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Diskutiere im Thema Wir sind, was wir sein wollen! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    Wir sind, was wir sein wollen!

    Hi,

    sind wir mal ganz erhlich zu uns selbst! Wir können alles sein, was wir sein wollen! Wir können glücklich sein, wir können erfolgreich sein, wir können hilfreich sein! Wir können alles!

    Leider lassen sich viele hier mehr über das aus, was sie sein könnten! Und haben für vieles eine Entschuldigung parat!

    Aber es gibt keine Entschuldigung für das was wir sind! Es gibt eine Erklärung! ADHS!

    Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht trozdem oder gerade deswegen glücklich sind. Es bedeutet nicht, dass wir mit unserem Leben nicht klarkommen! Es bedeutet nicht, das unsere Kindheit daran schuld ist, oder unser Job oder unser Umfeld!

    Nehmen wir uns doch alle mal ein ganz großes Beispiel an Alex! Der hat hier was geschaffen, wo wir uns treffen können, austauschen können ......

    Und dieses Forum zeigt uns doch auch immer wieder, dass wir wer sind! Nämlich wir!

    Snagila

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    klar können wir sein was wir wollen.

    nur wenn man nach spätestens 2-3 monaten die lust verliert und dann wieder was anderes will kommt man mit seinen plänen nie sehr weit.

    das ist ja gerade ads.

    wir können alles ereichen von dem wir begeistert sind und das nicht länger als 2 monate braucht.

    das einzige was wir auf dauer aushalten können ist immer was neues.

    solange man das in seine pläne miteinbezieht ist ein glückliches leben möglich.

    das problem ist doch nur das viele etwas sein wollen was sie nicht können.

  3. #3
    IchBins

    Gast

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    Ich sage dazu mal nur soviel:

    Bei Denken fängt es an

    @Paul wenn du denkst du kannst nur das erreichen von dem du begeistert bist. Dann hast du Recht. Du wirst IMMER recht behalten.

    Ad(h)s bleibt einer Erklärung, aber niemals eine Ausrede. Ich kann von mir behaupten viel geschafft zu haben im leben, mit ad(h)s ... auch dinge für die ich mich so gaaaar nicht begeistert habe.

    Und ich werde auch noch mehr schaffen von dem ich nicht begeistert bin. Auch ich werde Recht behalten.

    Du bist was du denkst. Du kannst was du denkst ... einfache Tatsache

    PS: Ich lebe meine Signatur

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    @ichbins

    sorry, aber das höhrt sich nach billiger amerikanische motivationpsychologie an.

    jürgen höller lüsst grüßen!

    der muß ja doll in den knast gewollt haben, da sie ihm gleich 3 jahre gegeben haben.

    mit solchen sprüchen hilfst du hier niemand. du machst denjenigen denen es nicht gut geht höchstens noch ein schlechtes gewissen. selber schuld weil ihr es ja nicht anders wollt.

    nur weil du glaubst das du toller mensch bist, der die gute lösungen hat, bist du das noch lange nicht.

    analysieren, reflektieren und differenzieren kommt durch üben und nicht durch wollen.
    und das braucht jahre.

  5. #5
    girasole

    Gast

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    Ich schliesse mich Paul an.

    Ich habe positiv Denken bis zum Abwinken in einer Psychotherapie "genossen".
    Gehört zu den schlimmsten und zerstörerischten Erfahrungen, die ich je gemacht habe.

    PositvDenken ist auch viel einfacher als sich mit Menschen auseinanderzusetzen, alternative Strategien zu finden oder auch akzeptieren zu lernen, dass du gewisse Dinge nie so schaffen wirst, wie andere. Das erfordert dann eventuell Trauerarbeit, und das ist unbequem.

    Und ja, es erzeugt entweder Schuldgefühle, oder permanentes Wegschauen, wenn das, was du versuchst dir schön zu reden, doch nicht klappt.

    Nein danke

    Und um das abzugrenzen: Sich selbst zu etwas zu ermutigen, indem man sich sagt, dass man es schon schaffen wird, ist noch einmal etwas anderes. Das finde ich gut.

