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Diskutiere im Thema Psychiatrie ist unerträglich im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 25

    Psychiatrie ist unerträglich

    Ich bin seit heute auf der stationären Psychiatrie und ertrage es nicht mehr. Ich sehe keine Hoffung und mir gehts absolut beschissen. Alle sind zwar super freundlich und zuvorkommend. Ich konnte auch schnell Kontakte schliessen. Aber, ich halte es nicht mehr aus! Ich glaube ich bin unglücklicher als zuvor. Mein Problem ist das es zu Hause auch nicht besser war. Ich habe nie was gemacht und geschlafen. Mir ging es dreckig, nur mit YouTube konnte ich lachen. Ich brauche Hilfe! Was soll ich machen.

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 225

    AW: Psychiatrie ist unerträglich

    Dafür gibst du uns zu wenig Infos. Magst du nicht n bissl mehr über dich schreiben? Warum zum Beispiel wirst du stationär behandelt?

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 1.255

    AW: Psychiatrie ist unerträglich

    Hallo ADSkopf,

    bist du auf eigenen Wunsch in der Psychiatrie oder wurdest du dahin eingewiesen worden. Um einen Ratschlag zu geben, bräuchten wir noch ein wenig mehr Infos.
    Normalerweise hast du auch In der Psychiatrie so eine Art Programm, also z.B. Ergotherapie, Gruppensitzungen, Einzelgespräche usw.

    LG Murmel

  4. #4
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Psychiatrie ist unerträglich

    Hallo!

    Normalerweise hast du auch In der Psychiatrie so eine Art Programm, also z.B. Ergotherapie, Gruppensitzungen, Einzelgespräche usw.
    Wenn es eine Krisenintervention ist, eher weniger, da geht es mehr darum Stabilität zu erlangen.Nicht zu verwechseln mit einer Therapiestation.

    @ADS-kopf, wenn du freiwillig auf der Station bist, kannst du auch jederzeit auf eigenen Wunsch gehen. Aber ich würde dir trotzdem raten, dem ganzen eine Chance zu geben.
    Es ist doch meist so, das Patienten, selbst wenn sie der Behandlung in der Klinik sehr offen gegenüber stehen, eine Eingewöhnungsphase brauchen, um anzukommen.
    Das geht nicht innerhalb von 24 Stunden.

    Vielleicht magst du dir selber einen Termin geben, bis zu dem du ernsthaft versuchen willst, die Hilfe anzunehmen. Wenn es dann immer noch nicht gut geht, kannst du immer noch gehen.
    Oder sprich mit dem Personal über deine Gefühle auf Station.Diese kennen das doch auch von anderen Patienten und haben evtl. Ideen, wie sie es dir leichter machen können.

    Liebe Grüße!
    lillith

  5. #5
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 73

    AW: Psychiatrie ist unerträglich

    aus einem anderen Post von ADS-Kopf:
    ADSKopf schreibt:
    Tja, https://adhs-chaoten.net/images/smilies/003.gif wegen Depressionen und weil, ich mit meiner Situation überfordert bin und Zwangsgedanken habe, die meinen Alltag kontrollieren. Komme ich bald in die Klapse. https://adhs-chaoten.net/images/smilies/021.gif Hab daneben Liebeskummer wegen einem Mädchen. Ich bin in Sie verliebt aber, Sie ist vergeben. Aber, Sie ist meine Seelenverwandte! https://adhs-chaoten.net/images/smilies/145.gifSo eine finde ich nie wieder. https://adhs-chaoten.net/images/smilies/034.gif Tja, geht mir echt dreckig. Ich kann Sie einfach nicht ausblenden. Blödes ADS! https://adhs-chaoten.net/images/smilies/017.gifWerde gleich neidisch wenn Sie einem Jungen mehr Aufmerksamkeit schenkt als mir. https://adhs-chaoten.net/images/smilies/025.gif

    Nur weil, mein Psychiater mir nicht weiter helfen kann. Gibt er mich dem Sanatorium ab. https://adhs-chaoten.net/images/smilies/025.gif

    Hoffentlich gehts mir danach wieder besser und ich kann arbeiten. https://adhs-chaoten.net/images/smilies/001.gif


    Frag mich ob ich nochmal so eine finde.

