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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Wie geht es Euch im Alltag?

    Huhu. Also Ich leide oft im Alltag unter der ADHS Symptomatik.

    Ich hole momentan meine Hochschulreife auf einem Kolleg nach.

    Ich konnte mich 3 Monate lang organisieren, danach ging es bergab.

    Ich habe massive Prüfungsangst, da ich im Unterricht kaum etwas mitbekomme und ich Mir dadurch Druck mache.

    Dazu kommt auch noch die Lautstärke meiner Klassenkameraden die Mich stresst.

    Doch seit ich Medikamente nehme, kann Ich Bücher lesen ohne abzu schalten und Gesprächen folgen.Die Lautstärke ist auch nicht mehr so intensiv.

    Es ist wie ein Neustart :-).

    Das fiese an dieser Symptomatik ist, dass es nicht an der Intelligenz liegt sondern an der Konzentration.

    Lehrer die das nicht kennen, halten einen oft für unbegabt oder faul. Das schmerzt.

  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 1.322

    AW: Wie geht es Euch im Alltag?

    Die ADHS-Symptomatik macht mir im Alltag sehr zu schaffen. Habe immer ein ständiges Chaos.

  3. #23
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Wie geht es Euch im Alltag?

    Hallo Jaimi,

    Das mit den Interesse verlieren, an verschiedenen Aktivitäten habe ich schon öfters gelesen und mich darin wiedergefunden. Beim lernen geht es mir wie dir ich habe 2 Ausbildungen hinter mir und frage mich bis heute wie ich die geschafft habe. Gelernt habe ich für keine Prüfung so wirklich und wenn, wie du es beschrieben hast.

    Bei meiner Facharbeit war ich so gelähmt diese anzufangen, obwohl ich Hilfe hatte. Das ich Diese zu spät abgegeben mußte und dies war nur durch mein damaligen Hausharzt ( Krankschreiben war seine Spezialität ) Ich bin zwar nicht Stolz darauf, aber es ging halt nicht. Wenn ich davor saß verschwammen die Wörter und Zusammenhänge in meinen Kopf und es gingt nichts mehr voran.

    Genauso ist es beim lesen, wie bei dir. Ein Freund sagte mal zu mir (Er ist von der Lesesucht befallen ) wenn die ersten 10 Seiten Ihn nicht fesseln legt er das Buch weg, entweder für später oder halt gar nicht. Das habe ich mir abgeguckt und verharre auch seit dem sehr gut damit und ärgere mich nicht wenn ich das Buch zu Ende lese.


    Eigentlich wollte ich noch mehr schreiben, wurde aber gerade unterbrochen und der rote Faden ist gerissen :/

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 165

    AW: Wie geht es Euch im Alltag?

    Guten Abend,
    dann will ich mich auch mal hier zu Wort melden

    Ich muss sagen, ich habe jetzt nicht alles nachgelesen, aber in einigen Punkten habe ich mich wiedererkannt. Aber von Anfang an ...

    Bisher kam ich in meinem Alltag eigentlich recht gut zurecht. Jedoch Anfang des Jahres ging es stetig Berg ab. Mittlerweile merke ich selber, dass ich sehr unkonzentriert bin. Mit den Gedanken bin ich regelmäßig woanders, träume vor mich hin.
    Auf Arbeit wurden mir folgende Dinge in letzter Zeit sehr oft gesagt:
    - deine Arbeitsleistung hat nachgelassen
    - du bist unkonzentriert/nicht bei der Sache
    - du vergisst vieles was man dir schon erklärt hat
    - du wirkst müde
    usw. usf.

    So langsam nimmt es wirklich Überhand. Mittlerweile habe ich wirklich Angst, auch diesen Job wieder zu verlieren, weil ich einfach zu langsam bin, die Arbeit nicht richtig mache. Es ist ja nicht so, dass ich nicht will. Ich gebe mir wirklich sehr viel Mühe, doch es will mir einfach nichts so richtig gelingen.

