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Diskutiere im Thema Woher habt ihr euer AD(H)S? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 324

    AW: Woher habt ihr euer AD(H)S?

    tusnelda schreibt:
    sorry, aber und
    Ich habe mich schon korrigiert. Ich meinte während der Schwangerschaft.

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 256

    AW: Woher habt ihr euer AD(H)S?

    Korrektur hab ich gelesen- kann ich deshalb nicht ernster nehmen und anders kommentieren...

  3. #13
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 5.090

    AW: Woher habt ihr euer AD(H)S?

    Aha. Das ist ja mal eine interessante "Haltung". Besonders aus medizinischer Perspektive.

    Klar, solche Verhaltensweisen sind während der Schwangerschaft... ungefährlich? Unbedenklich? Besonders empfehlenswert?

    Kinder mit Geburtsschäden bedanken sich ganz herzlich für die kompetente Aufklärung... ein wenig sarkastisch klingt das, ganz gleich, wie ich es formuliere. Das ist von mir allerdings nicht beabsichtigt.

    (Und der Post diente offenbar auch wieder ausschließlich einem unbekannten Zweck zulasten eines unbekannten Mitmenschen. Nur ist DER Schuss zur Abwechslung mal SO RICHTIG nach hinten losgegangen. Brr. Langsam wird das ekelhaft. Was ist denn gerade los? Spontane Sprachverrohung ??kongruent zu emotionalem Geschehen? )
    Geändert von luftkopf33 (26.11.2017 um 22:19 Uhr)

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 324

    AW: Woher habt ihr euer AD(H)S?

    es ist doch nur eine Mutmaßung tusnelda. Wie gesagt, ich habe es lediglich gelesen.

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 6.039

    AW: Woher habt ihr euer AD(H)S?

    Ich würde eher denken, sie meinte, dass dies kein AD(H)S auslösen kann. Auch wenn die Symptome so erscheinen, würde dort ja eben eine Schädigung des Hirns oä vorliegen aufgrund dieser Sachen, was dann eben kein AD(H)S sein könne - obwohl man natürlich auch Flöhe UND Läuse haben könnte.

    Natürlich kann ich mich aber auch mit meiner Vermutung irren.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 322

    AW: Woher habt ihr euer AD(H)S?

    Bei der Frage, ob AD(H)S erblich ist, würde ich mich erst mal fragen, was genau da vererbt wird, denn so wie ich es mir vorstelle, gibt es zunächst erst mal eine Veranlagung - ob daraus diagnose- bzw. behandlungsbedürftiges AD(H)S wird, hängt ja von allen möglichen Faktoren ab. Sicher auch vom Temperament und weiteren Charaktereigenschaften, Umfeld und vieles mehr.

    Die Veranlagung alleine macht erst mal noch keine Störung und ich kann mir gut vorstellen, dass die Eltern (oder ein Elternteil, je nach dem) die Veranlagung haben, aber eben nicht ADHS, das ja erst mit "wesentlichen Beeinträchtigungen" als solches diagnostiziert wird. So erklärt sich mir, warum es eben nicht immer bei den Verwandten "sichtbar" ist.
    In meiner Familie denke ich gleich bei mehreren, dass es so sein könnte.

    Dass natürlich auch einzelne oder mehrere AD(H)S- Symptome (z.B. Hyperaktivität) aus anderen Gründen auftreten können, steht noch auf einem ganz anderen Blatt und führt wahrscheinlich häufig zu dem Glauben, dass AD(H)S vermeintlich von anderen Faktoren (Ernährung, Rauchen, Fernsehen und was nicht noch alles) "ausgelöst" werden kann.

  7. #17
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 836

    AW: Woher habt ihr euer AD(H)S?

    Bei der Frage, ob AD(H)S erblich ist, würde ich mich erst mal fragen, was genau da vererbt wird, denn so wie ich es mir vorstelle, gibt es zunächst erst mal eine Veranlagung
    Solange nicht wirklich klar ist wie ADHS entsteht wird das keiner eindeutig beantworten können.
    Bekannt ist des es kein spezielles ADHS Gen gibt, das offenbar eine Vielzahl von unterschiedlichen Genen daran beteiligt sind. Ich wage aber zu behaupten das die Erziehung vielleicht den Umgang mit den auftretenden Problemen und damit wichtige Bereiche wie das Selbstbewusstsein beeinflusst, das sie aber die Probleme nicht "wegmachen" kann. Und sie wird auch keinen Einfluss darauf haben ob die Probleme auftreten.
    Wenn die Erziehung ADHS verhindern könnte, dann müsste ADHS auch später heilbar sein und das ist es eindeutig nicht. Symptome können gelindert werden, mehr geht nicht.


    Dass natürlich auch einzelne oder mehrere AD(H)S- Symptome (z.B. Hyperaktivität) aus anderen Gründen auftreten können, steht noch auf einem ganz anderen Blatt und führt wahrscheinlich häufig zu dem Glauben, dass AD(H)S vermeintlich von anderen Faktoren (Ernährung, Rauchen, Fernsehen und was nicht noch alles) "ausgelöst" werden kann.
    Dem stimme ich zu.
    Menschen neigen zu schnellen und einfachen (und damit meist falschen) Antworten. Die Hyperaktivität ist eigentlich das kleinste der Probleme, die ist aber so schön einfach, dazu kann jeder was (sinnfreies) sagen.
    Ich glaube es würde die ganze Diskussion verbessern wenn man den Namen der Erkrankung an die echten Probleme anpasst, was schon mehrfach passiert ist und was auch von mehreren Fachleuten empfohlen wird. Für mich ist der Begriff ADHS verbrannt. "Aufmerksamkeitsregulation s Störung" wäre für mich eine wesentlich bessere Beschreibung weil das bei ALLEN Betroffenen tatsächlich das Hauptproblem ist.

