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Diskutiere im Thema Ich glaube, mir wurden Medikamente gestohlen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #51
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 347

    AW: Ich glaube, mir wurden Medikamente gestohlen

    Denker23 schreibt:




    Versteht du überhaupt den Unterschied zwischen persönlicher Meinung und Beleidigung?
    Zu sagen dass eine Behauptung unsinnig ist, ist keine Beleidigung.

    Selbiges gilt auch wenn ich feststelle, dass jemand in einem bestimmten Bereich keine Ahnung hat.

    Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    Was DU in irgendwas hinein projiziertst liegt in DEINER Verantwortung.


    Aber: nachdem ich es jetzt mehrfach versucht habe und feststellen muss, dass die Diskussion mit Dir irgendwie nicht das Differenzierungs-Niveau erreicht von dem

    ich glaube, dass es für einen aussichtsreichen Gedankenaustausch notwendig ist schlage ich vor wir belassen es dabei.

  2. #52
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 254

    AW: Ich glaube, mir wurden Medikamente gestohlen

    Denker23 schreibt:
    .....das Du sehr wohl dafür verantwortlich bist was Du sagt und wie Du es sagst. JA
    Und damit auch dafür was das Gegenüber versteht. das dann allerdings eher NEIN
    Klugsch...modus an: Vier- Ohren- Modell/Schulz von Thun, lässt sich bei Interesse erguugeln


    Beispiel: Essen, Ex hatte gekocht.
    Tusnelda: boooah, ist der (fertig gewürzt gekaufte!!) Rollbraten scharf
    Ex: ja, ich weiß, ich hab mal wieder(!!) alles falsch gemacht

    Sagen wollte ich lediglich:
    Boaah! ist! das! scharf! No more.
    Eine Sachfeststellung.

    Ohne den Hauch einer Kritik am Koch (wenn schon, dann am Metzger, der den Braten gewürzt hatte)
    Und da kann ein Sender formulieren, wie und was er/sie möchte- wenn die "Ebenen" nicht stimmen, kommt beim Empfänger jedes Wort "böse"an


    Edit: das von mir geschriebene soll bitte KEINEN Freifahrtschein für "ich benehm mich sch...ße/ sag, was mir durch den Kopf geht ohne Rücksicht auf Verluste" bedeuten !!!!!!!!
    Geändert von tusnelda (27.11.2017 um 21:56 Uhr)

  3. #53
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 593

    AW: Ich glaube, mir wurden Medikamente gestohlen

    Danke, tusnelda!

    Sehr kurz und anschaulich, was bei mir furchbar langatmig geworden wäre. An den guten Schulz von Thun hab ich hier auch schon ein paarmal gedacht, aber mich dann gescheut vor der Schreiberei...

    OT:
    Hat jemand einen Trick, wie man kurz und prägnant schreiben lernen kann als ADHSler? Bei mir gibt es, je wichtiger ein Thema immer umso mehr Details... und umso langwierigere Kondensationsprozesse... furchtbar zeitaufwändig.
    Sammle begierig erprobte Tricks und jegliche Anregungen!

  4. #54
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 441

    AW: Ich glaube, mir wurden Medikamente gestohlen

    [QUOTE=alice_s;787951OT:
    Hat jemand einen Trick, wie man kurz und prägnant schreiben lernen kann als ADHSler? Bei mir gibt es, je wichtiger ein Thema immer umso mehr Details... und umso langwierigere Kondensationsprozesse... furchtbar zeitaufwändig.
    Sammle begierig erprobte Tricks und jegliche Anregungen![/QUOTE]



    Vermeide den Perfektionismus und beschränke dich auf ein Unterkapitel des weiten Universums :-) Ich kenne das Problem und versuche dann meist, einfach ein paar der Spinnenfäden auszublenden, auch wenn es dann eben nicht perfekt ist ...

    Oder andres Beispiel: Mein Hirn ist ein Schrank mit tausend Schubladen (vereinfacht ausgedrückt). Da ADHS-bedingt meist bei einem Thema gleich mind. zehn andere Schubladen mit aufspringen und bedacht sein wollen, hab ich ein tolles Netz zu weben. Nur ist das manchmal zeitlich oder verständnismäßig überfordernd ... Habs schon oft erlebt, dass keiner mein wunderschönes Netz sehen wollte. Also schubs ich ein paar Schubladen zu und beschränke mich auf zwei oder drei und mach ein weniger dicht gewebtes Netz. Mein Hirn und mein Publikum dankt es mir meistens :-) Selten treffe ich auf jemand, der ein wirklich dichtes Netz haben möchte.

    PS: Ich liebe deine dicht gewebten Netze :-)))

    Womit ich nichts ad absurdum führen möchte.

