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Diskutiere im Thema ADHS und Alkohol im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #71
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 32

    AW: ADHS und Alkohol

    Samsmooth schreibt:
    Ich habe ca. seit dem 16 Lebensjahr regelmäßig Alkohol missbraucht.

    Während ich nüchtern zu scheu war, konnte ich mit Alkohol -meist Bier- mich besser integrieren - zumindest unter Betrunkenen. Getrunken habe ich dann meist bis nichts mehr reinpasste.

    Mit Alk kam mein stärkeres Ich zutage, das sich keine Gedanken über nichts machte und hemmungslos war. Aus dem Schüchternen entwickelte sich der Provokateur - auf Knopfdruck.

    Der Kater wurde dann am nächsten Tag meist von Schuldkomplexen begleitet. "Was hab ich da wieder gesagt?!"

    Immer wieder kam ich darüber mit meiner Umwelt in Konflikte, verlor Beziehungen. Wurde verletzt. Trotzdem fühlte ich mich stets wohler in der Rolle des Provokateurs... Zumindest betrunken...

    Trauriges Highlight war im letzten Jahr, als ich von 3 Jugendlichen, die sich provoziert gefühlt haben, nachts in der Stadt krankenhausreif geschlagen wurde.

    Dann die Diagnose ADS. Letztes Bier, letzte Zigarette. Jetzt trinke und rauche ich seit über einem Jahr nicht mehr.

    Scheinbar brauchte ich diese Entwicklung um eine Änderung herbeizuführen. Dabei wusste ich schon seit Jahren um die verheerende Wirkung von Alkohol. Mein Vater war Alkoholiker. Er starb daran, nach einem langen Weg des Leidens für ihn und seine Familie.
    Mir ging es exakt genauso.
    Und obwohl ich jetzt nicht mehr trinke und es eigentlich auch besser finde, vermiss ich manchmal diese Zustände. Klar hab ich mich nüchtern in grund und boden geschämt, aber ich hatte mehr spaß, mehr oberflächliche kontakte und auch die bestätigung vom anderen geschlecht.

    nüchtern wirke ich angeblich eiskalt und arrogant. etwas, was gar nicht mit meiner psychischen stimmung zusammenpasst. ich versteh bis heute nicht, wie ich das ändern kann.

  2. #72
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 91

    AW: ADHS und Alkohol

    ich habe dem wodka inzwischen abgeschworen aber tirnke gerne abends mal ne bier um schneller einzupennen

  3. #73
    mel


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 45

    AW: ADHS und Alkohol

    halli hallo.....
    oh,ganz heikles thema....
    trinke gerne mal einen um lustig zu werden und um abzuschalten....
    doch fast immer kippt meine stimmung ganz plötzlich!!!!
    werde frech laut und aggressiv.....
    hab vorletztes we getrunken in kombination von mph und das war gar keine gute idee...
    hab meinen freund in ner diskothek beschimpft und danach nen heulanfall über mehrere std bekommen und das schlimme daran ist ich kann mich an nix mehr erinnern....nicht warum ich ihn beschimpft nicht warum ich geweint hab und noch nichtmal wie ich ins bett gekommen bin....
    schäme mich dann immer sehr und nehme mir immer vor nix mehr zutrinken aber sobald alle um mich rum trinken muß ich auch....
    hab mich null unter kontrolle und vermeide schon extra mit freunden weg zugehen damit ich nicht in versuchung gerate...
    lg mel

  4. #74
    Leo


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 26

    AW: ADHS und Alkohol

    Hi,
    Alkohol? Hm, ich fang mal von vorne an, der Alkohol begleitet mein Leben schon seit meinem ca. 13. Lebensjahr und ab dem 15. kamen noch Drogen dazu. Ehrlich gesagt dachte ich immer ich habe alles unter Kontrolle und es ist gut für mich, da es sich auch wirklich so anfühlte, aber in der Realität sah es ein wenig anders aus. Ab meinem 18. Lebensjahr stand ich immer mit einem Bein im Knast, wo ich dann auch mit 24 mal gelandet bin und dann eine Drogentherapie erfolgreich beendet habe. Aber der Alkohol begleitete mich weiter und auch die Bewährungsstrafen, die ich heute noch habe, weil ich unter Alkoholeinfluss sehr agressiv und impulsiv werde.Ich habe dann anfang letzten Jahres eine Alkoholtherapie erfolgreich gemacht und bin seitdem trocken und es geht mir sehr gut.
    Ich denke wir sind sehr empfänglich was Sucht angeht und man muß sehr Vorsichtig sein mit Ersatz- oder Selbstmedikation. Hätte man in meiner Kindheit ADHS schon erkannt wäre mir wahrscheinlich vieles erspart geblieben.
    Mein Tip: Finger weg von ALK und anderen Drugs!!!

  5. #75
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: ADHS und Alkohol

    Hallo Leo!

    Leo schreibt:
    Mein Tip: Finger weg von ALK und anderen Drugs!!!

    Ich freue mich für Dich, dass Du die Suchttherapien erfolgreich abschließen konntest und kann Dich zu Deiner jetzige Einstellung nur beglückwünschen. Du kannst auf Deine Leistung, von Alkohol und Drogen wegzukommen, mächtig stolz sein. Weiter so.

    Gruß
    icke!

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