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Diskutiere im Thema ADHS und Waffenbesitz im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #41
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 187

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    Uiuiui....

    Mit diesem Schreiben und etwas Motivation sollte doch für viele jüngere hier im Forum der Einberufungsbescheid zur Musterung seinen Schrecken verloren haben....

    Mir scheint es so zu sein, dass ein vollkommen "gesunder" Mensch mit perfekten Zähnen, Augen, Gehör, Skelett, Psyche, Ausdauer usw usw fast schon eine Art pathologischer Sonderfall zu sein scheint.

    Ich schätze dieses Schreiben sollte sehr differenziert betrachtet werden, denn wir wissen nicht was denn da genau (und wie) gefragt wurde...

    Für mich klingt das Schreiben (siehe Link) sehr nach einer juristisch optimierten sowohl-als-auch-aber-leg-mich-nicht-fest Aussage.

    Wie Störimpuls richtig anmerkt:
    §6!
    abhängig von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln, psychisch krank oder ....

    Da müssten ja mindestens 87% der Polizisten den Waffenschein abgeben oder?
    Das kann nicht die Intention dieses Schreibens sein oder es spiegelt die theoretische "wünsch-Dir-was" Zielvorstellung wider und die Realität sieht so aus, dass JEDER mit einem Problem dieses für sich behalten muss, damit nicht das Rudel über ihn herfällt und im Sinne der Evolution diese Form der Schwäche aus dem Team / der Behörde / dem Genpool oder irgendeiner Gruppe entfernt.

    Was meint Ihr dazu?
    Ist es ggf. besser niemandem nix zu sagen oder seht Ihr das anders?

  2. #42
    Störimpuls

    Gast

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    dass JEDER mit einem Problem dieses für sich behalten muss, damit nicht das Rudel über ihn herfällt und im Sinne der Evolution diese Form der Schwäche aus dem Team / der Behörde / dem Genpool oder irgendeiner Gruppe entfernt.

    Was meint Ihr dazu?




    Absolut richtig!
    Deswegen nur anonym besprechen, wie hier auch..
    der Mensch ist wie ein Tier, wenn man seine derartige Probleme offenlegt, ist man wie ein kleiner Fisch im Haibecken.. Mensche sind so..
    Selbts wenn jemand größere Probleme hat, lenkt er sich gerne mit deine Probleme ab!

  3. #43
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.452

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    ich möchte einem Post hier widersprechen (NAmen vergessen): es gibt in Deutschland kein Recht auf Waffen, also wird auch keinem Adhsler sein Recht auf Waffen verwehrt.

    Ansonsten finde ich es völlig blödsinnig, sorry, dass hier eine adhs-eingeschränkte Impulskontrolle mit ungesteuerter Aggressivität gleichgesetzt wird. das ist zweierlei paar Schuh.

    ansonsten: ernsthaft jetzt ? wenn in den Medien auch nur angedeutet würde, dass Adhsler überdurchschnittlich oft kriminell werden würden, würden wir mit Fug und Recht auf die Barrkiaden gehen und hier wird nun von unseren "eigenen" Leuten argumentiert, dass Adhsler fähig wären impulsiv mal eben auf einen Menschen zu schießen ? bzw nicht fähig wären, auf eine Waffe aufzupassen ? noch dazu im öffentlichen Teil?

    mit der gleichen Argumentation könnte man übrigens auch begründen, dass Adhsler keine Autos führen oder Kinder aufziehen dürfen. oder scharfe Messer in der Küche haben oder so.

    also nochmal um es ganz deutlich zu machen: Adhstypische Probleme mit der Impulskontrolle macht uns nicht zu potentiellen Amokläufern ! das ist doch ein völlig sorry durchgeknalltes Bild, dem man entschieden widersprechen muss. wir schlagen auch keine Kinder oder rammen anderer Leute Auto wenn sie uns die Vorfahrt nehmen oder neigen massiv zur schweren Körperverletzung oder so. Wenn wir uns über den Ehepartner ärgern, zücken wir auch nicht gleich das Brotmesser.
    und Auch Adhsler mit einer gewissen Schusseligkeit lassen ihre geladenen Waffen nicht im Kinderzimmer herumliegen.