    Gestern gab es hier wieder eine Situation, die mich bis heute sehr nachdenklich stimmt:

    Ich sollte einkaufen gehen. Es waren genau drei Dinge auf der Liste: Energydrink, Kekse und Abendessen.
    Ich laufe also in den Laden rein zu den Keksen. Dort erst einmal eine Weile hin und her gelaufen, bis ich mich endlich mal entscheiden konnte, welche Kekse ich denn eigentlich will. Dann Richtung Kasse gelaufen, während ich überlege, wo die Energydrinks stehen. Dann fiel mir ein, ich sollte ja vielleicht auch noch etwas zum Abendessen kaufen. Also zur Kühltheke gelaufen. Diese 3x umrundet bis ich fand, es ist nichts drin was ich will. Also zum nächsten Regal gelaufen und nichts gefunden - und wieder zur Kühltheke um dann doch von da was zu nehmen.
    Zwischendurch mal stehenbleiben und durchatmen, um die Gedanken zu sammeln.
    Dann wieder zur Kasse laufen um eine Kassiererin zu fragen, wo die Energydrinks stehen - nur um zu erfahren, dass es keine gibt (was ich eigentlich aus früheren Einkäufen noch wissen müsste).
    Letztendlich bin ich mehrmals durch den ganzen Laden gelaufen wegen drei Kleinigkeiten.

    Was mich aber im Moment wirklich, wirklich unglaublich nervt und auf die Palme bringt: ich kann mich zu nichts mehr aufraffen. Eigentlich bin ich eine totale "Leseratte". Aber momentan gelingt es mir nicht einmal, eine Seite zu lesen ohne so mit den Gedanken abzuschweifen, dass ich einfach alles wieder vergesse und nochmal lesen muss ....
    Genau so geht es mir mit dem Schreiben. Ja, ich schreibe an einem Roman. Und ich hoffe, ihn eines Tages auch beenden zu können. Aber momentan geht in der Hinsicht wirklich garnichts. Und das ärgert mich!

    Joa, so geht es mir in letzter Zeit immer häufiger. Beim Einkaufen, in der Stadt und auf Arbeit. Letzteres ist natürlich besonders doof, weil die sowieso schon ein Problem mit mir zu haben scheinen .....
    Nun ja, seit heute nehme ich Ritalin Adult. Bin mal gespannt, ob sich da was verbessert.

  5. #25
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 48

    AW: Wie geht es Euch im Alltag?

    DreamFlower schreibt:
    Guten Abend,
    dann will ich mich auch mal hier zu Wort melden

    Ich muss sagen, ich habe jetzt nicht alles nachgelesen, aber in einigen Punkten habe ich mich wiedererkannt. Aber von Anfang an ...

    Bisher kam ich in meinem Alltag eigentlich recht gut zurecht. Jedoch Anfang des Jahres ging es stetig Berg ab. Mittlerweile merke ich selber, dass ich sehr unkonzentriert bin. Mit den Gedanken bin ich regelmäßig woanders, träume vor mich hin.
    Auf Arbeit wurden mir folgende Dinge in letzter Zeit sehr oft gesagt:
    - deine Arbeitsleistung hat nachgelassen
    - du bist unkonzentriert/nicht bei der Sache
    - du vergisst vieles was man dir schon erklärt hat
    - du wirkst müde
    usw. usf.

    So langsam nimmt es wirklich Überhand. Mittlerweile habe ich wirklich Angst, auch diesen Job wieder zu verlieren, weil ich einfach zu langsam bin, die Arbeit nicht richtig mache. Es ist ja nicht so, dass ich nicht will. Ich gebe mir wirklich sehr viel Mühe, doch es will mir einfach nichts so richtig gelingen.

