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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 142

    ADHS bei Erwachsenen

    Hallo
    Kann man als Erwachsener ADHS bekommen, oder ist das schon von
    Geburt an, und es wird erst im Erwachsenenalter diagnostiziert?
    lg
    Happy

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.804
    Blog-Einträge: 40
    Hallo

    ADHS hat man bereits als Kind, und wenn man es da noch nicht gehabt hat, dann bekommt man es auch als Erwachsener nicht mehr.

    Ob es wirklich ab Geburt besteht darüber wird noch fleissig gestritten, aber spätestens in der Grundschule macht es sich dann bemerkbar.

    Trotzdem wird es häufig nicht erkannt, als was anderes diagnostiziert und dann falsch oder gar nicht behandelt.

    Auch irgendwelche abstrusen Behandlungen findet man leider auch heute noch.

    Das geht vom Entzug von Zucker in der Nahrung über irgendwelche pflanzliche Medizin oder gar Homöopathie über Heilpraktiker und Wunderheiler bis zu (die häufigste Therapiemethode) regelmäßig einer Tracht Prügel.

    Wird das ADHS im Kindesalter nicht adäquat behandelt dann kommt es unweigerlich zu den üblichen Folgeerkrankungen, also u.a Depressionen, Angstzuständen und Persönlichkeitsstörungen bis hin zum Borderline-Syndrom und ein sehr großer Anteil der Betroffenen wird abhängig von Alkohol, Medikamenten und Drogen.

    Das ist dann in der Regel das Vollbild der Erkrankung ADHS, das man bei so gut wie jedem Erwachsenen findet, der nicht oder falsch behandelt wurde.

    Das Ganze entwickelt sich also bereits also in der Kindheit, aber wenn dann nicht effizient behandelt wird (sprich die richtige Medikation und begleitende Psychotherapie) ist das Resultat in aller Regel ein absolut unertragliches und katastrophales Leben, das auch von sehr vielen dementsprechend frühzeitig beendet wird.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 142
    Danke für die Ausführliche Erklärung, und weiß man heute auch schon die Ursache das man ADSH bekommt.
    lg
    Happy

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.522
    Hallo Happy,

    was genau zu AD(H)S führt weiß man noch nicht. Es gilt als sicher, dass es hauptsächlich genetische Faktoren sind. Oder um es mit Bart Simpson zu sagen: I pray that DNA ain't genetic.

    Auch die Frage wann genau ADHS beginnt ist nicht richtig geklärt. Das liegt natürlich auch daran, dass man erst dann in dieser Richtung sucht, wenn ernsthafte Probleme auftreten. Das kann auch mal mit 30 oder später sein. Es gibt auch die Vermutung, dass es bei ganz wenigen Leuten erst während der Pubertät beginnt, da ist aber auch die Frage ob vielleicht auch nur die Probleme erst dann drängend werden.

    Kurz gesagt, über Ursachen und Verlauf weiß man im Gegensatz zur Therapie noch erstaunlich wenig.

  5. #5
    SCT


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 58
    Es gibt ja eine Menge Psychologen die mittlerweile den genetischen Anteil anzweifeln. Wobei dann natürlich die Tatsache erstaunt, dass oft mehrere Generationen einer Familie betroffen sind.

    Wenn man wie ich mit 25 die Diagnose bekommt merkt man rückblickend aber sehr gut dass man als Kind schon "anders" war. Der typische Lehrerspruch "Er könnte wenn er nur wollte/nicht so faul wär." ist bezeichnend.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632
    "Es gibt ja eine Menge Psychologen, die mittlerweile den genetischen Anteil anzweifeln."



    Jo, SCT, des hab ich neulich auch gelesen. Ich kenn auch ne Menge Milchbauern, die jetzt vollständig auf Schmeinemast umgestiegen sind.



    Ein paar haben allerdings ihre Äcker verkauft und den Beruf ganz aufgegeben.



    Aber ernsthaft jetzt: Es ist bekannt, dass sich Psychologen selber sehr ernst nehmen. Das ist auch wichtig. Weil den Job ansonsten ja kaum jemand übernehmen kann.

    Aber dass die jetzt auch noch genetische Forschung betreiben, is mir ganz neu. Möglich is es aber. :wink2:



    Wenn die in dieser Brillanz "weiterforschen", dann geben bestimmt die Küh wieder mehr Milch.



    Aber ADS wird dann immer noch vererbt.

    Aber wem sag ich diss, wart's ruhig mal ab. :wink2:

  7. #7
    SCT


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 58
    Ich seh das ja ganz pragmatisch mit dem "ADHS ist nicht genetisch veranlagt, das ist nur schlechte Erziehung!".


    Am Ende spielts aber nicht wirklich eine Rolle weshalb und woher. Weg gehts ja auch nicht einfach wenns nicht genetisch ist! Die Einzigen denen das etwas bringen würde sind die ganzen Psychiatriehasser und Sektenheinis

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