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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 11

    Verzweifelte Suche

    Hallo...

    Kennt jemand von euch das Gefühl, ewig auf der Suche nach einer Antwort zu sein? Irgend einer Erklärung für die Andersartigkeit um sich nicht mehr so alleine zu fühlen? Und das Gefühl, im Laufe der Jahre immer panischer zu werden, weil es einfach keine Erklärung gibt; wie eine bisher unbekannte schmerzvolle Krankheit, die nicht durch Dr House irgendwann erkannt wird?

    Ich weiß einfach nicht, was ich noch tun soll. Keiner meiner Therapeuten möchte in Diagnosen denken. Das ist eigentlich ein guter Vorsatz den ich teile. Jedoch wäre es so erleichternd, die Andersartigkeit endlich in einem einzigen Begriff zusammenfassen zu können. Ein einfacher Begriff, der erst dadurch entstanden ist, dass auch andere Menschen gleich anders sind und so automatisch das Gefühl entsteht, nicht mehr ganz alleine so zu sein in einem Käfig, in dem es nur um Überleben geht ohne eine Chance, sich als einziger Außerirdischer erklären zu können; ein nutzloses schwarzes Schaf zu sein, das sich nie irgendwo zuhause fühlen und zur Ruhe kommen kann.

    Und auch reicht es nicht, "nur" fast alle Punkte der Diagnosebögen selbst als zutreffend zu wissen, weil man sich in dem Wunsch, "dazuzugehören" vielleicht auch völlig selbst betrügt. Aber auch ein "offiziell amtliches Label" wäre vielleicht keine Gewissheit; "sie" könnten sich ja geirrt haben oder ich bekomme jedes Mal eine Panikatacke, wenn ich wegen naheliegender "Hochbegabung" an einen Intelligenztest denke. Warum? Hochbegabung ist gesellschaftlich nur noch als Herabwertung verhaltensorigineller Personen bekannt oder als die Bezeichnung elitärer geschlossener Kreise wie Mensa. Es gibt keine gesellschaftlich anerkannte sympathische Seite daran wie Verpeiltheit, Tollpatschig, leuchtende, neugierige Augen (da diese ja nur bei Kindern akzeptiert sind). Und dennoch könnte ein Test auch das Wenige an "Gruppenzugehörigkeit" vernichten und mich wieder völlig allein zurück lassen. Realistisch betrachtet, ist ein auch nur durchschnittlich bewerteter Test in dieser Jahrelangen Panik und Lethargie mehr als unwahrscheinlich; überdurchschnittlich schon gar nicht. Und obwohl ich das weiß, wäre das "offizielle amtliche Ergebnis" noch viel schlimmer wie ein Todesstoß. Es dreht sich immer nur im Kreis.

    Gibt es einen Ausweg?
    Geändert von mad-ness ( 5.10.2017 um 10:46 Uhr)

  2. #2
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Verzweifelte Suche

    Servus Mad-Ness,

    Es gibt einen Namen für dieses Andersartig sein: DU! Denn egal wer du auf dieser Welt bist, du wirst immer anders sein. Eine individuelle Persönlichkeit. Mit allen guten und natürlich auch allen schlechten Seiten deiner selbst. Niemand möchte im Statistik oder Diagnose Sumpf versacken, aber letztendlich versackt dort nur die "Krankheit", aber nicht Du! Ich habe 42 Jahre hinter mich gebracht und habe früh gelernt mich zu akzeptieren wie ich bin, chaotisch, immer unter Strom, irrsinnige Gedanken im Kopf, immer alleine, und was nicht noch alles mich ausmacht. Weil ich einfach Ich bin. Den Weg zum Arzt mache ich nur, damit mein Leben nicht weiter Richtung abwärts geht, ein Notschirm sozusagen. Aber es wird nie etwas an Mir als Person ändern. Also: Andersartigkeit ist nichts weiter wie eine individuelle Person zu sein!

    Mit Allerbestem Gruß

    Thorsten

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Verzweifelte Suche

    Ich kann mich da nur anschließen.

    Ich bin auch anders, chaotisch, manchmal nicht leicht und trotzdem bin ich für die wenigen Menschen, die mich (und auch ich sie) als Freund bezeichne eine unaustauchbare Komponente geworden.
    ich werde geschätzt für meine manchmal abwägigen Ideen, auf die kein anderer kommt, und bei Videospielen, wo man "um die Ecke denken muss", habe ich immer die dollsten Ideen

    Ich habe den Test auf mich genommen, weil ich in der Arbeitswelt mit meinen Fähigkeiten unterschätzt werden.
    Nach der Ausbildung, wo mein Ausbilder (4 Jahre älter als ich) mich förderte und forderte, dass ich mich wohl fühlte (und ich später erschreckende Parallelen in einem Ratgeber fand, wie Ausbilder am besten mit einem Adh´sler umgehen hätten) kam eine Kündigung nach der nächsten.
    Mal waren es 2 Monate, mal 6, immer stand ich nach kurzer Zeit auf der Straße, weil ich zu langsam, unkonzentriert, oder oder oder war.
    Nach der 5. Kündigung in 3 Jahren zog ich einen Schlussstrich und ließ mich testen.

