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Diskutiere im Thema Bezug zu euren ebenfalls von ADHS betroffenen Eltern? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 98

    Bezug zu euren ebenfalls von ADHS betroffenen Eltern?

    Meine Mutter scheint auch ADHS zu haben und ich habe sehr schlechte Erinnerungen an ihr Verhalten mir gegenüber. Bei uns war es immer chaotisch, es gab zu vielen Dingen keine Reihenfolge, sie war ständig verträumt, hochemotional und was ich ihr besonders übelnehme, ist, dass sie ihr schlechtes Selbstwertgefühl an mir ausgelassen hat - Anbrüllen bei Nachilfe, die sie mir gegeben hat (sie war Lateinlehrerin), sich darüber lustig machen, dass ich kein großes Allgemeinwissen habe (hat sie auch nicht), Verhöhnen, wenn ich mal unstrukturiert und stur war.

    Da hat sich bei mir ganz schön was angesammelt, mein Selbstwertgefühl ist eine Katastrophe. Sie war mir auch insofern ein schlechtes Vorbild, als ich ihr Helfersyndrom als eine Art, sich beliebt zu machen, übernommen habe.

    Gottseidank wende ich mich von ihr ab und gehe meinen eigenen Weg - ich habe alles erkannt und arbeite dran. Das gefällt ihr natürlich ÜBERHAUPT nicht, denn jetzt ist niemand mehr da, der sie bestätigt.

    Sie möchte sich auch auf ADHS testen lassen und ich bin gespannt, was dabei rauskommt. Da sie aber die Neigung hat, sich an mich zu klammern, werde ich immer aufpassen müssen, dass sie Daignostik und ggf. Therapie alleine macht bzw. mithilfe meines Vaters (der aber auch jetzt schon eine Menge einstecken muss).

    Wie ist das bei euch?

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Bezug zu euren ebenfalls von ADHS betroffenen Eltern?

    Hallo Janie,

    meine Mum war noch sehr Jung als sie mich bekam und so bin ich zu UR Oma abgeschoben wurden wenn sie mal wieder keine Zeit für mich hatte.

    Habe bis zu meinem 9. Lebensjahr den ein oder anderen "Daddy" gehabt. Bis sie dann ihren Traummann gefunden hat und eine große Familie gegründet hat (habe 4 Geschwister).

    Man könnte jetzt denken, das jetzt alles besser wird, aber leider war das nicht der Fall. Mein Stiefvater war Klasse hatte aber und hat wohl immer noch nicht viel zu sagen.

    Für meine Mutter war ich nur noch ein nerviges Relikt der Vergangenheit, was einen immer an seine Sünden erinnert.

    Wenn ich nicht funktioniert habe gab es Beleidigungen und Schläge, wobei ich kein freches Kind war. Ich war eher der verträumte Typ. Was sie wiederum ausgenutzt hat um mich als Babysitter ihrer Kinder zu benutzen.

    Ich könnte noch ewig weiter schreiben aber jetzt nochmal zum Thema. Meine zweite Schwester bekam ADHS diagnostiziert und wurde mit Medis ruhig gestellt. Ich glaube sie hatte keine schöne Jugend , habe aber nicht mehr viel mitbekommen da ich schon ausgezogen war.

    Jetzt wo mein Sohn und ich auch im Club sind habe ich mich ein wenig damit auseinandergesetzt und vermute das meine Mutter auch davon betroffen ist.

    Für mich ist das Thema Mama aber mitlerweile abgeschlossen. Habe vor einem Jahr den Kontakt abgebrochen und mir geht es seit dem viel besser.

    Jetzt muß ich mich nicht mehr demütigen lassen und mir anhören was meine Kinder falsch machen und wie schlecht sie sind. Sie war nämlich nicht nur eine fragwürdige Mutter sondern auch eine solche Oma.

    Ich war fast 29 Jahre als ich es endlich geschafft habe mich von ihr loszusagen..

    WOW das tat gut den Sch... mal loszuwerden. Ich hoffe ich bin nicht zu weit vom Thema abgeschweift und es hilft dir ein wenig.

    Liebe Grüße

  3. #3
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Bezug zu euren ebenfalls von ADHS betroffenen Eltern?

    @ muffisu:

    Deine Geschichte kommt in in Teilen sehr bekannt vor...

