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Diskutiere im Thema Das Gefühl von Isolation im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Ahornsirup

    Gast

    AW: Das Gefühl von Isolation

    mj71 schreibt:

    Ich habe eine Arbeitskollegin, sie versteht sich wirklich mit jeden und als wir schauen was sie "besser" macht als ich, sehen wir nur: Ich bin anders... Aber sie mag mich auch und besonders mag sie mit mich über tiefgründigen Sachen zu reden (scheinbar kann sie mit die anderen nicht so gut). ADS hat sie keine...

    Aussenseiterin zu sein stört mich eigentlich viel weniger als immer wieder, unabsichtlich, verletzt zu sein und einfach im Allgemein, übergangen zu werden (wenn die anderen einfach zu schnell sind) oder ignoriert zu werden. Da habe ich vor mich doch zu wehren...
    Es gibt diese Leute, die können irgendwie mit jedem und zum Glück auch mit uns Weirdos.
    Ich bin froh, dass es sie gibt, die können einen manchmal auch an andere ranführen. Oder einem einfach zeigen, dass man vllt doch okay ist.
    Ist gut, dass du so jemanden auf der Arbeit hast.

    Die Angst verletzt zu haben kenne ich, die wird gefühlt immer stärker.
    Leider bewirkt man mit den Abwehrmechanismen meistens genau das Gegenteil von dem, was man sich wünscht.

  2. #32
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Diese Kollegin hilft mich manchmal schon, obwohl sie nur 1 Tag die Woche da ist. Manchmal hat sie mit anderen geredet, mich macht sie Mut mich zu wehren...

    Aber schlussentlich muss ich mich auch für mich wehren und einfach ist es nicht... Da sitzt was ganz tief in mich.

    Ja, es stimmt, mit meine Schutzwand, bewirke etwas ganz anders als was ich wirklich will. Aber eben, ich brauche sie noch eine Weile. Ich bin dran...

  3. #33
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Das Gefühl von Isolation

    mir wurde unterstellt,das ich neugierig bin .seitdem versuche ich es zu unterdrücken jemanden zu fragen wie es ihm geht..

    ich dachte immer ,wenn ich frage ,etwas persöhnliches ,will man den menschen kennen lernen .ich würde es toll finden ,würde sich jemand für mich so interessieren und der dann beim nexten gespräch sich an erzähltes wieder erinnert.. ich hatte mal einen kollegen ,dem ich glaube ich 5 mal gesagt habe ,das ich in dersselben stadt wie er wohnt.trotzdem, wenn ich ihn zufällig traf, fragte er mich ,was ich hier in der gegend mache. kopschüttel.

  4. #34
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Das Gefühl von Isolation

    ((((Mir fällt auch auf, dass ich immer diejenige bin, die zum Hörer greife und andere fragt, ob sie sich mit mir treffen wollen. Mache ich das nicht, dann ruf mich keiner an...Ich weiß auch nicht warum. Ich habe mich oft gefragt, ob ich uninteressant bin oder nervig...keine Ahnung...aber schön ist das nicht!

    Komischerweise ruft mich meine Mutter nicht an, meine Schwester auch nicht. Wenn ich anrufe oder jemanden auf der Straße sehe, scheint die Person sich sehr darüber zu freuen, mich zu sehen. Aber selten ruft die Person wie versprochen später an, um sich zu treffen.)))))))

    ja das kenn ich auch schon immer. je älter ich wurde desto schwerer zum verstehen,das macht so traurig unendlich traurig

  5. #35
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 215

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Hallo, ich kann mich auch in vielem hier wiedererkennen. Hypoaktivität durch ADS, als Kind auch schwach ausgeprägte soziale Kompetenzen, dazu gelegentliche Impulsivität, gestörte Selbstwahrnehmung, das Problem von anderen nicht gut eingeschätzt zu werden oder verstanden zu werden, das jetzige Wissen (früher nur das Gefühl) anders zu sein, negative Erfahrungen zB Mobbing, Beziehungen/Freundschaften die irgendwie auch nicht normal waren und dann das Gefühl und teils das Wissen, dass man sozial schon etwas isoliert ist

    Ja, ich kann es verstehen.

