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Diskutiere im Thema Probleme beim Ausdrücken von Gedanken im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Gianna schreibt:

    Hier im Forum ist mein Eindruck, dass zumindest schriftlich sich hier sehr viele Leute sehr gut ausdrücken können. Vielleicht schreiben hier vor allem Leute, die mit Sprache gut zurecht kommen und für die anderen ist das Forum eher nichts?
    Ich meine, irgendwo mal gelesen zu haben, dass es bei ADSlern häufig so ist, dass sie bei IQ-Tests im verbalen Bereich sehr gut abschneiden, aber die Handlungs-Intelligenz niedrig sei. Und dass diese große Diskrepanz zwischen den einzelnen Bereichen auch ein starker Hinweis auf das Vorliegen einer ADHS sei. Bei Menschen ohne ADHS ist das Leistungsprofil homogener.

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 268

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Chamaeleon schreibt:
    Ich meine, irgendwo mal gelesen zu haben, dass es bei ADSlern häufig so ist, dass sie bei IQ-Tests im verbalen Bereich sehr gut abschneiden, aber die Handlungs-Intelligenz niedrig sei. Und dass diese große Diskrepanz zwischen den einzelnen Bereichen auch ein starker Hinweis auf das Vorliegen einer ADHS sei. Bei Menschen ohne ADHS ist das Leistungsprofil homogener.
    Mein Intelligenzprofil ist jedenfalls so, dass der Verbal-IQ sehr viel höher ist, als der Handlungs-IQ. Dann ist das also normal für ADHS?

    Aber bei den Hochbegabten mit ADHS dürfte es ja nicht so sein, denn wie soll sonst ein so hoher IQ rauskommen? Oder ist es bei den Leuten so, dass der Verbal-IQ dann so weit über 130 liegt, dass insgesamt trotz deutlich niedrigerem Handlungs-IQ immer noch Hochbegabung rauskommt?

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 160

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Zum Thema Hochbegabung. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Intelligenz bei ADHS nicht normalverteilt ist. Das ist doch auch einleuchtend, denn wie kann bitte mit ADHS und einem IQ von 70 halbwegs überlebensfähige Nachkommen Zeugen?
    Das würde doch nicht gehen, deshalb müsste die normalverteilung bei ads eher nach rechts tendieren.
    Ganz einfach weil ohne Intelligenzkompensierung bei adhs nix geht. Man muss dann allerdings psychisch dekompensieren um halbwegs funktional zu bleiben. Deshalb wird adhs ab einem iq von 130 aufwärts eher selbstzerstörerischer.

  4. #14
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Der Verbal-IQ ist höher als der Handlungs-IQ, damit der ADSler sich rausreden kann, wenn er mal wieder Mist (= missglückte Handlung) gebaut hat.

    Gianna schreibt:
    Mein Intelligenzprofil ist jedenfalls so, dass der Verbal-IQ sehr viel höher ist, als der Handlungs-IQ. Dann ist das also normal für ADHS?
    Zumindest häufiger, würde ich sagen. Wir können ja mal eine Umfrage starten...

    Ich persönlich habe das Gefühl, dass meine Fähigkeiten im Umgang mit Sprache ein Kompensationsversuch sind. Dass ich diese verbalen Fähigkeiten nur ausbilden konnte, weil ich in anderen Bereichen so starke Defizite habe - um das auszugleichen. Ich habe auch das Gefühl, dass Sprache eigentlich gar nicht mein bevorzugtes Kommunikationsmedium ist, ich sie sozusagen "notgedrungen" benutze, weil man mich mit Hilfe von Sprache eventuell ab und zu mal ein klitzekleines bisschen verstehen kann. (Oder auch nicht.)

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.564

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    HansTheMance schreibt:
    Zum Thema Hochbegabung. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Intelligenz bei ADHS nicht normalverteilt ist. Das ist doch auch einleuchtend, denn wie kann bitte mit ADHS und einem IQ von 70 halbwegs überlebensfähige Nachkommen Zeugen?
    Das würde doch nicht gehen, deshalb müsste die normalverteilung bei ads eher nach rechts tendieren.
    Ganz einfach weil ohne Intelligenzkompensierung bei adhs nix geht. Man muss dann allerdings psychisch dekompensieren um halbwegs funktional zu bleiben. Deshalb wird adhs ab einem iq von 130 aufwärts eher selbstzerstörerischer.
    Hi HansTheMance,

    Ich muss dich hier leider korrigieren.
    Die Hochbegabung bzw der IQ über 130 ist unter ADHS Betroffenen Nicht häufiger vertreten/anzutreffen , als in der "Normalbevölkerung".
    Würde man jedes Kind testen, würde es keine Anhäufung unter Betroffenen geben.

    Der Eindruck bzw. die Annahme das AD(H)S'ler überdurchschnittlich oft HB sind, entsteht dadurch, dass AD(H)S Betroffene einfach öfter getestet werden.
    Zu einer ausführlichen Diagnostik gehört eigentlich auch der IQ-Test :

    Laut den Aussagen der Testpsychologen werden ca. 60-70 Prozent der Testpersonen mit Verdacht auf ADHS zum IQ Test geschickt.
    Dies lässt sich dadurch logisch erklären, dass Verhaltensauffãlligkeiten eines hochbegabten (unterforderten) Kindes sich stark mit der ADHS- Symptomatik gleichen/überschneiden

    Hier hält sich deshalb das Gerücht, Betroffene würden überdurchschnittlich oft Hochbegabt sein.
    Ist jedoch laut Wissenschaft eindeutig nicht der Fall.

