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Diskutiere im Thema Manisch Depressiv oder doch ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    Manisch Depressiv oder doch ADHS?

    Hallo Chaoten.
    Das hier ist mein Debutthread, der auch gleichzeitig zur Klärung dienen soll
    Wie man im Titel erkennen kann, steht eine entgültige Diagnose bei mir noch aus. Derzeit ist ausserdem meine Psychiaterin im Urlaub und ich dreh hier fast durch Im Gegensatz zur Psychiaterin, die sich selbst nicht sicher ist, und mich deshalb zu einem Psychologen schicken will, tendiere ich selbst eher in Richtung ADHS als zu manisch-depressiv. Ich hab einfach nicht derartige phasenhafte Schwankungen...
    In den Texten über das Syndrom steht ja auch, dass viele Menschen durch ihre Krankheit ausgegrenzt und depressiv werden. Das würde auf mich schon relativ gut zutreffen...
    Der Psychologe hat am Telefon eher abweisend auf das Thema reagiert.
    Er meinte, dass ADHS eine Erfindung von irgendwelchen Profiteuren sei, wohingegen die Betroffenen lediglich faul oder arbeitsscheu wären. Ich hab allerdings eher das Gefühl, dass er etwas gefrustet war. (Arbeitet in Neukölln. Bei einem Treffen hat er mich erstmal vollgeheult.. Blabla. Inzucht...Blalala Heroin)
    Hab mich also nebenbei noch bei einem Spezialisten angemeldet, dann werde ich es wohl herausgefunden haben. Allerdings erst in November..

    Die Zahl der Übereinstimmungen mit den Symptomen spricht m.E. aber für sich (bzw für mich) :

    - Geringes Sozialverhalten
    Ich bin seit der Pubertät zunehmender Einzelgänger. Fällt mir schwer Beziehungen aufrecht zu erhalten..
    Als ich gekifft hab, war es Zeitweise möglich mich runterzufahren, wodurch ich auch wieder mehr Freunde hatte, die allerdings alle nur Kiffer waren

    - Hohes Suchtrisiko
    Erst Cannabis, dann Alkohol, danach Kaffee (insbesondere Nachts), jetzt Tabletten. Ich weiß einfach nie wann Schluß ist, tendiere zur Maßlosigkeit.

    - Extrem leichte Ablenkbarkeit
    Nehme häufig alle Reize gleichzeitig war. Es gibt quasi keine vernünftige Priorität.. Schlimm ist es, wenn ich den Dingen sowieso schon wenig Bedeutung zurechne.... Ausserdem bin ich furchtbar dünnhäutig...

    - Das hat auch zur Folge, dass ich öfter mal etwas durcheinander Wirke.. Mein Mathelehrer in der 5. Klasse hat mich immer Professor genannt. Allerdings ist es auch der selber Lehrer, der mir auf einer Klassenfahrt ins Gesicht geschlagen hat..

    - Inkonsequenz
    Hab den Hang sehr schnell zu resignieren. Ausserdem lenk ich mich gerne von meinen Tätigkeiten ab. Wenn ich Texte schreib, kommt mir immer was dazwischen.. Die Bundeswehr hab ich deshalb nach 4 Wochen abgebrochen. Ich schaffs auch nicht einer Arbeit konsequent nachzugehen. Bin einfach nicht Arbeitsfähig. :/

    - Extreme Unruhe und Nervosität
    Deswegen auch das Cannabis.. Inzwischen bekomme ich zur Beruhigung immerhin schon Medikamente. Ausserdem bin ich absolut Musikverrückt. Hab etwa 40.000 Lieder aufm PC. Damit kann man seine Emotionen ordnen.

    - Tics und selbstverletzendes Verhalten
    Darüber möcht ich jetzt nicht mehr sagen http://forum-psycho-treff.de/forumne.../icon_wink.gif

    - Schlafstörungen
    Bis zu den Tabletten war ich ein richtiger Lunatic

    - Restless-Legs-Syndrom
    Bemerk ich seit Einnahme der Tabletten vorm Einschlafen

    - Frustrations- und Aggessionsprobleme
    Lassen sich nur mit ner Menge Selbstdisziplin ausschalten. Sind aber in mir meistens vorhanden und brechen unvorsehbar aus. Dagegen hilft immerhin laute Musik. Früher musste meine Mutter nach jedem Schultag darunter leiden. DIe Arme..

    - Mache viele Dinge gleichzeitig
    Meistens etwa drei. Z.B Fernsehen, Gitarre spielen und Lesen. Ausserdem hab ich immer sehr schnelle Gedanken. Das mag einige Leute beeindrucken, aber wenn man sowieso nie ausgelastet ist, finde ich sowas eher quälend..

