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Diskutiere im Thema LEBEN und leben lassen! ADHS ein Forschungsgebiet? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    LEBEN und leben lassen! ADHS ein Forschungsgebiet?

    Hi at all!

    Ich lese in diesem Forum immer wieder von schlechten Kindheitserfahrungen, von Missbrauch, von Vernachläsigung ....

    Das alles macht mich sehr betroffen, weil meine eigene Kindheit und Jugend "normal" verlaufen sind und ich auch heute auf ein gutes und glückliches Leben blicke!

    Was ich allerdings auch oft lese, sind Vorwürfe an alle im Umfeld befindlichen Personen! Alle sind schuld! Jeder im Umfald hat alles falsch gemacht!

    Was ich auch lese, sind Berichte, wie mein eigener: Vieles ist falsch gelaufen, aber das Leben geht weiter!

    Eigentlich möchte ich hier nur sammeln: persönliches Empfinden, Betrachtungen von außen, Berichte von Angehörigen, Selbstdarstellungen und die Widerlegung der selbigen.

    Irgendwie wird für mich ADHS ein echtes Forschungsgebiet! Für mich selbst, ohne jeden wissenschaftlichen oder sozialen Hintergrund. Irgendwie mutiert ADHS für mich (persönlich) zu einem sozialen und emotionalen Schlachtfeld!

    ADHS ist wie nicht vorhanden, nicht heilbar, nicht greifbar!

    ADHS ist Scheiße! und auch wieder nicht!

    ADHS ist eine Chance oder ein Untergang!

    ADHS ist der Anfang oder das Ende!

    ADHS ist alles oader Nichts!

    ADHS ist ....................?

    Was auch immer!

    Eine Erklärung?

    Eine Entschuldigung?

    Eine Ausrede?

    Oder einfach nur das Sein wie man ist?

    LG

    Snagila

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: LEBEN und leben lassen! ADHS ein Forschungsgebiet?

    hi snagila

    zu deinen beitrag möcht ich folgende anmerkunk machen.
    ich gebe dir in deinen betrag recht.

    adhs ist für mich devinitiv keine krankheit sondern eine stoffwechsel störung im gehiern und mehr nicht.
    die sogenanten kormbidäten exestieren für mich sondern sind geglich die syntomatik die hervor treten.
    meine meinung und nicht jeder.
    adhsler hat es schon immer gegeben und wird es immer geben.wir kommen in dieser welt halt nicht mehr zu recht.
    frühers waren wir die jäger und haben eben nahrung besort und kein adhsler in früheren zeit überlegte lange wenn er in gefahr war und schlug einfach mit der keule zu.

    ich hatte auch eine sehr schwere zeit und einiges hinter mir,aber einmal muß schluß sein und man die sache hinter sich lassen und einfach drüber stehen.

    ich würde garnicht anders sein wollen wie ich bin.
    ich bin ewben so und muß versuchen zurecht zu kommen da hilft aber auch kein jammer und nix.
    mein fatzit ist man muß das beste drauß machen.

    ich hoffe nur das ich keinen auf den schlips getreten bin.
    dies ist nur meine meinung und meine sicht mehr nicht.

    lg Andrea

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: LEBEN und leben lassen! ADHS ein Forschungsgebiet?

    gumo ihr lieben,

    also ich schau mal wie fit mein gehirn jetzt schon ist....

    Was mir hier im forum auffällt ist,
    dass es mir im vergleich zu anderen unglaublich gut geht.

    Klar ich bin ausgebrannt,unruhig und unkonzentriert,
    aber sonst gehts mir ja eigentlich gut.

    In meinem leben hab ich oft glück gehabt.
    Dursttrecken und scheiss-zeiten hab ich auch hinter mir...
    aber wer hat das nicht?

    Meine kindheit was schlussendlich schön,
    wenn da auch eine mutter war die ihre gefühle nicht zeigen konnte,
    ein vater der explosiv war(aber gefühle zeigen konnte).

    Es ist wie bei den nicht adhslern auch:
    die einen habens leichter,die anderen nicht....
    Jeder hat sein päckchen zu tragen....
    Die einen packens besser weg,die anderen tun sich schwerer.....

    Was ich für mich gerade noch rausfinde ist,
    was ist das adhs,was mein charakter......

    Es ist doch so,jeder von uns steckt in seiner haut,
    jeder empfindet anders.....

    Für mich ist adhs etwas gutes,
    klar es macht es für mich bestimmt schwerer in mancherlei hinsicht,
    aber das habens andere auch,
    auch ohne adhs.

    Ohne adhs wäre ich ein anderes ich,
    hab mich doch schon so sehr gewöhnt an mein
    jetziges ich

    Ich denke jeder von uns mag sein adhs,
    die einen bekommen mit ihrem adhs einen mehr auf den deckel,
    die anderen nicht....

