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Diskutiere im Thema Hyperfokusieren/Konzentration und Musik im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    IchBins

    Gast

    AW: Hyperfokusieren/Konzentration und Musik

    Hallo Nasenbär,

    freut mich das ich vielleicht einen Stein ins Rollen gebracht habe. Jeder hat im Endeffekt die eine oder andere Strategie entwickelt. Mir ging es speziell in diesem Thema darum zu zeigen was bei mir funktioniert und nicht was nicht funktioniert... das wissen wir ja

    Klar, man muss sich erstmal rantasten an die Musikgeschichte. Ich bin normalerweise ein Rocker um es mal so auszudrücken... wenn es allerdings bei mir um die Konzentration geht, dann greife ich zu "minimal" ( eben minimalistischer Sound, ryhtmisch, viele wiederholungen, eintönig, hypnotisch ) Das sind dann oft Stücke die gehen quasi "durch" bis zu einer Stunde und noch länger. ( bedeutet auch keine Pause und der "Raport" wird nicht abgebrochen um es mal so zu nennen.
    ist natürlich nicht jedermanns Geschmack, deshalb muss jeder für sich die geeignete Musik finden.

    Klassisch wäre jedenfalls auch eine sehr gute Möglichkeit.

    Berichte mal wie es dir damit ergangen ist. Bin gespannt.

    Lieben Gruß,

    IchBins

  2. #12
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Hyperfokusieren/Konzentration und Musik

    Bei mir ist es zum Lernen ebenfalls klassische oder entspannende, instrumentale Musik.

    Eine Sache möchte ich allerdings zu Bedenken geben:

    Der Lernkontext ist für das Abrufen von Gelerntem sehr wichtig - versucht also bitte auch zwischendurch immer mal wieder ohne Musik den Lernstoff abzurufen. Heißt auf deutsch: Wenn ihr ausschließlich mit Musik lernt, dann ist das Risiko groß, dass in den Prüfungssituationen ohne diese Musik (vor allem wenn immer die gleiche gehört wird!), der gelernte Stoff nur noch bruchstückhaft oder allemale wesentlich schlechter abrufbar ist.

  3. #13
    IchBins

    Gast

    AW: Hyperfokusieren/Konzentration und Musik

    @Virtuna,

    das kann gut möglich sein. Ich mache es schon über einen sehr langen Zeitraum. Gerade in den Phasen des Lernes ist es ja wichtig das man sich konzentriert um das gelesene zu verinnerlichen und zu bewerten. Dies geschieht im übrigen unbewusst und unabhängig von der Musik. Die Musik stellt ja in diesem Sinne keinen "Trigger" da , sondern ermöglicht eben erstmal sich das Wissen anzueignen.

    Die Informationen die man dann besitzt, das beruht auf ein "abrufen" womit die Musik als solche nichts zu tun hat. D.h in Prüfungssituation wird ja auf ein bereits erlentes Wissen zugegriffen.

    LG,

    Nachtrag: Was natürlich nicht bedeutet das man sich in Prüfungssituationen nicht konzentrieren muss ... da kommt wohl niemand drum rum...

    IchBins
    Geändert von IchBins ( 9.05.2010 um 19:20 Uhr) Grund: Ergänzung

  4. #14
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Hyperfokusieren/Konzentration und Musik

    Lieber IchBins,

    das kontextspezifischer Lernen spielte bei mir im Grundstudium schon eine große Rolle - dazu findest Du auch einiges in Fachbüchern (auf Anfrage kann ich Quellen gerne nennen).

    Als Beispiel sei dies mal genannt:

    http://www.uni-saarland.de/fileadmin...04/1/Opitz.pdf

  5. #15
    IchBins

    Gast

    AW: Hyperfokusieren/Konzentration und Musik

    Liebe Virtuna,

    Ich bin mir dessen stets bewusst. auch ich kenne die "Vorgänge" eines Lernkomplex. Und was in den Fachbüchern steht ist mit Sicherheit auch richtig. Das habe ich nicht bezweifelt.

    Dein letzter Beitrag nimmt für mich persönlich leider zu wenig Stellung zu meinem vorhergegangenen Beitrag.

    Mir ging es hier um eine Strategie sich überhaupt zu konzentrieren um das Lernen zu ermöglichen. Nehmen wir mal an es wird dadurch (der Musik) ermöglicht und in der Prüfungssituation fällt die Musik weg. Besser sich noch an Bruchstücke zu erinnern als an gar nicht oder??
    Das und nicht mehr war meine Absicht. Es schadet nicht und ich betone auch gerne nochmal das du Recht hast, man sollte vielleicht ab und zu immer mal wieder ohne Musik probieren.



