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Diskutiere im Thema Wie erklär ich ADHS Freunden im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: Wie erklär ich ADHS Freunden

    @artep:
    gib beispiele zu allen 3 grundsäulen von ADS...also so ausm alltag.was wir zb alles vergessen können,was andere einfach machen und nie vergessen.wie es is,wenn wir uns emotional nicht im griff haben.wie schlimm die reizüberflutung is..sowas alles.weil all das zusammen macht ADS ja zum problem-meiner ansicht nach-nur konzentrationsstörungen zu haben,wär ja zb nun nicht sooo hart,aber es gibt ja so irre viele andere alltagsprobleme,beziehungskris en durch ADS,der ständige stress,die hochsensibilität...all sowas.

  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Wie erklär ich ADHS Freunden

    Hallo zusammen,

    also meine Ansicht zu diesem Thema der "Öffentlich-Machung" seiner ADHS ist, dass es abhängig davon sein sollte wie schwer dieses Thema seine Beziehung zu Freunden/Bekannten/Kollegen negativ beeinflusst.
    Ist dies gar nicht der Fall bzw. nur gering...braucht man nicht unbedingt darüber zu sprechen...

    Mir persönlich ist es allerdings lieber, dass meine Arbeitskollegen und natürlich die Chefin mein Problem kennt, und ich nicht einfach für eine "unwillige, faule Sau" gehalten werde..Genau dafür habe ich mich übrigens auch noch bis vor einem Jahr gehalten
    Aber bei mir ist das ganze auch wirklich unübersehbar und ich habe bisher Null Plan wie man/ich Strategien entwickeln kann, um mich eben besser organisieren und motivieren zu können.

    LG Amneris

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: Wie erklär ich ADHS Freunden

    Amneris schreibt:
    also meine Ansicht zu diesem Thema der "Öffentlich-Machung" seiner ADHS ist, dass es abhängig davon sein sollte wie schwer dieses Thema seine Beziehung zu Freunden/Bekannten/Kollegen negativ beeinflusst.
    Ist dies gar nicht der Fall bzw. nur gering...braucht man nicht unbedingt darüber zu sprechen...
    das stimm ich zu.ich bin zwar eh sehr mitteilungsbedürftig,aber wär ichs nicht,würd ich auch keinen anlass sehen,es zu erwähnen,sofern es keine probleme dadurch in der beziehung zu diesem menschen,im job etc gibt.

    Amneris schreibt:
    Mir persönlich ist es allerdings lieber, dass meine Arbeitskollegen und natürlich die Chefin mein Problem kennt, und ich nicht einfach für eine "unwillige, faule Sau" gehalten werde..Genau dafür habe ich mich übrigens auch noch bis vor einem Jahr gehalten
    ja man das dacht ich bis vor kurzem auch noch.also ich bin auch faul,aber dachte oft:du willst so viel erreichen,warum machste nix dafür,jetzt wos brennt?!
    ich checkte dann nach einer weile,dass es bei mir oft nicht ein nicht-wollen,sondern ein nicht-können ist.
    und seit ich auf der ADS-fährte bin,verstehe ich,was wirklich mit mir los ist...
    ich habs an der uni auch schon einigen dozenten gesagt,besser ist das.
    ohne verstehen kein verständnis...

    Amneris schreibt:
    Aber bei mir ist das ganze auch wirklich unübersehbar und ich habe bisher Null Plan wie man/ich Strategien entwickeln kann, um mich eben besser organisieren und motivieren zu können.
    naja nach der diagnose kommt die therapie und dort erlernt man ja strategien...kannst ja auch schon jetzt bücher drüber lesen.diese "bilbliotherapie" (heißt es glaub ich) empfehlen sogar viele therapeuten,las ich.weil allein das wissen um die ADS und die damit verbundenen schwächen helfen,lösungsansätze zu finden.merk ich bei mir selbst schon...

