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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4

    Zunehmend ADS im Erwachsenwerden

    Hallo liebe Community,

    Also dann schildere ich mein Problem noch mal hier... mein Name ist Tamara, ich bin 22 Jahre und bei mir wurde ADS in der Kindheit diagnostiziert. Nun ist das Thema schon lange nicht mehr wirklich aktuell gewesen, belastet mich aber wieder zunehmend. Ich versuche meinen Lebenslauf einfach mal so gut es geht zu schildern.


    Mit circa 10 Jahren müsste es gewesen sein, als bei mir ADS und Hochbegabung festgestellt wurde. Ich sollte dafür Tabletten nehmen (was genau weiß ich leider nicht mehr, glaube es war Ritalin). Damals hatte ich mich erst dagegen gewehrt, nach gewisser Zeit aber dann doch nachgegeben. Die Tabletten, zusammen mit zunehmender Pupertät und mehreren Schicksalsschlägen (Todesfälle in der Familie) haben mich depressiv gemacht, sodass ich bereits mit 14 Jahren meinen ersten Aufenthalt in der Jugendpsychiatrie verbrachte. Dort wurden die Tabletten (glaube nach circa über einem Jahr) wieder abgesetzt, da sie gegen Hyperaktivität wirken sollten, die bei mir nicht diagnostiziert wurde und mich daher unnötig ruhig stellten. Seither hatte ich keinen Kontakt mehr mit irgendwelchen Medikamenten.

    Bisher habe ich meine Schule und erste Berufsausbildung auch ohne Hilfe sehr gut auf die Reihe bekommen. Während meiner Berufsausbildung hatte ich außergewöhnlich gute Leistungen und konnte auf einmal problemlos lernen. Es fiel mir so leicht. Irgendwann kam dann der Punkt an dem ich nurnoch müde war, vielleicht auch mit zunehmenden Problemen in privatem und beruflichem Umfeld. Ich habe 10 Stunden täglich geschlafen und war trotzdem noch müde. Nach ein paar Wochen hatte ich einen Autounfall aufgrund von Sekundenschlaf, woraufhin ich 2 Wochen später in eine neurologische Klinik eingewiesen wurde. Diverse Tests haben den Verdacht auf Narkolepsie nicht bestätigt und nachdem nichts gefunden wurde, wurde es auf die Psyche geschoben. Ich sollte nahtlos in die Psychiatrie über gehen - bin dann allerdings auf eigenen Wunsch entlassen worden. Nun, seitdem fällt es mir wieder zunehmend schwerer mich zu konzentrieren.

    Vor circa einem Jahr habe ich mein ganzes Leben umgekrämpelt. Ich habe mich aus einer langjährig sehr unglücklichen Beziehung gelöst, den Beruf gekündigt und circa 15 Kilo an Gewicht verloren. Mein neuer Weg führte mich auf die berufliche Oberschule, auf der ich mein Abitur nachholen möchte und anschließend in einen ganz anderen Weg einschlagen möchte. Aber es ist mittlerweile so weit, das ich nicht mal mehr ein Buch lesen kann (was ich sehr, sehr gerne getan habe!) ohne das ich alles gelesene noch in der selben Sekunde wieder vergesse. Es belastet mich sehr, dass ich im Unterricht nicht aufpassen kann, nach wenigen Minuten schon wieder in einem Tagtraum versinke oder die aufgenommenen Informationen im Kopf einfach nicht verarbeiten kann. Irgendwie ist da eine Blockade, die mich vor mir selbst hindert. Ich bemühe mich so sehr diese zu überwinden aber es gelingt mir einfach nicht und das macht mich immer frustrierter. Jetzt ist bald Schuljahresende - meinen Wunsch zu studieren habe ich circa im Halbjahr wieder verworfen. Nun stehe ich sogar kurz vor dem Schulabbruch, weil ich keinen Sinn mehr für mich sehe. In den letzten Wochen habe ich psychisch ein sehr tiefes Level erreicht und auch die Fehlzeiten häufen sich aufgrunddessen immer mehr.
    Eine Bezugsperson mit der ich im Moment über dieses Thema sprechen kann, habe ich leider nicht. Deshalb wende ich mich an euch.

