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Diskutiere im Thema ADHS und Waffenbesitz im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 94

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    kräuterfrau schreibt:
    Ich weiß es nicht, wie es in Deutschland ist, ich habe aber die Zeit meines Lebens beim Militär. Nicht wegen Waffen, sondern wegen Strukturen.
    Das ging mir während meiner (ja gibt's nicht mehr...) Wehrdienstzeit ganz genau so.

  2. #22
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 70

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    keeping cool schreibt:
    Das ging mir während meiner (ja gibt's nicht mehr...) Wehrdienstzeit ganz genau so.

    Ich glaube, wenn man nicht dabei war, denkt man von Außen, dass es institutionalisierte Gewalt ist. Es gibt Menschen, wie mich, die sich gerne als Teil einer Gruppe fühlen. Ich gebe ganz offen zu, ich hatte dort für erstes Mal im Leben Zusammenhalt erfahren, das Gefühl, dass die Gruppe größer ist als jeder Einzelne, ja auch größer als Grupppenchef. Ich hatte nicht das Gefühl eingepfercht zu sein. Im Gegenteil, ich konnte mich in meinem kleinen Bereich entfalten. Und Uniform hat so manche soziale Ungleichkeit ausgeglichen. Natürlich muss man es auch kritisch betrachten, mir helfen aber solche Verhältnisse sehr.

  3. #23
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.436

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    Kingofsorrow schreibt:
    Hi Leute,

    weiß von Euch zufällig jemand, wie das bei ADS-Diagnose + Depression als Komorbidität mit einer Anstellung bei der Deutschen Bahn als Lokführer aussieht. Gäbe es da Probleme bei der Bewerbung?

    Gruß
    Trägt man denn als Lokführer eine Waffe
    Und muss man in einer Bewerbung angeben, dass man eine Depression hat?
    Die Bahn wird schon genauer hinsehen... (Drogen-screenings etc.)

    Doch eine Depression ist eine heilbare Erkrankung ...
    also warum machst du dir da denn einen Kopf?

    Also ich hätte jetzt da keine Bedenken bei der Bewerbung

    Grüße

    P.S. Offtopicmodus aus

  4. #24
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 2.978

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    Ganz gleich was irgendwo von irgendwem (in den meisten Fällen einem ahnungslosen Trou du Cul )behauptet wird.
    Nicht jeder depressive ADSler stürzt sich mit einem vollen Flugzeug in den Tod, lässt einen Zug entgleisen oder rast mit einem LKW
    in die Menge.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Ganz gleich was irgendwo von irgendwem (in den meisten Fällen einem ahnungslosen Trou du Cul )behauptet wird.
    Nicht jeder depressive ADSler stürzt sich mit einem vollen Flugzeug in den Tod, lässt einen Zug entgleisen oder rast mit einem LKW
    in die Menge etc pp

  5. #25
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 302

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    Bei uns in der Schweiz ist ADHS und Waffenbesitz kein grosses Problem.
    Psychologische bestätigung und Bestätigung der Mitgliedschaft eines Schützenvereins genügen.

  6. #26
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    chrisXXX schreibt:
    Schusswaffen und ADHS, das endet nur wie München, Erfurt und Columbine.
    klippklar schreibt:
    Autsch. Das einzige, was mich also von einem Massenmord trennt, ist eine Waffe?
    Aus Sicht der Hoplophoben - JA!

    Dass es auch zahlreiche Amokläufe /-versuche mit anderen Tatmitteln gab, interessiert dann nicht.

    Eine der Konsequenzen von Erfurt war beispielsweise, die Erlaubnis für den Besitz von Großkaliberwaffen auf 21 Jahre zu erhöhen.
    Was aber weder bei Winnenden, noch bei München geholfen hat - die Täter hatten sich widerrechtlich Waffen besorgt.