    Wenn ein Mensch in Deutschland eine Waffe führen möchte so muss er dies gut begründen und er muss auch psychisch dafür geeignet sein.

    Allein die TE- Frage finde ich schon völlig obskur. Wie kommt man überhaupt auf eine solche Frage ?

  4. #44
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 25

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    Störimpuls schreibt:
    Bei komplett daneben liegst du richtig!
    Du meinst mit Zuverlässigkeitsprüfung bestimmt eine Eignungsprüfung oder?
    Für den kleinen Waffenschein benötigst du keine Eignungsprüfung und bei scharfe Waffen musst du dich nicht einer Psychologin öffnen ...
    vielmehr sind Fachgerichtete Fragen wie Munition, das Führen und Aufbewahren ect. gefragt.
    Ich hoffe du verstehst mein Humor...
    Finde Deinen Ton etwas passiv-aggressiv ehrlich gesagt. Sorry wenn es nur mir so vorkommt.

    Da wo ich wohne heißt es Zuverlässigkeitsprüfung. Keine Ahnung wo Du wohnst.

    Und wo habe ich was von kleinem Waffenschein geschrieben? Es geht hier im Thread doch um scharfe Schusswaffen.

  5. #45
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    marc-rlp schreibt:
    Was ist denn nun das Ergebnis, nach all den klugen Äußerungen über das Thema? Ist ADHS ein Grund das Recht versagt zubekommen, eine Waffe zu besitzen? Muss man ADHS angeben?
    Bisher: Spekulatius! Es gibt hier im Forum offenbar keine bekannten Fälle, wonach Menschen mit ADHS der Besitz von Waffen erschwert oder verweigert wurde. Das werte ich jetzt mal positiv.
    Wir sind aber auch keine Juristen. Und selbst wenn - so gilt doch immer noch der Spruch: "Vor Gericht und auf hoher See - da hilft dir nur Gott!". Auch wenn wir hier ein Dutzend Fälle präsentieren, die SO entschieden wurden, so kann es im nächsten Fall ganz anders ausgehen.


    Störimpuls schreibt:
    Solltest du allerdings Zweifel haben, dass du dich mit dem Führen einer Waffe evtl. nicht kontrollieren kannst, somit wärst du verpflichtet Angaben zu machen.
    Wenn du dir persönlich vertraust und nicht unberechenbar bist, darfst du selbstverständlich ein Waffenschein beantrgen.
    Keine Sorge! Ich habe mich seit der Grundschule nicht mehr geprügelt und hatte bisher nicht das Verlangen, Waffen gegen Menschen einzusetzen (trotz Ausbildung bei der Bundeswehr ).


    Moselpirat schreibt:
    Allein die TE- Frage finde ich schon völlig obskur. Wie kommt man überhaupt auf eine solche Frage ?
    Ganz einfach: den KWS habe ich seit über zehn Jahren und werde seitdem auch wiederkehrend behördlich überprüft. Zwischendurch war ich auch mal Sportschütze und habe es bis zum WBK-Voreintrag gebracht, aber aus anderen Gründen darauf verzichtet, mir eine scharfe Waffe zu kaufen.
    Mittlerweile denke ich wieder darüber nach, dem Sportschießen zu fröhnen.
    Und da ich mich aktuell mit dem Thema AD(H)S für mich beschäftige, frage ich mich durchaus, ob eine positive Diagnose Einfluss auf bisherige und/ oder künftige waffenrechtliche Erlaubnisse haben kann. Auch als Reservist könnte es durchaus von Belang sein (wobei ich als nicht-beorderter Resi nach Gutdünken und Laune an Veranstaltungen teilnehmen kann und darf und da kein Doc meine Tauglichkeit überprüft).

    Denn sollte es eine Versagung waffenrechtlicher Erlaubnisse aufgrund von AD(H)S geben, dann kann ich mir den ganzen Kram sparen (zeitlich wie auch finanziell).