    Mein letzter Funken Hoffnung liegt darin, mir wieder professionelle Hilfe zu suchen. Doch ich habe keinen Plan, wie ich an die Sache herangehen soll?

    Bitte helft mir!!

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.562

    AW: Zunehmend ADS im Erwachsenwerden

    Hallo Maramynona
    quäle dich doch nicht selbst

    Am besten informierst/googlest du jetzt erst einmal "Neurologen/Psychiater" in deiner Gegend mit dem "Schwerpunkt" AD(H)S...
    Ich hoffe du lebst nicht auf dem Dorf... sonst könnte dies ein wenig schwieriger werden

    Solltest du im Augenblick extremen Leidensdruck verspüren bleibt dir noch die Psychiatrische Notambulanz deiner Stadt...

    Ich kann irgendwie nicht herauslesen ob du im Augenblick "behandelt" wirst... ^^
    Nimmst du momentan Medikamente gegen das AD(H)S bzw. die Narkolepsie?

    Viele Grüße
    Geändert von Brainman ( 5.07.2017 um 11:55 Uhr)

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Zunehmend ADS im Erwachsenwerden

    Ich denke, das was Brainman sagt ist das Beste.

    Deine Kindheit / Schulzeit hört sich nach einem langen Leidensweg an. Und trotzdem hast Du soooo viel geschafft.

    Es ist überhaupt keine Schande, sich helfen zu lassen. Im Gegenteil, es ist das einzig Vernünftige.

    Ich würde Dir raten, so viele Psychiologen wie für Dich von der Entfernung her in Frage kommen anzurufen und Dich notfalls auf die Warteliste setzen zu lassen.

    Dann würde ich den ersten nehmen, der Dich annimmt. So wie Du Dein akutes Problem schilderst, brauchst Du erstmal jemanden, bei dem Du Dich mal so richtig auskotzen kannst und zudem Du keinen persönlchen Bezug hast.

    Ich habe 27 Jahre lang nicht über meine Probleme gesprochen, alles mit mir selber ausgemacht und mich dann in Behandlung begeben. Die Psychiologin hat mir lediglich zugehört und war sehr demotiviert. Das war aber nicht so schlimm.

    Erstmal war wichtig, dass ich mir den ganzen Scheiß mal von der Seele reden konnte. Danach habe ich mir dann irgendwann jemand anderen gesucht. Aber um die Zeit zu überbrücken, war das sehr gut.

    Viel Erfolg

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 1.241

    AW: Zunehmend ADS im Erwachsenwerden

    Ich kann mich da nur meinen Vorschreibern anschließen, den sie haben dir schon die richtigen Tipps gegeben.

    Drücke dir die Daumen und wünsche dir viel Erfolg.

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 204

    AW: Zunehmend ADS im Erwachsenwerden

    Hallo Maramynona,

    ich kann dich gut verstehen. Auch ich kann sehr wenig von dem, was ich lese behalten, gerade wichtige Fakten sind dann direkt wieder weg. Das ist ganz schön demotivierend. Von daher kann ich auch gut verstehen, dass du am Liebsten deine Schule schmeißen würdest. Aber es gab ja einen Grund, warum du wieder mit der Schule angefangen hast. Also wäre mein Rat: Gib nicht auf. Such dir, wie meine Vorredner schon gesagt haben, einen Neurologen in deiner Nähe und lass dir am besten von ihm auch eine Psychotherapie verordnen. Ich glaube, dass du in letzter Zeit auch viel durch gemacht hast: Langjährigen Freund verlassen, neuen Weg eingeschlagen, was Schule angeht, Verdacht auf Narkolepsie. Das ist für dich sicherlich sehr belastend, auch wenn du es auf den ersten Blick vielleicht nicht erkennst. Lass dir helfen Damit es dir bald wieder besser geht!

