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Diskutiere im Thema Eltern "beichten" im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 27

    Eltern "beichten"

    Wie in meiner Vorstellung beschrieben, wurde mir ADS diagnostiziert. Methylphenidat wirkt ziemlich gut, ist aber leider auch nicht billig.
    Jetzt muss ich die Diagnose wohl oder übel meinen Eltern beichten, da ich als Student chronisch pleite bin und nicht so recht weiß wie ich einen monatlichen Betrag von ca. 35 Euro bezahlen soll...

    Aber wie erzählt man soetwas seinen Eltern? Wie geht man da vor?

    Wenn man im Internet mal ein bisschen sucht- besonders auf so Seiten wie "der Spiegel"- steht da so viel negatives zu ADS und Methylphenidat drin...
    Gebt einfach mal Methylphenidat ein und ihr bekommt einen Haufen Artikel wo eigentlich immer das gleiche drinsteht...das AD(H)S eigentlich eine Modeerkrankung ist, man sich diese nur einbildet und eigentlich die Eltern an allem Schuld sind.

    Das hat mich gestern so wütend gemacht. Da steht oft so viel Mist drin
    wie z.B. hier:

    Auch eine steigende Anzahl von Erwachsenen hält sich neuerdings für pathologisch zerstreut und zappelig. Das "British Medical Journal" erklärte das Syndrom jüngst sogar zur "häufigsten chronischen psychiatrischen Störung von Erwachsenen, die nicht diagnostiziert wird".
    Einige Fachärzte schätzen, dass bis zu sechs Prozent aller Erwachsenen an krankhaftem Aufmerksamkeitsmangel leiden - darunter fänden sich, so der Hamburger Neurologe und Psychiater Victor-Felix Mautner, auch Journalisten, Politiker und Manager, die ihre Unruhe im Beruf auslebten.
    Die Pharmabranche hat die neue Zielgruppe bereits am Wickel. "ADHS, eine treue Begleiterin ein ganzes Leben lang", frohlockt der Ritalin-Hersteller, der Weltkonzern Novartis.
    Der ganze Artikel ist hier: SPIEGEL SPECIAL*3/2002 - Kinder mit Knacks zu finden

    oder hier:
    Eine weitere Auffälligkeit glauben Wissenschaftler bei der Vererbung des ADH-Syndroms gefunden zu haben: Zwillingsstudien zeigen, dass die Störung möglicherweise genetisch bedingt ist - was Eltern unaufmerksamer Kinder wie ein Freispruch erscheint.[...]
    Der Artikel ist hier: SPIEGEL SPECIAL*3/2002 - Kinder mit Knacks
    Das klingt so als ob die Eltern ja Schuld an allem seien...


    Die Journalisten sollen sich mal anhören, wie es ADS- Betroffenen wirklich geht!!!
    Organisationsprobleme, keine Ausdauer was Konzentration angeht, ich selber habe überall angeeckt wegen meiner extremen Stimmungsschwankungen usw.

    Ich habe Methylphenidat genommen und sofort eine Wirkung gespürt. Super Konzentration , alles um mich herum schient gedämpft zu sein, als ob viele Reize einfach weggefiltert werden. Und vor allen scheint eine Art innere Ruhe zu kommen.


    Keine Ahnung ob das alles so eine Art Placebo- Effekt ist... leider versuche ich mir das ja immer noch ein bisschen einzureden...


    jetzt bin ich vom Thema abgekommen:
    Also ich muss es meinen Eltern beichten und ich habe so Angst vor der Reaktion.
    Dazu kommt noch, dass ich aus einer Ärztefamilie komme. Wir haben schon am Mittagstisch soetwas wie Gehirndoping auch diskutiert.
    Und wenn man die Artikel liest, merkt man, dass es so viele Ärzte gibt, die einfach keine Ahnung haben und Methylphenidat total verteufeln.

