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Diskutiere im Thema Wir sind, was wir sein wollen! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #41
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 1.323

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    Hallo Snagila,

    es mag sein, dass Du Dich gerade ärgerst, aber bitte nu wieder die Impulse kontrollieren

    Dies ist ein freies Forum, in dem jeder seine Meinung im Rahmen der Forumsregeln äussern kann und darf.

    Genau das hat Paul hier gemacht, nicht mehr und nicht weniger.

    Ich bin mir sicher, dass Paul nicht Deine positive Lebenseinstellung torpedieren wollte, sondern lediglich seinen Blickwinkel geschildert hat.

    Es ist doch toll, dass es Dir jetzt so gut geht, geniesse es in vollen Zügen. Dieses Gefühl sollte Dir nichts und niemand nehmen können. Du bist auf dem richtigen Weg, Snagila. Lass Dich also bitte nicht aus der Spur werfen, wenn ein Thread eine andere Wendung nimmt.

    Im Gegenteil, lass doch die Menschen an Deinem Glück teilhaben, zeige ihnen auf, wie lebenswert das Leben sein kann. Wär das nix?

    Liebe Grüsse
    Enolem

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 182

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    Huhu
    einen wunderschönen guten Morgen Snagila,



    Du bist ein positiv denkender Mensch,
    das ist supi !!!

    Ich glaub das möchte Dir keiner nehmen...

    ...ich misch mich einfach noch mal kurz ungefragt ein in den Disput,
    hab doch grad nix besseres zu tun


    wahrscheinlich wäre die Diskussion ganz anders verlaufen,
    hättest Du den Thread "ich bin, was ich sein will" benannt,

    ...mit "wir" regt man natürlich Andersdenkene an,
    Dir zur sagen STOPP bei mir ist das nicht so (was doch OK ist) !
    Auch das "wir" in Deiner Eröffnung und dem "sind wir mal ganz ehrlich zu uns selbst",
    bringt doch erst Andersdenkende auf den Plan,
    wenn ich (persönlich) "ehrlich zu mir bin", dann kann ich das auch so nicht unterschreiben (habs ja auch geschrieben).
    Titel und Eröffnungspost sind eben schon an alle gerichtet,
    an alle die ehrlich zu sich sind.


    Ommm


    Nen sonnigen Sonntach Dir/Euch,
    Sumpfi

  3. #43
    girasole

    Gast

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    Jetzt gebe ich auch noch meinen Senf dazu - auch wenn andere schon etwas dazu geschrieben haben - und schneller waren

    @ snagila

    ich melde mich jetzt noch einmal zu Wort, weil mir das Thema wichtig ist.

    Snagila, du schreibst

    dieser Thread ist für alle! Dieser Thread war aber an die positiven Menschen gerichtet!!!!!
    Du widersprichst dir von einem zum anderen Satz selbst. Wenn sich nur die positiven Menschen äußern dürfen, dann ist der Thread nicht für alle!


    Das hier ist ein allgemeines, öffentliches Forum, wo sich alle, die angemeldet sind beteiligen dürfen.
    Wenn Menschen den Satz lesen „Ich kann alles, was ich will“ und das ihren Erfahrungen widerspricht,
    oder sie sich sogar dadurch verletzt fühlen – eine sagt, es war für sie wie ein Schlag ins Gesicht –
    dann ist das absolut ok, wenn sie ihre Meinung dazu schreiben.

    Ich glaube, es geht nicht um positiv-negativ, sondern darum, dass beides Extrempositionen sind, die nicht realistisch sind.
    Wenn ich alles nur negativ sehe, schade ich mir genauso, wie wenn ich alles positiv sehe.

    Ich halte rein positives Denken für schädlich und absolut gefährlich.
    Ich sage das, weil ich es am eigenen Leib erfahren habe.
    Das betrifft Erfahrungen, wo durch das positive Denken Situationen schöngeredet werden,
    und notwendige Schritte zur Schadensvermeidung unterbleiben, weil eh alles gut ist.
    Und dann beginnt sich eine Spirale abwärts zu drehen.
    Wenn man die eigenen Fehler nicht sehen darf und nichts daraus lernt.