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Woher habt ihr euer AD(H)S?

    Also ich bin angeblich praktisch ein Klon meiner Oma väterlicherseits^^
    Bei meinem Bruder könnte man vielleicht von subklinischer Veranlagung sprechen, während ich es bei meinem Vater und meiner Halbschwester aufgrund von wenig Kontakt und mangelndem Vergleich mit Gleichaltrigen nicht beurteilen könnte und ich bei meiner Mutter eher nur Tendenzen zu Kontroll- / Putzzwängen sehe.

    Eine Diagnose hat sonst meines Wissens niemand.

  9. #19
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 322

    AW: Woher habt ihr euer AD(H)S?

    Denker23 schreibt:
    Solange nicht wirklich klar ist wie ADHS entsteht wird das keiner eindeutig beantworten können.
    Bekannt ist des es kein spezielles ADHS Gen gibt, das offenbar eine Vielzahl von unterschiedlichen Genen daran beteiligt sind. Ich wage aber zu behaupten das die Erziehung vielleicht den Umgang mit den auftretenden Problemen und damit wichtige Bereiche wie das Selbstbewusstsein beeinflusst, das sie aber die Probleme nicht "wegmachen" kann. Und sie wird auch keinen Einfluss darauf haben ob die Probleme auftreten.
    Wenn die Erziehung ADHS verhindern könnte, dann müsste ADHS auch später heilbar sein und das ist es eindeutig nicht. Symptome können gelindert werden, mehr geht nicht.
    Ich bin mir ganz sicher, dass man es nicht "weg-erziehen" oder "weg-trainieren" kann, aber da laut ICD die "Beeinträchtigungen in zwei Lebensbereichen" (weiß es jetzt nicht wörtlich) sein müssen, kann ich mir vorstellen, dass man in einer Lebenssituation ist, in der es eben nicht gravierend ist, eben keinen Grund hat, eine Diagnose zu stellen, obwohl man die entsprechenden Erbanlagen trägt und z.B. in neuer Kombination auch weiter vererben kann.
    Wenn ich zum Beispiel nicht einen Haushalt organisieren müsste und beruflich eine Nische gefunden hätte, wäre es bei mir vielleicht auch nicht zur Diagnose gekommen, an meiner genetischen "Zusammensetzung" würde das aber nichts ändern. Also in einer anderen Lebenssituation hätte ich die gleichen Symptome auch, aber sie wären vielleicht nicht so beeinträchtigend, dass ich auf die Idee gekommen wäre, deswegen zum Arzt zu gehen.


    Menschen neigen zu schnellen und einfachen (und damit meist falschen) Antworten. Die Hyperaktivität ist eigentlich das kleinste der Probleme, die ist aber so schön einfach, dazu kann jeder was (sinnfreies) sagen.
    Ich glaube es würde die ganze Diskussion verbessern wenn man den Namen der Erkrankung an die echten Probleme anpasst, was schon mehrfach passiert ist und was auch von mehreren Fachleuten empfohlen wird. Für mich ist der Begriff ADHS verbrannt. "Aufmerksamkeitsregulation s Störung" wäre für mich eine wesentlich bessere Beschreibung weil das bei ALLEN Betroffenen tatsächlich das Hauptproblem ist
    Ich denke auch, dass es einfach an treffenden Bezeichnungen fehlt und dass leider Hyperaktivität zu oft synonym für ADHS verwendet wird. Ich hoffe, da wird sich in absehbarer Zeit noch etwas tun, damit es mehr Klarheit gibt.

    Gruß September

  10. #20
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 297

    AW: Woher habt ihr euer AD(H)S?

    Denker23 schreibt:
    Ich wage aber zu behaupten das die Erziehung vielleicht den Umgang mit den auftretenden Problemen und damit wichtige Bereiche wie das Selbstbewusstsein beeinflusst, das sie aber die Probleme nicht "wegmachen" kann. Und sie wird auch keinen Einfluss darauf haben ob die Probleme auftreten.

    Wenn die Erziehung ADHS verhindern könnte, dann müsste ADHS auch später heilbar sein und das ist es eindeutig nicht. Symptome können gelindert werden, mehr geht nicht.
    Ich denke auch das es so ist. Als Eltern von einem ADHS-Kind hat man verloren. Wenn man tolerant und einfühlend ist, heisst es die Probleme sind da weil man zu lasch erzieht. Ist man konsequent, heisste es die Probleme sind da weil man zu streng erzieht. Ich höre abwechelnd beides.

    Noch nicht im Bewusstsein angekommen bei vielen in der Fachwelt ist, ADHS ist unheilbar. Das darf nicht sein, schliesslich haben unzählige Jahrelang studiert und wissen bescheid. Wenn nichts hilft sind die Patienten selber schuld weil sie nicht mitarbeiten.


    Woher ich mein ADHS habe frage ich mich auch oft. Wenn von meinen Eltern, dann haben sie es mit übertriebener struktur gut überdeckt. Die Grossväter sind beide vor meiner Geburt gestorben und es wird wenig über sie erzählt. Meine Erinnerungen an die Grossmütter sind verblast.

    Sicher ist wir haben es weitervererbt.

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