    Hinzu kommt , dass ich Angst habe, dass meine Eltern meinen, dass ich mir nur alles einbilde, dass jeder mal eine schlechte Phase hat usw. dass es bei mir ja garnicht sein kann, weil ich ein super Abi habe und auch nie so schlecht in der Uni war.
    Aber das war ich nur, weil ich so viel gemacht habe. Weil ich mich oft nicht konzentrieren konnte und mir nix merken konnte, habe ich so oft ganz einfach Dinge auswendig gelernt und wort- wörtlich in der Klausur aufgeschrieben und dann aber danach wieder vergessen.

    Auf der anderen Seite beschwert sich meine Mutter ständig, dass ich "so eine Unruhe" reinbringe und oft zu viel laber. Andere haben sich mal bei meinen Eltern beschwert, dass ich ständig anderen ins Wort falle um das Thema komplett zu ändern...

    Außerdem wirkt Methylphenidat total beruhigend bei mir. Ich habe gelesen, dass es bei "gesunden" eher aufputschend wirkt...

    So, jetzt habe ich viel zu viel geschrieben... naja, vielleicht liest es ja doch einer ganz durch und kann mir einen Tip geben, wie man an sowas am besten rangeht.
    Geändert von meer (29.06.2010 um 21:40 Uhr)

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Eltern "beichten"

    Hey, also ich kann da nur von mir reden, und ich musste es zwei mal machen, da meine Eltern getrennt sind...
    ich habe halt gesagt, dass ich ganz in Ruhe mit ihnen reden will, und habe ganz von vorne angefangen, warum ich zur Psychologin gehe, was die festgestellt hat, was mir jetzt klarer ist, welche unterstütung ich brauche, und habe sie einfach um Verständnis gebeten... und ich muss sagen es hat geklappt, vorallem das ich mir an dem Tag bei jedem von ihnen sehr viel Zeit genommen habe,... muss aber zugeben ich habe erst mit meiner Mum geredet weil ich mit der schon immer besser reden konnte und dann als das gut geschaft war mit meinem Dad und dann dem rest der verwandschaft....erkläre ihnen vll einzeln wenn dir das leichter fällt, deine geschicht, schreibs dir vll auf, damit du nicht den faden verlierst und vertraue drauf gerade als Ärtze mit dem wissen und auch weil sie dich lieben werden sie dich auch weiter hin mögen ;-) nur fall vll nicht gleich mit der Geldsache mit der Tür ins Haus...

    Viel Glück und würde mich freun zu hören wies gelaufen ist

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Eltern "beichten"

    ich habs bis heute nicht erzählt.
    aber ich hab den vorteil mein eigenes geld zu verdienen und deshalb nichts sagen zu müssen.

    vielleicht kannst du ja am tisch einfach mal über ads reden und sehen, wie sie dazu stehen.

    dann kannst du dich vielleicht besser wappnen.

    ich würde es vielleicht auch so machen wie kasiopeia.
    wenn du sagst, was deine probleme sind, wo du unterstützung brauchst, welche unterstützung die medis für dich bedeuten.
    wenn zu aufzeigst, wie du bisher gelernt hast und wie es jetzt ist.
    du bist ja nicht faul gewesen bisher.

    ich würde an deine rstelle offen sein für andere möglichkeiten, damit sie sehen, dass du hilfe willst und nicht unbedingt "nur" medikamente.
    dass die medis die beste hilfe sind, vor allem, um schnell erfolge erleben zu können kannst du ihnen ja dann erklären.

    die medis kannst du ja auch wirklich nach bedarf nehmen.
    also nur in der uni und zum lernen zum beispiel.
    damit sie sehen, dass du gezielt etwas verändern möchtest.

    mach ihnen klar, wie viel energie dich das gekostet hat zu erreichen, was du jetzt erreicht hast.