    Sorry für die Lebensgeschichte, es musste einfach raus und meine Eltern waren durch alle die Werte (IQ) extrem verwirrt. https://adhs-chaoten.net/images/smilies/013.gif

    Ich hatte schon unterirdisch, durchschnitt, begabt und hochbegabt. Wie jetzt? Genie oder Dummkopf?

    Nachdem ich nun deinen längeren Post gelesen habe ... puh. Krasse Lebensgeschichte. Da wirst du auf jeden Fall noch viel zu verarbeiten haben.
    Dennoch ist es nicht untypisch für ADS'ler einen längeren Leidesweg zu haben, bevor eine gute Lösung gefunden wird.
    Du bist gerade mal einen Tag da. Hab etwas Geduld! (ja ja ich weiß... unsere größte Stärke! ).
    Besserung innerhalb eines Tages kannst du wirklich nicht erwarten. Es sei denn du wirst mit Medikamenten sediert oder sowas, und das ist wiederrum auf Dauer nicht hilfreich. Aber, wie ein Therapeut mal zu mir sagte: mag sein mein Kopf ist schnell, aber die Seele ist langsam!

    Ich habe viele Jahre gebraucht um zu lernen mit meinem seelischen Entwicklungsweg geduldig umzugehen. Es nützt absolut nichts vom Kopf her (intellektuell) zu "verstehen". Meine Gefühle sind >immer< viel langsamer als ich es von ihnen erwarte. Ich weiß nicht wie oft ich schon zu mir selbst sagte: "jetzt ist aber mal gut! Get over it!!!"... geholfen hat das nicht.

    Du schriebst, dass du mal MPH bekommen hast, aber dann zu ruhig wurdest und in der Schule rumvegetiertest. Hast du mal eine andere Dosis ausprobiert oder andere Medikamente bekommen?

    Und Liebeskummer -- so schrecklich sich das auch anfühlen mag -- hat jetzt nicht so direkt was mit ADHS zu tun, sondern ist ganz normal

    Du bist noch ziemlich jung. Ich will jetzt nicht oberlehrerhaft klingen oder so, aber es gibt noch viel zu lernen im Leben. Einige "Lektionen" sind leider schmerzhaft und nicht schön, gehören aber zum Erwachsenwerden und zum Menschsein dazu.

    Bei dir scheinen sich gerade einige Dinge zu vermischen, und es wird dich bestimmt noch viel Zeit kosten das alles auseinander zu klamüsern, und für jeden Teilbereich dann eine geeignete Lösung oder Umgangsform zu finden.
    All das braucht Zeit.

    Wenn du ein bisschen genauer beschreibst was dir gerade am meisten zu schaffen macht, dann können wir auch vielleicht hilfreichere Antworten geben.

    Ich wünsch dir alles gute!

    MyName

  6. #6
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Psychiatrie ist unerträglich

    Du kannst ein bisschen lesen was MyName geschrieben hat. Aber, sicher kann ich.

    Also:

    Ich bin 20 Jahre jung und hatte in meiner Kindheit viel Probleme.

    Einen herrschsüchtigen Vater der immer die Kontrolle haben muss und Mobbing in der Schule.

    Ich habe starke Schwierigkeiten damit berührt zu werden.

    Ich hatte in meiner Kindheit oft Probleme und musste zum Nervenarzt.

    Dort hatte ich Therapie wegen Wut, Ängsten, Legasthenie und zum Teil Selbstmordgedanken.

    Seit meiner Kindheit habe ich eine Dissotiation und alles in meiner Kindheit erschien mir unwirklich und gespielt.

