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Diskutiere im Thema Probleme beim Ausdrücken von Gedanken im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 160

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Ich muss dich hier leider korrigieren. https://adhs-chaoten.net/images/smilies/005.gif
    Die Hochbegabung bzw der IQ über 130 ist unter ADHS Betroffenen Nicht häufiger vertreten/anzutreffen , als in der "Normalbevölkerung".
    Würde man jedes Kind testen, würde es keine Anhäufung unter Betroffenen geben. https://adhs-chaoten.net/images/smilies/001.gif
    Weiß auch gerade nicht aus welchem Teil meines Beitrages du herausliest, dass ich so eine Behauptung aufstelle.
    Ich sage die Wissenschaft geht davon aus, das heißt nicht dass es bewiesen ist
    Wie will man es denn auch beweisen? Wenn nur wenige Ärzte in Deutschland gesicherte Diagnosen stellen können
    Aber es ist doch irgendwie logisch, dass unterbelichtete ADHS'ler eine geringere Lebenserwartung haben oder ?
    Das man ADHS nur überleben kann, wenn man halbwegs was in der Rübe hat. Ansonsten landet man im Gefängnis oder schon früh im Sarg.
    Einen Intelligenztest würde man dann mit Verlaub nur schwierig durchführen können.
    Also bitte nächstes Mal genauer lesen und weniger in meine Beiträge reinphantasieren

  2. #22
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 160

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Indem er pimpert. Übrigens gibt es zwischen 130 und 70 noch die breite Masse, die sich bei rund 100 bewegt.
    Natürlich, dass man Nachkommen über "Pimpern" bekommt ist mir geläufig. Aber trotzdem bin ich mir sicher, dass er es nicht schafft das Kind lange zu umsorgen, wenn er wirklich nur wenig helle in der Birne ist und durch ADHS selbst eingeschränkt ist. Er ist ja selbst durch die Störung eingeschränkt und dann muss er sich noch um ein Kind sorgen, dass vielleicht ebenfalls ADHS hat. Das die Blutslinie irgendwann ausstirbt ist irgendwie logisch oder ? Folglich dürfte ADHS bei einer geringen Intelligenz nur selten vorkommen. Es ist keine Wissenschaft, sondern einfach nur logisches Denken? Die Wissenschaft geht aber ebenfalls davon aus.

    Ganz einfach weil ohne Intelligenzkompensierung bei adhs nix geht.
    Das ist eine ziemlich plumpe und äusserst kurz gedachte Frechheit all denen gegenüber, die wegen ADHS stark eingeschränkt sind.
    Ich glaube dein Verstand interpretiert in die Sache hier mehr rein als drin ist. Ich wollte eigentlich niemanden persönlich angreifen. Ich habe leider selbst ADHS einer schweren Form und meine Familie ist auch davon betroffen. Also ist durchaus bewusst was ADHS für ein Leiden mit sich bringt. Eigentlich ist es doch sogar ein Kompliment für alle Leute hier im Forum. Das heißt doch, dass Leute die hier im Forum sind, wahrscheinlich intelligenter sind als sie denken.
    Warum ist es äußerst kurz gedacht? Mein Ergänzung oben zeigt eher dass du zu kurz denkst?

    Was soll das aussagen? Was hat psychische Dekompensation mit dem IQ zu tun?
    Hmm, also psychische Dekompensation ist meiner Meinung nach eine Absicherung des Egos vor Verletzungen. Da man bei ADHS seine Intelligenz nicht vollkommmen nutzen und folglich häufig Verletzungen erlebt muss das Ego sich absichern. Das Ego wird umso stärker abgesichert, je heller man in der Birne ist. Allerdings ist das Problem, dass man sich dadurch weiter von der Umwelt abschottet und das eben je heller man in der Birne ist. Das führt zwar eventuell auch zu einer höheren Lebenserwartung allerdings zu einer schlechten Lebensqualität, weil man sich dann eben noch stärker selbst isoliert.

    Oder was ist deiner Meinung nach psychische Dekompensation?