    Es war erschreckend, und gleichzeit befreien, zu wissen, dass mein Gefühl "einen an der Klatsche zu haben" doch einen Grund hatte.

    Wir sind anders
    Aber das macht uns zu etwas besonderem.

  4. #4
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Verzweifelte Suche

    Jo, verzweifelte Suche kenne ich gut, eigentlich seitdem ich denken kann.

    Ich glaube das hängt mit der mangelhaften Selbstwahrnehmung zusammen, die man ADHSlern nachsagt. Ich vermute das ist bei mir so:
    Ich weiss nicht, wer ich selbst bin, aber gleichzeitig sehe ich um mich herum lauter Menschen, die ganz selbstbewusst so tun als wären sie jemand bestimmtes, ohne jemals zweifeln zu müssen.

    Wenn ich davon überzeugt bin, dass ich mich ändern muss, dann werde ich zwangsläufig leiden wenn diese Veränderung nicht realistisch ist. (Und "nicht realistisch" trifft leider auf vieles zu, wenn man so wie ich ständig neue Ideen hat, wie man sich selbst verwirklichen könnte).

    Gegen Psycho-Tests hatte ich eigentlich lange Zeit eine große Abneigung. Aber irgendwann hatte ich mal eine extrem hohe Übereinstimmung bei "HSP". Da dachte ich "jippie, endlich die richtige Schublade gefunden!". Rückblickend war es schon so, dass mir diese Selbstdiagnose für eine gewisse Zeit geholfen hat. Ich habe mich selbst besser abgeschirmt und geschützt. Aber die richtige Schublade war es am Ende doch nicht.

    Ich denke Thorsten hat recht, dass man dieses "ich muss anders werden" hinterfragen muss.
    Ich glaube das geht tatsächlich nur über die Neu-Bewertung der eigenen Vergangenheit. Da haben die Psychologen schon recht, die das "reframing" nennen. Der Schatz der eigenen Erfahrungen ist individuell. Das ist sozusagen das Arbeitsmaterial, das einem zur Verfügung steht. Wenn man versucht, das zu verdrängen, kommt es irgendwann wieder. Man muss gar nicht suchen, sondern nur warten, dann wird man schon von den Dämonen der Vergangenheit heimgesucht. Der Trick ist, sich mit ihnen anzufreunden!

    Einen geeigneten Therapeuten zu finden, kommt mir vor wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Vorgefertigte Kochrezepte durchschaue ich nach einer Sekunde.
    Und mich erst mal vollständig erklären, bis es der Therapeut intellektuell nachvollziehen kann? Das kann so nicht funktionieren.

    Ich glaube die richtigen Therapeuten sind meine Dämonen aus der Vergangenheit. So wird ein Schuh draus.

  5. #5
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Verzweifelte Suche

    Ich verstehe es nicht ganz. Du hast doch eine Diagnose?

    Das war für mich der "Durchbruch" - ich bin nicht schlecht, dumm, faul oder langsam. Ich bin kein schlechter Mensch, sondern krank. ADHS ist ja ein simple Fehlschaltung im Kopf - sowie jemand der mit sechs Fingern zur Welt kommt. Da ist der Bauplan halt auch einfach nicht 100% umgesetzt worden. Klar, kann/muss man mit dem Schicksal ADHS etwas hadern. Aber dennoch ist es eine simple Fehlfunktion des Körpers.

    Natürlich kommt noch der ganze Strauß an psychologischen Special-Effects dazu, den man sich als unbehandelter ADHSler noch zusammen sammelt. Aber im Kern bleibt das ADHS und ich gehe genauso damit um wie ich es mit jeder anderen Krankheit würde.

    Als Beispiel: Ich habe auch Clusterkopfschmerzen. Die sind nicht lustig und haben relativ wenig mit dem zu tun, was man so als Kopfschmerz kennt. Clusterkopfschmerz wird auch gerne als Selbstmordkopfschmerz bezeichnet, da einige den Schmerz nicht mehr aushalten und die Geschichte endgültig beenden. Der Schmerz erreicht stellenweise ein als vernichtend empfundenes Level und wird oft als glühendes Messer in die Schläfe oder das Auge beschrieben.