    - Bin vergesslich
    War vor allem früher der Fall. Oft Schlüssel und Portemonaie verloren. Fahrräder wurden recht schnell geklaut http://forum-psycho-treff.de/forumne.../icon_wink.gif Heute sind es vor allem Begriffe, bei denen ich lange brauche, bis sie mir einfallen.

    - Es muss immer alles sofort passieren
    Ja, unglaublich ungeduldig bin ich auch. Führt einen regelmäßig in halbwegs komische Situationen..

    Ich bin auf einem sehr großen Grundstück aufgewachsen, deswegen ist das in meiner Kindheit vielleicht nicht so aufgefallen. Wobei ich schon in der Grundschule an so Entspannungskursen teilnehmen musste
    Ich hatte als Kleinkind auch so eigenartige Tics. Und zwar hatte ich den Drang zwanghaft meine Finger (schnell) zu lecken. Das musste in bestimmten Reihenfolgen und so geschehen. Schon etwas Strange. Hatte noch mehr davon... Durch meinen jetzigen asketischen Lebensstil (abgesehen von 4 Tabletten pro Tag) komm ich eigentlich ganz gut zurecht. Trotz extremer Höhen und Tiefen in meiner Schulzeit hab ich es bis zum Studium geschafft. Doch ich merke immernoch, wie ich von meiner Arbeit ständig abdrifte. Plötzlich hör ich schon wieder Musik. spiel Gitarre, guck Fernsehen oder les was völlig anderes.. Ich würde echt gerne mal Ritalin ausprobieren.. Diesen Thread hab ich übrigens geschrieben während eine Bundestagsdebatte und Indie Pop lief
    Geändert von Sgrhn (16.09.2010 um 15:42 Uhr)

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Manisch Depressiv oder doch ADHS?

    Ich verstehe, wenn euch dazu nichts einfällt

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 248

    AW: Manisch Depressiv oder doch ADHS?

    Einfallen würde mir schon was dazu, aber eine Diagnose verbiete ich mir weil es sehr viele Erkrankungen gibt mit ähnlichen Störungsbildern.
    Da Du anscheinend im Raum Berlin wohnst empfehle ich Dir die Diagnose an der Charite machen zu lassen. Die haben extra eine Abteilung für Adhs im Erwachsenenalter. Das wichtigste ist nicht die Geduld zu verlieren und zu versuchen die Zeit bis zum Diagnosetermin und danach möglichst "stressfrei" und "risikofrei" zu gestalten.
    einfach Ritalin auszuprobieren.....das ist es nicht. Struktur ist in der Pille ja nicht drin sondern Sie soll das erarbeiten von Struktur unterstützen.
    wichtig ist, nicht die Nerven zu verlieren auf den letzten hundert Metern vor der Diagnose zu stolpern ( Freunde sind schon wichtig oder zumindest jemand mit dem man mal quatschen kann. Bei mir hat Ausdauersport die Wartezeit erträglich gemacht( schwitzen baut stress ab).
    Cannabis ist eigentlich nur eine zusätzliche Belastung bei einer Aufmerksamkeitsstörung.
    Ich habe meine Prüfungen erstmal auf Eis gelegt und das Cannabis vor Jahren aus meiner Selbstmedikationsapotheke verbannt(hat mir echt gut getan das wegzulassen).

    nette Grüsse Attamatajosa( der Name ist aufgrund eines "Sprachtics" entstanden)

  4. #4
    TBX


    ___________

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.221

    AW: Manisch Depressiv oder doch ADHS?

    Liest sich fast wie mein Leben,

    aber ich hab die Diagnose auch noch nicht.
    Oktober jet et loss mit dem ersten Treffen und der ersten Testung.
    Ich bin gespannt wie`n Flitzebogen.

    Moment da war doch was.



    Grüße,
    TBX

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Manisch Depressiv oder doch ADHS?