  3. #23
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 160

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Also wenn ich das jetzt hier alles so lese frag ich mich hat "Sätze bilden können" wirklich nur was mit dem IQ zu tun?https://adhs-chaoten.net/images/smilies/038.gif
    Liegt es nicht manchmal nur an der sozialen Kompetenz.......an dem was man im Rahmen seines Umfeldes gelernt hat?https://adhs-chaoten.net/images/smilies/006.gif
    Das Gehirn kann sich zeitlebens verändern und neue Verknüpfungen herausbilden.
    Sätze bilden können hat erstmal damit zu tun, wie oft du in deinem Leben Sätze hättest bilden können und von deinem Umfeld positive Rückmeldung bekommen hast. Wenn du die Erfahrung gemacht hast,dass es geklappt wirst du es in der Folge immer öfter machen, da es dir ein positives Gefühl verschafft.
    Ein Beispiel hierfür ist etwas weit gegriffen der Psychopath. Ein Psychopath hat NULL Empathie und kann sich nicht in anderer Menschen Gefühlswelt versetzen. Folglich kann er Menschen äußerst gut manipulien. Er macht die Erfahrung, dass er durch die Eigenschaft Empathielosigkeit die Menschen manipulieren kann. In der Folge macht er es immer öfter weil es ihm ein Machtgefühl gegenüber anderen Menschen verschafft.
    Auf das Themengebiet hier übertragen würde das heißen, eine hohe Intelligenz befähigt dich zu einer eloquenten Wortwahl, jedoch nur wenn die Rückkopplung mit der Umwelt stimmt, also wenn du durch deine eloquente Wortwahl ein selbstgestecktes Ziel erreichst oder irgendwie sonst belohnt wirst. In der Folge werden die Verknüpfungen im Gehirn von einer Landstraße zu einer Autobahn und dadurch wird es dir immer leichter fallen dich auszudrücken.
    Da wir ADHS'ler jedoch häufig versagen, bilden sich bei uns bestimmte Fähigkeiten vor Allem im sozialen Bereich nicht aus. Das führt zu sozialer Isolation, soziale Isolation verstärkt die Angst und die Angst hat wiederum Einfluss auf die Fähigkeiten. Ein Teufelskreis aus dem man ohne Medikation nicht mehr kommt.
    Also es liegt meistens nicht alleine am Umfeld sondern auch an der ADHS Konstitution, die sich aber durch das Umfeld erheblich verstärken kann, vor allem wenn Vorbelastungen vorliegen.

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 160

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Ob man mit HB und ADHS nun selbstzerstörerischer ist, würde ich auch anzweifeln.
    Sicherlich hat man dadurch andere bzw. veränderte "Probleme".
    Ich bin selbst HB + ADHS'ler https://adhs-chaoten.net/images/smilies/002.gif
    Ja, aber schon sehr früh diagnostiziert, also kannst du keine Aussage darüber treffen wie selbstzerstörerisch es undiagnostiziert verläuft. Dann wird die Kreativität nämlich zu einer destruktiven Absicherung des Egos. Ich denke ein paar Leute hier im Forum können davon ein Lied singen ...
    Keine schöne Sache auch für Therapeuten, einen solch qualitativen Wahn behandeln zu müssen. Der Witz ist ja das man sich durch psychische Dekompensation quasi selbst behandelt, also sie ist funktional. Je heller die Birne desto höher die Destruktivität. Natürlich spielt auch noch das Umfeld eine Rolle.

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.564

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Nur wurde ich weder gefördert, aufgrund unserer schönen Gesetze, noch wusste ich als Heranwachsender etwas von der HB.
    Da den Eltern HB-Kinder empfohlen wird nie ein Wort darüber zu verlieren.

    Ich bin durchaus in meiner Vergangenheit Selbstzerstörerisch gewesen
    (mehr als dies, denn ich habe einen Suizid Versuch hinter mir) heute lache ich akzeptierend über mein damaliges Verhalten ^^

    Da ich keine Lust heute habe meine Zeit mir recherchieren zu verbringen, werde ich mich heute mal enthalten. ^^
    Falls du Lust hättest, könntest du ja Belege für deine Theorie heraussuchen.


  6. #26
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 160

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Es war eine sehr seriöse Seite ähnlich wie ADS Münster. Die finde ich auch sehr gut. Kann mich jetzt allerdings nicht mehr dran erinnern. Aber wäre es nicht was Schönes und Aufmunterndes zu wissen, dass die Intelligenz ADHS nicht normalverteilt, sondern dass wir ADS'ler oft überdurchschnittlich intelligent sind? Also warum immer so viel Schwarzes in der Welt sehen, wenn man es auch Weiß malen kann?
    Ich bin ja jetzt hier schon länger im Forum und ich bin der Meinung, dass ich nicht der Einzigste hier im Forum mit hoher Intelligenz bin, sondern dass viele Leute hier was im Kopf haben. Damit verliert man natürlich sein Alleinstellungsmerkmal, aber es verleiht einem ein Zugehörigkeitsgefühl und lässt die Illusion der Trennung ein wenig verschwinden.
    Eigentlich will ich auch keine Labels, weil ich denke irgendwie, dass sowas unbewusst Erwartungen in einem selbst weckt.