    Viele Grüße,

    jona@work

  6. #6
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Zunehmend ADS im Erwachsenwerden

    Hallo ihr lieben,

    vielen Dank erstmal, das ihr euch meinem Problem angenommen habt. Ja es war wirklich eine schwere Einsicht. Immer wieder habe ich die Schuld an mir gesucht, oder auf irgendeine komplizierte Lebenslage geschoben. Nun habe ich zum ersten mal meinen Leidensweg aufgeschrieben - das alles so auf ein mal zu realisieren, ist für mich selbst ganz schön schockierend und ich wundere mich selbst, wie ich das nur bis hier hin durchstehen konnte.

    Momentan bin ich weder in Behandlung, noch bekomme ich irgendwelche Medikamente. Nachdem in der Neurologie vor 2 Jahren bei diversen Tests nichts auffällig war, wurden danach keine weiteren Behandlungen mehr gemacht. In die Psychiatrie wollte ich zu dem Zeitpunkt nicht.

    Ich habe wieder neuen Mut gefasst, danke für eure ermutigenden Kommentare! Habe heute direkt bei der bayrischen Koordinationsstelle wegen einem Psychotherapeuten angerufen. Die Dame war sehr nett und hat mir verschiedene Therapeuten per Email zukommen lassen. Leider war es dann bei den meisten schon zu spät, was Sprechstunden angeht und so werde ich morgen die Zeit nutzen um bei allen mal anzurufen.
    Es wird zwar eine etwas weitere Strecke sein, die ich investieren muss. Aber das ist es mir wert... Die Ärzte die ich bekommen habe sind soweit ich das verstanden habe Spezialisten für ADS/ADHS bei Erwachsenen. Ich hoffe ich kriege baldmöglichst einen Termin, sodass ich das neue Schuljahr gut und vor allem wieder entspannt beginnen kann. Es ist so schlimm geworden, dass ich extreme Prüfungsangst entwickelt habe und teilweise vor Schulaufgaben die ganze Nacht mit einem Puls von 120 im halbschlaf liege, weil ich Angst habe mal wieder die Prüfungsaufgaben nicht zu verstehen und ganz genau weiß, das ich sowieso nicht gut vorbereitet bin.

    Schönen Abend noch!

  7. #7
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 134

    AW: Zunehmend ADS im Erwachsenwerden

    Hi Maramynona,

    Maramynona schreibt:
    8
    Mit circa 10 Jahren müsste es gewesen sein, als bei mir ADS und Hochbegabung festgestellt wurde.
    Was war der Grund für die ADS Diagnostik? Hattest du schlechte Noten in der Grundschule? Warst du verhaltensauffällig?

    Dort wurden die Tabletten (glaube nach circa über einem Jahr) wieder abgesetzt, da sie gegen Hyperaktivität wirken sollten, die bei mir nicht diagnostiziert wurde und mich daher unnötig ruhig stellten. Seither hatte ich keinen Kontakt mehr mit irgendwelchen Medikamenten.
    1. leidet nicht jeder ADS Betroffene an Hyperaktivität
    2. stellt MPH die Betroffenen nicht ruhig, sondern stimuliert im Gegenteil die Teile des Gehirns (die das Frontalhirn), die bei ihnen suboptimal funktionieren
    3. MPH ist bei ADS ohne H absolut indiziert, da es gegen die Konzentrationsschwäche sehr gut wirkt.

    Die Ärzte in der Kinderpsychiatrie hatten komische Ansichten über MPH...was mich persönlich allerdings gar nicht wundert, habe bei meinem Sohn haarsträubende Sachen erlebt.

    Irgendwann kam dann der Punkt an dem ich nur noch müde war, vielleicht auch mit zunehmenden Problemen in privatem und beruflichem Umfeld. Ich habe 10 Stunden täglich geschlafen und war trotzdem noch müde.
    Hier würde ich dir raten, die Schilddrüse (nicht nur TSH, sondern auch fT4 und fT3) und den Ferritinspiegel messen zu lassen ( das kann ein Hausarzt/Internist machen).