    @ Janie:
    Bei uns ist, meines Erachtens, die ganze Familie betroffen - mein Vater, meine Mutter, mein Bruder ebenso. Da ich aber keinen Kontakt mehr zu meiner Familie habe, werde ich dies leider nicht weiter verfolgen können.

    Liebe Grüße,

    Virtuna

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 65

    AW: Bezug zu euren ebenfalls von ADHS betroffenen Eltern?

    Ich kann mich erinnern, dass ich mit einer Mutter nie wirklich klargekommen bin.
    Oder...sie kam mit mir nicht klar. Ich war ihr zu aufsässig, habe nicht gehört, war stur und bockig. Vorlaut noch dazu.

    Ich kann mich erinnern, dass meine Mutter mich mit 8 oder 9 Jahren einmal geschlagen hat weil ich sie überfordert habe. Sie hat mich zu meinen Großeltern geschleift und gesagt, dass sie mich aufnehmen sollen oder sie würde mich weggeben. Ich erinnere mich noch daran, wie panisch ich gewesen bin.

    Solche Situationen haben sich im Laufe der Jahre wiederholt. Das erste Mal bin ich dann mit 12 ( ? ) bei meiner Tante eingezogen. Dort war ich ein ganzes Jahr lang und es ging mir gut. Meine Mutter habe ich damals vielleicht ein paarmal gesehen. Selbst als ich mit akuter Blinddarmentzündung ins KH zu Not- OP musste, hat sie mich hingefahren, gewartet bis ich wach war...und weg war sie wieder.

    Solche Erlebnisse mit meiner Mutter ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Sie war nie verständnissvoll oder hat mir mal zugehört. Sie war und ist ein sehr launenhafter Mensch und war teilweise aggressiv und depressiv. Während ihrer " Phasen " habe ich mich dann um meine Geschwister gekümmert.

    Heute habe ich ein besseres Verhältnis zu ihr. Es ist nicht dieses innige Mutter- Tochter- Ding, welches man vielleicht kennt. Ich habe immer das Gefühl, dass sie mir was schuldig geblieben ist, was aber niemals in irgendeiner Form aufgearbeitet werden kann. Eine Kindheit/ Jugend hat man nur einmal.
    Sie hat eingesehen, dass sie keine gute Mutter war. dabei bin ich heute der Meinung, dass sie selber ADHS hat. Gesagt habe ich ihr das aber bisher noch nicht. ich werde es aber tun, sobald ich über meinen Gesundheitszustand Klarheit habe.

  5. #5


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Bezug zu euren ebenfalls von ADHS betroffenen Eltern?

    Hallo zusammen

    Da hatte ich mehr Glück. Bei mir war ziemlich sicher mein Vater betroffen. Und mit ihm hatte ich es sehr gut. Er hat mich immer richtig wahrgenommen und an mich geglaubt. Wir waren und in vielem sehr ähnlich und ich wollte es ihm auch immer alles recht machen, aber das hat mich nicht gestresst.

    Wie meine Mutter während meiner Kindheit war, daran kann ich mich nicht mehr so gut erinnern. Irgendwie war sie viel mit meiner jüngeren Schwester beschäftigt, die viel Betreuung brachte da sie oft krank war. Ich habe auch keine negative Erinnerung an sie und sie war für uns da. Aber ich war sehr Vater-bezogen.

    Aber als ich schon erwachsenen war, da hatte ich ein sehr gutes Verhältnis zu ihr.

    Leider ist mein Vater schon 11 Jahre tod und meine Mutter ist vor 3 Jahren gestorben.

    Ich weiss aber heute, dass es mir meine Kindheit sicher sehr erleichtert hat, dass meine Eltern sehr liebevoll aber auch sehr streng waren.

    Herzliche Grüsse
    Pucki

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Bezug zu euren ebenfalls von ADHS betroffenen Eltern?

    Mein Vater kritisiert an mir immer exakt die Verhaltensweisen die er auch an den Tag legt, aber bei sich anscheinend als weniger störend empfindet.

    Mir standen vor allem als Kind oft die Tränen in den Augen weil ich dachte: "Aber das mach ich doch nur so, weil ich genauso bin wie du" und ich konnte gar nicht verstehen, wie er genau die Dinge, die mich zu SEINER Tochter machen, so schrecklich finden kann.

    Er vermutete insbesondere auch immer eine böse Absicht dahinter. Also wenn er die Gartentür nicht zu macht, ist es ein Versehen, bei mir steckt selbstverständlich Faulheit und Rücksichtslosigkeit dahinter.

