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Diskutiere im Thema Wie seid ihr bis zu eurer Diagnose mit ADHS umgegangen ? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 46

    Wie seid ihr bis zu eurer Diagnose mit ADHS umgegangen ?


    Hallo,

    ich habe mich schon öfter mit dem Thema auseinandergesetzt , da meine Schwester und meine Mutter auch davon betroffen sind . War ich immer froh das es mich nicht betroffen hat .
    Nunja wenn man selbst nicht betroffen ist informiert man sich auch anders und fokussiert es auch mehr auf den
    Betroffenen .

    Mein Sohn ist gerade beim austesten und immer mehr wird mir bewusst das er es wohl doch hat , was ich immer verleugnete , sagte immer der kann sich nur nicht konzentrieren .
    ja auch darüber bin ich eines besseren belehrt worden.

    nun zu meinem eigentlichen Problem , jetzt wenn ich hier manche Beiträge lese , wird mir klar da sind noch andere die ja genauso ticken wie ich .
    Dachte schon ich habe Alzheimer, weil ich immer alles vergesse. War mir auch sicher irgendjemand macht sich einen Spaß daraus meine Sachen zu verstecken , damit ich mit Suchen beschäftigt bin.
    mein Mann behauptet ja auch das viele reden sei nur ein Frauen Problem , nur das reinsteigern in manche Sachen kann er sich nicht erklären .

    unkontrollierte Wutausbrüche wurden auf Stress mit fünf Mannhaushalt und anderweitiger Stress geschoben .

    Na und nun soll das Kind vielleicht einen Namen tragen ?!

    Redete mit meiner Mama darüber und die sagte doch glatt , ich habe das schon lange vermutet aber bevor du mich wieder an die wand redest habe ich lieber nix gesagt .
    Aber der V.a. ADHS vom Psychiater kann sie nur bestätigen.
    Recht herzlichen dank



    Aber jetzt bin ich mir jeden Tag noch unsicherer und es wird ja nicht besser .
    Momentan schüttelt es mich richtig bin mega gereizt .
    komm aus dem suchen nicht mehr raus , erst ist der Auto Schlüssel weg dann finde ich den dafür zwischenzeitlich die Parkkarte weg 10 min später Zigaretten auch in Luft aufgelöst

    Ja sag mal bin ich jetzt total banane 🍌?
    Wie fahrt Ihr euch runter und entspannt euch ? Also tief durchatmen und auf Atem hören usw das klappt bei mir nicht da kommen schon wieder tausend andere Gedanken dazwischen

    Bilde ich mir nur ein das es schlimmer ist , weil ich mehr darauf achte oder ich mich mehr reinstresse ?

    Ganz schön Chaotisch alles .....

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 178

    AW: Wie seid ihr bis zu eurer Diagnose mit ADHS umgegangen ?

    Mrs Robot schreibt:

    Hallo,

    ich habe mich schon öfter mit dem Thema auseinandergesetzt , da meine Schwester und meine Mutter auch davon betroffen sind . War ich immer froh das es mich nicht betroffen hat .
    Nunja wenn man selbst nicht betroffen ist informiert man sich auch anders und fokussiert es auch mehr auf den
    Betroffenen .

    Mein Sohn ist gerade beim austesten und immer mehr wird mir bewusst das er es wohl doch hat , was ich immer verleugnete , sagte immer der kann sich nur nicht konzentrieren .
    ja auch darüber bin ich eines besseren belehrt worden.

    nun zu meinem eigentlichen Problem , jetzt wenn ich hier manche Beiträge lese , wird mir klar da sind noch andere die ja genauso ticken wie ich .
    Dachte schon ich habe Alzheimer, weil ich immer alles vergesse. War mir auch sicher irgendjemand macht sich einen Spaß daraus meine Sachen zu verstecken , damit ich mit Suchen beschäftigt bin.
    mein Mann behauptet ja auch das viele reden sei nur ein Frauen Problem , nur das reinsteigern in manche Sachen kann er sich nicht erklären .

    unkontrollierte Wutausbrüche wurden auf Stress mit fünf Mannhaushalt und anderweitiger Stress geschoben .

    Na und nun soll das Kind vielleicht einen Namen tragen ?!