    Falls das gemacht worden ist, Folgendes beachten:

    Ärzte in der Uni lernen, erst beim TSH über 4 (über Norm) ist eine Unterfunktion vorhanden. Stimmt unserer Erfahrung nach (Hashimoto Patienten) nicht immer. Da der obere Normwert viel zu hoch ist (Schilddrüsengesunden haben einen TSH von 1-1,5 im Durchschnitt, Studien zufolge höchstens bis 2,5) gibt es viele Patienten, die trotz normalem TSH ausgeprägte Unterfunktionssymptome wie Müdigkeit, allgemeine Schwäche spüren.

    Und ein Ferritinwert unte 50 ng/ml (der untere Normwert in den meisten deutschen Labors ist bei höchstens 30 ng/ml, manchmal nur bei 5) kann laut Dr.Beat Schaube (Eisenzentren Schweiz) Eisenmangelsymptome hervorrufen (was andere Kollegen seitdem bestätigt haben). Ich hatte bei 24 bzw später 37 ng/ml bereits Symptome wie Müdigkeit, ausgeprägte Konzentrationsschwäche (konnte keine 3 Sätze am Stück lesen) und Schwindel, die alle nach nur 3 Eiseninfusionen (je 200 mg Eisen) verschwunden sind (am nächsten Tag nach der 3. Infusion!!!).

    Aus diesen Gründen werden Schilddrüsenunterfunktion (die häufig Depression auslösen können, wie bei mir) und Eisenmangel häufig nicht diagnostiziert.

    Aber es ist mittlerweile so weit, das ich nicht mal mehr ein Buch lesen kann (was ich sehr, sehr gerne getan habe!) ohne das ich alles gelesene noch in der selben Sekunde wieder vergesse. Es belastet mich sehr, dass ich im Unterricht nicht aufpassen kann, nach wenigen Minuten schon wieder in einem Tagtraum versinke oder die aufgenommenen Informationen im Kopf einfach nicht verarbeiten kann. Irgendwie ist da eine Blockade, die mich vor mir selbst hindert. Ich bemühe mich so sehr diese zu überwinden aber es gelingt mir einfach nicht und das macht mich immer frustrierter. Jetzt ist bald Schuljahresende - meinen Wunsch zu studieren habe ich circa im Halbjahr wieder verworfen. Nun stehe ich sogar kurz vor dem Schulabbruch, weil ich keinen Sinn mehr für mich sehe. In den letzten Wochen habe ich psychisch ein sehr tiefes Level erreicht und auch die Fehlzeiten häufen sich aufgrunddessen immer mehr.
    Höchste Zeit zu handeln!

    Lasse eine ordentliche Schilddrüsen-und Eisendiagnostik durchführen, denn vielleicht hast du hier Mängel, die zu Müdigkeit und Konzentrationsschwäche führen können.


    Mein letzter Funken Hoffnung liegt darin, mir wieder professionelle Hilfe zu suchen. Doch ich habe keinen Plan, wie ich an die Sache herangehen soll?
    Ein ADHS Arzt/Therapeut wäre sicher der beste Ansprechpartner. Schau mal auf der Seite von ADHS Deutschland e.V. , dort gibt es eine Liste von ADHS Therapeuten.

    Ansonsten halte ich Jameda für eine gute Möglichkeit, fähige Psychiater und Psychotherapeuten in der Nähe zu finden.

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.562

    AW: Zunehmend ADS im Erwachsenwerden

    Sorry... ich weiß jetzt nicht wie ich deinen Beitrag interpretieren soll...
    Ich schwanke gerade zwischen einer leichten Kritik bzw. einer typischen "Was redest du da" Phase...
    Bitte nicht Böse nehmen... ich bin nur EHRLICH!

    3. MPH ist bei ADS ohne H absolut indiziert, da es gegen die Konzentrationsschwäche sehr gut wirkt.
    MPH ist immer bei beiden formen indiziert! Egal ob Hyperaktiv oder nicht

    ----------------------------------------------
    Sorry dieser Abschnitt enthält jetzt einfach nur sinnloses Gedankenchaos, was auf keinen Fall beachtet werden sollte! Und NIEMANDEN angreift! Muss nur raus!

    Ich verabscheue dieses Schilddrüsen geschwätzt und die hieraus resultierenden AD(H)S Symptome damit zu erklären..

