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Diskutiere im Thema ADS - nur Eigenanamnese und jetzt? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 48

    ADS - nur Eigenanamnese und jetzt?

    Hallo,
    Je mehr ich hier im Forum rumstöbere und lese und mich oft verstanden, oder Beiträge lese, die mir absolut aus der Seele sprechen und mich einfach nur beeindrucken, dass jeweilige Problem so zum Ausdruck zu bringen bin ich ehrlich gesagt auch baff, dass die meisten bereits zumindest den Anfang oder wie auch immer (Therapie,Medis uvm) beginnen, nutzen.
    Da steh ich offensichtlich ganz am Anfang einer Odysee.....
    phuuh und nun?? frage ich mal vorsichtig

    Gesendet von meinem MediaPad M1 8.0 mit Tapatalk

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 397

    AW: ADS - nur Eigenanamnese und jetzt?

    Ja, leider kann man ADHS nicht heilen, es ist vergleichbar mit einer Behinderung, da "muss" jeder "seinen" Weg finden und das ist ein lebenslanger Lernprozess. Das positive ist das wir genau das können, lebenslang lernen und da sind meine bisherigen 5 ADHS Lehrjahre erst der Anfang.

    Ja und wie starten?

    Nun schaust du mal ob es eine Selbsthilfegruppe in der Nähe gibt um geeignete Ärzte oder Ambulanzen zu finden.

    Dann macht es wohl auch Sinn die Diagnose fachlich überprüfen zu lassen weil man dann auch sieht wie stark Du darunter leidest und sich damit die nächsten Schritte ergeben.

    Und dann gibt's natürlich wieder die unvermeidlichen Literaturempfehlungen:

    Wir fühlen uns anders (Doris Ryffel-Rawak)
    ADHS bei Frauen (Doris Ryffel-Rawak)
    Lass mich aber verlass mich nicht (Cordula Neuhaus)
    Zwanghaft zerstreut (Hallowell & Ratey)

    Die würde ich Dir empfehlen. Aber nicht alle auf einmal, schon langsam in deinem Tempo. Die Reihenfolge habe ich bewußt gewählt.

    LG
    denker23

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 48

    AW: ADS - nur Eigenanamnese und jetzt?

    Danke für dein Feedback, eine Selbsthilfegruppe wäre derzeit bestimmt eine gute Lösung.

    Im Moment befinde ich mich in einer ziemlichen Deprikrise bedingt u.a. durch die Trennung meiner letzten Beziehung.
    Dies alles kommt mir sehr bekannt vor, da ich es vor fast 10 Jahren schonmal durchlaufen hab. Seinerzeit begab ich mich wegen Depressionen in Behandlung mit Antidepressiva und Beruhigungsmittel zum Schlafen, Psychotherapie (Verhaltenstherapie) gebracht hat es mir nichts, die Krise war irgendwann überwunden. Der Therapeut oder ich hatten jedoch auch nicht die Möglichkeit uns irgendwann auf einer adäquaten Ebene zu bewegen, d.h. ich machte dicht, schnitt nur oberflächlich Probleme an und hörte mir seine gutgemeinten Ratschläge an.
    ADS war bis dahin nicht im Raum. Kurze Zeit später wurde bei meinem Sohn ADHS diagnostiziert und ich beschäftigte mich damit (die Bücher, die du erwähnt hast, habe ich alle gelesen). Langsam nahm alles Struktur an und das Kind "andersartig fühlen" hat einen Namen! Sorgte zumindest für kurzweilige Linderung. Im Alltag kann ich diese "Behinderung" sehr gut kaschieren als Bayer in NRW liegts einfach nur an der Mentalität .
    Doch irgendwie holt es mich immer und immer wieder ein, grad in so Deprikrisen oder ganz besonders in Trennungssituationen, wenn das Selbstbewusstsein ganz in den Keller rutscht.
    Warum nur fühle ich sooo? Die ewige Frage......
    Mein Verstand hat natürlich alle Antworten parat, weiß wie alles besser gehen würde, weiß was ich zu tun oder lassen hätte...........aber ich kann es nicht ; dafür schäme ich mich in Grund und Boden.

    Ich weine nem Mann hinterher, den ich sicherlich sehr gern mag, der aber nicht zu mir passt - wie er ganz richtig erkannt hatte, kann jedoch mit dem Gefühl des "verlassen" werden partout nicht umgehen. Die Gedankenmühle dreht sich unendlich, bin zu nix in der Lage, finde nicht den "Ausknopf".