  7. #27
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 268

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    HansTheMance schreibt:
    Es war eine sehr seriöse Seite ähnlich wie ADS Münster. Die finde ich auch sehr gut. Kann mich jetzt allerdings nicht mehr dran erinnern.
    Ich kann mich daran erinnern, dass Helga Simchen der Ansicht ist, unter ADHSlern gebe es mehr als 3% Hochbegabte. Sie hat sich viel sowohl mit dem Thema Hochbegabung, als auch mit dem Thema ADHS beschäftigt. Eine Quelle habe ich jetzt nicht parat, aber ich bin mir sehr sicher, dass es von ihr kommt.
    Ich erinnere mich auch daran, mehrfach gelesen zu haben, dass es zu dieser Frage kaum Forschung und also auch keine wirklichen Ergebnisse gibt. Soll heißen: Keiner weiß, wie das eigentlich ist, man könnte das aber durchaus erforschen.

    So lange man es nicht weiß kann man dazu verschiedene Meinungen vertreten, aber nicht sagen, wer nun dabei Recht hat und wer nicht. Ich bin auch nicht informiert, ob zu der Frage aktuell eigentlich geforscht wird oder nicht.

    Ergänzung: So jetzt habe ich mir die Internetseite von Helga Simchen angesehen: Meine Homepage - Hochbegabung und ADS
    Dort schreibt sie: "Meine Spezialisierung auf eine sowohl individuelle, als auch intensive und wissen-schaftlich fundierte Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit AD(H)S zeigte mir immer wieder, dass weit mehr als 3% der AD(H)S-Betroffenen einen Intelligenzquotienten haben, der besonders im Verbalteil über 130% lag. Leider konnten diese Betroffenen meist nicht von ihrer guten Intelligenz profitieren, da ihre Fähigkeiten im Handlungsteil sie daran hinderten."
    Geändert von Gianna ( 3.04.2017 um 23:45 Uhr) Grund: Ergänzung

  8. #28
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 160

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Ja genau. Danke für die Ergänzung Das war eine Quelle und es gab noch eine andere Seite. Ach ich muss mir unbedingt mal Lesezeichen setzen...

  9. #29
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 268

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Ich habe auch eine weitere Quelle gefunden, die ich schon mal gelesen hatte:
    http://www.schuleundgesundheit.hesse...en/ADHS_HB.pdf

    Hier schreibt Pierro Rossi:
    "Wie häufig die ADHS bei Personen mit einem IQ >130 vorkommt, ist allerdings nicht bekannt. Die ADHS soll sich in allen sozialen Schichten zeigen und in der Auftretenshäufigkeit nicht von Bildung oder Intelligenz abhängig sein. Erfahrungen lassen aber vermuten, dass die ADHS bezüglich des IQ nicht normalverteilt ist: Zu häufig stellt man bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer ADHS eine überdurchschnittlich gute Intelligenz fest. Diese Beobachtungen sowie die Feststellung einer auffallend grossen Übereinstimmung von Eigenschaften von Hochbegabten und ADHS-Betroffenen provozieren nicht nur in Laienkreisen immer wieder Fragen nach allfällig vorhandenen strukturellen (genetischen?) Gemeinsamkeiten: Sind Hochbegabte diejenigen, deren „ADHS-Disposition“ sich „störungsfrei“ entfalten konnte? Haben alle ADHS-Patienten/-innen hohe Intelligenz-Potenziale? Neigen alle Hochbegabten tendenziell zu Problemen, welche gemeinhin mit der ADHS assoziiert werden? Stellen etwa die „Overexcitabilities“ (Reizoffenheit, hohe Sensibilität der Sinne) – gemäss der Theorie der positiven Desintegration von K. Dabrowski die Voraussetzung für die Entwicklung einer Hochbegabung (Dabrowski 1964) – den gemeinsamen Nenner von Hochbegabung und ADHS dar? Die Feststellungen einer grossen Übereinstimmung von grundlegenden Merkmalen und Eigenschaften von Hochbegabten und ADHS-Betroffenen ist u. E. allerdings mehr von anekdotischer denn von empirischer Evidenz. Unseres Wissens existieren bisher noch keine Studien zu diesen (interessanten) Fragestellungen."

  10. #30
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.564

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/12185

    Ein sehr interessanter Vortrag zur Einführung über AD(H)S, HB und Aspergersyndrom (Stand 2011)

    Klärt wahrscheinlich einige Fragen die Ihr zu dem Thema habt

    Grüße
    Geändert von Brainman ( 4.04.2017 um 01:04 Uhr)

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