    Alles Liebe,

    IchBins
    Geändert von Sunshine ( 9.05.2010 um 20:49 Uhr) Grund: OT entfernt; PN an IchBins in Arbeit ;-)

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 237

    AW: Hyperfokusieren/Konzentration und Musik

    Wenn ich arbeite (Gestalten, Designen, Zeichnen blabla), höre ich gern Drum n Bass Parties (ohne MC), Minimal oder electro. Dann bin ich mehr "drin" in der arbeit. Die Musik regt mich dann an, gibt Motivation, hält einen von nervenden Reizen und Gedanken ab.

    Das funktioniert aber nur während der kreativen gestalterischen Phase eines Projekts. Muss ich viel denken bsp. eine Marketingstrategie entwerfen etc... oder noch früher, ein Mindmap machen, kann Musik hinderlich sein. Kann... Is immer unterschiedlich.

    Ich höre auch andere Musik, vorzugsweiße mit virtuosen extasischen Gitarrenklängen/solos... aber das geht nicht beim arbeiten. Die Art der Musik würde mich zu sehr aufnehmen, ich versinke in der Musik und nicht in der Arbeit. Hat aber vielleicht auch was damit zu tun, dass ich selbst auch Gitarrist bin und mich in die Musik hineinfühle, im Kopf mitspiele, ergänze...

    Beim Musik machen, wenn ich entspannt bin ohne Stress und Druck/Leistungsdruck, kommt es häufiger vor dass ich Hyperfokussiert auf das Gitarre spielen bin. Das geht dann soweit, dass man irgendwann regelrecht "Druff" ist. Den Druffen Zustand kann man mit Amphetaminen in nicht therapeutischer Dosis vergleichen. Man fließt in das was man tut (Hände), hat eine unglaubliche Euphorie und bekommt wie auf XTC nen richtigen Beisser und kaut sich fast die Zunge weg (Oder Backen). Allerdings, wenn man aufhört zu spielen, kann man wie auf Drogen in ne richtige Depri-phase fallen.

    Und beliebig herbeiführen bzw. immer und zu jeder Zeit kann ich das auch nicht. Das wichtigste damits soweit kommt ist vorher Entspannung und kein Druck... Das funktioniert bei mir auch nur daheim, alleine, oder vor sehr engen Freunden. Vor "Publikum" hab ich einen immensen Druck der alle guten Gefühle zerdrückt...

    Nochwas: Das hat erst angefangen nachdem ich schon so geschätzt 7 Jahre gespielt habe... bzw ab da wo man sein Instrument kennt, jeden Ton und akkord (Nicht vom Namen aber vom Klang), Öbertöne... Erst ab dem Punkt an dem man nicht mehr (nach)denken muss was man greift und spielt, bzw. wo Töne sind, oder wie etwas gegriffen wird... mit Blues und der Pentatonik fängt alles an... *sabber*

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Hyperfokusieren/Konzentration und Musik

    hallo
    habe gerade wieder so ein AhA gehabt
    um mein kram auf die reihe zu bekommen stöpsel ich mir meinem Mp rein dann sin ddie gedanken still und ich kann mich voll auf die mir vorgenommene Sache konzentrieren
    schaffe dann auch mal was
    genauso tue ich es um ruhig zu bleiben oder mal etwas zu entspannen , oft höre ich die musik um einschlafen zu können ,wenn ich wieder zu viel grübel und nicht in schlaf finde
    ich habe mich deswegen schon für etwas ... gehalten , mein manne meckerte nur rum weil ich so viel mP höre aber er weis ja gar nicht wie es in mir ausieht daher fällt es schwer das zu verstehen und nachzuvolziehen

    übrigens er macht frühs zum frühstück musik an ( logischerweise eine ganz andere ) bringt mich häufig total aus dem konzept das kann ich gar nicht ab ,bin oft froh wenns vorbei ist und ich die ausschalten kann dann lieber absolute stille

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Hyperfokusieren/Konzentration und Musik

    Wenn ich mich konzentrieren muss, dann am besten nachts und bei passender Musik über Kopfhörer. Mein absoluter Favorit sind Tool, vielleicht kennt die ja hier jemand. Die Musik ist eher repititiv und rhythmisch als hektisch und melodiös, ich kenn kaum was besseres, um mein Gehirn zur Ruhe zu bringen (vor allem darf es auch nicht zu ruhig sein, ein wenig krachen muss es schon). Nicht, dass das immer klappen würde...wirklich "abschalten" geht nur beim selbst Musik machen, aber dabei ist ja auch der ganze Körper im Einsatz. Und spielt meist viel zu schnell.

    Was mich aber interessiert ist, dass im Anfangspost etwas von Konzentration durch koffeinhaltige Getränke steht. Das ist bei mir nämlich nicht so, ich werde dann *noch* unruhiger und nichts geht mehr. Allerdings bin ich Koffein auch nicht unbedingt gewohnt.
    Sorry wenn's dazu schon einen Thread gibt, ich dachte ich schreib einfach mal hier was dazu.

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