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Diskutiere im Thema Einmal ADS immer ADS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1

    Einmal ADS immer ADS?

    huhu ihr,

    in meiner Kindheit (mit 13) wurde bei mir ADS festgestellt.
    Habe damals ritalin bekommen aber nur glaube ich ca. 4monate genommen,
    nun ist es so das ich !24! bin und die concerta des sohnes meiner lebensgefährtin nutze um besser klar zu kommen.
    Ich merke das ich ohne concerta immernoch angst vor neuen, ungewissen situationen habe und kaum klar komme (speziell bei vorstellungsterminen oder praktika usw.).
    Ich würde ja gern zum arzt gehen um ihn zu fragen ob er mir concerta verschreiben kann... aber ich denk dann immer das ich es mir nur einrede das es mit concerta besser klappt.
    Ausserdem finde ich den Gedanken seltsam ihn danach zu fragen weil sie unters betäubungsmittelgesetz fallen... das klingt für mich immer so als ob ich ihn nach drogen frage die er mir geben kann.

    Hat schon wer die situation mitgemacht oder mitbekommen oder hat mir nen rat?

    Uawg

    danke euch schonmal^^

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: Einmal ADS immer ADS?

    Naja,

    wurde denn bei dir schon entsprechend diagnostiziert, dass die ADS überhaupt noch weiter persisitiert, sprich: ob die bei dir vorhandenen Symptome überhaupt noch derart ausgeprägt sind, dass die entsprechende Diagnose noch zutrifft?

    Bei einem großen Teil der betroffenen Kinder und Jugendlichen reicht es nach Übertritt ins Erwachsenenalter nicht mehr für eine entsprechende Diagnosestellung aus und damit entfällt auch die Notwendigkeit bzw. überhaupt die Voraussetzungen, entsprechende Methylphenidat-Präparate zu erhalten.

    Dazu würd ich dir in jedem Fall dringend raten, zumal du dann auch etwas handfestes und schriftliches hast.

    Mit einer Selbstmedikation ohne qualifizierte Diagnosestellung begibst du dich in jedem Fall gesundheitlich und auch rechtlich auf erheblich dünnes Eis.

    Dass Methylphenidat bei Bewerbungsgesprächen und Prüfungen "hilft", ist keinerlei diagnostischer Gesichtspunkt.

    Wie moralisch es überhaupt ist, anderen Patienten ihre immerhin ja für einen konkreten Krankheitsfall verordneten Medikamente weg zu futtern, leg ich da mal in dein eigenes Ermessen.

    Eine Medikation mit Betäubungsmitteln muss seitens des verschreibenden Arztes sehr genau überwacht und dokumentiert werden und auf Dauer fällt dann entweder die zu hohe Menge auf oder dem Kind, dem die Medikamente verschrieben wurden, fehlen sie dann.

    Entsprechende Anlaufstellen für eine ADS- bzw. ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen findest du z.B. in unserem Verzeichnis für Ärzte und Kliniken:

    ADS/ADHS Erwachsene Kliniken und Ärzte - ADS ADHS bei Erwachsenen Forum




    Liebe Grüße,
    Alex

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 759

    AW: Einmal ADS immer ADS?

    ZITAT : Ausserdem finde ich den Gedanken seltsam ihn danach zu fragen weil sie unters betäubungsmittelgesetz fallen... das klingt für mich immer so als ob ich ihn nach drogen frage die er mir geben kann.



    aber der gedanke dem sohn deiner lebensgefährtin die concerta - kapseln wegzufuttern ist nicht seltsam???

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Einmal ADS immer ADS?

    Hallo Racaide

    Du sprichst hier ein heikles Thema an.

    Das du die Medis stibitzt kann ich ja irgenwie verstehen aber ich finde es auch sehr bedenklich. Und das kann niemals ein Dauerlösung sein.

    Wie Alex schon schreibt besteht durchaus die Möglichkeit, dass die ADS bei dir noch vorhanden ist.

    Es ist aber sehr wichtig, dass du die Diagnose bei einer Fachperson bestätigen lässt. Es genügt ja nicht nur Medikamente zu nehmen. Es braucht dann auch eine therapeutische Begleitung, damit du Strategien entwickeln kannst, die dir das Leben mit ADS erleichtern.

    Ich wünsche dir den Mut, den ersten Schritt zur Fachperson zu wagen

    Herzliche Grüsse
    Pucki

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