    Danke für deine Antwort. Naja, ich kiffe jetzt seit über einem Jahr nicht mehr, hab mich von meinem gesamten kiffenden Freundeskreis getrennt. Das waren so gut wie alle. Kannst dir ja vorstellen was das heisst. (Freundeskreis ist da auch immer so eine Sache. Ich würde es eher Selbsthilfegruppe nennen )Aber es war auch nötig um aufzuhören. Jetzt bin ich absolut clean. Kein Alk, kein Gras. Die Zeit ohne Kiffen war aber echt mit die härteste meines Lebens. Ich hab paranoide Zustände bekommen und richtig am Rad gedreht. Seitdem ich Citalopram, Mirtazapin und jetzt auch Lithium bekomme gehts mir schon besser. Allerdings bin ich immernoch der alte Weirdo von früher
    Ich bin letztlich hier und in anderen Foren angemeldet, um mich halt austauschen zu können. Wohne noch nicht so lange in Berlin. Im Charite nehmen die allerdings vorerst keine neuen Kandidaten auf, war meine erste Adresse Allerdings gibt es ja auch zahlreiche andere Adressen. Ich muss aber schon sagen, dass ich ein bisschen Angst davor habe, nicht davon betroffen zu sein. Denn irgendwie will ich mir entgültig meine Anpassungsstörungen (War meine allererste Diagnose vor ein paar Jahren) erklären können. Zum Thema Tabletten: Im Vordergrund steht bei mir nicht die Hoffnung, Tabletten zu bekommen, sondern eine Diagnose zu erhalten, mit der ich Leben kann. Wie gesagt, ich gebe zu, dass ich mich über die Diagnose etwas freuen würde. Dass dieses Bedürfnis viele Menschen haben, ist mir schon aufgefallen.Ich habe letztlich eigentlich einen relativ geregelten Tagesablauf, aber das geht auch nur, weil ich ihn so plane, dass nichts dazwischen kommt etc. Ich würde sogar sagen, mein Tagesablauf ist fast schon zu sehr geordnet und zwar so wie bei einem Autisten. Ich hab immer bestimmte Sachen auf die ich mich freue und versuche Überraschungen zu vermeiden...

    PS: Danke für das Hallo

  6. #6
    TBX


    ___________

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.221

    AW: Manisch Depressiv oder doch ADHS?

    Sghrn schreibt:
    .Ich habe letztlich eigentlich einen relativ geregelten Tagesablauf, aber das geht auch nur, weil ich ihn so plane, dass nichts dazwischen kommt etc. Ich würde sogar sagen, mein Tagesablauf ist fast schon zu sehr geordnet und zwar so wie bei einem Autisten. Ich hab immer bestimmte Sachen auf die ich mich freue und versuche Überraschungen zu vermeiden...

    PS: Danke für das Hallo
    Gern geschehen!

    Gibste mir was ab davon!
    Ich bekomme Panik wenn ich an ein zu geordnetes Leben denke.

    Übrigens Ordnung,
    bitte doch mal einen von den Mods deinen Beitrag in den Willkommen Thread zu schieben, damit Du von deinem Status "Neus Mitglied, noch nicht vorgestellt" weg kommst.

    Kannst natürlich auch einen ganz neuen Beitrag!
    Geändert von TBX (17.09.2010 um 01:58 Uhr)

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 248

    AW: Manisch Depressiv oder doch ADHS?

    Das mit dem "Freuen auf die Diagnose" kann ich nachvollziehen. Ist ja letztendlich auch eine erklärende Struktur die man über sein bisheriges Leben legen kann.Das gilt aber für viele Diagnosen...und eine Diagnose hat auch immer was anstrengendes weils aus dem Munde von "EXPERTEN" im ersten Moment oft so absolut klingt.
    Dabei ist der Mensch viel mehr als nur die Menge seiner Diagnosen.......

    Dann mal HERZLICH WILLKOMMEN (hatte ich doch verplant in der ersten Antwort zu winken)

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Manisch Depressiv oder doch ADHS?

    Das mit dem geplanten Tagesablauf dürft ihr jetzt nicht falsch verstehen. Ich plane meistens einfach nur Dinge nicht zutun
    Ich stell mir eher ein Kontingent an Zeit zur Verfügung und vermute, dass ich in der Zeit das oder das machen werde. Es ist nicht so, dass ich einen straffen Zeitplan hätte. Das sieht etwa so aus wie bei Charlie in Two and a half men, nur dass ich jetzt tablettenbedingt einen geregelteren Schlaf hab.

    PS: Begrüßt mich nicht zu umfangreich. Wenn ich kein ADHS hab, seht ihr mich nie wieder

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Manisch Depressiv oder doch ADHS?

    Hallo Sghrn,

    ohne jetzt alle Antworten auf dein Posting gelesen zu haben möchte ich dir trotzdem schon mal Antworten. AD(H)S und bipolare Störungen (das was du manisch-depressiv) nennst schließen sich nicht gegenseitig aus und beide Störungen können gleichzeitig auftreten. Von dem was du geschildert hast spricht schon einiges für ADHS und wäre ich Arzt oder Psychotherapeut, dann würde ich bei den von dir geschilderten Symptomen eine ausführliche ADHS-Diagnostik durchführen. Ich denke du bist da auf dem richtigen Dampfer.

