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Diskutiere im Thema Das Gefühl von Isolation im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 8.091

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Auch wenn schon ein paar Jahre alt, die Tipps von Dr. Hallowell sind empfehlenswert und er stellt sie gerne zur Verfügung.

    In diesem Fall geht es um Nr. 48!
    Natürlich etwas schwierig, wenn es um die Situation am Arbeitsplatz geht.

    http://www.drhallowell.com/add-adhd/...ree-handout-2/

    Irgendwo sind sie auch auf deutsch zu finden oder gleich das Buch "Zwanghaft zerstreut" lesen.

  2. #12
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 509

    AW: Das Gefühl von Isolation

    aber mir fällt auf, dass ich die Leute um mich herum immer frage, wie es ihnen so geht und mich über ihr Leben austausche, aber es würde niemals jemand auf die Idee kommen, mich zu fragen... wie es mir so geht..usw

    Bitte bekomme das jetzt nicht in den falschen Hals, aber bist Du sicher dass Dich da Deine Einschätzung nicht trügt?

    Wenn ich Deine Beiträge im Forum sehe, sehe ich da schon sehr viel "Me, myself and I", was ja nicht schlimm ist (!) - ich denke nur dass sich mit anderen über ihr Leben austauschen eben für die meisten nicht bedeutet dass man ihnen zuhört und dann ausführlich das eigene Leben beschreibt, sondern eher dass man auf sie eingeht.

    Sieh das bitte nicht als Angriff, sondern als konstruktive Kritik: wann hast Du denn das letzte Mal eine Überraschungsparty für eine Freundin organisiert? Wieviele Geburtstag von Freunden hast Du umgekehrt auch verschwitzt? Wäre es nicht auch eine Option gewesen Deiner Mitbewohnerin zu erzählen dass Du bald Geburtstag hast, statt zu erwarten dass sie von selbst darauf kommt oder an dem Tag einen Kuchen zu backen und Leute einzuladen?

    Das bedeutet nicht gleich jemand anderes zu werden, sondern zu sehen, dass jeder irgendwie mit seinem eigenen Leben am kämpfen ist, nicht nur man selbst.

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Sind das in erster Linie jüngere Kommilitonen? Ich meine, dass du jetzt noch einmal auf Bachelor studierst und über 25 bist, oder?

    Ich war ja auch sehr lange an der Uni (aber immer im selben Studiengang- ich hab Heerscharen an Studenten an mir vorbeiziehen sehen) und gerade sehr junge Studenten, die frisch vom Abi kommen, können mit so "alten" Hasen nichts anfangen.

    Egal, wie jung man selbst noch im Kopf ist, tendenziell sind sie misstrauisch und halten sich in 90% der Fälle an ihre Peers. Gibt ja auch genug davon.

    Ich habe nie wieder den gleichen Kontakt zu meinen Kommilitonen bekommen wie mit 19.

    Da ist irgendeine Barriere: Respekt oder Misstrauen oder was auch immer. Gleichzeitig sind die alten Unifreunde weiter gezogen und haben ein neues Leben angefangen mit Jobs, mehr Kohle und dem Anhäufen von Statussymbolen.

    Da hab ich dann natürlicherweise auch den Anschluss verloren.

    Vielleicht ist es bei dir ähnlich. So ein "spätes" Studium schiebt einen irgendwie in die Transitzone und man guckt zu wie draußen das Leben vorbeizieht. Also so ging es mir zumindest.

  4. #14
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Das Gefühl von Isolation

    @Fandorin: Sorry bin etwas verwirrt. - Gehört der Beitrag nicht eher zu https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-st...-semester.html ?

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Nee. Auf ihren Vorstellungsthread. Wir haben uns etwa zur gleichen Zeit angemeldet und vieles, was sie geschrieben hatte, hat mich an meine eigene Vita erinnert. Deshalb konnte ich mir das merken.

    Ich versuche mal zu verlinken. Keine Ahnung, ob das geht. Bin am Handy.

    https://adhs-chaoten.net/vorstellung...lich-adhs.html

  6. #16
    Ahornsirup

    Gast

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Pepperpence schreibt:
    Bitte bekomme das jetzt nicht in den falschen Hals, aber bist Du sicher dass Dich da Deine Einschätzung nicht trügt?

    Wenn ich Deine Beiträge im Forum sehe, sehe ich da schon sehr viel "Me, myself and I", was ja nicht schlimm ist (!) - ich denke nur dass sich mit anderen über ihr Leben austauschen eben für die meisten nicht bedeutet dass man ihnen zuhört und dann ausführlich das eigene Leben beschreibt, sondern eher dass man auf sie eingeht.
    Ist natürlich etwas schwierig, einzuschätzen, ob man sich verschätzt. Aber ich merke ja, wie viel Interesse zurück kommt und wie viel nicht.
    Ich werde mal darauf achten!
    Aber in der Regel erzähle ich im RL gar nicht so viel über mich, wie hier. (Dachte ich, aber wer weiss.)
    Vllt, weil das hier ein relativ geschützter Raum ist.