    Die Frage ist doch bloß, wie kommt man da wieder raus: oft können Doppel-/Mehrfachstrategien ja besonders schwierig sein, aber für mich sehe ich keine andere Wahl,als:


    Kleinschrittig denken

    An andere, aber auch an mich selbst zu denken

    Mich versuchen mit weniger zufrieden zu geben, auch wenn mir das sehr schwer fällt

    Den Zustand des ADS zu akzeptieren und vor allem dich selbst zu akzeptieren (sich selbst mit und ohne Medikation akzeptieren, was mir immer noch schwer fällt)

    Akzeptieten, dass ADS/ADHS von vielen immer noch nicht verstanden wird - was mir zB auch auffällt, desto zufriedener ich bin, desto besser kann ich mich akzeptieren und natürlich auch umgekehrt; ich kann dann aber auch besser andere akzeptieten - zB kann ich dann besser akzeptieten, dass egoistische Menschen manchmal genau so wenig dafür können so scheiße zu sein, wie ich für mein ADS.


    Ja, manchmal muss ich gestehen, dass wir es oft nicht so einfach haben- aber gerade deswegen benötigen wir einfach viele positive Rückmeldungen/ Bestätigungen in unserem Leben!

    Hat jemand noch andere Ideen? Ich finde meine Ideen etwas melancholisch...

    LG

  6. #36
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 108

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Mir gehts oft auch so. Ich hab in der Familie immer alle besucht. Zu mir nachhause kam von den Geschwistern keiner. Die übelste Ausrede von einer meiner Schwestern: 'Ich habe keine Autokarte..' (23 Kilometer von mir entfernt). Ich habe sehr viele Schwestern; keine einzige hat mich je besucht. Ich habs aufgegeben.

  7. #37
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Das Gefühl von Isolation

    meine mutter war mal im spital. die hat doch glatt von mir verlangt ,das ich zu besuch komme unter der woche
    weil ja
    1. bin ja allleine. und deshalb hab ich ja mehr geld
    2 hab ja zeit...
    und und
    die strecke 60 km-..
    bin dazumal doch hingefahren

    meine schwester wohnt 10 km entfernt ,, aber die hat ja eine firma, die kann ja nicht, das ist doch verständlich..
    ärgerlich war doch nur, das für mich nie jemand verständnis hatte . von mir wurde verlangt, dabei hatte ich doch genug probleme mit mir und meiner umwelt.
    und jetzt wo meine mutter im sterben lag ,kam meine schwester jeden tag.. dafür bekam sie nun auch das haus..
    eigentlich hab ich durch meine krankheit zu oft nachgegeben ,obwohl die anderen im unrecht waren.
    Geändert von höhm1971 (10.07.2017 um 14:32 Uhr)

  8. #38
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Hat jemand noch andere Ideen? Ich finde meine Ideen etwas melancholisch...
    Was mich am meistens hilft, immer noch: Mich selber annehmen und wertschätzen...

  9. #39
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 1.323

    AW: Das Gefühl von Isolation

    mj71 schreibt:
    Was mich am meistens hilft, immer noch: Mich selber annehmen und wertschätzen...
    Ein sehr guter Vorschlag. Habe auch schon mal daran gedacht, es so zu handhaben.

  10. #40
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Da muss ich mich meinen Vorschreibern definitiv anschließen..

    Ständig hatte ich das Gefühl nur ausgenutzt zu werden als Kind. Leihte "Freunden" gerne mal paar Spiele aus, im Glauben, dass ich sie wiederbekomme. Und was war? Vieles bekam ich nie wieder. Vertraute zu sehr meinen Mitmenschen und diese Gutmütigkeit wurde oftmals eiskalt ausgenutzt, somit trieb der Prozess der Isolation in die Höhe und wollte gar nicht mehr rausgehen und nach Kontakten streben, auch wenn ich dafür die Einsamkeit in Kauf nehmen musste.

    Wahre Freunde hatte ich bis vor 3 Jahren keine, bis auf 1 auf den ich mich wirklich verlassen kann, aber den kenne ich schon seit 2008 ^^

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