    Zur manisch-depressiven Erkrankung möchte ich dir auch noch was schreiben. Ich habe diese Erkrankung selbst und sie tritt gehäuft bei Menschen mit ADHS aus. Man kann davon ausgehen, dass ca. 20-25% der ADSler auch eine bipolare Störung haben. Damit gehört die bipolare Störung zu den häufigsten Komorbiditäten bei ADHS überhaupt. Bei der bipolaren Störungen ist zu beachten, dass es sehr viele Subtypen Es kann unter Umständen sehr schwierig sein, die bipolare Störung vom ADHS zu differenzieren, da viele Symptome ähnlich sind und sowohl die bipolare Störung, als auch ADHS äußerst komplexe Phänomene darstellen.

    Wenn du besondere Probleme mit Stimmungsschwankungen hast und bestimmte Stimmungen auch über Wochen anhalten können, würde es sich lohnen, da eine genaue Diagnostik zu machen. Die Berliner Charité hat z.b. eine eigene Ambulanz für bipolare Störungen. Jetzt habe ich hier noch gelesen, dass du zur Zeit gerade sogar Lithium nimmst und dafür ist die Indikation sehr begrenzt. D.h. es muss aus Sicht deines Arztes doch einiges dafür sprechen, dass du eine bipolare Störung hast?

    Eine Kombination von Citalopram, Mirtazapin und Lithium hört sich nämlich schon sehr manisch-depressiv an. Kennst du die Homepage der Deutschen Gesellschaft für bipolare Störungen? DGBS e.V. - Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (manisch-depressive Erkrankungen) ? Vielleicht findest du dort einige nützliche Informationen?

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Manisch Depressiv oder doch ADHS?

    Danke für deine ausführlichen Bemerkungen!

    Meine Indikation hört sich sehr manisch depressiv an, allerdings entstand die Medikation eher aus einer Art Verlegenheit.
    Als ich Anfang des Jahres zum Psychologen kam, hatte ich extreme Probleme, die man damals sehr schnell Depression nannte. Und zwar hatte ich, aus verschiedenen Gründen extreme Angst und Denkstörungen. Die Angststörung zeichneten sich vorallem durch extreme hypochondrische und agoraphobische Anfälle aus, während die Denkstörungen vor allem paranoid und teilweise sogar schizoid waren. So hatte ich ständig das Gefühl, dass Menschen meine Gedanken kontrollieren können (hört sich jetzt komisch an, aber hierzu der Film "Das weisse Rauschen")
    Dies lässt sich erklären durch einen Cocktail aus Stress, Beziehungsproblemen, Gewalt, Drogenentzug und genetischer Disposition. (Im Nachhinein würde ich auch sagen, dass da Ärger vorprogrammiert ist )
    Meine Medikation damals war Citalopram und Mirtazapin. Beide Medikamente haben fabulös bei mir gewirkt, was ich meinem Psychologen auch gleich gezeigt hab

    Als ich dann vor kurzem hierher gezogen bin und bei meiner neuen Psychiaterin vorstellig war, hatte sie mich (!) gefragt, ob ich denn zusätzlich Lithium nehmen möchte. Da hab ich nicht nein gesagt. (So bin ich eben ) Zumindest ist sie sich selbst auch nicht sicher bei mir. Über ADHS haben wir noch nichtmal gesprochen, allerdings hat sie auch sehr viel um die Ohren. Deshalb sollte ich mir ja auch nen Psychotherapeuten suchen. (Wie gesagt, da der nicht soviel von ADHS hält, zumindest klang es so, werd ich nen Extra-Check machen)

    Im übrigen war ich bereits bei einem Bipolaris-Treffen hier in Berlin. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, viel mit den Menschen dort gemeinsam zu haben. Ich käme z.B. niemals auf die Idee zu sagen, "Jetzt/Heute bin ich manisch". Eher würde ich sagen, ich bin von Grund auf auffällig und aufgedreht und aus dem Grund depressiv.[Vor allem als Jugendlicher. Inzwischen gehts mir an sich geil (jaja, hab gerade Grund zu übertreiben )] Seitdem ich die Pillen nehme (Keine Ahnung ob das Lithium schon wirkt.. Vermute, das dauert noch) bin ich eigentlich ziemlich stabil. Keine Schwankungen..
    Geändert von Sgrhn (19.09.2010 um 00:05 Uhr)

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