    Das ist bitte davon zu unterscheiden, dass ich es für wichtig und gut halte

    • mir in schwierigen Situationen Mut zu machen oder mir den Rücken stärken zu lassen
    • das Positive an mir und anderen zu entdecken
    • mich bewußt zu freuen und Erfolge zu feiern

    Der Satz „Ich kann alles, was ich will“ mag dazu dienen, dich selbst anzufeuern.
    Wenn du ihn anderen sagst, löst das, wie du an den Reaktionen hier gemerkt hast,
    bei denen Betroffenheit oder Verletzung aus, die die gegenteilige Erfahrung schmerzhaft machen mussten.
    Die nicht konnten, was sie wollen.
    Das löst dann Schuldgefühle aus wie „ICH bin nicht gut genug“, weil alle können müssen, was sie wollen.
    Das kann verunsichern. Das kann grausam sein.

    Empfehlenswert ist übrigens ein Blick in das Buch des Star-Optimisten
    Martin Seligman: Pessimisten küsst man nicht, Optimisten leben länger.

    Dort beschreibt er, dass obwohl Optimisten meistens erfolgreicher
    und beliebter sind, sie meistens sich selbst überschätzen.
    Weiters sagt er, dass überall dort, wo es ernst zur Sache geht,
    wo es zb um Menschenleben geht (Flugverkehr, Krankenhaus)
    Pessimisten den Optimisten absolut vorzuziehen sind.
    Weil es wichtig ist, sich, die eigenen Annahmen, die Gegebenheiten zu prüfen, zu hinterfragen,
    anstatt sich zu denken "es wird schon gut gehen".

    Ich glaube, was hier so gut zu merken ist, ist, dass Worte, Sätze immer
    im Licht der persönlichen Erfahrung ihre Bedeutung bekommen.
    Was du meinst, ist nicht unbedingt, das was ankommt. Und wie es für dich ist, ist vielleicht für andere ganz anders.

    Und dann hilft es vielleicht, es anders zu sagen. Genauer zu werden. Oder die eigene Position zu überdenken.

    Wenn du dich mit anderen, die aus positivem Denken einen ähnlichen Nutzen ziehen (wollen) wie du, austauschen möchtest, wieso machst du dann keine Interessensgruppe auf? Oder hast du schon?

    lg, girasole
    Geändert von girasole ( 4.07.2010 um 12:00 Uhr) Grund: Formatierung

  4. #44
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    @snagila:

    als so negativ wie du es siehst,empfinde ich pauls beiträge gar nicht.er hat halt positives und negatives genannt.was er mir nachher noch geschrieben hat,wirkt alles sehr realistisch.und nicht pessimistisch.ich denke,da kommt dir was falsch rüber...

  5. #45
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    @snagila

    erst mal danke, daß du kein blatt vor den mund nimmst.

    es ist sehr wichtig für mich zu erfahren wie ich auf andere wirke.
    das ist nähmlich mit eines der hauptprobleme in meinem leben.
    da der trhead schon recht lang ist, weiß ich leider nicht genau worauf du dich beziehst.
    ich denk mal es geht um den vorderen teil.

    mit meiner art zu denken und zu reden hab ich mir in meinem leben schon viel antiphatie eingehandelt.
    mittlerweile habe ich auf viele gesellschftliche sachen, wie z.b. arbeit einfach keine lust mehr.
    nicht weil ich faul bin, sondern weil ich immer wieder erlebt habe das sowas weder für mich, noch die firmen gut ist.

    jetzt mit über 40 leide ich da nicht mehr drunter sondern konzentriere mich auf die positieven aspekte dieses umstands.
    mitleid oder solidarität sind also bei mir nicht angebracht.
    ich versuch lediglich die reaktionen auf mich zu verstehen.

    ich will niemand persöhnlich verletzen.
    etwas provozieren ja, aber nicht um andere runter zu putzen, sondern um etwas lebhaftigkeit in die discussion zu bringen.
    ich habe weder eine negative noch eine resignierte einstellung.
    wer mich etwas näher kennt wird das bestätigen

    ich selbst halte mich einfach für einen realisten.
    außerdem, was soll den so positiv daran sein, daurnd wiederstände aus dem weg zu räumen, wenn man sie auch mit geschick umgehen kann?
    und wenn ich resigniert hätte, würde ich dann hier überhaupt für meinen standpunkt kämpfen?

    für mich gibt es außerhalb der naturwissenschaft keine objektive wahrheit.
    aber wir können durch nachdenken und disccusion verschiedene facetten des seins erkennen.
    nichts anderes wollte ich hier tun.

    ich spiel da gerne auch mal den advocatus diaboli.
    durch these und antithese zur synthese.
    es handelt sich ja nicht um eine auseinandersetzung über konkrete menschen sondern über theorien.

