sie mein Chaos noch immer als eine Art Protesthaltung gegenüber der
    Gesellschaft ausgewiesen hat. Und das obwohl ich ihr klipp und klar versucht habe
    klar zu machen, dass ich das nicht mit Absicht mache, sondern drunter leide."[QUOTE!]

    Oja... Hatte gerade letzte Woche ein Gespräch mit einem Bekannten, der mir genau das gleiche unterstellt hat.
    Mann, war ich wütend.
    Er weiss nicht, dass ich ADS hab. Ich habe mir dann überlegt ob ichs ihm sagen soll...
    Da ich aber leider ebenfalls die Erfahrung gemacht habe, dass viele ein ganz bestimmtes (und eher negatives)) Bild von AD(H)S haben, tat ichs nicht.

    Meine Mutter ist da leider auch recht "unempathisch", ihr rutschen rasch Aussagen wie "das geht mir doch auch so" und "man kann sich nicht immer rechtfertigen, manche Dinge muss man einfach", "Pass einfach auf wem dus sagst, das kann sonst zu deinem Nachteil sein.", usw. raus.
    In solchen Momenten fühl ich mich oft sehr einsam...

    Zum Glück gibt es aber auch Menschen, die sofort nachempfinden können was in mir vorgehen (manche sind natürlich selbst betroffen), da beginnen dann die psychologischen Gespräche über Metaebene, Analysieren, Emotionswelt, etc.

    Eine Freundin ohne AD(H)S sagte vor einiger Zeit plötzlich nachdenklich: "Eigentlich ist das toll, wie bei einem Kind.
    Das verliert man wenn man älter wird, aber du hast es noch."

    Im Allgemeinen bin ich aber auch sehr vorsichtig und nur wenige aus meinem Bekanntenkreis wissen Bescheid.
    DIe Idee mit dem "Neurotransmittermangel" find ich super. Dann wird nicht von Anfang an "schubladisiert".

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