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Diskutiere im Thema Wie seit ihr Umgegangen mit der Diagnose ? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 142

    Wie seit ihr Umgegangen mit der Diagnose ?

    Wie seit ihr Umgegangen als ihr die Diagnose ADHS bekommen habt?
    lg
    Happy

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632
    ..........

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 112
    na ja .... was heisst hier umgegangen .. die frage sollte lauten .. wie geht ihr damit um ;-)))

    also ich tu mich schon schwer mit so einer diagnose .. zu mal sie ja nicht einfach zu behandeln ist ... und der name einfach mal für eine vielzahl von problemen und beschwerden steht ...

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 142
    In meinem Kopft stimmt ja auch nicht alles, nur finde ich das sich die Ärzte es sich bei mir zu leicht machen, es steht immer akute Depressionen, aber eine genaue Diagnose bekomme ich nicht, alle andern Symtome die ich dem Arzt sage werden nicht beachtet.
    Darum war meine Frage, ist mir dann leichter wenn ich zu meiner Krankheit einen genauen Namen habe oder ist das egal für euch.
    lg
    happy

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 112
    na ja ... ich finds schon wichtig ... wenn du einen namen für deine krankheit hast .. alleine schon wegen der richtigen therapie ... und medikamente...

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 824
    Moin!

    Also, mich sprachen schon mehrere Leute im Depri-Forum darauf an, ob ich nicht ADS oder ADHS habe.
    Unteranderem auch XiaLong.:-)
    Ist schon krass gewesen, wieviele mich das doch fragten (welche alle ADS oder ADHS haben).
    Und sie hatten ja sogar RECHT.
    War aber immer so auf Borderline aus, denn das passte auch recht gut, wird ja aber auch oft verwechselt.

    Erst die Frau Dr. in der Tagesklinik, in welcher ich nun bin, kam heraus, das ich ADHS habe.
    Frau r. merkte es gleich.
    Kam da rein, wackelte mit meinem Bein und sie fragte gleich nach.
    Ich sagte halt, das ich keine Ahnung habe, bisher wurde dieses nicht Diagnostiziert.
    Sie druckte währenddessen gleich ein paar Zettel aus, welche ich ausfüllen sollte.
    War ganz schön schwer.:-(
    Und sie war so "gemein" und stellte mir ein paar fragen, welche ich garnicht beantworten konnte.
    Auch, das ich nicht an meinen Kern kam.
    Sie merkte auch als ERSTE, wie schwer es mir fällt zuzuhören uvm.
    Ich muss ja sagen, war ganz schön buff.

    AAAABER, ich bin froh darum, das ich das Kindchen nun beim Namen nennen kann.
    Eines jedenfalls bisher.
    Zumal ich nun Therapierbar bin!!
    Seit ich 8 bin latschte ich erfolglos von einem zum anderen Psychologen, statt das es mir besser ging, wurde alles nur schlimmer-SVV, Essstörung und anderes.
    NIE änderte sich etwas.
    Das ich mit 18 oder 19 dann entlich OHNE Lichte und mit Tür zu schlafen konnte, war eher eine frage der Zeit, kein Therapieerfolg.
    Bin irgendwann eh nichtmehr für mich gegangen, sondern eher für meine Mutter.

    Doch jetzt, das erstemal gehe ich für MICH in die Therapie.

    Wichtig ist dazu auch zu sagen, da ich NICHT wusste, das ich ADHS habe, waren es natürlich stets Psychologen, welche KEINE AHNUNG von ADHS haben.*schnief*

    Lieben Gruß
    Male

  7. #7
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 107

    AW: Wie seit ihr Umgegangen mit der Diagnose ?