    Redete mit meiner Mama darüber und die sagte doch glatt , ich habe das schon lange vermutet aber bevor du mich wieder an die wand redest habe ich lieber nix gesagt .
    Aber der V.a. ADHS vom Psychiater kann sie nur bestätigen.
    Recht herzlichen dank



    Aber jetzt bin ich mir jeden Tag noch unsicherer und es wird ja nicht besser .
    Momentan schüttelt es mich richtig bin mega gereizt .
    komm aus dem suchen nicht mehr raus , erst ist der Auto Schlüssel weg dann finde ich den dafür zwischenzeitlich die Parkkarte weg 10 min später Zigaretten auch in Luft aufgelöst

    Ja sag mal bin ich jetzt total banane 🍌?
    Wie fahrt Ihr euch runter und entspannt euch ? Also tief durchatmen und auf Atem hören usw das klappt bei mir nicht da kommen schon wieder tausend andere Gedanken dazwischen

    Bilde ich mir nur ein das es schlimmer ist , weil ich mehr darauf achte oder ich mich mehr reinstresse ?

    Ganz schön Chaotisch alles .....
    Du hast hier mein Leben vor der Diagnose und Therapie durch Tabletten beschrieben. So ging es mir auch. Mir fehlt einfach die Gabe zu entspannen. Was ich alles versucht habe um runterzukommen. Während der Entspannungsübung hatte ich schon wieder tausend andere Gedanken und hab mich noch mehr verkrampft. Vor dem Verdacht auf ads hab ich gedacht es ist der Stress. Vollzeitjob mit zwei Kleinkindern usw. Aber nein. Es liegt am ads. Und ich bin sehr froh, dass das Kind nun einen Namen hat und man was dagegen tun kann.

    Und seit ich das weiß, achte ich natürlich mehr drauf. Vorher hab ich das auf irgendwas geschoben, jetzt weiß ich, woran es liegt.


    Alles Gute wünsche ich dir.


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  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Wie seid ihr bis zu eurer Diagnose mit ADHS umgegangen ?

    Hallo,

    danke für deine Antwort .

    dachte nur man kann sich bis dahin selbst überlisten .
    Es zu wissen macht es auch nicht einfacher wie du schon sagst, man achtet mehr darauf .

    Aber dann habe ich keine andere Wahl wie zu warten , warten ist nicht gerade meine Stärke .
    Ich hätte gerne Antworten und Lösungen am besten schon gestern .

    lg

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 454

    AW: Wie seid ihr bis zu eurer Diagnose mit ADHS umgegangen ?

    Meine liebe Mrs Robot ,

    ganz ehrlich von "damit umgegangen" kann bei mir keine Rede sein.

    Ich wusste ja nicht mal was ADHS/ADS ist , beziehungsweise das ich überhaupt ADHS/ADS haben könnte!.

    Naja , und so habe ich mich eben "chaotisch" durch's Leben geschlagen , irgendwie "durch- und rum gewurstelt".

    meist mehr schlecht als Recht. Ich schob vieles gerne auf andere ab , sagte es liegt an ihnen , nicht an mir.

    Sagte der oder die ist Schuld , weil der oder die so ist , deshalb hat dies oder das nicht geklappt.

    Alles mögliche , oder dieser oder jener , ja die ganze Sch**ß Welt war schuld an meinem besch*ssenen Leben.

    So fing ich 150 Sachen an , konnte aber nie etwas "durchziehen" , zog so oft um , dass es sich fast nicht lohnte die Kartons aus zu packen.

    Hatte eine "Liebschaft" nach der anderen , oder einfach nur One Night Stands.

    Und niemand in meiner Umgebung wunderte sich anscheinend über mein Chaotisches Leben.

    Wahrscheinlich dachten die einfach nur : die spinnt !.

    Irgendwie waren wohl alle "Ratlos" und überfordert mit der Situation. Ich selbst am aller meisten.

    Erst als ich meinen Mann traf , wir heirateten und 2 Kinder bekamen, fing mein Leben an "ruhiger" , gesittet und strukturiert zu werden.

    Aber leider habe ich meine "Ruhelosigkeit" , meine Gefühlsschwankungen, meine Gefühlsausbrüche (die mit unter sehr heftig ausfielen nie in den Griff gekriegt).

    Auch die Sache mit "nicht's durchziehen können war nicht aus der Welt geschafft. Und viele anderen ADHS/ADS typischen Verhaltensmuster konnte ich nicht "ablegen".

    Es kam wie es kommen musste , das auch diese "Idylle" bald erste Risse bekam , wir hatten immer öfter Streit , ich wollte dann schon des öfteren die Scheidung.

    War aber auch hier nicht fähig die Sache durch zu ziehen , so wurde ich zunehmend depressiv , mal mehr mal weniger , gelegentlich griff ich in dieser Zeit auch mal zur Flasche.