    So ich hof ich hab nicht am thema vorbeigeschrieben....

    Die hoffnung bleibt,dass adhs eines tages noch bekannter ist
    und wir besser verstanden werden und wir uns besser verstehen werden...

    Frühere zeiten und adhs:
    kann man glaub mit heute nicht vergleichen,
    die menschen hatten garnicht soviel zeit über sich
    nach zu denken wie wir sie haben.

    liebegrüsse

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 321

    AW: LEBEN und leben lassen! ADHS ein Forschungsgebiet?

    Grundsätzlich ist jeder seines Glückes Schmied!

    Jedoch gibt es aufgrund missverstandener Verhaltensweisen des Gegenübers auch immer wieder Probleme, die nicht greifbar und änderbar sind!

    Was würdest Du sagen, wenn DEINE eigene Mutter Deinem Therapeuten in der Therapie einen Brief schreibt (sie ist jetzt mitte 60 und geistig recht rege!), dass Du nur auf die Welt gekommen seist, um ihr das Leben schwer zu machen?????

    Was ist mein Anteil daran??? Kannst Du es mir erklären??

    Mein Verhalten wurde missgedeutet. Ich hatte keine Chance es sinnvoll zu widerlegen!

    Und dennoch habe ich recht viel auf die Reihe bekommen, mag mich heute,so, wie ich bin!

    ABER!!!!

    Ich wollte überleben! Ich wollte etwas ändern und ich wollte daran arbeiten!!

    Wer allerdings nie in seinem Leben, auf der Strasse gelebt, von Hartz IV gelebt, von der Tafel "gespeist" oder sonstige Widrigkeiten erlebt hat, der kann vielleicht MITLEID haben, aber das LEID selbst als solches nicht empfinden! Woher auch!

    Wusstest Du, bevor Du Sex hattest, wie sich Sex anfühlt????

    Von daher sollte es schwierig sein, das Damokless-Schwert über diejenigen zu schwingen, die hier einfach auch mal aus der Trauer-Verarbeitungs-Frust-Kiste erzählen....

    Mir jedenfalls hilft es sehr, darüber zu lesen, dass auch andere Menschen Leid empfinden, sich Sorgen um sich und ihr Verhalten machen und sich austauschen können, darüber, dass sie sich als ANDERS empfinden...

    Sei mir nicht böse, aber auch dieser Aspekt sollte in diesem Thread erwähnt sein, sonst wird es einseitig!

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: LEBEN und leben lassen! ADHS ein Forschungsgebiet?

    hey wichbird

    ich gebe dir vollkommen recht.
    wie solle es sich jemand vorstellen können der es nicht erlebt hat.

    meine kindheit war auch nicht rosig und total schwer.
    aber wie soll es jemand nachvollziehen können der es nicht erlebt hat.

    logischer weise geht das garnicht.
    ich finde es halt traurig das alles immer auf die adhs geschoben wird.
    den jeder hier hat ein gewisses leben hinter sich und hat daran zu knappern.

    mit einer hb durch die gegen rennen und im grunde genommen nix damit anfangen können.
    für mich gibt es keine kormbiediäten und jeder hat da andere meinungen.

    ich selber sag dazu das es die syntome der adhs sind und wenn einem das leben geprägt hat verhält man sich halt anders und hat nicht gleich eine psyhische begleiterkrankung.

    wenn ich es so nehmen würde dann dürft ich nicht mal mehr am leben sein.
    doch finde ich das das gezeichnete leben einem nur stärker macht und die kampfkraft erst recht erwacht.
    jedenfalls ist es bei mir so.

    sicherlich gehts mir nicht immer gut klar aber wem gehts den schon immer gut auch nicht otto normalen durchschnitt oder.

    jeder hat sein eigenes packerl zu tragen und das kann einem niemand nehmen.
    aber nicht immer aufs krankhafte schieben den dies ist der zu leichte weg oder.

    und auch nicht immer nachhinten schauen sondern nach vorne .
    das was war kann man nicht mehr ändern aber das was kommt schon oder


    ich hof hab jetzt keinen verletzt oder bin keinen zu nahe getretten.
    dies ist meine einstellung und meinung und damit lässt es sich sehr gut leben.

    lg Andrea

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 167

    AW: LEBEN und leben lassen! ADHS ein Forschungsgebiet?

    Also meine Kindheit war mies und da war meine Mutter daran "schuld". Dachte ich eine lange Zeit. ABER später erkannte ich sie ist ja auch krank und vielleicht hat sie ja dasselbe wie ich und mir eben vererbt. Wenn ich jetzt mal Energie habe versuche ich auch sie voran zu treiben. Ansonsten ist mein "Beitrag" meine Selbsterkenntnis und Kinder kommen für mich erst dann in Frage wenn ich sicher sein kann das ich nie dieselben Fehler wie sie machen werde.