  4. #24
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Wie erklär ich ADHS Freunden

    Hallo Flopsi,

    also gelesen habe ich in der Tat und zwar als das Wort ADHS bei mir das erste Mal ganz unerwartet im Raum stand. Gelesen habe ich so um die 100 Bücher innerhalb weniger Tage: typisch hyperfokussiert halt
    Aber ganz ehrlich? Ich fühle mich demotiviertet und hoffnungsloser denn je. Ich wohne auch alleine, habe in meinem Leben noch nie eine Beziehung gehabt...bin von daher auf mich komplett alleine gestellt. Was das bedeutet?- Freiwillig mache ich gar nichts mehr. Erst wenn schlimme Konsequenzen anstehen, und zwar nicht in der Zukunft, sondern unmittelbar, bin ich überhaupt in der Lage das Nötigste zu tun...
    Ich weiß wie sch... das ist und diese Schuld erdrückt mich auch, und trotzdem "No chance!". Ich bewundere hier jeden, der es schafft sich ToDo-Listen zu erstellen und abzuarbeiten. Bei mir selbst ist die innere Lähmung schon zu groß.

    LG Amneris

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Wie erklär ich ADHS Freunden

    Hallo Amneris,

    machst du denn eine Therapie, nimmst Medikamente- das hat bei mir geholfen?

    Ich hatte auch noch nie ne Beziehung (bin Anfang 40)aber seitdem ich die Diagnose habe, Strattera länger genommen habe, Therapie mache und die besten Freunde und einige Kollegen vom ADHS wissen, komme ich ganz gut klar und lebe mein Leben "auf meine Art".

    D.h. ich akzeptiere viele Defizite, setze mich nicht unter Druck, habe einige äußerliche Bedingungen geändert und seitdem geht es mir wesentlich besser.

  6. #26
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Wie erklär ich ADHS Freunden

    Hallo Hypie,

    meine Therapie ist noch nicht genehmigt seitens der KK. Warte jetzt schon über sechs Wochen und werde morgen mal anrufen um Druck zu machen...
    MPH und AD nehme ich. Aber um ehrlich zu sein, ich halte mich selbst für Therapie-resistent. Damit es was bringt, hätte ich schon 10-15 Jahre früher damit anfangen müssen. Jetzt ist es zu spät. Ich kann mich selbst nicht überlisten. Selbstmotivation klappt auch nicht, weil ich mir sage "warum warten, wenn du es auch sofort haben kannst?" und ich will alles sofort haben: typisches Suchtverhalten eben...Vermüllt bin ich auch.
    Mein Hauptproblem ist, glaube ich, dass ich aus einer über-organisierten Familie stamme, in der Kontrolle alles war. Und als ich dann mit 19 ausgezogen bin, war ich so glücklich endlich "frei" zu sein, dass ich gar nicht bemerkt habe, dass ich überhaupt keine Fähigkeiten entwickelt habe, um selbstständig leben zu können: aufräumen konnte ich nicht, nicht mit Geld umgehen (Schulden..), mich nicht organisieren und selbstständig lernen (Studium abgebrochen), kaum soziale Kontakte, Essprobleme, die sich verschlimmert haben (Fresssucht...) usw.usf.

    Und bis heute hat sich nichts geändert- es wird immer schlimmer. Klar, der einzige, der was daran ändern könnte, bin ich selbst. Aber warum sollte ich das tun? Für mich?- Nö.

    Aber ich glaube, ich werde hier gerade recht stark OT in einem fremden Fred

    LG Amneris

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: Wie erklär ich ADHS Freunden

    Amneris schreibt:
    Klar, der einzige, der was daran ändern könnte, bin ich selbst. Aber warum sollte ich das tun? Für mich?- Nö.
    ja für dich,damit du ein besseres leben hast!

    mach doch mal ne liste mit all deinen positiven eigenschaften(und antworte bloß nicht mit "hab ich keine"-ich hab ausdauer wie mist,vor allem,wenn ich wen aus nem loch holen will!)

    also,nun is egopflege angesagt

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Wie erklär ich ADHS Freunden

    Auch noch mal an alle.

    Hallo, ich kenn das Thema auch, und finde es auch schwieirg damit offen umzugehen.