    Ein weiteres Beispiel: Heute ist mein letzter Urlaubstag und mir graut bereits seit Tagen vor der Frage "Und? wie war dein Urlaub? gut erholt?? neeeeiiiiin, bin ich nicht, weil ich das Gefühl von Erholung gar nicht kenne. Ich bin nie erholt oder entspannt - kotz

    Das war jetzt nur ein kurzer Einblick, es gibt tausende davon, mir war jetzt einfach nur mal danach es auszusprechen oder anzusprechen, was ich bis dato noch nie gemacht habe

    LG

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Danke für dein Feedback, eine Selbsthilfegruppe wäre derzeit bestimmt eine gute Lösung.

    Im Moment befinde ich mich in einer ziemlichen Deprikrise bedingt u.a. durch die Trennung meiner letzten Beziehung.
    Dies alles kommt mir sehr bekannt vor, da ich es vor fast 10 Jahren schonmal durchlaufen hab. Seinerzeit begab ich mich wegen Depressionen in Behandlung mit Antidepressiva und Beruhigungsmittel zum Schlafen, Psychotherapie (Verhaltenstherapie) gebracht hat es mir nichts, die Krise war irgendwann überwunden. Der Therapeut oder ich hatten jedoch auch nicht die Möglichkeit uns irgendwann auf einer adäquaten Ebene zu bewegen, d.h. ich machte dicht, schnitt nur oberflächlich Probleme an und hörte mir seine gutgemeinten Ratschläge an.
    ADS war bis dahin nicht im Raum. Kurze Zeit später wurde bei meinem Sohn ADHS diagnostiziert und ich beschäftigte mich damit (die Bücher, die du erwähnt hast, habe ich alle gelesen). Langsam nahm alles Struktur an und das Kind "andersartig fühlen" hat einen Namen! Sorgte zumindest für kurzweilige Linderung. Im Alltag kann ich diese "Behinderung" sehr gut kaschieren als Bayer in NRW liegts einfach nur an der Mentalität .
    Doch irgendwie holt es mich immer und immer wieder ein, grad in so Deprikrisen oder ganz besonders in Trennungssituationen, wenn das Selbstbewusstsein ganz in den Keller rutscht.
    Warum nur fühle ich sooo? Die ewige Frage......
    Mein Verstand hat natürlich alle Antworten parat, weiß wie alles besser gehen würde, weiß was ich zu tun oder lassen hätte...........aber ich kann es nicht ; dafür schäme ich mich in Grund und Boden.

    Ich weine nem Mann hinterher, den ich sicherlich sehr gern mag, der aber nicht zu mir passt - wie er ganz richtig erkannt hatte, kann jedoch mit dem Gefühl des "verlassen" werden partout nicht umgehen. Die Gedankenmühle dreht sich unendlich, bin zu nix in der Lage, finde nicht den "Ausknopf".

    Ein weiteres Beispiel: Heute ist mein letzter Urlaubstag und mir graut bereits seit Tagen vor der Frage "Und? wie war dein Urlaub? gut erholt?? neeeeiiiiin, bin ich nicht, weil ich das Gefühl von Erholung gar nicht kenne. Ich bin nie erholt oder entspannt - kotz

    Das war jetzt nur ein kurzer Einblick, es gibt tausende davon, mir war jetzt einfach nur mal danach es auszusprechen oder anzusprechen, was ich bis dato noch nie gemacht habe

    LG

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    Danke für dein Feedback, eine Selbsthilfegruppe wäre derzeit bestimmt eine gute Lösung.

