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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9

    Akzeptanz von ADHS

    Ein Hallo an alle Chaoten,

    Ich habe die letzten Tage so einige Beiträge gelesen und mir so meine Gedanken gemacht.

    Dabei kam bei mir die Frage auf, wie geht Ihr mit eurer Krankheit um ?

    Das heißt, ob Ihr Euer ADHS akzeptiert und ob auch die Familie damit umgehen kann, oder gibt es hier Probleme ?

    Ich selber habe ADHS akzeptiert und versuche das beste daraus zu machen.

    Auch mit meiner Familie läuft es relativ gut.

    Bin gespannt auf Eure Ansichten.

    Mit gespannten Grüßen

    leuchtfeuer

  2. #2
    :-)

    Gast

    AW: Akzeptanz von ADHS

    diese Gedanken habe ich mir auch gemacht und Persönlich daraus folgende Folgerung für mich gemacht : Adhs ist ein Symptom mit vielen Nebeneffekten aber man kann damit sehr gut leben , wenn man sich auf eine gute Balance zwischen Stärken und Schwächen einstellt.

    Ich sehe das für mich Persönlich so !-)

    Lg von :-)

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Akzeptanz von ADHS

    hi leuchtfeuer

    ich habe meine adhs akzeptiert und es ist für mich keine krankheit sondern nur eine stoffwechselstörung im gehirn.
    ich kann gut damit umgehen und hatte eigentlich noch nie probleme damit.

    mein mann und meine kids haben selber alle adhs und akzeptieren dies und wollen genau nicht anders sein.

    für meinen vater der noch lebet und meine geschwister ist es schwer dies aktzeptiern meine adhs nicht.

    an sonsten hab ich echt null probleme damit.

    lg andrea

  4. #4
    Leo


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Akzeptanz von ADHS

    Hi,

    also mir persönlich hat alleine die Klärung ADHS - ja/nein? schonmal einen Schritt weitergeholfen, denn ich hatte nun einen Namen für das, warum ich so bin wie ich bin. Für mich stand immer die Klärung im Vordergrund denn die Medis. alleine sind nicht die Lösung, sie begleiten mich auf meinem Weg.
    Mein Umfeld hatte als ich Ihnen sagte, daß ich ADHS habe diesen aha-Effekt, d.h. es war eine Erklärung für meine Kindheit/Jungend/-33Jahre und gerade meine Eltern, die ich immer wieder enttäuscht habe und sie sich immer gefragt haben, was sie denn falsch machen, plötzlich von mir die Antwort bekamen nichts, ihr habt nichts falsch gemacht. Und auch ich selbst die Antwort auf die Frage warum bin ich so? hatte. Es wurde plötzlich alles klar und vieles leichter!

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Akzeptanz von ADHS

    Ob es mir einer glaubt, oder nicht - für mich hat AD(H)S ernsthaft etwas mit Evolution zu tun. Unsere Welt verändert sich - ADSler können nachgewiesen wesentlich flexibler und vernetzter Denken. Nur ist das heute noch nicht wirklich so gefragt. Aber es gibt Nischen. Und wer weiß schon, welche Fähigkeiten in 10 oder 20 Jahren gefragt sind fürs Überleben??? Immer mehr ADSler gibt es unter Kindern, wenn man die Existenz dessen nicht in Frage stellt. Immer mehr Erwachsene stellen fest, dass sie auch so sind.
    Wenn man mal mit Neue Evolution googelt, findet man interessante Denkansätze.

    Alles, was nicht mit dem Durchschnitt konform geht, wird gern als krank bezeichnet, weil der Durchschnitt es beängstigend finden (es gefährdet sozusagen die Konformität der Gruppe - ähnlich wie ein goldener Fisch in einem silbernen Fischschwarm auffallen würde und "gefährlich" wäre), denn der Durchschnitt kann es nicht nachvollziehen und möchte es gleich machen. Ich halte diese "Normaloangst" für eine ganz normale Reaktion, die dem Menschen allerdings noch durch das "Reptiliengehirn" aufgezwungen ist.

    Komischer Weise kann i c h vieles nachvollziehen, was den Durchschitt so bewegt und beschäftigt... und toleriere eine Menge Blödsinn um ich herum, weil ich weiß, dass ich es nicht ändern kann und nur für mich in der Lage bin (wenn die Komorbiditäten weg sind), vielfältige Lösungswege zu denken. Wer hat hier denn nun einen Nachteil????

    Auch wenn die Wissenschaft (= schafft Wissen; nicht h a t Wissen...) sagt, ich habe eine Stoffwechselstörung im Gehirn, für mich läuft mein Stoffwechsel im Gehirn schlicht anders - und nur wenn ich mich dagegen stellen muss, habe ich ein "Problem". Nur wenn ich gezwungen bin, mich mit dem, was "normal" sein soll zu vergleichen und mich schlecht fühlen zu müssen, weil ich dem nicht entsprechen kann (nö, will!) - nur dann werde ich krank. Aber nicht wegen der ADS, sondern weil mich dann die Tatsache, dass meine Synapsen nicht für soviel Hass, Missgunst und nicht artgemäße Haltung ausgelegt sind, in Depressionen fallen lassen muss, die ich durch andere schädigende Handlungen (Sucht), die die Hirnchemie kurzzeitig beeinflussen oder Medikamente nur ausgleichen kann, um in der Masse eine Weile nicht aufzufallen???

    Nicht die Stoffwechselstörung ist unser wirkliches Problem - sie beeinträchtigt unsere Lebensfähigkeit in keiner Form - oder würde jemand daran sterben? Wenn der andere Stoffwechsel eine Krankheit ist, warum gibt es dann soviele Kranke die bestens klarkommen und sogar unter dem Durchschnitt erfolgreich sind? Und man betrachte mal heutige Erkenntnisse, wie viel Prozent verehrte Künstler, anerkannte Philosophen, ausgezeichnete Wissenschaftler etc. , also Menschen die die Geschihte und Welt bewegt haben, aus heutiger Sicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (ich liebe diesen Ausdruck *lol*) ADSler oder ADHSler waren und sind?

    Der goldene Fisch fällt auch dann im Schwarm auf, wenn er in die gleiche Richtung schwimmt...

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