    Gehört das jetzt ins Luftis neues Unterforum? ÄHHH

  5. #55
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 593

    AW: Ich glaube, mir wurden Medikamente gestohlen

    Danke Lydia,

    Das bestärkt mich darin, dass ich es vielleicht ganz brauchbar mache, so ähnlich versuche ich es auch. Beim Reden geht's besser, da geh ich eher erstmal in die relevanteste Richtung (übrigens klappt das sehr viel besser seit ich das Medikament hab, da passt dein Schubladen-Bild gut - entscheiden: Was ist gerade gefragt? Und die vielen anderen Details bedarfsweise danach dazu holen).

    Aber beim Schreiben (diverse Berichtsvarianten im Job) isses immer noch mühsam. Hat mit Perfektionismus zu tun, aber vr allem auch mit dem guten Speicher (wir hatten es schon mal davon ). Ich mach mir glaube ich immer ca. dreimal soviel Arbeit wie die Kollegen, dafür krieg ich auch manchmal ernsthaft gemeinte positives Feedback, dass ein Bericht "reichhaltig und aussagekräftig" war.

    Trotzdem ist es natürlich viel aufwändiger (kondensieren hinterher, statt gleich weniger schreibe, ich mach oft die "kill your darlings" Variante).
    Und ich mir so ein bisschen Sorgen im Hinblick auf die Prüfung (mündlich), wenn ich dann nervös bin...

    Eigentlich mag ich auch "dicht gewebte Netze"

  6. #56
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 254

    AW: Ich glaube, mir wurden Medikamente gestohlen

    alice_s schreibt:
    Aber beim Schreiben (diverse Berichtsvarianten im Job) isses immer noch mühsam. Hat mit Perfektionismus zu tun, aber vr allem auch mit dem guten Speicher (wir hatten es schon mal davon ). Ich mach mir glaube ich immer ca. dreimal soviel Arbeit wie die Kollegen, dafür krieg ich auch manchmal ernsthaft gemeinte positives Feedback, dass ein Bericht "reichhaltig und aussagekräftig" war.

    Kenn ich sehr sehr gut. Mit tiefstem Neid hab ich Kollegen zugehört, die behaupteten, einen Arztbericht in 15 Min. zu schreiben. ???!!!!!
    Wenn ich mir die dann aber durchgelesen habe, war mir das aber auch oft viel zu "luftig gewebt"(um beim Bild zu bleiben), da fehlte sooo viel, was m.M. nach dringend in Berichte gehört.
    Und so hab ich mich auch stundenlang mit einem Bericht abgemüht, hier verbessert, da hinzugefügt, dort umformuliert--- ja, Perfektionismus ließ grüßen.
    Umso schöner dann, wenn einzelne Ärzte rückmeldeten: mit IHREN Berichten kann ich was anfangen, keine "Worthülsen", sondern konkrete Aussagen. Man merkt, das Sie in die Tiefe gehen. Da freu ich mich schon immer drauf, die les ich gern" *hachz*


    edit: Danke für den Tip mit f.lux------------------ seeehr angenehm!!
    Geändert von tusnelda (30.11.2017 um 18:29 Uhr)

  7. #57
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Ich glaube, mir wurden Medikamente gestohlen

    Luis Iffre schreibt:
    .es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen verbal aggressiv, persönlichen Unterstellungen, verbalem Niedermachen etc GEGENÜBER der Aussage, dass ein Sachverhalt Unsinn ist.

    kleine Eselsbrücke zum Merken: Unterscheide zwischen Kommentaren zur Person einerseits und zum Verhalten (inkl Aussagen) andererseits, dann merkst Du es schon.


    Ich selber bin natürlich auch dafür, dass man die Menschen wertschätzend behandeln sollte und bemühe mich darum - im Rahmen meiner Möglichkeiten - immer.


    Wenn Du aber einen interessierten Blick in den Alltag oder die Geschichtsbücher wirfst wirst Du feststellen, dass die wenigsten historischen Ereignisse ihre Ursache in wertschätzender, offener und

    ehrlicher Kommunikation hatten...und trotzdem haben sie viel geändert.


    Unterm Strich ist also der Glaubenssatz natürlich völlig unrichtig (auch wenn es schön wäre, wenn er richtig wäre, aber so ist es nun mal nicht), aber er dient immerhin als Beleg für das was ich hier im

    Thread über die Wiederholung vermeintlicher Sachverhalte und Akzeptanz derselben zu erklären versucht habe
    Luis, Du argumentierst spitz - und springst gefühlt n bisschen.

    Aber interessant.

    "die wenigsten historischen Ereignisse [hatten] ihre Ursache in wertschätzender, offener und ehrlicher Kommunikation"

    An dem Satz knabber ich grad.
    Man denke nur an die französiche Revolution.
    Die an und für sich vor allem Bürgerkrieg, reihenweise Köpfungen, auch der Revolutionäre, Erfindung der Guillotine, Hungersnöte, ... bedeutet.

    Oder, was ich mir vorhin, bevor ich deinen Kommentar las, dachte: Was bringt´s, recht zu haben. Wenn man sich nicht durchsetzen kann.

    Was meinst du mit dem letzten Satz über einen Glaubenssatz?

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