    Merkte dann aber schnell das ich das sofort stoppen muss , und mir unbedingt Hilfe bei einer Fachperson holen muss.

    Tja, und das tat ich dann auch. Mittlerweilen befinde ich mich zur Zeit mitten in einer ADHS/ADS Abklärung.

    Ich setze sehr viel Hoffnung in diese Abklärung, hoffe das sich der Rest meines Lebens verbessert durch die Diagnose.

    hoffe ich konnte Dir mit meiner "Story" weiterhelfen , was den Umgang vor der Diagnose betrifft, wenn ich meine überhaupt dann tatsächlich kriege ?.

    Lieber Gruß
    yuna


    Do what's right for you, as long as it don't hurt no one (Elvis Presley)

  5. #5
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Wie seid ihr bis zu eurer Diagnose mit ADHS umgegangen ?

    Hi Yuna ,

    erstmal ich bin wieder im Lande .

    ja ich erkenne mich da manchmal wieder
    Ich werde versuchen einen Notfalltermin zu bekommen und werde das einfach mal ansprechen .

    Hoffe auch für dich das sich alles etwas einpendelt sobald dein Arzt eine Diagnose hat .

    liebe Grüße

  6. #6
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 144

    AW: Wie seid ihr bis zu eurer Diagnose mit ADHS umgegangen ?

    Hallo Mrs. Robot, ich kann yunas Beschreibung nur zustimmen - bei mir sah es ähnlich aus - verheiratet, 3 Kinder, zig Umzüge, häufige Berufswechsel - nie Langeweile.
    Es pendelt sich nichts ein , wenn man die Diagnose hat. Das Kind hat einen Namen und ich habe Möglichkeiten ausprobiert um den Alltag in den Griff zu bekommen, das Problem ist nur, dass ADSler wenig strukturiert durchhalten können.
    Übrigens : zum Zeitpunkt der Diagnose war ich Ende 30 , vorher war ich war einfach etwas chaotisch,lebhaft und laut, aber auch sozial und kreativ, ich weiß schon Lösungen, wo andere anfangen zu überlegen, wie es weiter geht. Gute Freunde nehmen mich wie ich bin, die wenigsten wissen bis heute , was ADS bedeutet.

  7. #7
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 320

    AW: Wie seid ihr bis zu eurer Diagnose mit ADHS umgegangen ?

    Hallo Mrs. Robot,

    ich habe versucht mich so durchzuwursteln und meine Symptome vor anderen zu verbergen. Das ging natürlich auf die Dauer nicht.
    Ich fiel schon auf als Träumer, als verkrampft, nervös, gestresst, ängstlich.
    Wenn ich wegen meiner Impulsivität mal wieder was Unüberlegtes gesagt oder getan hatte, ging mir das noch wochen- bis monatelang innerlich nach.
    Wirklich entspannen kann ich bis heute nicht.

    Ich habe erst wirklich nach Hilfe gesucht, als ich eine Art Zusammenbruch im letzten Jahr hatte. Da habe ich Untersuchungen und dann die Diagnose ADHS bekommen.
    Mittlerweile bin ich in Behandlung.
    Auch jetzt ist es noch schwer, die ADHS-Symptome zu VERSTEHEN und zu lindern. Ich muss Verhaltensweisen, die ich jahrzehntelang praktiziert habe, überdenken und ändern. Ich bin aber sehr froh, dass ich jetzt weiß, woran es liegt und dass ich Unterstützung gefunden habe.

    Gruß
    Jekaterina

  8. #8
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Wie seid ihr bis zu eurer Diagnose mit ADHS umgegangen ?

    Hi

    Ich habe gute 38jahre lang, gelebt nach meinen regeln und Grundsätzen.
    Bevor ich dann die Diagnose im Menü 2016 bekam, Adhs und schwere Depressionen​.
    Es war erst ein Schock ich und krank.
    Aber gut es ist halt wie es ist. Habe gerade erst meine ersten 10 Wochen Klinik Aufenthalt hinter mich gebracht.
    Ich muss sagen es war sehr anstrengend und ein großer Schock, aber es hat mir die Augen geöffnet und ich verstehe nun manche Sachen. Wieso warum ich manches so oder so gemacht habe.
    Ich werde alles daran setzen die erarbeiteten Lösungen weiter umzusetzen und weiter dran zu arbeiten.
    Ich möchte nicht in mein altes ich zurück.
    Und ich bin auch sehr froh das es Hilfe gibt und man sich nicht verstecken muss.

    Gruß Olli

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