  6. #6
    IchBins

    Gast

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    @Paul Hmm,

    naja Motivationssprüche hin oder her.. Find ich wieder mal spannend welche Wendung doch so ein Thema nehmen kann.

    Mich interessiert nicht wer in den Knast muss oder sonst irgendetwas. wäre meiner Meinung nach auch total am Thema vorbei, aber das nur am Rande .

    Ich denke schon das der Spruch den einen oder anderen hilft. Setzte dich doch bitter erst einmal mit etwas geschrieben auseinander bevor du darüber herfällst. Ich kann von mir behaupten reichlich Erfahrung im Bereich Motivation zu haben. Da stehe ich mir jetzt einfach mal zu. Ich habe sehr sehr viele erfolgreiche Leute kennen lernen dürfen, und ALLE hatten etwas gemeinsam. positives denken.

    Du hast Recht, es ist Motivationspsychologie. Nicht mehr und nicht weniger.. aber da du dich ja so blendend auf dem gebiet auszukennen scheinst, dann weisst du sicherlich auch das Ad(H)s-ler genau diese Motivation nötig haben.

    Dein Beiträg hättest du dir auch sparen können, wenn du mich fragst... der der zieht meiner Meinung nach runter. Negativ denken ist ja auch soviel einfacher. Und wenn du sagst das es niemandem hilft ist es schlicht weg gelogen

    Ich finde es vollkommen in Ordnung wenn du nicht meiner Meinung bist, jedoch hat mir dieses Prinzip geholfen und ich werde nur das weiter geben was mir ( nur mal nebenbei bin auch ad(h)s-ler ) geholfen hat. Schön wenn du deinen Weg woanders suchst.


    nur weil du glaubst das du toller mensch bist, der die gute lösungen hat, bist du das noch lange nicht.
    Findest du diesen Satz konstruktiv?? Hm, irgendwie beleidigt mich das in meiner Person. Aber nun gut.. schaue ich drüber weg.

    Oder vielleicht ist ja auch der ein oder andere frustiert das jemand eine Lösung für sich gefunden hat... man steckt eben nicht drinn.. stimmts??

    @girasole

    Und um das abzugrenzen: Sich selbst zu etwas zu ermutigen, indem man sich sagt, dass man es schon schaffen wird, ist noch einmal etwas anderes. Das finde ich gut.
    Das ist im Endeffekt dasselbe... nichts anderes habe ich behauptet. Also was habe ich anders geschrieben? Vielleicht zu kompliziert formuliert ? kann bei mir schonmal passieren.

    Ad(h)s-ler brauchen die Motivaton von außen.

    Wenn mir jemand jetzt geschrieben hätte, das es schwierig ist positiv zu denken.. wäre das ganze in eine andere Richtung gegangen.,. das kann ich nämlich sehr gut nachvollziehen. Denn das es einfach ist, habe ich in keinem Satz erwähnt.

    Achja, denjenigen den ich ein schlechtes gewissen mache, sind ja wie du sagst diejenigen dennen es gut geht... aber dennen kann es nicht passieren.. denn die denken auch positiv nichts für ungut..

    LG,

    IchBins

  7. #7


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    Eine positive Einstellung ist sicher sehr hilfreich. Z.B. Ich schaffe etwas obwohl ich ADS habe.

    Aber es ist auch wichtig, anzuerkennen, dass die ADS einem Grenzen setzen kann.
    Für mich wird es z.B nie möglich sein einen gut strukturierten Haushalt zu haben, es bleibt eine lebendige Ordnung. Aber weil ich dies akzeptiert habe, kann ich viel besser damit umgehen.

    Am Anfang habe ich gedacht, nun weiss ich woran es liegt, dass ich mich immer ablenken lasse und wenn ich mich nur genug anstrenge schaffe ich es auch. Aber nicht ich habe es geschafft, sondern es hat mich geschafft.
    Aber gleichzeitig habe ich an mir viele verborgene Talente entdeckt. Diese geben mir heute Kraft und Motivation.