    Als Krönung kennt sich fast kein Arzt damit aus und es sind nur "Kopfschmerzen". Man wird also nicht ernst genommen und meist vom Umfeld mit einem "nimm ne Aspirin" abgespeist. Zudem holen die Schmerzen einen aus dem Schlaf und treten bei mir in den Hochphasen in bis zu 8 Attacken am Tag zu je ca. 90 Minuten Dauer auf. Schlafentzug bringt viele weitere bunte Probleme mit sich, bis hinzu dem Gefühl die Realität zu verlieren. Die Attacken kommen fast immer zur gleichen Uhrzeit - man hat also genug Zeit richtig Angst vor der nächsten zubekommen. Hoffnung auf Heilung gibt es keine, die Chance aus dem episodischen Bereich (ich habe alle zwei Jahre Schmerzphasen von ca. 6 Monaten, meist ab Frühjahr) in den chronischen Bereich (jeden Tag!) zu rutschen sind größer als auf das spontane Verschwinden. Keiner weiß woher der Kopfschmerz kommt, oder wie man ihn ohne Medikamente verhindert.

    Ich werde also aller Wahrscheinlichkeit nach ein Leben lang alle 18 Monate Höllenschmerzen erleiden müssen.

    Das ist ein Brett und hat mich ziemlich mit mir und meinem Leben hadern lassen. Ist so etwas überhaupt noch Leben? Was werden meine Kinder sagen, wenn sie den Papa nachts heulend durch die Wohnung taumeln hören oder sehen (ein weiterer Effekt des Clusters: man hat während der Attacke einen starken Bewegungsdrang und liegen verschlimmert den Schmerz noch)? Verliere ich meinen Job, wenn ich trotz Schmerzphase arbeite gehe und eine Attacke im Büro habe? Verliere ich meinen Job, wenn ich für die gesamte Schmerzphase ausfalle? Es gibt Medikamente, die helfen - ein Herzmedikament das, in Dosierungen die jeden Kardiologen panisch werden lassen, die Attacken dämpft und Schmerzmittel zum selbst spritzen (sonst wirkt es nicht schnell genug, die Attacken dauern ja nur 90 Minuten, da kann ich nicht 30 Minuten auf eine Tablette warten), die aber auch das Herz belasten... Kann ich das mit 60 auch noch nehmen? Die hohe Dosis des Herzmedikaments schränkt mich ein - sogar schnelles gehen überfordert mich... ich kann mit meinen Jungs nicht Fussball spielen und bin die Pest in Tüten, weil ich kaum schlafe.... oder was ist wenn es doch ein Tumor im Kopf und die Diagnose falsch ist?

    Eine Million und 14 Gedanken, die mich nach der Diagnose überrannt haben und die mich schwer an einer Sinnhaftigkeit meines weiteren Lebens zweifeln ließen. Nach der Diagnose habe ich verstanden, warum es eben Selbstmordkopfschmerz heißt. Das Thema hat mich anfänglich viel beschäftigt.

    Aber: ADHSler sind halt auch Stehaufmännchen. Zuerst war ich wütend auf den Kopfschmerz und habe dagegen gekämpft. Ich wollte meinen Dämon - so habe ich den Schmerz für mich genannt - besiegen. Das ging gründlich schief. Der Kopfschmerz ist ein Teil von mir, den kann ich nicht besiegen.

    Also habe ich irgendwann Frieden damit geschlossen. Es hilft ja nix -die nächste Schmerzphase ist sicher. Was soll es also... Ich pflege daher mein Ärztenetzwerk, damit ich im Bedarfsfall schnell (=>am gleichen Tag) meine Medikamente bekommen, habe mir Abläufe für und mit meiner Familie ausgedacht, meinem Chef die Geschichte erklärt und besprochen wie ich trotzdem meinen Job machen kann. Ich habe mir klar gemacht, dass der Schmerz nicht gegen mich persönlich ist - er ist keine Strafe. Er ist einfach. Was auch immer in meinem Kopf falsch verdrahtet ist, damit die Schmerzen entstehen, ist einfach da. Dafür kann ich nichts und daran kann ich auch nichts ändern.

    Genauso versuche ich meiner ADHS-Diagnose umzugehen. Es ist einfach da. Das ist auch nicht wirklich schlimm, denn ich werde mich damit arrangieren. An den Special-Effects kann man in einer Therapie arbeiten, gegen manche Herausforderungen helfen Medikamente und den Rest? Den nehme ich so an wie er ist... Ich bin lt. Tests ziemlich schlau - stelle mich aber bei manchen Sachen an, dass man meine könnte ich spiele mit 10m Feldweg in einer Liga. Das ist doof - aber nicht zu ändern. Dafür kann ich anderen Bereichen, wenn es mich interessiert, Leistungen abliefern, die ein Normalo kaum hin bekommt.

    Das ist halt so und eigentlich auch gut so. Denn mein ADHS ist ein Teil von mir, nicht umgekehrt.