    Er räumt mir zb meine Sachen hinterher und beschwert sich, man müsse mich bedienen, während seine Sachen quer im Zimmer verteilt sind und meine Mutter in den Wahnsinn treiben. Aber das sieht er nicht.

    Außerdem geht er sehr schnell an die Decke, vergisst seine Wut allerdings nach 10 Minuten. Es ist sehr verwirrend, angeschrien und beschimpft zu werden und 10 Minuten später kommt er einem mit einem Lächeln entgegen und fragt, warum meine Augen so verquollen sind.

    Mit 13-19 sind wir ständig aneinander geraten.

    EWr selber hat keine Ahnung, dass er ADS hat. Und würde es auch nie wissen wollen.
    Aber seit dem ich die Diagnose hab, kann ich viel besser damit umgehen und verstehe ihn auch ein wenig mehr.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Bezug zu euren ebenfalls von ADHS betroffenen Eltern?

    Janie schreibt:
    Meine Mutter scheint auch ADHS zu haben und ich habe sehr schlechte Erinnerungen an ihr Verhalten mir gegenüber. Bei uns war es immer chaotisch, es gab zu vielen Dingen keine Reihenfolge, sie war ständig verträumt, hochemotional und was ich ihr besonders übelnehme, ist, dass sie ihr schlechtes Selbstwertgefühl an mir ausgelassen hat - Anbrüllen bei Nachilfe, die sie mir gegeben hat (sie war Lateinlehrerin), sich darüber lustig machen, dass ich kein großes Allgemeinwissen habe (hat sie auch nicht), Verhöhnen, wenn ich mal unstrukturiert und stur war.

    Da hat sich bei mir ganz schön was angesammelt, mein Selbstwertgefühl ist eine Katastrophe. Sie war mir auch insofern ein schlechtes Vorbild, als ich ihr Helfersyndrom als eine Art, sich beliebt zu machen, übernommen habe.
    Oh mein Gott, das gibt's doch gar nicht! Deine Mama ist genauso wie meine?!
    Meine Mama ist auch sehr sehr wuselig, aufgedreht, chaotisch bis messihaft, zerstreut, sensibel bis melodramatisch und launisch, überaus gesprächig und sprunghaft und... sie hat definitiv eine Art Helfersyndrom.
    Allerdings war sie nicht "so" gemein zu uns, wie Du es beschreibst bei Deiner Mutter. Das ist wirklich schade..
    Ich bin sehr sehr sehr gespannt, was bei Deiner Mutter herauskommt!

    Ich weiß nicht, wer und ob einer meiner Eltern ADS hat. Irgendwie kann ich es mir bei beiden vorstellen. Meiner Mama bin ich absolut nicht ähnlich, aber meinem Vater. Mein Vater ist in vielen Hinsichten das glatte Gegenteil meiner Mutter; weniger wuselig und sprunghaft - eher noch lahm bis lähmend. Er ist bei der kleinsten Kleinigkeit überfordert und versteht, wenn wir zu mehrt am Tisch sitzen nurnoch "wuahwuahwuahh" - jedenfalls sagt er das immer und regt sich dann darüber auf, dass er nur "wuawuah" versteht. Ich könnte es mir bei beiden irgendwie vorstellen; trotzdem habe ich bei beiden auch Zweifel.
    Ich vergleiche oft meine Eltern mit mir und suche Parallelen; führe quasi eine innere Pro-und-Contra-Strichliste und so..
    Ich würde es zu gerne wissen.

    Bei meinen Großeltern kann ich es mir allerdings nicht vorstellen. Bei keinen von ihnen so wirklich.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 99

    AW: Bezug zu euren ebenfalls von ADHS betroffenen Eltern?

    Janie schreibt:
    Meine Mutter scheint auch ADHS zu haben und ich habe sehr schlechte Erinnerungen an ihr Verhalten mir gegenüber. Bei uns war es immer chaotisch, es gab zu vielen Dingen keine Reihenfolge, sie war ständig verträumt, hochemotional und was ich ihr besonders übelnehme, ist, dass sie ihr schlechtes Selbstwertgefühl an mir ausgelassen hat - Anbrüllen bei Nachilfe, die sie mir gegeben hat (sie war Lateinlehrerin), sich darüber lustig machen, dass ich kein großes Allgemeinwissen habe (hat sie auch nicht), Verhöhnen, wenn ich mal unstrukturiert und stur war.

