Hi,

ich empfinde das ähnlich wie Bengatzu. Meine Arbeit macht mir Spaß und ist meist sehr abwechslungsreich. Dadurch fällt es mir leichter, mich darauf zu konzentrieren. Es ist positiver Stress, es gibt mir Struktur. Ich weiß, was zu tun ist. Das macht den Kopf frei. Ich blühe eher auf, wenn viel zu tun ist und genieße es, im Team bis zu einer bestimmten Deadline Vollgas zu geben. Die Zeit vergeht, ich merke, dass ich gut funktioniere und am Ende steht hoffentlich ein Ergebnis, ein Erfolgserlebnis. Ich merke immer wieder, dass ich gerade dann aufblühe und ruhig agiere, wenn andere die Situation als sehr anstrengend empfinden und unter großen Druck geraten.

In einem neuen Job bin ich anfangs eigentlich immer hochmotiviert und es fällt mir leicht, mich zu fokussieren. Ist ja alles spannend und neu. Schwierig wird es, wenn der Alltagseffekt einsetzt, ich den Job und die Abläufe kenne und beherrsche. Dann kann ich faul werden. Es ist selten, dass ein Job mich langfristig fesselt. Da das aber unmittelbar mit meiner Leistung zusammen hängt, brauche ich dieses Brennen für den Job. Was aktuell schon seit über 2 Jahren gegeben ist, insofern toitoitoi.

Gerade nach einem stressigen Tag, bin ich auch am Abend noch aktiv und treffe mich mit Freunden oder besuche Veranstaltungen. KollegInnen wundern sich oft, ob ich überhaupt schlafe. Ein träger Tag hingegen schlaucht mich. Dann bin ich abends unausgelastet, aber träge. Kann nicht abschalten und mich nicht erholen.

Schwierig finde ich es, wenn ich frei habe. Dann muss ich meinen Tag selbst strukturieren, was mir schwer fällt. Aus dem Grund mache ich nur sehr selten Urlaub. Etwas, an dem ich langfristig arbeiten muss.

LG eigenartig