    Nimm es doch einfach an. Höre auf dauernd nachzufragen, ob du zum ADHS-Club oder zum Depressionen-Verein oder (zum immer größer werdenden) Zirkel der Deppen gehörst. Sei nicht so böse zu Dir und vermute weiterhin, dass Du ein fauler Hund bist, der sich hinter der Diagnose versteckt. Du hast eine Diagnose, du gehörst dazu. Also, willkommen, machs Dir gemütlich, wir werden ein Leben lang im gleichen Club sein.

    Hochbegabung verdient bei Erwachsenen meiner Meinung nach die gleiche Aufmerksamkeit wie Schulzeugnisse. Nett, dass es so was gibt, aber interessieren wird es keinen mehr. Und wen der Test sagt, dass Du durchschnittlich oder gar unterdurchschnittlich begabt bist? Ist doch auch wurscht, bis hier hin hast Du es schon mal geschafft. Jetzt weißt Du wo Du hingehörst und damit wird der Rest des Weges auch leichter.

    Tschuldigung, ich habe heute Sprechdurchfall.

    Chili_666

  6. #6
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Verzweifelte Suche

    Hallo und danke für Eure Antworten.

    Akzeptieren und Positives in etwas finden kann ich jedoch nur, wenn ich "Es" kenne. Kennt denn niemand das Gefühl und die Verzweiflung, Jahrzehntelang diverse Menschen nach dem Weg zu fragen. Dutzende Schuhe und Rucksäcke mit der Hoffnung einer Vereinfachung zu versuchen. Immer wieder für einige Wochen irgendwo in einer Gruppe zu Besuch zu bleiben um sich selbst zu finden und doch nur festzustellen, dass auch diese keine Gemeinsamkeiten und Verständnis zeigt und man sich auch hier nicht selbst findet. Sich dann wieder auf den Weg macht und durch jedes Unwetter, jede Wüste, über jeden Berg geht und doch immer noch keine Ahnung zu haben, in welche Richtung es eigentlich weiter gehen soll.

    Es nimmt einfach kein Ende. Nichteinmal hat jeder neue Arzt auch eine neue Idee. Es ist einfach nur Stillstand. Ich selbst muss mir mögliche Diagnosen ansehen um über deren Diagnostik meiner Andersartigkeit auf die Spur zu kommen und davon endlich einen Umgang ableiten zu können. Aber ich finde keine Antwort

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 1.309

    AW: Verzweifelte Suche

    Hallo,

    verstehe ich nicht ganz. Du hast doch eine Diagnose. Diese solltest du versuchen zu akzeptieren und dir ggf. einen Therapeuten suchen, der dich bei der Aufarbeitung
    bzw. bei deinen Schwierigkeiten unterstützen kann. Ich weiß, es ist schwierig erst einmal eine Diagnose zu akzeptieren.
    Für mich liest es sich so, dass du schon bei mehreren Ärzten warst und dir da immer etwas anderes gesagt wurde. Warst du denn immer mit jedem Arzt unzufrieden?
    Eine Wunschdiagnose bekommt man leider nicht.
    Ich denke, du solltest erst einmal durchatmen und versuchen die Diagnose ADHS, die dir ja mal ein Arzt gestellt hat zu akzeptieren.
    Wünsche dir viel Glück.

  8. #8
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Verzweifelte Suche

    Es sind einfach nur Dutzende "Arbeitshypothesen", die nicht weiter verfolgt werden. Ich weiß nicht, welchen Schlüssel die alle auf Ihre Abrechnungen schreiben. Ich weiß nur, dass mir diese "Arbeitshypothesen" von allen mitgeteilt werden und die sich bei mir auftürmen aber ich keine davon wirklich näher verfolgt sehe. Zwar schrieb ich schon, dass ich einerseits positiv sehe, dass diese Ärzte keiner Diagnose gegenüber sitzen wollen sondern einem individuellem Charakter. Andererseits kann ich mir nun aussuchen, welche Socken ich mir an jedem neuen Morgen anziehe und bleibe allein damit. BPS? AD(H)S? Irgendwas aus der F60-Liste? Hochbegabung? Angststörung? PTBS?

    Ich weiß einfach nicht, was und wie ich noch fragen soll, um einen Hinweis für einen zu beschreitenden (und zu verfolgenden) Weg zu bekommen. Es kommen keine klaren Antworten, es ist einfach nicht systematisch. Niemand stellt eine Checkliste auf und macht wirklich eine Differenzialdiagnose. Es ist jeden Tag eine neue beiläufige Vermutung und ich drehe mich weiter im Kreis.

  9. #9
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Verzweifelte Suche

    @ mad-ness: es gibt Erlernte Hilflosigkeit und es gibt das Gegenteil davon: Selbstwirksamkeit.

    Dein Status quo ist die Erlernte Hilflosigkeit...Willst Du etwas an diesem Status quo ändern?

  10. #10
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Verzweifelte Suche

    Wie kann ich das

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