    Den Weg den ich gewählt habe, war den sehr nahestehenden Menschen ein Buch zu geben - für mich persönlich das beste - Zwanghaft Zerstreut - welches von einem Psychiater geschrieben wurde, der selbst ADHS hatte,


    Hier wird ADHS - nicht als eine "Störung" begriffen, sondern als eine Aufmerksamkeitsinkonsistenz - anderen Gegenüber wird das so erklärt, das man einfach eine andere Brille hat, die Welt zu sehen -
    und für die einelnen Punkte, die für andere so schwer nachvollziehbar sind, gibt es da finde ich schöne Erklärungen.
    - z.B. für das zu spät kommen - das hängt damit zusammen das für einen die Prozesse nicht aufhören, man innerhlich keine Pause macht.
    ... Gerade habe ich das Buch wie gesagt weggegeben - sonst könnte ich das deutlicher machen.

    Als ich dieses Buch weggegeben habe - habe ich plötzlich das Gefühl gehabt, die anderen können meine Andersartigkeit respektvoll respektieren -.

    Viele Grüße Morgenstern.

  9. #29
    IchBins

    Gast

    AW: Wie erklär ich ADHS Freunden

    Ich stelle mir immer wieder die Frage: Warum soll ich jemandem etwas "erklären" was ich habe?! Ich meine, meine Freunde haben mich noch nie auf irgendwelche Macken angesprochen. Klar, da gibts typische Ichbins-Verhalten.. aber das bin eben ich ... *lach*..

    Meinen besten Freunden habe ich es erzählt, na und? macht kein Unterschied.

    Ich hatte die Befürchtung wenn ich es meinen Freunden erzähle das ich ADS als Ausrede für etwas benutze, was keines Wegs der Fall sein sollte. Ich versichere mich quasi schon im Vorfeld ab nach dem Motto: " wenn ich so und so bin, dann ist das was ich Ad(h)s habe"

    Ne ist es nämlich eben nicht ... aber da muss man erstmal hinkommen. Nach weiteren Gründen habe ich auch mal gesucht warum ich meinen Freunden davon erzählen sollte. Ganz ehrlich? Ich haben keinen Gefunden. Die nehmen mich wie ich bin, egal ob mit Ad(h)s oder nicht, oder ob mit einem Arm oder zwei, ob blind oder sehend....

    Ich habe meinen beiden besten Freunden nur mal so zwischendurch erzählt, hat paar Sekunden gedauert. Wurde abgenickt und fertig. Aber ich werde mich niemals Rechtfertigen für etwas das ICH bin. Und ich BIN meine Ad(h)s... werde es bis an mein Lebensende auch behalten... und ich finds gut und will auch gar nicht anders sein. So haben mich meine Freunde, Familie, Bekannte ja auch schätzen gelernt.

    Also für mich PERSÖNLICH , kommt es nicht in Frage meinen Freunden ein Buch in die Hand zu drücken und zu sagen: " Das hab ich" ....

    Lieben Gruß,

    IchBins

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Wie erklär ich ADHS Freunden

    Hallo Ihr Lieben,
    ich würde meinen Freunden nicht erzählen, dass ich ADHS habe. Es wird sich auf Feiern oder Treffen sowieso viel zu viel über Krankheiten unterhalten. Wirklich für diese Krankheit interessieren wird sich nur die eigene Familie, Psycholgen und vor allem Gleichgesinnte.

    Auch mit einem neuen Partner, würde ich über meine ADHS sprechen. Allerdings würde ich nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. ADHS gehört zu meiner Persönlichkeit. Wer mich wirklich kennt wird verstehen was ADHS ist, wenn ich es ihm erkläre, und er wird dann nicht gleich wieder weglaufen. Und wenn doch, war es nicht der Richtige.

    Weshalb gibt es solch ein Forum, weil sich nur Gleichgesinnte mit dem Thema ADHS auseinander setzen wollen. Nicht ADHSler interessiert das wenig. Im Gegenteil, die würden sich vielleicht sogar von mir abwenden, da sie mit solch einem Problemfall nichts zu tun haben wollen. Aber vielleicht habe ich ja die falschen Freunde.

    liebe Grüße Biggi

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