    Gestern gab es hier wieder eine Situation, die mich bis heute sehr nachdenklich stimmt:

    Ich sollte einkaufen gehen. Es waren genau drei Dinge auf der Liste: Energydrink, Kekse und Abendessen.
    Ich laufe also in den Laden rein zu den Keksen. Dort erst einmal eine Weile hin und her gelaufen, bis ich mich endlich mal entscheiden konnte, welche Kekse ich denn eigentlich will. Dann Richtung Kasse gelaufen, während ich überlege, wo die Energydrinks stehen. Dann fiel mir ein, ich sollte ja vielleicht auch noch etwas zum Abendessen kaufen. Also zur Kühltheke gelaufen. Diese 3x umrundet bis ich fand, es ist nichts drin was ich will. Also zum nächsten Regal gelaufen und nichts gefunden - und wieder zur Kühltheke um dann doch von da was zu nehmen.
    Zwischendurch mal stehenbleiben und durchatmen, um die Gedanken zu sammeln.
    Dann wieder zur Kasse laufen um eine Kassiererin zu fragen, wo die Energydrinks stehen - nur um zu erfahren, dass es keine gibt (was ich eigentlich aus früheren Einkäufen noch wissen müsste).
    Letztendlich bin ich mehrmals durch den ganzen Laden gelaufen wegen drei Kleinigkeiten.
    Das kenne ich auch. Sogar mit Zettel schaffe ich es nicht organisiert einzukaufen.
    Ich wurde schon ein paarmal ausgelacht, weil ich im Zickzack durch den Laden renne und jedesmal wieder was vergesse.
    Ich brauche oft ewig - auch weil ich wie bestellt und nicht abgeholt vor den Sachen stehe, vergleiche und mich nicht entscheiden kann, welches ich jetzt nehmen soll.
    Mittlerweile gehe ich alleine oder mit meiner Schwester, die mich schon automatisch und mit Engelsgeduld in der Spur hält.

  6. #26
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 165

    AW: Wie geht es Euch im Alltag?

    Oh mann. Bis gestern dachte ich echt, ich bin so verplant, schusselig, vergesslich, nicht entscheidungsfreudig, weil es halt so ist.
    Aber seit gestern bin ich mir ziemlich sicher: es liegt nicht an mir. Es macht die Situation zwar nicht gerade einfacher, aber ich fühle mich damit etwas besser .....

    @Mydarkflower, oh ja das kenne ich. Am liebsten gehe ich allein einkaufen, wo sich keiner beschweren kann ...

  7. #27
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 48

    AW: Wie geht es Euch im Alltag?

    @DreamFlower, das geht mir ganz genauso.
    Je mehr ich hier lese umso besser geht's mir.
    Für mich ist die eventuelle Diagnose keine sich anbahnende Katastrophe, sondern ein Hoffnungsschimmer.

  8. #28
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Wie geht es Euch im Alltag?

    Hallo zusammen ,

    ich wollte mich mal wieder bei Euch melden. Es ist jetzt knapp 2 Monate her als ich meine Diagnose bekommen habe. Es geht mir soweit ganz gut. Ich war auch letztens in einer Selbsthilfegruppe.
    Das hat mir auch sehr gut getan.
    Nur manchmal kommen bei mir die Stimmunggschwanken doch sehr stark durch. bzw es sind keine Stimmungsschwankungen in dem Sinne sonder es ist eher ein:" Was ist wenn man es eher entdeckt hätte-Gedanken".
    Gerade seitdem ich von meiner Ärztin weiß dass ich mein Abitur machen und studieren hätte können. Das ist genau das, was ich immer gespürt habe, aber nie gewusst habe was es ist. Ich in von einem Beruf zum anderen gehüpft. Überall war ich unzufrieden. Am Anfang war ich völlig begeistert und dann hat sich eine ständige Unzufriedenheit mit Nörgeleien breit gemacht. Alles war mir zu "langweilig". Ich hab nach wie vor das Gefühl ich bin unter meinen Möglichkeiten geblieben und in mir steckt noch so viel potenzial. Momentan bin ich wieder im Verkauf tätig. Der Umgang mit den Kunden das Verkaufen an sich macht mir sehr viel Spaß, aber ich habe immer das Gefühl ich bin da nicht ausgelastet. Ich habe vor ein paar Tagen eine neue Stelle angefangen und schon wieder geht dieses Unzufrieden sein los. Es nervt mich schon wieder viel zu vieles. Ich habe immer das Bedürfnis mit meinen 33 Jahren noch etwas machen bzw lernen zu wollen gerade , weil ich eben jetzt weiß dass ich das Zeug dazu hätte. Um das zu kompensieren mache ich dann Dinge die mir Spaß machen und bei denen ich auch Anerkennung bekomme. Z.b, das mit meiner Musik. Klar, bekomme ich auch im Beruf Anerkennung wenn ich z.b. etwas gut verkauft habe oder wie toll ich doch mit Kunden umgehen kann.. Aber irgendwie füllt mich das nicht aus..