    Kurzum: Wer dazu entschlossen ist, jemanden umzubringen, der wird das auch tun. Der wird sich dafür auch nicht mindestens ein Jahr lang auf Schießständen rumtreiben und sich von Vater Staat durchleuchten lassen. Hierzulande (D) werden äußerst selten (legale) Schusswaffen eingesetzt! Und wenn, dann sind es meist illegale Waffen. Das zeigt auch ein Blick in die BKA-Statistik (Polizeiliche Kriminalitätsstatistik). Obwohl hierzulande gut 5 Mio. scharfe Waffen in Privathand sind und dazu noch schätzungsweise 20 Mio. illegale - von Schlagringen und Totschlägern, über ehemals freie Waffen (wie man sie - ähnlich noch heute in Österreich - ab 18 kaufen konnte: z.B. Repetiergewehre wie den Mauser 98/98k); Waffen, die vererbt, aber nicht angemeldet wurden; bishin zum Weltkriegspanzer), haben wohl die wenigsten von uns das Gefühl, nicht ohne schusssichere Weste das Haus verlassen zu können.

    Und wo hier gerade ein Kollege aus der Schweiz postet: die Eidgenossen haben/ hatten zwecks Landesverteidigung und ihrer Milizarmee das Sturmgewehr zuhause - samt Munition!
    Auch die haben sich bisher nicht merklich mit den Waffen dezimiert.

  7. #27


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    Und wo hier gerade ein Kollege aus der Schweiz postet: die Eidgenossen haben/ hatten zwecks Landesverteidigung und ihrer Milizarmee das Sturmgewehr zuhause - samt Munition!
    Auch die haben sich bisher nicht merklich mit den Waffen dezimiert.
    Ja, das ist aber nicht mehr in jedem Fall so. Neu können Sie das Gewehr in der Kaserne lassen. Was vor allem die Partnerinnen "verlangen"

    Wenn sie in die Rekrutenschule kommen und noch MPH nehmen müssen können sie nur waffenlosen Dienst machen.
    Sie müssten bereits 1 Jahr vor der RS die Medis abgesetzt haben und dann noch zu einem Gespräch mit dem Militärpsychologen.
    Irgendwie ist das widersprüchlich. Aber sie argumentieren, dass wenn jemand gut ohne Medis auskommt, dann auch eher Waffentauglich sind

    Aber das ist ein thema für sich

  8. #28
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 440

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    RudiRakete schreibt:
    Aus Sicht der Hoplophoben - JA!

    Dass es auch zahlreiche Amokläufe /-versuche mit anderen Tatmitteln gab, interessiert dann nicht.

    Eine der Konsequenzen von Erfurt war beispielsweise, die Erlaubnis für den Besitz von Großkaliberwaffen auf 21 Jahre zu erhöhen.
    Was aber weder bei Winnenden, noch bei München geholfen hat - die Täter hatten sich widerrechtlich Waffen besorgt.

    Kurzum: Wer dazu entschlossen ist, jemanden umzubringen, der wird das auch tun. Der wird sich dafür auch nicht mindestens ein Jahr lang auf Schießständen rumtreiben und sich von Vater Staat durchleuchten lassen. Hierzulande (D) werden äußerst selten (legale) Schusswaffen eingesetzt! Und wenn, dann sind es meist illegale Waffen. Das zeigt auch ein Blick in die BKA-Statistik (Polizeiliche Kriminalitätsstatistik). Obwohl hierzulande gut 5 Mio. scharfe Waffen in Privathand sind und dazu noch schätzungsweise 20 Mio. illegale - von Schlagringen und Totschlägern, über ehemals freie Waffen (wie man sie - ähnlich noch heute in Österreich - ab 18 kaufen konnte: z.B. Repetiergewehre wie den Mauser 98/98k); Waffen, die vererbt, aber nicht angemeldet wurden; bishin zum Weltkriegspanzer), haben wohl die wenigsten von uns das Gefühl, nicht ohne schusssichere Weste das Haus verlassen zu können.

