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Diskutiere im Thema ADHS und Alkohol im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 7

    AW: ADHS und Alkohol

    Leider trinke ich auch gerne den guten roten Wein. Ich habe dann so eine Leichtigkeit in mir, die ich ansonsten doch sehr bei mir vermisse. Aus Angst vor der Sucht und seinen schlimmen Konsequenzen trinke ich eigentlich nur mal am Wochenende...naja manchmal auch 1-2 Gläser Wein innerhalb der Woche.
    Manchmal auch wochenlang nichts. Aber trotzdem, wenn Alk nicht süchtig machen würde, hätte ich gerne jeden Abend nen Schwipps.

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 196

    AW: ADHS und Alkohol

    hallo icke...
    meine täglichen 1-2 Bier hab ich abends auch... als schmerz-und berughigungsmittel. es geht auch ohne, aber mit ist es angenehmner...
    Gruss...

  3. #33
    fakier

    Gast

    AW: ADHS und Alkohol

    Ach joa, war ja von mir auch nicht sehr präzise....
    schreibe ich des mal veralgemeinert, ohne mich auszupowern, bin ich einfach viel zu akitv. mal davon abgesehen werde ich von alkohol eher normal, waerend ich sonst einen viel zu aufgrehten eindruck auf meine mitmenschen ausübe. aber nichts desto trotz ist alkohol nicht der richtige weg... davon ausgenommmen sei mal hin und wieder ein bier... das fatale ist in meinen augen, die regelmössigkeit mir der gewöhung, die dann zu einer komsumsteigerung führt..nun ja..

  4. #34
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: ADHS und Alkohol

    fakier schreibt:
    ... das fatale ist in meinen augen, die regelmössigkeit mir der gewöhung, die dann zu einer komsumsteigerung führt..nun ja..
    Das stimmt auf alle Fälle.

    Selbst regelmäßiger Konsum geringer Mengen, um eine ganz konkrete Wirkung zu erziehlen, birgt die Gefahr einer Sucht.

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 196

    AW: ADHS und Alkohol

    klar ist eine sucht vorhanden, aber was machst du, wenn nichts anderes hilft, du medikamentenallergien hast oder nicht mit denen klar kommst, oder die nebenwirkungen derart gross sind, dass die sucht gerade mal peanats sind... ich rede von mir...

  6. #36
    fakier

    Gast

    AW: ADHS und Alkohol

    hey,
    ich kenn das nur zu gut, da kann man nichts gegen machen, gegen diese anspannung, das ist einfach autopilot dann mit dem bier. so wie fingernaegel kauen.
    ach 2 bier gehen doch noch. aber nja besser waere nur 1.
    aber bei mir war das so, dass erst 1 reichte dann 2 dann 3 dann 4... das ist einfach nur uebel. alk ist sicherlich ein medikament das seit ewigen zeiten eingesetzt wird, aber es birgt nicht zu unterschaetzende risiken. man darf das halt alles nicht verharmlosen. aber ich weiß das doch auch alles nicht. an sonsten wuerde ich schon sagen, dass relativ nebenwirkungsfrei ist. obowhl mich zu viel alk auch depressiv werden laesst, dass ist doch alles ein teufelskreis, egal wie man es dreht und wendet...

  7. #37
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: ADHS und Alkohol

    das mph die lust zu trinken einschränkt habe ich an mir selbst sehr stark bemerkt.