  7. #7
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 562

    AW: LEBEN und leben lassen! ADHS ein Forschungsgebiet?

    hallo

    ich hatte auch eine schöne kindheit und es gab nur wenige negative vorkommnisse (tod der oma mit 10,seit ich die schule abgebrochen hab mit 20 öfters stress zuhause weil ich nix auf die reihe kriege)

    früher war aber alles in ordnung, ich war zwar "anders" seitdem ich denken kann, kaschierte es jedoch auch ein bisschen und in der schule lief es lange noch gut.

    seitdem folgte ein kontinuierlicher abstieg (ab dem jugendalter so mit 14) ,dafür finde ich jedoch keinerlei äußeren auslöser oder jemanden der dran schuld sein könnte.

    vielleicht bin ich es ja zum teil selber, aber ich denke eher dass mir auch mein gehirn da viele steine in den weg legte.
    heute würd ich sagen man kann es nicht eindeutig sagen, warum das so gelaufen ist, ich denke da an mehrere faktoren wie mein adhs (und eventuelle komorbiditäten),teils ich selber, die heutigen anforderungen mit denen ich nicht klarkommen konnte sowie vl auch einfach schicksal.

    anderen menschen aus meinem direkten umfeld kann ich hier aber keinerlei schuld einräumen.
    meinen eltern weder wegen meiner kindheit noch wegen vererbung (obwohl man da nix für kann).
    außer es war bei mir wohl ein rezessiver erbgang. *gg*

    -und auf jeden fall die nwo die es uns (menschen generell) auch immer schwieriger machen wird!!!

    lg crazyy

  8. #8
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 141

    AW: LEBEN und leben lassen! ADHS ein Forschungsgebiet?

    Snagila schreibt:
    Hi at all!

    Ich lese in diesem Forum immer wieder von schlechten Kindheitserfahrungen, von Missbrauch, von Vernachläsigung ....

    hatte ich alles nicht darf ich trotzdem ADHS haben oder muss ich unbedingt eine schlechte Kindheit haben ??

    Das alles macht mich sehr betroffen, weil meine eigene Kindheit und Jugend "normal" verlaufen sind und ich auch heute auf ein gutes und glückliches Leben blicke!

    und auch das ist möglich ...

    Was ich allerdings auch oft lese, sind Vorwürfe an alle im Umfeld befindlichen Personen! Alle sind schuld! Jeder im Umfald hat alles falsch gemacht!

    ja das ist normal das gehört zum Krankheitsbild dass immer die anderen Schuld sind ...mach Dir nix draus machen wir uns auch nicht

    Was ich auch lese, sind Berichte, wie mein eigener: Vieles ist falsch gelaufen, aber das Leben geht weiter!

    und so ist es auch ...es geht immer weiter .... jeder muss sein Glück selbst suchen WOLLEN!

    Eigentlich möchte ich hier nur sammeln: persönliches Empfinden, Betrachtungen von außen, Berichte von Angehörigen, Selbstdarstellungen und die Widerlegung der selbigen.

    jeder landet mal in einem Forum oder einer Gruppe in der man sich austauschen kann über Hobbys, Interessen oder Probleme ... das ist doch OK

    Irgendwie wird für mich ADHS ein echtes Forschungsgebiet! Für mich selbst, ohne jeden wissenschaftlichen oder sozialen Hintergrund. Irgendwie mutiert ADHS für mich (persönlich) zu einem sozialen und emotionalen Schlachtfeld!

    aber naja vielleicht ist auch das zutreffend bei manchen ...es gibt nix was es nicht gibt ...


    ADHS ist wie nicht vorhanden, nicht heilbar, nicht greifbar!

    das stimmt schon mal gar nicht, es ist definitiv vorhanden, behandelbar ....greifbar ?

    ADHS ist Scheiße! und auch wieder nicht!
    wie man´s nimmt ... je nach Stimmungslage oder Situation oder Menschen die einem umgeben

    ADHS ist eine Chance oder ein Untergang! nein ! kein Untergang ...es ist eine Herausforderung !!

    ADHS ist der Anfang oder das Ende! natürlich der ANFANG !!!!

    ADHS ist alles oader Nichts! eher alles

    ADHS ist ....................? eine Serotonin Wiederaufnahme Störung !

    Was auch immer! nö ... eben nicht ....

    Eine Erklärung? mann kann es versuchen aber ich würde davon abraten ....
    Eine Entschuldigung?
    da werde ich aber sauer bei sowas !!

    Eine Ausrede? ich wiederhole mich nur ungern ^^^^^^^ aber manche nehmen alles als Entschuldigung oder Ausrede hat aber nix mit ADhS zu tun !

    Oder einfach nur das Sein wie man ist? man kann in jedem Fall an sich arbeiten
    LG
    Ich

    LG

    Snagila
    ...........

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