    vielleicht erleben sie dich ja auch unter medikation.
    einen kolleginnen fällt sofort auf, wenn meine medis nachlassen oder ich keine genommen habe!
    die merken das noch viel stärker, als ich.
    auch anderen personen in meinem umfeld fällt das sofort auf!

    mph wirken im übrigen bei jedem gleich!
    nur dass menschen ohne adhs sich eher fühlen wie du, wenn du überdosierst.
    also eher nervös, ängstlich, angespannt oder so.
    wenn sie dir helfen fühlst du dich ruhig und klar und kannst dich besser steuern und besser aufnehmen.
    das ist allerdings noch kein beweis für adhs.
    nur ein beweis, dass es deiner hirnaktivität gut tut mph zu bekommen.

    von den medis kann man halten, was man will.
    bei kindern bin ich sehr skeptisch und die bedenken sollte man nicht von der hand weisen.
    neuroenhancement ist sicher auch ein thema.
    unsere gesellschaft forrdert das immer mehr und wenn man schwierigkeiten hat kommt man immer weniger damit klar.

    wenn deine eltern gegen die medis sind heißt das auch, dass sie möchten, dass du dich deiner position in der gesellschaft fügen sollst, was bedeutet, dass du eben ein bisschen weniger erfolgreich sein wirst, als du sein könntest.
    was das wiederum mit deiner psyche macht...nun ja, sie sind ärzte..die sollten das wissen.

    dir wird nun mal nichts anderes übrig bleiben, als es zu erzählen.
    wird ja auch einen grund gegeben haben, wie du zu der diagnose gekommen bist..
    leidensdruck und so.
    auf die art würde ich anfangen!

    viel erfolg!

    grüße justus

  4. #4
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: Eltern "beichten"

    hi meer,

    ich würde folgendermaßen vorgehen: Bücherliste machen! Cordula Neuhaus ist da empfehlenswert! Und Artikel suchen, die sich mit ADHS bei Erwachsenen im "positiven" Sinn beschäftigen. (Findest du hier im Forum auch über "suchen"). Und dann offen mit den Eltern reden!

    LG

    Snagila

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 84

    AW: Eltern "beichten"

    Ich weiss nicht, aber die von dir angeführten Spiegel-Artikel sind vielleicht schon etwas veraltet. Meinst du nicht auch, dass unsere Gesellschaft sowohl in der Aktzeptanz von ADHS als auch in der Ursachenforschung mittlerweile etwas weiter ist? Ob es jetzt von Vorteil ist, dass deine Eltern Mediziner sind oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man als Elternteil sein Kind plötzlich gut versteht, wenn man durch den ADHS-Verdacht beim Kind plötzlich auch Symptome bei sich selbst entdeckt und sich dann auch intensiv mit der Problematik ADHS beschäftigt. Möglich ist, dass das bei einem Elternteil von dir passiert. Mir ist es so gegangen.
    Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit, dass du dir einen Nebenjob suchst, um deine Medikamente selbst zu bezahlen. Irgendwann, wenn die Gelegenheit günstig ist, kannst du
    ja mit deinen Eltern reden - aber ohne den Druck und zu einem Zeitpunkt, den du
    selbst bestimmst.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Eltern "beichten"

    Hallo,
    erstmal ganz vielen lieben dank für die netten Kommentare!
    Ich muss da irgendwie durch. Leider bin ich erst so Mitte/ Ende Septemer wieder mal bei meinen Eltern. Jetzt bin ich am Üerlegen,ob ich das übers Telefon machen sollte...
    Aber vielleicht schaffe ich es ja doch zwischendurch mal nen Wochenende hinzufahren...
    Also neben dem Studium noch arbeiten wird sehr schwierig sein. Ich bekomme es ja so oder so kaum gebacken so Sachen wie Einkaufen usw. zu erledig und ab August habe ich bis Oktober verschiedene Praktika wo ich dann bis zu 12 Stunden arbeiten muss...