    ich erwarte ja das andere meine ansichten in frage stellen.
    nur die teilweise sehr heftigen emotionalen reaktionen versteh ich einfach nicht.
    da ich mich, meine ansichten und meinen argumentation, um des lieben frieden willens nicht ändern will, habe ich mich im real live großteils zurückgezogen.

    wenn du deinen thread "lasst uns gegenseitig mut machen" genannt hättest, hätte ich da auch nix geschrieben.
    also sorry für das missverständnis.
    behalte deinen optimismus, den wollte ich an sich nie in frage stellen.

    gruß

    paul
    Geändert von Paul ( 4.07.2010 um 14:22 Uhr)

  6. #46
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!



    entschuldigung an snagila!



    nach nochmaligen durchlesens des threads muß ich mich bei sagnila entschuldigen.



    aufgrund meiner zerstreutheit ist mir ein peinlicher fehler passiert, der wohl zu einem mißverständnis geführt hat.
    die schuld dafür liegt alleine bei mir.



    in meinem beitrag (nr.30 - was ist wille?) wollte ich die relativität des menschlichen willens anhand eines beispiels darstellen.

    ünglücklicherweise wählte ich dafür den wunsch 5kg abzunehmen.

    allerdings hatte snagila dies in ihrem beitreag (nr.27) als persöhnliches (!) beispiel für eine (übrigens ausgezeichnete) selbstmotivation verwendet.

    somit habe ich ihr persöhnliches ziel relativiert.

    das gleicht eindeutig einer demotivation und gehöhrt sich in keinem fall!

    daher hat sagnila jedes recht mich als einen negativen menschen zu bezeichnen und wütend auf mich zu sein!
    leider ist mir das erst jetzt klar geworden.

    es war nie meine absicht jemand durch eine einstellung nach dem motto "es ist ja eh alles egal" zu entmutigen.

    ich möchte mich hier dafür in aller form entschuldigen.

    auch ich bin von den ästhetischen maßstäbe unsere gesellschaft geprägt.

    mich selbst würden ein paar kg weniger genau so freuen.
    noch schöner wäre nur wenn ich diese kg an anderen stellen hätte.
    daß dem nicht so ist liegt schlicht gesagt an meiner faulheit.
    wenn sagnila soetwas aktiv angeht kann ich sie dafür nur bewundern und um ihre willensstärke beneiden.

    sagnila, ich finde es toll, daß du dein leben mit so viel energie angehst.
    weiter so, nicht aufgeben, das lohnt sich, du wirst es schaffen!
    du lebst genau die art des positiven denkens, die gesund ist, und die auch ich jedem nur empfehlen kann.

    mit meinem beispiel wollte ich solche ziele in keiner weise entwerten.
    ich wollte nur zeigen, das hinter dem ziel noch ein weiteres ziel liegt.
    und das die art wie menschen dieses weiter ziel zu ereichen versuchen eben von den äußeren umstanden abhängt.

    wäre ich zum beispiel ein chinesischer reisbauer, würde ich mich bemühen einen möglichst großen bauch zu bekommen.
    alle im dorf würden mich dann für einen erfolgreichen, wohlhabenden mann halten.
    ich würde bewundert werden und bei den frauen einen großen eindruck machen.

    nur darum ging es mir, aber ich habe das denkbar schlechteste beispiel gewählt.
    auf jeden fall ist mir jetzt klar geworden, das wohl ein erheblicher teil der negativen reaktionen, die ich in meinem leben erfahren habe selbst verschuldet waren.
    wenn man einfach schusselig ist und vieles um sich herum nicht mitbekommt, beleidigt man andere ohne es zu bemerken.
    Geändert von Paul ( 5.07.2010 um 11:41 Uhr)

  7. #47
    besenreiterin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 2.591

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    hallo paul
    hihi ich kenne das

    ich sage was und ...
    OHHH WEH
    ich merke nicht mal das ich jemanden damit verletze
    ups ...
    ein freund hat mal zu mir gesagt nachdem ich sagte es ist nett gemeint
    das ich beleidigender und verletzender sein kann wenn ich was "NETTES" sagen will als wenn ich ihn anmecker hihi
    (ich brauche einen waffenschein für mein loses mundwerk )

    ich schäme mich oft dafür weil es mir oft nicht auffällt oder erst wenn ich jemanden erzähle was ich gemacht oder gesagt habe ads lässt grüssen (erst denken dann sprechen )