    Da hat sich bei mir ganz schön was angesammelt, mein Selbstwertgefühl ist eine Katastrophe. Sie war mir auch insofern ein schlechtes Vorbild, als ich ihr Helfersyndrom als eine Art, sich beliebt zu machen, übernommen habe.

    Gottseidank wende ich mich von ihr ab und gehe meinen eigenen Weg - ich habe alles erkannt und arbeite dran. Das gefällt ihr natürlich ÜBERHAUPT nicht, denn jetzt ist niemand mehr da, der sie bestätigt.

    Sie möchte sich auch auf ADHS testen lassen und ich bin gespannt, was dabei rauskommt. Da sie aber die Neigung hat, sich an mich zu klammern, werde ich immer aufpassen müssen, dass sie Daignostik und ggf. Therapie alleine macht bzw. mithilfe meines Vaters (der aber auch jetzt schon eine Menge einstecken muss).

    Wie ist das bei euch?

    Hey Janie habe gerade Dein Text gelesen -interessantes Thema es hat mich nachdenklich gemacht.

    Ich habe auch so einiges mit meinen Eltern erlebt - beide Choleriker..... ich

    denk das sagt einiges.

    Was ich Ihnen im Laufe des Lebens wirklich vorwerfe ist

    keinen Zeitpunkt ausgelassen zu haben, mich zu bewerten und destruktive Kritik,wie

    Platzregen auf mich niedergeprasselt zu haben. Nie Verständnis oder

    Anerkennung für Irgendetwas.Sie kapieren es bis zum heutigen Tag nicht und

    oft genug winde ich mich in Rechtfertigungsnot. Es gibt Tage,da hasse ich sie

    und will nichts mit Ihnen zu tun haben.Sie verbinden es nicht mit ADHS,sondern

    meine Schwächen-eher mit fehlendem Willen oder einer Charakterschwäche.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Bezug zu euren ebenfalls von ADHS betroffenen Eltern?

    Bei mir ist mein leiblicher Vater betroffen, den ich allerdings erst vor 3 Jahren kennengelernt habe.

    Gelebt habe ich bei meiner Mutter. Mir ging es genauso wie vielen anderen hier. Vorwürfe, Kritik, Liebesentzug bei nicht funktionieren (und ich funktioniere so gut wie nie) und absulutes Unverständnis für meine Schwierigkeiten in der Schule.

    Das Schlimmste allerdings war für mich, der Vorwurf "du wirst wie dein Vater", welchen ich aber zu diesem Zeitpunkt gar nicht kannte.

    Heute verstehe ich, was sie meinte, aber als kleines Mädchen mit einem nicht vorhandenen Menschen verglichen zu werden war schon hart.

    Als ich meinen Vater vor 3 Jahren kennenlernte, hatte ich das Gefühl endlich zuhause zu sein. Er ist genauso chaotisch und bindungsunfähig wie ich. Er nimmt sich selbst und du Umwelt nicht immer so ernst (was manchman vielleicht gar nicht schlecht wäre) und strahlt sehr viel positives aus. Er hat mir gezeigt, wie viel positives in ADS sein kann.

    Mit meiner Mutter habe ich seit diesem Zeitpunkt keinen Kontakt mehr und ich vermisse sie in keinster Form.

    Gruß
    Lucy

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Bezug zu euren ebenfalls von ADHS betroffenen Eltern?

    Hi Lucy,

    deine Geschichte rührt mich - es freut mich, dass dein Vater dir ein positives Gefühl vermitteln kann! Es gibts nichts wichtigeres, als sich verstanden zu fühlen und das ist ja gerade bei ADHSlern etwas, um das sie permanent kämpfen müssen.

    Bei uns hat sich etwas getan - meine Eltern reagieren gerade panisch und abweisend auf meine Diagnose (mittelschweres ADHS). Meine Mutter will sich längerfristig auch testen lassen, schwankt aber zwischen "Die Testung ist Müll" und "Ich lasse mich auch testen".

    Mein Vater lehnt das alles völlig ab und spielt er herunter - mit ihm spreche ich gar nicht mehr drüber.
    Ich denke, meine Eltern haben ein schlechtes Gewissen, weil sie mir ja etwas "vererbt" haben könnten.

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