    Gute Frage, wie ich mit der Diagnose umgegangen bin.
    Erst war ich sowas von wahnsinnserleichtert dass das Ding endlich mal einen Namen hat.
    Das MPH hat mir das erste Mal im Lebe einen klaren Kopf verschafft und klare Gedankengänge.
    Dazu wurden die ganzen anderen Medis abgesetzt hauptsaöchlich Neuroleptika.
    Drei Monate ging es mir supergut aber dann mit dem klaren kopf ist mir irgendwann klar geworden, in was für einer Scheisse ich da eigentlich drin steck und dass mein halbes Leben schon vorbei ist und mir kam das irgendwann vor als hätt jemand die Büx der Pandorra geöffnet.
    Davor 15 Jahr zugedröhnt mit Medis und über nix mehr nachgedacht muss ich das jetzt alles nachholen was ich in der ganzen Zeit nicht verarbeitet hab und das haut mich immer noch von einem Eck ins andere. Besser gesagt vom unteren eck ins obere und wieder zurück.
    Das unter einen Hut zu bekommen was ich jetzt weiß und was mir bewusst geworden ist kostet mich manchmal fast mehr Kraft als ich hab.
    Ich hab zwar Menschen die einen Teil davon verstehen aber ich fühl mich oft beschissen allein weil eben niemand alles davon versteht auch wenn ich versuch es zu erklären.
    Der Verstand sagt mir dass diese Phase um es mal so zu nennen auch wieder vorbei geht aber das Gefühl sagt da oft noch was ganz anderes.
    Dazu kommt noch dass ich mich meistens nicht aus dem Haus raus trau und auch keine Arbeit hab.
    Im ersten Moment und die ersten Monate war alles kein Problem und Sonnenschein aber dann wie gesagt ging das Affentheater los und seither geht es nur noch rauf und runter.
    Ich hab jetzt zwar im Gegsatz zu vorher auch glückliche tage aber auch sehr beschissene und hoff dass ich das bald in den Griff bekomm.



  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 56
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Wie seit ihr Umgegangen mit der Diagnose ?

    Guten Tag, allerseits,

    ich habe die Diagnose seit einem Jahr und bin soooo glücklich darüber. Jetzt habe ich eine Erklärung, kann anfangen, damit umzugehen.

    Die Diagnose gibt mir einen Rahmen, der anders ist als der, mit dem nicht ADSler leben. Mein ganzes Leben lang habe ich versucht, meine Gefühle an dem Maßstab der anderen zu erklären, was nicht funktioniert. Jetzt habe ich eine Erklärung für mich und kann viel besser handeln.

    Danke sehr an die Ärzte der Charité in Berlin :-)

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 107

    AW: Wie seit ihr Umgegangen mit der Diagnose ?

    Mir geht es auch inzwischen viel besser als bei meinem letzten Posting hier.
    das meiste was mir da so klar geworden ist habe ich inzwischen unter einen Hut bringen können und sehe jetzt viel mehr die Möglichkeiten die mir die Diagnose bringt.

    Ich bin eben anders und es bringt auch nichts wenn ich laufend versuche wie alle anderen um mich herum zu sein weil ich das niemals schaffen werde.

    Aber ADHS hat auch viele Eigenschaften die man nutzen kann und auf der neuen Basis dann ein gutes und schönes Leben aufbauen kann. Die bin ich zur zeit am Entdecken und suche zur gleichen Zeit nach Lösungen für meine Probleme.
    Manch davon lassen sich auch niemals und auch durch die Behandlung nicht ändern,aber Verbesserungsmöglichkeiten und Hilfe gibt es auch dafür.

    Alles in allem hat sich durch die Diagnose mein Leben von Grund auf geändert und bis alles wirklich rund läuft ist eben erst einmal der Weg und jeder neue Tag das Ziel.



    Leandro

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 56
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Wie seit ihr Umgegangen mit der Diagnose ?

    Liebe(r) Leandro,

    das klingt richtig gut für Dich. Nach neun Monaten Therapie habe ich meinen Arzt gesagt, dass ich keine Fehler sondern Eigenschaften habe. Hast Du jemals einen Psycho-Doc Purzelbäume schlagen sehen? Ich schon

    Du hast angegeben, dass Du hochbegabt bist. Ich auch. Das ist schön, ich genieße es, Dinge ausdenken zu können. Kannst Du Dich gut unterhalten?

    Wie bist Du auf der Charisma-Skala? Charismatisch sein ist auch eine der "Symptome". Ist verdammt hilfreich.

    Was Du gesagt hast, von wegen anders sein ist richtig! Ich wusste immer, dass ich anders bin. Meine Umwelt hat mir dies gespiegelt. Nicht immer wohlwollend. Moment, streich "immer". Jetzt weiß ich, dass ich anders bin und das ist gut so!

    Ich habe einen langen Weg vor mir, Du auch. Aber das ist doch spannend, finde ich. INPUT!

    Alles Gute,

    Pidge

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