    imer wenn ich etwas in der art habe stehe ich da wie trottel und denke ahhhh .
    TOLL!!!!!!!
    das du dich dann jetzt hier entschuldigst dazu gehört viel ich mache es auch immer auch wenn es gelegendlich viel überwindung kostet

    aber nicht alle machen es oder können es .
    und leider denken viele menschen einfach nicht daran dir oder mir dies zu sagen
    wenn wir es nicht selber merken sondern sie melden sich einfach nicht mehr oder sind irgendwie ... naja kennst du sicher ..
    ich versuche es weiter mit positiven gedanken
    das ich das 1. in den griff bekomme
    2. das menschen mir verzeihen können
    3. das es menschen gibt den es auch so geht
    und 4. das diese welt lernt was zu sagen anstatt die klappe zu halten

    liebe grüsse hexe
    Geändert von hexe ( 5.07.2010 um 12:18 Uhr) Grund: fehler

  8. #48
    IchBins

    Gast

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    Hallo Paul,

    ich denke wir alle sprechen hier von dem "realistischen" positiven Denken, wobei auch hier aufgepasst werden muss, was denn jeder einzelne für sich als realistisch betrachtet.
    In einem anderen Beitrag habe ich hier schon versucht deutlich zu machen wobei es mir persönlich bei der ganze Sache geht, nämlich das man einen Satz wie der: "Was ich will, das werde ich schaffen" jeder für sich selbst interpretiert und seine ganz eigene Motivation daraus zieht.

    Du lieber Paul machst dir deine Gedanken und Erdfahrungen Platz die du im Laufe deines Lebens sammeln konntest und stellst es durch deine Beiträge der Allgemeinheit zur Verfügung. Das finde ich super und wir alle können nur davon profitieren.

    Den einzigen Grundgedanken den ich allerdings hier nicht so stehen lassen wollte und auch nicht will ist die Tatsache das positives Denken gefährlich oder gar schädlich ist. Meiner Meinung nach "EMPFINDEN" wir positives Denken dann als schlimm wenn wir so sehr an eine Sache geglaubt haben , diese auch zu schaffen, was dann leider in Misserfolg endete. Diese Tatsache veranlasst meiner Meinung nach schnell zu denken das mir das positive Denken mehr geschadet, mehr weh getan hat. Der Rückschlag der Gefühle wird m.E intensiver wahrgenommen.

    Und genau da sehe ich das Problem. Unser Denken wird von der Summe unserer Erfahrungen geprägt und formt unseren Charakter... es ist ein fortlaufender Prozess der auch nicht endet. Positives Denken ist noch nicht einmal schädlich wenn wir ein unrealistisches Ziel vor Augen haben. Sondern gefährlich ist es wenn Fakten und Gegebenheiten akribisch übersehen werden. Realismus hat in meinen Augen keine Auswirkung auf unser positives Denken.

    Wenn es Leute gibt die sagen: "Ich will, aber ich kann nicht". Dann kann ich es zweierlei Maßen deuten. Wenn man sich doch mal diesen Thread hier anschaut wird mit professionaller Perfektion GEGEN ein positives Denken geradzu Autorenhaft geschrieben und FÜR positives Denken genauso. Auch dahinter steckt eine Logik und eine Lebenseinstellung.

    Und ich wage jetzt einfach mal die Aussage das es auch tagesabhängig ist.

    Kleines Beispiel: Ich wurde beispielsweise gerade von meiner Freundin verlassen, habe meinen Arbeitsplatz verloren, fühle mich veräppelt und alleine gelassen... dann lese ich diesen Therad: "Wir sind was wir sein wollen"... ich würde mir mit großer Wahrscheinlichkeit auch an den Kopf fassen und sagen: Niemals!! Genauso könnte ich das Gerede vom "positven Denken" nicht mehr hören, denn ich fühle mich ja gerade schlecht, und ich habe auch gar nicht die Kraft positv zu denken, bzw habe auch nicht sonderlich Lust es zu probieren.

    Krasses Gegenbeispiel: Ich habe eine neue Freundin, neuen viel besser bezahlten Arbeitsplatz, habe mir ein Haus gebaut, nen tollen Garten. Nun lese ich einen Thread in dem steht: " Wir sind was wir sein wollen"

    JA!! Denke ich mir, das stimmt... ich bin glücklich, mir geht es gut und ich schaue positiv in die Zukunft.

    Dabei geht es gar nicht meiner Meinung nach um die "tagesform" sonder lediglich darum darum eine "gesunde" ( ob realistisch oder nicht ) positive Einstellung dem Leben gegenüber zu haben. Damit ist aber nicht gemeint das wir das dann auch 365 Tage im Jahr tun ..