    Ich habe mich nur lebendig gefühlt wenn Gefühle wie Angst oder Wut ausgebrochen sind.

    So konnte ich immer aus der Unwirklichkeit fliehen. Wegen dieser Dissoziation.

    War es mir egal zu sterben oder verletzt zu werden.

    Mir wurde als Kind oft gesagt das ich ein harter Brocken bin und schwer zu brechen bin.

    Durch diese schlechte Erfahrungen habe ich mich immer angepasst und die Persönlichkeit komplett geändert.

    Ich bin mal Draufgänger, mal Angsthase, mal aggressiv und skrupellos.

    Dazu fing ich früh an zu stehlen und lügen.

    Ich manipuliere noch heute. Ich fühle mich nur wohl wenn ich die Kontrolle habe.

    Ich lüge lieber als die Wahrheit zu sagen.

    Seit langer Zeit leide ich an mehreren Zwängen und Depressionen.

  7. #7
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 62

    AW: Psychiatrie ist unerträglich

    Das tönd nach einem harten Leben, was macht dir im Moment den am meisten zu schafen?


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  8. #8
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Psychiatrie ist unerträglich

    Lieber ADSKopf erstmal mein Mitgefühl für deine Lebensgeschichte.

    Doch möchte ich gleichzeitig darauf hinweisen, dass es (zumindest hier in Deutschland) leider häufig noch ein Problem ist, dass in der Psychiatrie zwar Komorbiditäten wie Zwänge oder Depressionen manchmal medikamentös ganz gut behandelt werden; gleichzeitig jedoch die ADS/ADHS oft entweder ignoriert wird oder eben nicht so gut behandelt wird.
    Auch sind in einer Psychiatrie oftmals wirklich schwer erkrankte Patienten, wo die Krux besteht, dass man leider häufig mit vielen anderen Personen zu tun hat, denen es so schlecht geht, dass man alleine deshalb kaum noch positive Dinge sehen kann.
    Aus diesem Grund wird in diesem Forum häufig das Aufsuchen einer Psychosomatik empfohlen, natürlich dann, wenn diese sich gut mit ADHS aukennt.

    Was in deinem Fall aber auch ein Problem sein könnte, wäre die Kombination von Depression, Zwänge und ADHS. (gerade für die Kombination ADHS u Zwänge wäre ein echter Spezialist ratsam, sofern es denn echte Zwänge sind?)
    Welche Medikamente nimmst du denn?
    Muss es unbedingt eine Klinik sein oder reicht vll auch eine ambulante Behandlung aus (wie zB ein Psychiater, der Experte ist, dazu ein ambulanter Psychotherapeut, der sich ebenfalls mit ADS auskennt und von dem du dich wirklich verstanden fühlst und, falls erwünscht, der sich mit familientherapeutsichen Interventionen auskennt.)
    Gut wäre natürlich immer auch sowas wie eine Selbsthilfegruppe oder ein spezieller ADHS-Coach, der einen sicher durch den Alltag begleitet.

    Wo sind deine Ressourcen- d.h.: welche Dinge bereiten dir Freude, was kannst du mal wieder ausprobieren,wo kannst du Bestätigung finden oder einfach mal abschalten?
    Was können wir dir gutes tun?

    viele Grüße und gute N8!

  9. #9
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 48

    AW: Psychiatrie ist unerträglich

    Howard schreibt:
    Lieber ADSKopf erstmal mein Mitgefühl für deine Lebensgeschichte.