  6. #46
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    Deckname schreibt:
    der Einberufungsbescheid zur Musterung
    Wie jetzt? Wurde nicht die Wehrpflicht abgeschafft?

    Freiwillig zur Bundeswehr zu kommen ist, glaube ich, noch etwas schwerer, wenn man irgend eine gesundheitliche Einschränkung hat, oder nicht?

    Bundeswehr oder Freiwilliges Jahr oder THW oder Ähnliches empfehle ich dennoch jedem jungen Menschen, auch und gerade ADHS-lern. Ich finde es nicht richtig, nur Schule und Studium zu machen, ohne mal etwas für die Gemeinschaft zu machen.

  7. #47
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 617

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    4.Kl.konzert schreibt:

    Freiwillig zur Bundeswehr zu kommen ist, glaube ich, noch etwas schwerer, wenn man irgend eine gesundheitliche Einschränkung hat, oder nicht?
    nicht unbedingt. Sie suchen ja händeringend, also wer Bock auf Marschieren hat, nicht wie hin (und mit PTBS zurück)
    Sorry, aber ich bin ziemlich Militär-kritisch, besonders seitdem unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt wird.

    4.Kl.konzert schreibt:
    Bundeswehr oder Freiwilliges Jahr oder THW oder Ähnliches empfehle ich dennoch jedem jungen Menschen, auch und gerade ADHS-lern. Ich finde es nicht richtig, nur Schule und Studium zu machen, ohne mal etwas für die Gemeinschaft zu machen.
    Für Medizin oder sozialer Beruf kann es sinnvoll sein, aber generell?
    .
    Nicht jeder und auch nicht jeder ADHSler ist total verplant, einige wissen schon nach der Schule ganz genau, was sie beruflich machen wollen. Warum dann ein Jahr verschenken?

    Störimpuls schreibt:

    Theoretisch dürften wir auch keine Arbeit mehr nachgehen wenn wir psychisch krank sind, wir müssen aber weiter machen. Die Rentenkasse ruft!
    Hä?
    Das ist mir absolut neu. Arbeitsverbot für psychisch kranke?
    Eigentlich wird es sogar angestrebt, dass psychisch kranke auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten, da Inklusion angeblich gut sein soll
    Geändert von Felis (30.04.2017 um 01:08 Uhr)

  8. #48
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 89

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    Also Militärdienst mit ADHS kann schon sinnlos sein - kommt aber auf die Funktion an und da werden sie bei uns flexibler: Übergewichtige Informatiker sind z.B. willkommen.

    Meine Überlebenschance an der Front würde ich als äusserst kurz einstufen: Die Chance, dass der Feind mich abknallt bevor ich ihn gesehen habe ist wohl aufgrund meiner verzögerten/eingeschränkten Wahrnehmung gross. Beim Paintballturnier im Wald war es jedenfalls so...

    Aber einen Waffenschein erwerben ist doch was ganz anderes. Ich muss ja nicht eine Waffe zum Selbstschutz erwerben, ich kann ja einfach aus Freude bei den Sportschütze dabei sein.

  9. #49
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.437

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    Beim Paintball bin ich immer der "King" aufgrund meiner Gelassenheit in der Stresssituation

    Klarer Kopf + offener Reizfilter ist für den Augenblick sicher ein Vorteil...
    doch bei Dauerbelastung sind "Wir" wahrscheinlich die Ersten die einknicken...

    Grüße

  10. #50
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 440

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    Brainman schreibt:
    Beim Paintball bin ich immer der "King" aufgrund meiner Gelassenheit in der Stresssituation

    Klarer Kopf + offener Reizfilter ist für den Augenblick sicher ein Vorteil...
    doch bei Dauerbelastung sind "Wir" wahrscheinlich die Ersten die einknicken...

    Grüße

    Mir geht es genauso. Allerdings nur, wenn es eher wenige als mehr Spieler sind. Bei vielen Spielern versage ich total und bei Wenigen hab ich immer Topscores.

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