    Im Moment befinde ich mich in einer ziemlichen Deprikrise bedingt u.a. durch die Trennung meiner letzten Beziehung.
    Dies alles kommt mir sehr bekannt vor, da ich es vor fast 10 Jahren schonmal durchlaufen hab. Seinerzeit begab ich mich wegen Depressionen in Behandlung mit Antidepressiva und Beruhigungsmittel zum Schlafen, Psychotherapie (Verhaltenstherapie) gebracht hat es mir nichts, die Krise war irgendwann überwunden. Der Therapeut oder ich hatten jedoch auch nicht die Möglichkeit uns irgendwann auf einer adäquaten Ebene zu bewegen, d.h. ich machte dicht, schnitt nur oberflächlich Probleme an und hörte mir seine gutgemeinten Ratschläge an.
    ADS war bis dahin nicht im Raum. Kurze Zeit später wurde bei meinem Sohn ADHS diagnostiziert und ich beschäftigte mich damit (die Bücher, die du erwähnt hast, habe ich alle gelesen). Langsam nahm alles Struktur an und das Kind "andersartig fühlen" hat einen Namen! Sorgte zumindest für kurzweilige Linderung. Im Alltag kann ich diese "Behinderung" sehr gut kaschieren als Bayer in NRW liegts einfach nur an der Mentalität .
    Doch irgendwie holt es mich immer und immer wieder ein, grad in so Deprikrisen oder ganz besonders in Trennungssituationen, wenn das Selbstbewusstsein ganz in den Keller rutscht.
    Warum nur fühle ich sooo? Die ewige Frage......
    Mein Verstand hat natürlich alle Antworten parat, weiß wie alles besser gehen würde, weiß was ich zu tun oder lassen hätte...........aber ich kann es nicht ; dafür schäme ich mich in Grund und Boden.

    Ich weine nem Mann hinterher, den ich sicherlich sehr gern mag, der aber nicht zu mir passt - wie er ganz richtig erkannt hatte, kann jedoch mit dem Gefühl des "verlassen" werden partout nicht umgehen. Die Gedankenmühle dreht sich unendlich, bin zu nix in der Lage, finde nicht den "Ausknopf".

    Ein weiteres Beispiel: Heute ist mein letzter Urlaubstag und mir graut bereits seit Tagen vor der Frage "Und? wie war dein Urlaub? gut erholt?? neeeeiiiiin, bin ich nicht, weil ich das Gefühl von Erholung gar nicht kenne. Ich bin nie erholt oder entspannt - kotz

    Das war jetzt nur ein kurzer Einblick, es gibt tausende davon, mir war jetzt einfach nur mal danach es auszusprechen oder anzusprechen, was ich bis dato noch nie gemacht habe


    LG

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 186

    AW: ADS - nur Eigenanamnese und jetzt?

    Ich habe auch schon bemerkt, dass die Forensoftware zu Doppelposts neigt. Ist das ein technisches Problem oder ein "Bedienerfehler"?

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 186

    AW: ADS - nur Eigenanamnese und jetzt?

    Seinerzeit begab ich mich wegen Depressionen in Behandlung mit Antidepressiva und Beruhigungsmittel zum Schlafen, Psychotherapie (Verhaltenstherapie) gebracht hat es mir nichts, die Krise war irgendwann überwunden.
    Meine ehrliche Meinung: Nimm dir die Zeit, um genau herauszufinden, was Ursache und was Wirkung ist. Ursachen für ADHS-ähnliche Symptome (und Komorbiditäten) gibt es im Prinzip viele. Eine Hilfe bei der Klärung dieser Frage ist, ob du z.B. schon in deiner Kindheit die Symptome hattest. Wenn ja, lies dich ins Thema ein, bleib aber kritisch. Wenn sich dein Verdacht erhärtet, laß dich von einem Fachmann bzw. einer Fachfrau testen.

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 48

    AW: ADS - nur Eigenanamnese und jetzt?

    Danke fürs Feedback.
    Der Doppelshot kann durchaus mein Fehler gewesen sein; weiß allerdings nicht wie, warum, wieso

  7. #7
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: ADS - nur Eigenanamnese und jetzt?

    Heidi Tilihe schreibt:
    Ein weiteres Beispiel: Heute ist mein letzter Urlaubstag und mir graut bereits seit Tagen vor der Frage "Und? wie war dein Urlaub? gut erholt?? neeeeiiiiin, bin ich nicht, weil ich das Gefühl von Erholung gar nicht kenne. Ich bin nie erholt oder entspannt - kotz
    Oh, das kommt mir sehr bekannt vor! Diese typischen Stino-Fragen finde ich auch grauenhaft, obwohl ein Teil von mir weiß, dass es nur Floskeln sind, die gar nicht böse gemeint sind.

    Mir hat auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe für Erwachsene und die Infos aus erster Hand sehr geholfen, die richtigen Schritte zu tun.

    Alles Gute und liebe Grüße!

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 1.249

    AW: ADS - nur Eigenanamnese und jetzt?

    @Heidi Tilihe

    Ich denke du solltest nach einer Institutsambulanz in deiner Wohnortnähe schauen und dort dann die Diagnostik durchlaufen. Dann hast du Gewissheit und kannst
    auch medikamentös eingestellt werden.

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