    Ihr wisst ja dass ich vor ca 10 Jahren die Ausbildung zur Krankenschwester angefangen und dann aufgrund von Burnouts abgebrochen habe. ICh vermute das lag auch schon meinem ADS. In der Praxis und in der Schule war ich gut. Nur leider konnte ich mich null organisieren so dass ich alles bis zum letzten Drücker aufgeschoben habe und in eine enorme Stressspirale gekommen bin. Ausserdem konnte ich keine Grenzen setzten. D.h. jedes Leid war auch "mein Leid". Ich habe zu sehr mit den Patienten mitgefühlt.. Dies führte leider zu Burnouts.. Als ich wieder eingegliedert wurde hatte ich eine schwere Zeit hinter mir. In meiner Familie waren viele Krebsfälle, ich war so krank. Da konnte ich einfach nicht mehr zurück in diesem Beruf. Das Ende vom Lied war. 6 Monate vor meinem Staatsexamen habe ich die Ausbildung abgebrochen. Die Lehrer ,alle anderen von meiner Ausbildung fanden es schade, weil laut ihnen hätte ich ein super Examen hingelegt. Und wäre eine gute Krankenschwester geworden. Nur leider ging es damals nicht.
    Jetzt. nach dem ich Therapien hinter mir habe, Ich stärker geworden bin , mir meine Grenzen setzten kann, selbstbewusster bin und auch weiß, dass vieles aufgrund von ADS kam, Kommt mir oft der Gedanken ob ich es nochmal versuchen soll. Ob ich mein Examen nicht nachholen und abschließen soll. Damit ich endlich mal was zu Ende gebracht habe. Was ich geschafft habe. KLar, habe ich schon so viele Sachen geschafft. Nur irgendwie tut es mir schon leid, dass ich das nicht zu Ende machen konnte.

    Wenn ich meine Freundinen ansehe. Die eine hat ihren Meister geschafft, die andere studiert auch noch nebenbei. Freut es mich für beide! Nur ich spüre eine Traurigkeit. Es ist jetzt nicht so dass ich wahnsinnig depressiv wegen dem bin! Aber es ist schon so, dass wie gesagt der Gedanke kommt Mensch des hättest Du auch machen können..

    Ich weiß, man soll nicht in der Vergangenheit leben und froh sein was man geschafft hat. Aber ich will meine momentanen Gefühle auch einfach nicht so wegdrücken sondern lernen damit umzugehen. Ich denke so etwas ist normal...

    Wie ging es Euch nach dem ihr wusstet ihr hättet evtl mehr in Eurem Leben gerade was Beruf betrifft erreichen können? Hattet ihr auch solche Gedanken? Und habt ihr nochmal den Schritt gewagt?

    Zum Theme. Sich abgrenzen.. Ist es ADS typisch dass man zuviel Mitgefühl für andere hat? Gerade als Krankenschwester sollte man zwar empatisch sein, aber sich das Leid von anderen auch nicht zu seinem eigenen machen.. Meint ihr sowas kann man lernen?

    Ich bin übrigens auch am Überlegen ob ich nicht doch eine medikamentöse Therapie versuche. Obwohl ich echt Angst davor habe. Aber die Leute in der Selbsthilfegruppe meinten auch ich soll es machen. Ich kann davon nur provetieren. Und gerade wenn ich schon 2 Burnouts hatte..


    Ich würd mich über ein paar Antworten sehr freuen!

    Alles Liebe

    Eure Jaimi

  9. #29
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: Wie geht es Euch im Alltag?

    Es freut mich wieder von dich zu lesen.

    Mit Medis würde ich schon mal probieren, da du beruflich auch mehr erreichen möchte. Es hilft sonst schon, wenn man einiges wegen sein ADS nicht oder nur sehr schwer schafft.