    ich hab seit meiner jugend immer wieder gerne und öfters auch viel getrunken.
    es hat mir geholfen meine unruhe einzuschränken und meine gedanken zu konzentrieren.
    als ich letztes jahr, vermutlich auch aufgrund meines ads, immer stärkere difuse angstgefühle entwickelte, begann ich alk als selbstmedikation zu verwenden.
    zu dieser zeit wachte ich morgens schon mit einer schraubzwinge auf meinem brustkasten auf.
    nach dem aufstehen hatte ich angst, oder besser gesagt das gefühl von angst, ohne zu wissen wovor. um das leben halbwegs erträglich zu gestallten und in der lage zu sein wenigstens kleine aufgaben zu bewältigen habe ich kontinuierlich getrunken.
    mein tag begann mit 4 x 0,2 cl und ging dann bis zum einschlafen so weiter.
    im durchschnitt kahm ich auf 1/3 flasche wodka.
    wenn man diese menge auf einen ganzen tag verteilt wird man nicht richtig betrunken und auch die körperlichen schäden und die toleranz- und suchtentwicklung ist erheblich geringer als wenn man die selbe menge in kürzerer zeit zum feierabend konsumiert.
    mir war aber klar daß das kein dauerzustand bleiben konnte.
    es war auch nicht so, daß ich dadurch ein normales sondern nur halbwegs ertägliches leben führte.
    als ich mich um hilfe bemühte bekam ich sofort eine 4 monatige reha in einer klinik für psychosomatik und sucht.
    ich selbst habe mich genau so wenig für süchtig gehalten wie sich z.b. jemand mit schmerzen für schmerzmittelsüchtig hält.
    auf jeden fall wollte ich die chance dieser therapie nutzen und nahm mir vor genügend selbstdisziplin aufzubringen um diese 4 monate auf jeglichen alkohol zu verzichten.
    das war nun nicht immer angenehm, klappte aber ohne größere probleme.
    bis auf die ads diagnose brachte mir die therapie wenig positives.
    daß ich genug disziplin habe ohne alkohol zu leben wusste ich schon vorher.
    allerdings sehe ich wenig sinn darin ein schlechtes leben nüchtern zu ertragen, wenn man es mit alkohol wenigstens etwas angenehmer gestalten kann, solange der konsum nicht direkt in den untergang führt.
    kein alkohol war also auch keine lösung und so nahm ich meine alten trinkgewohnheiten sofort wieder an.
    dann wurde ich auf mph eingestellt. ca 3 tage nachdem ich meine jetzige dosis erreicht hatte, bemerkte ich, daß ich das trinken vergessen hatte.
    die flasche stand immer noch auf meinem schreibtisch, doch ohne überhaupt daran zu denken hatte ich seit ein paar tagen nichts davon getrunken.
    diesen effekt ich hatte einfach nicht erwarted und ich bin bis heute begeistert davon.
    seit dem kann ich völlig unkontroliert soviel trinken wie ich will.
    allein habe ich absolut keine lust mehr und wenn ich in gesellschaft eingeladen werde ist der durst meistens nach dem zweitem bier vergangen. nach dem dritten werde ich müde und will kein viertes mehr.
    der stimmungshebende effeckt ist nun viel geringer und ich erlebe die unangenehmen nebenwirkungen stärker.
    ich denke das es mir in dieser beziehung nun wie einem ganz normalen menschen geht.
    natürlich werde ich darauf achten nicht versehentlich in ein anderes konsummuster zu verfallen.
    dank der 35 mg mph ist meine innere unruhe verschwunden.
    was allerdings die anderen ads-symptome angeht, so hat sich kaum etwas geändert.
    um eine echte konzentrations- und antriebssteigerung zu ereichen benötige ich mindestens die doppelte menge.
    da ich diese dann aber auch körperlich wahrnehme, befürchte ich, daß sich bei dieser dosierung eine toleranz entwickeln würde.
    daher genieße ich die bis jetzt ereichte verbesserung meines lebens und bemühe mich ansonsten mein dasein möglichst ads grerecht zu gestalten.
    Geändert von Paul ( 9.06.2010 um 20:36 Uhr)

  8. #38
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: ADHS und Alkohol

    enya schreibt:
    klar ist eine sucht vorhanden, aber was machst du, wenn nichts anderes hilft, du medikamentenallergien hast oder nicht mit denen klar kommst, oder die nebenwirkungen derart gross sind, dass die sucht gerade mal peanats sind... ich rede von mir...
    Genau deshalb solltest Du versuchen, die Notbremse zu ziehen, bevor es zu spät ist.

    fakier schreibt:
    an sonsten wuerde ich schon sagen, dass relativ nebenwirkungsfrei ist. obowhl mich zu viel alk auch depressiv werden laesst, dass ist doch alles ein teufelskreis, egal wie man es dreht und wendet...
    Ich finde, die Nebenwirkungen sind grawierend und verherend. Die hast Du in Deinem Posting doch gerade selbst beschrieben:
    fakier schreibt:
    ich kenn das nur zu gut, da kann man nichts gegen machen, gegen diese anspannung, das ist einfach autopilot dann mit dem bier. so wie fingernaegel kauen.
    ach 2 bier gehen doch noch. aber nja besser waere nur 1.
    aber bei mir war das so, dass erst 1 reichte dann 2 dann 3 dann 4... das ist einfach nur uebel.
    Oder hab ich mich da etwa verlesen?

  9. #39
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 196

    AW: ADHS und Alkohol

    Die Notbremse ziehen... mit welchen alternativen????

  10. #40
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: ADHS und Alkohol

    hallo enya,

    da hast du dein problem wunderbar mit einem satz auf den punkt gebracht.

    da wir menschen alle sehr unterschiedlich sind kann ich dir auf diese frage natürlich keine allgemeingültige antwort geben.
    wichtig ist, daß du die gefahr erkannt hast und nach alternativen suchst.
    manche schaffen einen ausgleich durch sport, andere durch meditation.
    einige finden ein sie fazinierendes hobby, andere den weg zu gott.
    ich bin zwar atheist, glaube aber das die bibel mit einem recht hat:

    wer suchet der findet.

    da du dir selbst nichts vormachst und dich bereits offen mit dem thema auseinandersetst ist der erste schritt breits getan. auch wenn der weg länger wird, bleib dran!


    Geändert von Paul (10.06.2010 um 11:17 Uhr)

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