    Aber die Medis helfen mir wirklich- mein Leben scheint sich die letzten Wochen um 180 Grad gedreht zu haben... plötzlich verstehe ich was in der Vorlesung gesagt wird ;-) und in den letzten zwei Wochen so viel gelernt wie ich normalerweise in vielleicht 6 Wochen schaffe.
    Auch andere, die überhaupt nicht wissen, dass ich MPH nehme, haben mich drauf angesprochen, ob irgendetwas los wäre, ich sei so ruhig und würde niedergeschlagen wiken. Letzteres haben die sicherlich so empfunden (ich bin ja nicht niedergeschlagen), weil eben so ruhig mit Medis bin ;-)

  7. #7
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 902

    AW: Eltern "beichten"

    ja es gibt auch viel "positive" Berichte über ADS/ADHS
    zB vielleicht auch so nen Test :Haben sie ADS
    zumindest Bericht wo über Eigenschaften von ADS berichtet wird.

    Und ich denke ich würd erst mal mit den Artikel auftauchen und ihnen geben ...auf Reaktion warten
    wenn eher gut :dann einen wahren Bericht über mph was es bei ADS bewirkt
    Reaktion abwarten
    falls schlecht :dann sollen sie sich bitte näher mit dem Thema befassen
    wenn normal oder gut : das Du schon aus Deiner Not heraus welche Verschreiben hast lassen von einem Fachmann und Du Dich jetzt viel besser konzentrieren kannst usw .

    naja fallst total Schiß davor hast ,vielleicht per Telefon darüber reden ,aber vielleicht wegen Freundin /Bekannten .
    Und dann weißt ungefähr wie sie wohl reagieren.

    Zumindest wünsch ich Dir ganz ganz viel Glück!!!!

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Eltern "beichten"

    Hallo Dipsi hallo auch ihr anderen,

    auch dir vielen Dank für den netten Beitrag.
    Ich habe das mit dem ADS schon zwei Freundinnen erzählt und meinen beiden Brüdern.
    Ich habe mit meinen Problemen , die ich in letzter Zeit so hatte,angefangen. Dann habe ich erwähnt, dass mir empfohlen wurde mich mal testen zu lassen. Dass ich das dann gemacht habe usw.
    Alle haben ganz anders reagiert als ich dachte. Eine meinte sogar " das du das hast, war mir eigentlich immer schon klar ;-) " .
    Mein Bruder "1" hat total positiv reagiert und meinte, dass er es toll findet, dass es mir mit den medis nun so gut geht. Er hat mit auch von einer Klassenkameradin erzählt, die das wohl auch hat- er schien über das Thema echt viel zu wissen und meinte, dass er mir auf jeden Fall zur Seite stehen wird, egal wie meine Eltern reagieren.

    Mein jüngerer Bruder "2 "hat feststellen müssen, dass einiges bei ihm auch zutrifft und möchte sich jetzt auch testen lassen. Er hat sich hier mit Daddel angemeldet.
    Klar ist bei ihm jedenfalls, dass er in keiner weise hyperaktiv ist- im Gegenteil er wirkt eher immer etwas "lahm" (sorry Brüderchen, falls du das hier liest, aber es stimmt )und sowas wie einen wutausbruch habe ich noch nie bei ihm festgestellt. Ich glaube, er ist einfach zu lieb um jemanden wirklich anschreien zu können .

    Nun gut, er hat keine Diagnose und man weiß nicht was kommt. Ich war ganz erstaunt, als er sagte, dass er im Unterricht nix mitbekommt, da er immer ein ziemlicher Überflieger war (so von wegen bestes oder zweitbestes Abi der Schule). Dabei habe ich ihn nie wirklich was lernen sehen. Nur als er Abi gemacht hat, hat er mal richtig was getan. Jetzt studiert er und so wie ich das mitbekomme, macht er auch wirklich viel- aber das muss man ja bei den heutigen bachelor- Studiengängen, egal wie schlau man ist und egal ob man AD(H)S hat oder nicht...
    Naja, aber das sagt ja nix aus- ich bin ja auch immer sehr gut gewesen, musste aber immer verdammt viel tun...