    Ob man mit HB und ADHS nun selbstzerstörerischer ist, würde ich auch anzweifeln.
    Sicherlich hat man dadurch andere bzw. veränderte "Probleme".
    Ich bin selbst HB + ADHS'ler

    Doch Allgemein zu behaupten, Betroffene wären aufgrund des Störungsbildes intelligenter als die Restbevölkerung ist einfach "Desinformation".



    Grüße

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    HansTheMance schreibt:
    Zum Thema Hochbegabung. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Intelligenz bei ADHS nicht normalverteilt ist.
    Das stimmt nicht. Es gibt keine Studie die das belegt.



    HansTheMance schreibt:
    Das ist doch auch einleuchtend, denn wie kann bitte mit ADHS und einem IQ von 70 halbwegs überlebensfähige Nachkommen Zeugen?
    Indem er pimpert. Übrigens gibt es zwischen 130 und 70 noch die breite Masse, die sich bei rund 100 bewegt.


    HansTheMance schreibt:
    Das würde doch nicht gehen, deshalb müsste die normalverteilung bei ads eher nach rechts tendieren.
    Doch...... das geht. ADHS ist hauptsächlich je nach Schweregrad einschränkend, und nicht je nach IQ.

    HansTheMance schreibt:
    Ganz einfach weil ohne Intelligenzkompensierung bei adhs nix geht.
    Das ist eine ziemlich plumpe und äusserst kurz gedachte Frechheit all denen gegenüber, die wegen ADHS stark eingeschränkt sind.

    HansTheMance schreibt:
    Man muss dann allerdings psychisch dekompensieren um halbwegs funktional zu bleiben. Deshalb wird adhs ab einem iq von 130 aufwärts eher selbstzerstörerischer.
    Was soll das aussagen? Was hat psychische Dekompensation mit dem IQ zu tun?

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Brainman schreibt:

    Laut den Aussagen der Testpsychologen werden ca. 60-70 Prozent der Testpersonen mit Verdacht auf ADHS zum IQ Test geschickt.
    Dies lässt sich dadurch logisch erklären, dass Verhaltensauffãlligkeiten eines hochbegabten (unterforderten) Kindes sich stark mit der ADHS- Symptomatik gleichen/überschneiden



    Grüße
    Aber auch eine Intelligenzminderung kann ähnlich wie eine ADHS aussehen, gerade wenn es zu schulischen Problemen und auch Verhaltensauffälligkeiten führt. Gerade das war jahrzehntelang eher der Ansatz. Es gibt nämlich auch Diagnosen, die eine Intelligenzminderung mit Hypermotorik als Symptom beinhalten.

    Nein, ein Intelligenztest gehört nicht zu einer ausführlichen ADHS-Diagnose lt. Leitlinien, er ist nur notwendig, wenn der Arzt einen Verdacht in die eine oder andere Richtung als "Differenzialdiagnose" (wobei HB ja keine Diagnose ist) hat.

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 161

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Also wenn ich das jetzt hier alles so lese frag ich mich hat "Sätze bilden können" wirklich nur was mit dem IQ zu tun?
    Liegt es nicht manchmal nur an der sozialen Kompetenz.......an dem was man im Rahmen seines Umfeldes gelernt hat?

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.564

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Ich denke hier spielt das Vokabular/der Wortschatz, auf das/den zurück gegriffen wird, häufig auch eine nicht zu unterschätzende Rolle.
    Jedoch fällt dies ja schon in den Bereich der verbalen Intelligenz.

    Bei mir verschwindet die Wortfindungsstörung eigentlich völlig unter der Einnahme von MPH...
    Häufig überrascht mich regelrecht meine Eloquenz unter dem Einfluss des Wirkstoffes...

    Nebenbei erwähnt sind bestimmt auch der Gesprächspartner sowie der Inhalt Faktoren, welche nicht außer Acht gelassen werden sollten.
    Das persönliche "Anspannungslevel" beeinflusst zudem die Konzentration, wodurch höchstwahrscheinlich Wortfindungsstörungen begünstigt werden...
    (Unruhe, Nervosität)

    Ich persönlich passe eigentlich meinen Sprachgebrauch sowie Wortwahl dem Gegenüber an, was ein Verständigungsproblem somit unwahrscheinlicher macht.

    Grüße

  10. #20
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Probleme beim Ausdrücken von Gedanken

    Probleme beim Ausdrücken von Gedanken...
    Ja, kenne ich.. in ein paar Richtungen:

    - Worte sind wegradiert
    - durch zu hohe Anspannung
    - durch meine Empfindungen zu etwas / bildliche Vergleichsbilder - da ist das aber eher der Punkt, dass ich dann nichts anderes finden kann, um etwas besser zu erklären und daran verzweifle, dass ich wohl auch mit den bildlichen Vergleichsbildern anders "gucke", was der/die/das andere dann nicht nachvollziehen kann.

    - passt etwas: gerade bei keiner hohen Anspannung, passiert es häufig, dass Worte verdreht sind. Beispiele: "ich brauch grad mal ein(en) Anzünder (Feuerzeug),um die Zigarette anzufeuern/anzufeuerzeugen (anzuzünden)." Für viele witzig, für mich purer Ernst und Frust und Selbstabwertung mit Schutzmechanismus das Grinsen/Lachen des Gegenübers aufzugreifen und mitzuspielen - neutralisieren. Ja manchmal kann es aber auch lustig sein.

    Schlimmer ist es in ernsten Situationen, wo neue Worte aus der Schnüss stolpern.
    Gegenüber könnte sich nicht ernstgenommen fühlen, bzw. Ich als dämlich/unfähig abgestempelt werden.
    Beispiel neues Wort: Luftwind.
    Geändert von Katastrofee ( 3.04.2017 um 09:23 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler, Grammatik stinkt xD ich geb auf

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