    Und wo hier gerade ein Kollege aus der Schweiz postet: die Eidgenossen haben/ hatten zwecks Landesverteidigung und ihrer Milizarmee das Sturmgewehr zuhause - samt Munition!
    Auch die haben sich bisher nicht merklich mit den Waffen dezimiert.

    Das ist für mich aber noch lang kein Grund, jedem x-beliebigen Menschen eine Waffe in die Hand zu drücken. Eine Waffe ist schließlich die einfache Möglichkeit, auf Fingerdruck Menschen zu töten. Ich glaube die meisten, die so geil sind darauf, eine Waffe zu besitzen, wollen damit einfach nur ihrem eigenen Spieltrieb und Machtbedürfnis fröhnen. Ich will nicht in einem Land leben, wo jeder Trottel und potentieller Menschenfeind mit einer scharfen Waffe rumlaufen kann so wie in den USA.

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 617

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    Natürlich finde ich die Zusammenhang ADHS - Amoklauf absurd, Amokläufer in DD hatten nach meinem Wissen keinen ADHS, dafür aber eine ziemlich starke Persönlichkeitsstörung.

    Aber:

    Es passieren Unfälle, es passieren Suizide, die Menschen (auch ohne ADHS) können verdammt wütend oder stark gekränkt werden.
    Und es muss ja nicht mal du selbst sein, der die Waffe missbräuchlich benutzt, der Typ in Winnenden hat z. B die Waffe von seinem Vater geklaut.
    Ich bin generell gegen Schusswaffen bei Zivilisten.
    Wir leben nicht in Afghanistan oder sonst wo im Kriegsgebiet, man muss nicht bewaffnet rumlaufen.

    Obwohl ich selbst gut schießen kann, werde ich nie auf die Idee kommen, mir eine Waffe zu holen.
    Und ich hoffe, dass ich nie die Zeiten erlebe, wo ich eine Waffe zu meiner Verteidigung brauchen werde

  10. #30
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 187

    AW: ADHS und Waffenbesitz

    klippklar schreibt:
    Das ist für mich aber noch lang kein Grund, jedem x-beliebigen Menschen eine Waffe in die Hand zu drücken. Eine Waffe ist schließlich die einfache Möglichkeit, auf Fingerdruck Menschen zu töten. Ich glaube die meisten, die so geil sind darauf, eine Waffe zu besitzen, wollen damit einfach nur ihrem eigenen Spieltrieb und Machtbedürfnis fröhnen. Ich will nicht in einem Land leben, wo jeder Trottel und potentieller Menschenfeind mit einer scharfen Waffe rumlaufen kann so wie in den USA.
    Ja, da bin ich bei....

    Gerade nach meinen letzten Erfahrungen am Frankfurter Kreuz, dem Kölner Ring oder irgend einem anderen versiegeltem Stück Deutschland auf dem sich zu Stoßzeiten die stolzen Besitzer ihrer mobilen Wohlfühlzelle nur noch stoß-weise vorwärts bewegen können halte ich die im Vergleich zu den USA eher spärliche Verteilung von Schusswaffen für eine sinnvolle Sache...

    Gleiches gilt für den Hausgebrauch von Waffen ebenso wie für Kloreininger, Aceton, Pflanzenschutzmittel und was sonst noch so von kleinen Fingern ohne Kenntnis der Gefahr untersucht werden könnte...

    Probleme der Impulskontrolle bei ADHS sind ebenso wie Depression, Borderline, bi-polare Störungen, Krebs im Endstadium, Bankrott, Ehestreit, Stau auf der A3 oder "besondere" Nachbarn keine Szenarien die durch die Zugabe von Schusswaffen per-se "besser" werden...

    Ich bin gespannt was die Nachforschungen zu diesem Thema ergeben und was der Gesetzgeber dann dazu sagt.

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