    Pepperpence schreibt:
    Sieh das bitte nicht als Angriff, sondern als konstruktive Kritik: wann hast Du denn das letzte Mal eine Überraschungsparty für eine Freundin organisiert? Wieviele Geburtstag von Freunden hast Du umgekehrt auch verschwitzt? Wäre es nicht auch eine Option gewesen Deiner Mitbewohnerin zu erzählen dass Du bald Geburtstag hast, statt zu erwarten dass sie von selbst darauf kommt oder an dem Tag einen Kuchen zu backen und Leute einzuladen?

    Das bedeutet nicht gleich jemand anderes zu werden, sondern zu sehen, dass jeder irgendwie mit seinem eigenen Leben am kämpfen ist, nicht nur man selbst.
    An diesem Geburtstag konkret war ich unterwegs, dadurch fiel diese Option weg.
    Aber I get ur point.

    Neulich hatte eine (weit entfernt wohnende) Freundin von mir ihren Geburtstag. Sie hat mir dann später erzählt, dass es sie nervt, dass sie von anderen immer so unkreative, langweilige Geschenke kriegt, während sie mega viel Aufwand bei den Geburtstagen ihrer Freunde betreibt.
    Es scheint also anderen ähnlich zu gehen.


    Fandorin schreibt:
    Sind das in erster Linie jüngere Kommilitonen? Ich meine, dass du jetzt noch einmal auf Bachelor studierst und über 25 bist, oder?

    Ich war ja auch sehr lange an der Uni (aber immer im selben Studiengang- ich hab Heerscharen an Studenten an mir vorbeiziehen sehen) und gerade sehr junge Studenten, die frisch vom Abi kommen, können mit so "alten" Hasen nichts anfangen.

    Egal, wie jung man selbst noch im Kopf ist, tendenziell sind sie misstrauisch und halten sich in 90% der Fälle an ihre Peers. Gibt ja auch genug davon.

    Ich habe nie wieder den gleichen Kontakt zu meinen Kommilitonen bekommen wie mit 19.

    Da ist irgendeine Barriere: Respekt oder Misstrauen oder was auch immer. Gleichzeitig sind die alten Unifreunde weiter gezogen und haben ein neues Leben angefangen mit Jobs, mehr Kohle und dem Anhäufen von Statussymbolen.

    Da hab ich dann natürlicherweise auch den Anschluss verloren.

    Vielleicht ist es bei dir ähnlich. So ein "spätes" Studium schiebt einen irgendwie in die Transitzone und man guckt zu wie draußen das Leben vorbeizieht. Also so ging es mir zumindest.
    Das kann sehr gut sein.
    In meinem ersten Studium, in einer anderen Stadt hatte ich nicht solche krassen Probleme.
    Wie gings danach bei dir weiter?
    Ist es wieder einfacher geworden, als du in die Arbeitswelt eingetreten bist?

    Ob das unbedingt Misstrauen bei den anderen ist? Man ist ja dann doch einfach sehr unterschiedlich. Aber ja, mit 19/20 dachte ich auch "Boah Ende 20, wie alt!"

  7. #17
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Ja genau. Da ein Leben nach der 30 nicht vorstellbar ist als Teenie, ist man mit Ende 20 ja kurz vorm Verfallsdatum. :-/
    Misstrauen wars zum Teil schon, da ich an einer sogenannten Eliteuni eingeschrieben war, wo naturgemäß sehr leistungsorientierte Studenten unterwegs waren.

    Die dann gern mal Angst hatten, dass die "Loserkrankheit" einer Langzeitstudentin ansteckend sein könnte.

    Auf der Arbeit ist es besser geworden, ja. Man ist zwar Elends alt für eine Juniorstelle, aber grundsätzlich ist die Umgebung einfach heterogener was Alter, Interessen und Lebenserfahrung angeht. Da findet man eher mal jemanden, wo es passt.

    Könntest Du nicht ein bisschen Freelancen? In Agenturen findet man eigentlich schnell Anschluss (auch wenn es gern mal oberflächlich bleibt. Aber Unternehmungen und Feierabendbier gehört Normalerweise dazu).

    Und du könntest auch schon Kontakte knüpfen und etwas Berufserfahrung sammeln. Gerade als Arter kann das beim Berufseinstieg sehr helfen.

  8. #18
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 509

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Neulich hatte eine (weit entfernt wohnende) Freundin von mir ihren Geburtstag. Sie hat mir dann später erzählt, dass es sie nervt, dass sie von anderen immer so unkreative, langweilige Geschenke kriegt, während sie mega viel Aufwand bei den Geburtstagen ihrer Freunde betreibt.
    Du hast meine Frage nicht beantwortet - ist es denn so dass Du bei anderen mega Aufwand an deren Geburtstag und mit deren Geschenken betreibst, immer daran denkst dass sie Geburtstag haben, vielleicht sogar vorbei gehst und sie feierst?