    Mir kommt es leider oft so vor nach dem Motto: "Ich male mir keine allzu großen Hoffnungen aus, denn dann bin ich nicht so verletzt wenn es nicht funktioniert" ... aber genau das könnte ja passieren was ich am Anfang meines Beitrages versucht habe zu erklären. Der Rückschlag löst heftigere Gefügle hervor. Nun besteht die Kunst aber genau im positiven Denken, Rückschläge als neue Herausforderung zu sehen... Wie du schon sop schön sagtest Paul: Hinter jedem Ziel liegt ein weiteres

    Lieben Gruß,

    IchBins

  9. #49
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    huhu @ all

    hab gestern , was total intressanten gehört...und denke sogar kapiert

    ...also , im ersten Moment , dachte ich ...häää, hört sich irgendwie wie positives Denken an...ist es aber nicht... auf alle Fälle hat es mich total fasziniert ...

    ...das eben das was wir fühlen und denken ,es unser Leben beeinflußt... und das wir da das mitbeeinflußen können ...

    ...nun hoff ich mal das Beispiel verständlich zu beschreiben ...

    A (auslösendes Ereignis) -> B (Bewertung) -> C (Gefühle die daraus entstehen)

    A (auslösendes Ereignis)zB mein Mann hat versprochen ,das er früher heimkommt,um noch was schönes zu unternehmen ...ich warte und warte... bis es so spät ist , das schon längst Schlafenszeit ist ...

    B (Bewertung) jetzt gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Bewertung

    1. ich fühle mich abgelehnt, nicht wertgeschätzt ...und reagiere ungehalten beim Heimkommen meines Mannes und gehe beleidigt ins Bett

    2. ich sehe das Ereignis nicht in Bezug auf meine Person, sondern überlege , ist wohl was dazwischen gekommen , mein Mann ist hilfsbereit und half jemandem in Not eventuell ... beim Heimkommen meines Mannes begrüße ich ihn freundlich , wir setzen uns noch zusammen hin ...und er kann in Ruhe erzählen , wieso es so spät wurde ...

    C (Gefühle) wenn ich wie bei 1. in B handle, werde ich sicherlich sehr ärgerliche und zornige , enttäuschte Gefühle empfinden und diese entsprechend zum Ausdruck bringen ...

    wenn ich wie bei 2. in B handle , werde ich keinen negativen Gefühle mir oder dem Partner gegenüber entwickeln , klar nicht erfreut, das es nicht zu dem gemütlichen Abend gekommen ist...aber es löst kein Drama aus oder Beschimpfungen aus...

    und genau , dieser Zwischenschritt , entscheidet über die Gefühle ...


    und wenn ich dann davon ausgehe, wieviele AD(H)Sler ein sehr geringes Selbstwertgefühl haben , und eine Bewertung eines Ereignisses meist schwierig ist ...durch die meist mangelnde Selbstwahrnehmung ...oder der Wahrnehmung der Situation es fehlt... seufz...

    also ich merke , ich muß total "umlernen" was der Punkt B angeht , die Bewertung eines Ereignisses ... das es da nicht um positives Denken geht ... sondern um die Bewertung des auslösendes Ereignisses ... und an dem Punkt bin ich leider noch sehr mißtrauisch gegenüber was von außen kommt und auch gegenüber mir ...

    also , kann mir vorstellen , das das echt was ändert in den Beziehungen , also auch von Freundschaftsbeziehungen ...

    ... aber ob das praktisch funktioniert ...

    @IchBins ...oh ja die tagesformabhängigkeit kenne ich auch... das geht dann von...das schaff ich niemals ...bis achwas , das ist doch gar kein Problem...

    @snagila ... wenn es nicht zu persönlich ist...biste deinem Ziel , mit dem Kleid schon näher ?

  10. #50
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: Wir sind, was wir sein wollen!

    @dori:

    hey ja hast es aufn punkt getroffen!

    also ich werd in zukunft sicher nicht (zumindest nicht sehr viel) weniger verletzlich sein,bin halt so.

    aber ich kann lernen,ereignisse und kommentare anders zu deuten.denn genau da liegt der knackpunkt bei mir.falsch bewertetes führt bei mir vor allem in liebesbeziehungen zu aggressionen und verbalattacken.



    :

    es "klickt" bei mir,je mehr ich hier im forum über solche problematiken lese...

    *klick klick klick*

    und flopsi sieht klarer-und das licht am ende des tunnels....


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