    Verdammt, jetzt habe ich wieder viel zu viel geschrieben und vor allen viel persönliches von meinem Bruder. Er wird sich wicherlich hier noch einmal vorstellen.
    Hoffentlich habe ich jetzt nicht wieder einmal ohne zu denken zu vorschnell gehandelt, indem ich das hier schreibe...

    Ich habe jetzt noch mehr Angst mit meinen Eltern zur reden- eventuell gleich zwei Kinder ADS- warum habe ich solch eine Angst-?ich habe verdammt guten Kontakt mit meinen Eltern. Sie haben mich bisher im Leben immer unterstützt...
    Ich glaube die größte Angst habe ich vor einen Kommentar wie " jetzt bilde dir nicht so nen Mist ein und lass das Gehirndoping sein"

    Mein Bruder sieht das alles viel gelassener. Er fragte gestern, ob er nicht einfach mal mit unserem Vater reden soll. Und ich denke, wenn ich ja gesagt hätte, hätte er gleich zum Telefon gegriffen. Aber vielleicht lasse ich ihn das wirklich machen- so schlecht ist die Idee garnicht- dann ist das erstmal gesagt und ich kann mir in Ruhe überlegen, wie ich anschließend nach der ersten Reaktion meiner Eltern regiere...

    Sorry, das dass so lang wurde, aber zum "ausheulen" und "hilferufen" ist das Forum ja auch da ;-)

    Ganz viele liebe Grüße,
    Meer

    P.S.: habe gerade doch noc mal etwas gekürzt...
    Geändert von meer ( 8.07.2010 um 09:37 Uhr)

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Eltern "beichten"

    Hallo ihr lieben,
    ohne jetzt alles gelesen zu haben
    und auch mit einer ganzfrischeDiagnose
    die noch nicht ganz abgeschlossen ist.

    Ich habe gestern gleich meine mutter angerufen,
    es ihr erzählt was der psychologe gesagt hat....

    Ich weis sie hats nicht wirklich begriffen,
    was ich ihr erzählt habe/
    was ich habe.

    Irgendwann sagte sie recht hilflos:
    Kind,du machst sachen.....

    Hab ihr auch gesagt,sie soll sich mal daran erinnern,
    wie ich als kind und kleinkind war.
    Hör mir nähmlich seit 30jahren an,dass ich soooooooooooo
    anders wie meine brüder war.
    Ständig geheult,wenig geschlafen,nie alleine beschäftigen usw
    Von meinen wutanfällen abzusehen....

    lg

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Eltern "beichten"

    naja was heisst hilft.....
    ich will wenn ich bei meiner mutter bin
    kein theater spielen und vielleicht lernt sie dann
    auch mich n bischen besser zu vertehen.
    Wie gesagt "Vielleicht"

    Ich bin allerdings auch so aufgewachsen,
    dass man über alles/vieles redet.

    Krankheiten,tot,behinderungen, auch alk konsum
    waren seltenst ein tabu

    Sie kennt mich doch am längsten
    und unser inzwischen besseres verhältnis sollte
    da ein bißchen adhs schon aushalten

    Will ja von ihr keinen absulution oder so
    ich will nur,dass sie es weisz,
    sie braucht weis gott nicht alles wissen,
    aber das schon......

    Klar,das kann ich verstehen!
    Es ist blöd wenns die leute abtun mit:
    geh da oder dort hin
    (ich glaub sowas hab ich aber auch schon gebracht )

    Klar ist oft unverständnis da aus unwissenheit üb adhs....
    da geb ich dir absolut recht
    und ich werd bestimmt noch oft genug auf ablehnung
    oder unwissenheit stoßen in den nächsten jahren

    lg

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