    Beruflich finde ich auch eine gute Sache doch mal zu probieren, aber es muss auch nicht sofort sein. Wenn du mehr über ADS weiss, mit Medis eingestellt bist und deine Sachen besser im Griff hast, ist die Wahrcheinlichkeit dass du dort Erfolg hast auch grösser.

    Wie ging es Euch nach dem ihr wusstet ihr hättet evtl mehr in Eurem Leben gerade was Beruf betrifft erreichen können? Hattet ihr auch solche Gedanken? Und habt ihr nochmal den Schritt gewagt?
    Vor der Diagnose habe ich 1 Job nach der andere verloren, danach bin ich stabiler geworden. Lag nicht nur an die Medis, aber auch dass ich gezielter war bei der Arbeitssuche und mehr auf meine Möglichkeiten geachtet hatte. Auch ohne Ausbildung (Belastbarkeit ist nicht mehr vorhanden) ging es mich besser und ich arbeite jetzt auch in eine Bereich der mich interessiert. Ich konnte ohne Diplom dort einsteigen.

    Zum Theme. Sich abgrenzen.. Ist es ADS typisch dass man zuviel Mitgefühl für andere hat? Gerade als Krankenschwester sollte man zwar empatisch sein, aber sich das Leid von anderen auch nicht zu seinem eigenen machen.. Meint ihr sowas kann man lernen?
    Kommt mich sehr bekannt vor und es ist ein Grund (unten anderen) wieso ich keine Tageschau mehr anschaue, da es so vieles Leid gibt...
    Ich denke, Abgrenzung kann man auch lernen... Irgendwie gelingt es mich mit die Zeit, die Reife immer besser, weil ohne in ein Beruf zu arbeiten wo ich viel damit konfrontiert bin, bin ich anderswo es doch...

  10. #30
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Wie geht es Euch im Alltag?

    Unteranderem wegen andrer Beschwerden, aber hauptsächlich hat sich mein Arbeitsleben nun mit knapp 57 Jahren erledigt, ich warte auf mein EU Rentenbescheid. Kein Arbeitgeber war bereit mich mit meinen "macken die ADHS" mit sichbringt und meinen anderen Beschwerden zu beschäftigen, oft scheiterte ich schon früh in der Probezeit.

    Der alltag oft von aufschieberitis geprägt, was nict heute gemacht verschiebe auf morgen oder es landet auf meine L. mich am A... Liste. Der größte Teil meiner Freunde zu denen ich reglmäßig Mailkontakt habe und wir uns bis zu drei oder viermal im Jahr sehen lebt in meiner Heimatstadt. Sicherlich in meiner Wahlheimat habe ich auch Freunde oder Bekannte, hält sich aber in Grenzen, weil das Geld halt knapp ist und ich nicht mobil bin.

    Ich beschäftige mich viel mit Excel, oder Bildbearbeitung etc.
    Was die Famalie betrifft, die ist seit meiner Scheidung und Wegzug aus dem Ort wo ich mal gewohnt habe zerbrochen und die wissen womöglich nur über meinen Nachwuchs was ich habe und das ich Frührentner werde, wie es mir geht, das wissen die nicht.

    Meine Bekannte, die auch Vermieterin ist, die kann mit meiner Krankengeschichte überhaupt nicht umgehen und zeigt auch keinerlei Verständnis, für die sind Menschen die ohne Arbeit sind alles faule Schweine, die vertritt noch die Meinug wer arbeiten will bekommt auch welche, nur das mich das Jobcenter zum Rentenantrag drängte, nach dem der medizinische dienst der ARge mich für nicht mehr erwerbsfähig eingestuf hat, das sieht sie nicht. die tut nicht Wunder was sie nicht alles weiß uind kann, stellt sich als superschlau hin und wenn es wirklich mal auf bestimmte Dinge ankommt, dann ist sie dumm wie Bohnenstroh-solche Menschen kann ich nicht ab. Man muss zu seinen Fehlern stehen und sich nicht üherheblich geben und anderen gegenüber als unfehlbar zeigen.

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