    Wenn ja, verstehe ich Deinen Frust. Wenn nein, was bei ADHS auch nicht ungewöhnlich wäre (Vergesslichkeit und Desorganisation) ist es eben nicht so erstaunlich, dass nur die eigene Oma dran denkt, weil die meisten sicher den Eindruck haben dass Dir Dein Geburtstag nicht so wichtig ist.

    Ich meine: ernsthaft, Du warst an Deinem Geburtstag noch nicht mal da, erwartest aber dass Deine Mitbewohnerin ihn kennt?

    Versteh mich nicht falsch: ich bin an meinem Geburtstag immer Mega deprimiert und enttäuscht, aber wenn ich dann mal ehrlich bin und mit klarem Kopf darüber nachdenke, grenzt es an ein Wunder dass mir überhaupt noch jemand gratuliert.

    Ich habe viele Jahre in Folge zwei guten Freundinnen jeweils am falschen Tag gratuliert, immer wieder extrem peinlich, trotzdem im nächsten Jahr das gleiche Trauerspiel. Ich habe bei meinem Ex sogar mal den kompletten Geburtstag vergessen und er betrieb wirklich großen Aufwand für mich und hatte nur EINE Woche nach mir Geburtstag. In meinem Kopf habe ich es aber irgendwie auf einen Monat nach meinem Geburtstag verschoben. Selten habe ich mich so geschämt. Klar ADS usw. - trotzdem wirkt sich sowas langfristig aus.

    Wenn ich etwas schenke dann ist es immer sehr schön und liebevoll ausgesucht und verpackt, aber wie gesagt: wenn. Das Geschenk an eine Freundin die gerade umgezogen war liegt noch immer hier. Eh klar, wäre auch albern schließlich ist sie vor drei Jahren umgezogen. Bald zieht sie wieder um, vielleicht klappt es dann. Das Geschenk für meine beste Freundin, liegt auch noch hier. Deren Geburtstag hatte ich dieses Jahr zum ersten Mal seit immer vergessen. Habe nachträglich ein Geschenk gekauft, das jetzt noch verschickt werden muss.
    Ach so: sie hatte übrigens im Januar Geburtstag und ihr Geschenk habe ich vier Tage später per sauteurem Expressversand kommen lassen. Inzwischen haben wir Juli und es liegt noch hier. Noch Fragen?

  9. #19
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Ahornsirup schreibt:
    Ich bin da wahrscheinlich mittlerweile schon sehr empfindlich, aber mir fällt auf, dass ich die Leute um mich herum immer frage, wie es ihnen so geht und mich über ihr Leben austausche, aber es würde niemals jemand auf die Idee kommen, mich zu fragen... wie es mir so geht..usw.........
    immer wieder interessant, dass man dinge erfährt, die man selbst lange nicht verstanden hat. bei mir ist es genauso

  10. #20
    Ahornsirup

    Gast

    AW: Das Gefühl von Isolation

    Pepperpence schreibt:
    Du hast meine Frage nicht beantwortet - ist es denn so dass Du bei anderen mega Aufwand an deren Geburtstag und mit deren Geschenken betreibst, immer daran denkst dass sie Geburtstag haben, vielleicht sogar vorbei gehst und sie feierst?

    Wenn ja, verstehe ich Deinen Frust. Wenn nein, was bei ADHS auch nicht ungewöhnlich wäre (Vergesslichkeit und Desorganisation) ist es eben nicht so erstaunlich, dass nur die eigene Oma dran denkt, weil die meisten sicher den Eindruck haben dass Dir Dein Geburtstag nicht so wichtig ist.

    Ich meine: ernsthaft, Du warst an Deinem Geburtstag noch nicht mal da, erwartest aber dass Deine Mitbewohnerin ihn kennt?

    Gegenfrage. Gratulierst du nur Leuten, die an ihrem Geburtstag ne dicke Sause in ihrer Bude schmeissen?
    Ich finds eig normal meinen Bekannten und Freunden zu gratulieren. Für sowas hab ich n Kalender und Facebook. Und mein Handy. =D
    Also gratulieren ist so das mindeste.

    Was weiteren Aufwand angeht, das hängt halt von den Personen ab.
    Bei denen, die mir wichtig sind, mache ich natürlich mehr.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Fandorin schreibt:
    .

    Auf der Arbeit ist es besser geworden, ja. Man ist zwar Elends alt für eine Juniorstelle, aber grundsätzlich ist die Umgebung einfach heterogener was Alter, Interessen und Lebenserfahrung angeht. Da findet man eher mal jemanden, wo es passt.

    Könntest Du nicht ein bisschen Freelancen? In Agenturen findet man eigentlich schnell Anschluss (auch wenn es gern mal oberflächlich bleibt. Aber Unternehmungen und Feierabendbier gehört Normalerweise dazu).

    Und du könntest auch schon Kontakte knüpfen und etwas Berufserfahrung sammeln. Gerade als Arter kann das beim Berufseinstieg sehr helfen.
    1. das beruhigt mich ein bisschen.

    2.
    Das ist echt ne gute Idee.
    Wenn ich darf komm ich noch mal per Pn auf dich zu.

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