    ICH BIN SCHWER BETROFFEN!

    Meine Mum nimmt seit Jahren ihre ekelerregenden Schilddrüsentabletten und gesteht sich nicht ein, dass ich dieses Störungsbild eindeutig von ihr HABE!!!!
    GENETIK!!!

    NEIN! Sie hat SCHILDDRÜSENPROBLEME!
    ICH HABE ABER KOMISCHERWEISE ADHS!

    Sie nicht... nein warum denn auch.... es kam ja aus dem NICHTS!!!

    Sorry verbinde dies anscheinend gerade sehr unangebracht emotional mit meiner Leidensgeschichte...


    Grüße -.-

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 134

    AW: Zunehmend ADS im Erwachsenwerden

    Brainman schreibt:
    MPH ist immer bei beiden formen indiziert! Egal ob Hyperaktiv oder nicht
    Ist mir klar. Ich wollte eigentlich sagen, dass MPH AUCH bei ADS ohne H wirkt, denn sie schrieb:

    Dort wurden die Tabletten (glaube nach circa über einem Jahr) wieder abgesetzt, da sie gegen Hyperaktivität wirken sollten, die bei mir nicht diagnostiziert wurde und mich daher unnötig ruhig stellten
    Ein ADS ohn H ist daher kein Grund, MPH abzusetzen!

    Ich verabscheue dieses Schilddrüsen geschwätzt und die hieraus resultierenden AD(H)S Symptome damit zu erklären..
    Du hast mich hier anscheinend wieder missverstanden.

    Ich habe nicht behauptet, dass ihre ADS durch SD UF oder Eisenmangel ausgelöst worden ist!

    Ich habe nur geschrieben, dass diese Mängel, die ärztlich wegen m.E. falsche Diagnosekriterien, immer wieder nicht erkannt werden (die meisten Hashimoto Patienten haben es so erlebt) UND dass sie eben Konzentrationsschwäche und Müdigkeit hervorrufen können.

    Da man Läuse und Flöhe haben kann, ist es generell gut, beide zu erkennen und zu behandeln.

    Bei einem ADS Patienten, der gleichzeitig unter einer SD UF und/oder einen Eisenmangel leidet, wird die ADS Therapie wahrscheinlich nicht den erwünschten Erfolg bringen, weil die anderen Ursachen nicht erkannt und behandelt worden sind.

    Ich kann dir wirklich versichern, dass man unter einer SD UF und einem Eisenmangel dazu nicht 2 + 2 zählen kann, egal übrigens ob man ADS dazu hat oder nicht.

    Wenn man aber selbst erlebt (damals litt ich nur unter unzureichenden Eisenspeichern) wie dieser Nebel sich nur 1 Tag nach der 3. Eiseninfusion auflöst (als ob ein Vorhang aufgegangen wäre), ist das m.E. ein Ereignis, das man nicht für sich behalten kann.

    Dazu ist durchaus möglich, gleichzeitig an Hashimoto und ADHS zu leiden (mein Sohn hat beide Diagnosen bekommen).


    Meine Mum nimmt seit Jahren ihre ekelerregenden Schilddrüsentabletten und gesteht sich nicht ein, dass ich dieses Störungsbild eindeutig von ihr HABE!!!!
    GENETIK!!!
    Warum ekelerregend? L-T ist nur ein Hormon, das die Schilddrüse sonst selbst herstellt (T4). Kann sein, dass deine Mutter ADS und Hashimoto hat.

    Wenn sie glaubt, sie habe kein ADS, dann lasse sie doch in diesem Glauben. Was würde sich für dich ändern, wenn sie es akzeptieren würde?

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.562

    AW: Zunehmend ADS im Erwachsenwerden

    Wie gesagt sorry... da hat mich gestern irgendwie der "Teufel" geritten und das ist einfach nur sinnloses "gemotze" von mir gewesen...

    Deshalb sagte ich ja... einfach nicht beachten... irgendwas hat mit getriggert...

    Nicht falsch verstehen oder übel nehmen ...

    Grüße

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