    Doch möchte ich gleichzeitig darauf hinweisen, dass es (zumindest hier in Deutschland) leider häufig noch ein Problem ist, dass in der Psychiatrie zwar Komorbiditäten wie Zwänge oder Depressionen manchmal medikamentös ganz gut behandelt werden; gleichzeitig jedoch die ADS/ADHS oft entweder ignoriert wird oder eben nicht so gut behandelt wird.
    Auch sind in einer Psychiatrie oftmals wirklich schwer erkrankte Patienten, wo die Krux besteht, dass man leider häufig mit vielen anderen Personen zu tun hat, denen es so schlecht geht, dass man alleine deshalb kaum noch positive Dinge sehen kann.
    Aus diesem Grund wird in diesem Forum häufig das Aufsuchen einer Psychosomatik empfohlen, natürlich dann, wenn diese sich gut mit ADHS aukennt.

    Was in deinem Fall aber auch ein Problem sein könnte, wäre die Kombination von Depression, Zwänge und ADHS. (gerade für die Kombination ADHS u Zwänge wäre ein echter Spezialist ratsam, sofern es denn echte Zwänge sind?)
    Welche Medikamente nimmst du denn?
    Muss es unbedingt eine Klinik sein oder reicht vll auch eine ambulante Behandlung aus (wie zB ein Psychiater, der Experte ist, dazu ein ambulanter Psychotherapeut, der sich ebenfalls mit ADS auskennt und von dem du dich wirklich verstanden fühlst und, falls erwünscht, der sich mit familientherapeutsichen Interventionen auskennt.)
    Gut wäre natürlich immer auch sowas wie eine Selbsthilfegruppe oder ein spezieller ADHS-Coach, der einen sicher durch den Alltag begleitet.

    Wo sind deine Ressourcen- d.h.: welche Dinge bereiten dir Freude, was kannst du mal wieder ausprobieren,wo kannst du Bestätigung finden oder einfach mal abschalten?
    Was können wir dir gutes tun?

    viele Grüße und gute N8!
    Lieber adskopf,
    Ich wünsch dir ganz viel Kraft
    Lg

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  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 129

    AW: Psychiatrie ist unerträglich

    Das ist schon ein ziemliches Päckchen, das du da zu tragen hast. Ich gehe auch davon aus, dass du das rein ambulant nicht aufgedröselt bekommst. Insofern wird das Sanatorium eine gute Entscheidung gewesen sein und keine Abschiebemaßnahme deines Psychiaters.

    Manchmal braucht es einfach Ruhe und einen geschützten Rahmen, um sich seinen "Dämonen" stellen zu können.

    Und jetzt sind die auch noch nett und du hast Anschluss gefunden. Das sind beste Voraussetzungen. Klar, dass deinem inneren Kontrolleur der Arsch auf Grundeis geht. Weil jetzt die Chance besteht, wirklich was zu ändern. Scheiße, wa? ;-)

    Es ist halt die Frage, ob du dich ein Stück weit darauf einlassen möchtest.

    ADSKopf schreibt:
    Ich manipuliere noch heute. Ich fühle mich nur wohl wenn ich die Kontrolle habe.

    Ich lüge lieber als die Wahrheit zu sagen.
    Das macht es etwas schwieriger, sich auf eine Therapie einzulassen.

    Aber Vielleicht geht es ja, deinem inneren Gefängniswärter/Kontrolleur einen klitzekleinen Freiraum abzuringen, auch mal etwas echtes, Wahres, vielleicht auch Schmerzhaftes mit deinem Therapeuten oder deiner Gruppe teilen zu dürfen.

    Ich weiß, dass das die Hölle für ihn sein wird, aber es geht ja nicht darum, ihn abzuschaffen (dafür war er ja viel zu wichtig. Der hat dir ja jahrelang das nackte Überleben gesichert), sondern nur die Fesseln ein wenig zu lockern und mal zu schauen was da noch so in dir steckt.

    Ich glaube, du bist da jetzt erstmal ganz am richtigen Ort. Ich hoffe, dass du die Hilfe annehmen kannst, um dir dein Leben ein bisschen besser und schöner einzurichten. Oder einfach auch nur mal einen Knoten aufzuknibbeln. Auch das reicht ja manchmal schon, um weitermachen zu können.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute!

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