    Es geht doch wirklich darum, sich der ADS zu stellen und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Dazu gehört auch heraus zu finden, in welchen Lebenssituationen sich die ADS auswirkt und dann Strategien zu lernen wie man damit besser umgehen kann. Dazu bietet für mich dieses Forum eine grosse Unterstützung.

    @snagila

    Ich weiss nicht genau, was du mit deiner Botschaft sagen willst.

    Es tut den meisten doch gut, hier im Forum schreiben zu können wie es einem geht, weil man sich hier verstanden fühlt. Dabei stehen natürlich meistens die schwierigen Sachen im Vordergrund.
    Dabei wünscht man sich sicher neben dem Verständnis auch Zuspruch.

    Aber es gibt auch viele Threads in denen Erfolgserlebnisse ausgetauscht werden. z.B http://adhs-chaoten.net/smalltalk-qu...hs-lustig.html oder http://adhs-chaoten.net/treffpunkt-f...gut-getan.html

    Herzliche Grüsse
    Pucki

  8. #8
    IchBins

    Gast

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    Richtig Pucki,

    nichts anderes wollte ich sagen... es ist entscheidend wie wir der Sache entgegentreten. mit welcher Einstellung eben. ja und mehr wollte ich eigentlich auch gar nicht aussagen. Hab mich deshalb ein wenig gewundert..

    IchBins

  9. #9
    Patty

    Gast

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    Das mit dem positiven Denken hat bei mir nie funktioniert.

    Seit vielen Monaten versuche ich es erneut mehrfach täglich. Laut Theorie soll das Denken z.B. "Ich mag mich" dazu führen, daß man es auch irgendwann so fühlt.

    Leider stecke ich nach wie vor in tiefem Selbsthass.

    Ich frage mich ob es wegen der Gefühlsabspaltung nicht funktioniert, oder weil erst die Traumata aufbereitet sein müssen, oder ....?

    Wieso sind eigentlich gerade die Dinge in meinem Leben in die Brüche gegangen, bei denen ich so optimistisch war? Vermutlich leide ich unter Wahrnehmungsstörungen.

    LG Patty

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    ich hab nichts gegen eine positive lebenseinstellung.
    nur das alleine löst keine probleme.

    positives denken ist auch nicht schwer. es gibt viele debile, die das hevoragend beherschen.
    umgekehrt kann man menschen damit auch gut verblöden.

    wer wirklich glaubt er kann was er denkt, hat jede realistische selbsteinschätzung verlohren.

    die menschen sind auch nicht was sie denken.
    im gegenteil, es gibt in diesem forum viele, die ein geringes selbstwertgefühl haben.
    sie glauben sie wären nicht viel wert, obwohl sie großartige menschen sind.
    umgekehrt laufen tausende von versicherungsvertretern durch die welt, die letztlich andere abzocken und sich selbst dabei ungeheuer gut vorkommen.

    nietzsche sagte: frei ist, wer in ketten tanzen kann.

    ich finde, damit hat er die realität gut erkannt.

    zuerst muß man natürlich die ketten erkennen und dann akzeptieren, sonst wird das mit dem tanzen nichts.

    wenn du dagegen meinst, du bist und kannst was du denkst, so beneide ich dich für diese "lösung" nicht.

    wie heist das in der luftfahrt so schön: runter kommen sie immer^^

    ich will bloß andere davor bewahren, sich mit erwiesenermaßen untauglichen methoden, wie dem unreflektierten positiven denken die psyche zu ruinieren.

    das soll eine optimistischen lebenseinstellung aber nicht im wege stehen.


    "Entgegen der öffentlichen Meinung ist es nicht so, dass ADHS-Betroffene sich zusammenreißen könnten, wenn sie nur wollten. Im Gegenteil: Sie wollen es, können aber nicht."
    Geändert von Paul (13.06.2010 um 23:08 Uhr)

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