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Diskutiere im Thema Was läuft da denn mit unseren Mitmenschen auch manchmal schief? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 115

    AW: Was läuft da denn mit unseren Mitmenschen auch manchmal schief?

    jetzt hab ich Dich verstanden, luftkopf.

    Ja, das stimmt natürlich. Vieles wird unter dem Deckmantel von gewissen Wertesystemen verkauft und im Grunde haben sie so gar nichts mit Werten und dem, was wir so uns drunter vorstellen, gemeinsam.

    Auch da stehen andere Interessen im Vordergrund.

    Das stimmt allerdings.

    So wird eine Gesellschaft auch noch verdummt...
    und weil die Leute alles "kaufen"-was man ihnen nur gut anpreist,
    funktioniert das auch und alles geht noch mehr den Bach runter-
    sowas wie Menschlichkeit!

    Finde ich gut, dass Du da auch über den Tellerrand hinausgeschaut hast, bei diesem Thema.
    Soweit hab selbst ich nicht gedacht-
    drum ist es umso erfreulicher, dass Du darauf aufmerksam gemacht hast und so eine weitere Form der Diskussionsbasis geschaffen hast.

    Das gefällt mir,
    einfach mal die Dinge "hinterfragen" und in die Tiefe gehen-
    Danke Dir !

    Nun wird viel klarer, was Du gemeint hast,
    auch für mich!

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Was läuft da denn mit unseren Mitmenschen auch manchmal schief?

    Hi @Swatchy ,

    das Verhalten Deiner Freundin auf dieser Party/ Geburtstagen, vermittelt den Eindruck, als hätte Sie große Komplexe und Probleme mit sich selbst.
    Dieses immer wieder auftauchende Geltungsbedürfnis und streben nach Anerkennung (im Mittelpunkt stehen wollen) sagt doch echt viel aus.
    Lüge ist ein Ding der Unmöglichkeit in einer Beziehung oder Freundschaft, und was Sie da macht ist eine.
    Dazu als weitere Lüge kommt das Abstreiten von offensichtlichen Vorkommnissen. ----ich kenne das alles zu gut---
    Genau die predigen meistens "Selbstreflektion ist soo wichtig".
    Du hast das selber aber schon total richtig Analysiert, auch das kenn ich, habe da aber viel Zeit gebraucht um das zu verstehen.

    Ich hatte ebenfalls Todesfälle und stand alleine da, somit verstehe ich Deine Dankbarkeit Ihr gegenüber, hab mir auch jemanden gewünscht zu dieser Zeit,
    es ist aber selbstverständlich aus meiner Sicht, Du hättest Ihr doch auch beigestanden. Das machen Freunde numal.
    Verzeihen und Loslassen, Du hast so viel Zeit in die Analyse investiert, manno.... wetten, Sie nicht!
    Es gibt EINE die es wert ist, sich den Kopf zu zerbrechen, wo die ist? K.a.



    luftkopf33 schreibt:
    Also ja. Unsere zivilisierten westlichen Gesellschaften, spezifisch unsere hier in Deutschland natürlich,da für uns relevant, haben sich verändert. Die Beziehungen sind oberflächlicher geworden. Wie denn auch nicht? Überleg mal. Wir im Sinne der Mehrheit in Deutschland wollen doch, dass sich Wertigkeit, Definition und Verbindlichkeit von Beziehungen ändern! Nur hat man offensichtlich nicht weit genug gedacht, um die Konsequenzen für unser gesamtes soziales Leben und Netz zu erkennen.

    Viel Glück uns allen mit den Mitmenschen, DZ

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 115

    AW: Was läuft da denn mit unseren Mitmenschen auch manchmal schief?

    Hallo @Darkzone,
    mag schon sein, dass Du Recht hast.

    Wer zu selbstbewusst, extrovertiert und eigenverliebt rüberkommt, hat generell, tief in seinem Herzen-selbst Zweifel und muss sich dann eben vor anderen beweisen.
    Zugeben würden es solche Menschen aber nicht. Das hab ich immer so gesehen.
    Auch wenn sie einem was erzählt, kann man -sagen wir mal 50 % an Wahrheit abziehen. Denn sie neigt, um sich in den Vordergrund zu spielen, auch erzähltechnisch, zu Übertreibung. Glaube mal, bewusst wird ihr das nicht sein-aber das kenn ich ja schon bei ihr. Direkt gestört hat mich das ja auch nie.


    Aber wenns ums Lügen geht, ist es gar nicht möglich, Dinge zu klären. Da fällt mir auch jegliches Argument, mich weiter zu erklären.

    Klar, offensichtlich hab ich sie schon abgeschrieben...
    ...dennoch denke ich oft an sie-so viele Jahre haben wir uns gekannt. Und da Du ja das kennst, wie es sich anfühlt, wenn man in Trauer ist, dann möcht man diesen Menschen am liebsten auch gar nicht mehr loslassen. Den, der für einem da war.

    Die letzten Wochen, in denen mein Papa noch gelebt hatte, ist er auf eigenen Wunsch in ein Pflegeheim.
    Wie aus Zufall, war es dort, indem sie gearbeitet hatte. Er war sogar noch auf der selben Station.

    Als es dann dem Ende zuging, hat sie mich immer mal wieder auf dem Laufenden gehalten. Mir auch erzählt, sie habe sich darum gekümmert, dass eine Dame vom Hospitz meinen Vater besucht. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie tief ich mich in ihrer Schuld gefühlt hab.

    Nun hab ich aber auch eine andere Freundin, die lange in der Pflege gearbeitet hat. Die meinte, das wäre das Normalste der Welt, dass man jemanden vom Hospitz in solchen Fällen beauftragen würde-da muss nicht extra eine Mitarbeiterin sich dafür ins Zeug legen. Gut-wie es dann letztendlich war und wer das tatsächlich arrangiert hat, weiss ich natürlich nicht. Dennoch war ich dankbar, eine ganze Woche jeden Tag besuchen zu können. Zum einen, war ich nachts bei der Mutter meiner Freundin-das hatte sie arrangiert...und in der letzten Nacht meines Vaters, wurde für mich auch eine Chouch in sein Zimmer gestellt, damit ich dort auch schlafen könne-so war das gedacht. Anscheinend hat sie das, wenn ich ihr Glauben schenken mag, auch arrangiert, dass mir da eine Schlafgelegenheit sogar ins Zimmer gestellt wird. So konnte ich die ganze letzte Nacht bei meinem Vater verbringen. Doch auch da meinte meine andere Freundin, dass es auch überall normal so üblich wäre, dass das so von der Heimleitung organisiert würde. Sollte das natürlich stimmen, dann steht alles doch in einem doch etwas anderen Licht.

    Wie auch immer,
    dennoch bin ich sehr dankbar, dass ich in der Zeit nicht alleine war. Selbst wenn sie sich doch nicht so persönlich engagiert haben sollte, wie sie es mir erzählt hat. Zumindst war sie da für mich und das bleibt und dafür werde ich ewig dankbar sein.

    Kontakt werden wir wohl nicht mehr haben in diesem Leben-
    weil es ihr einfach nicht wichtig ist,
    drum ist es mir auch nicht mehr wichtig.

    Stimmt aber, dass es verständlich sein sollte, zwischen Freunden, dass man füreinander da ist. Aber in der heutigen Zeit ist nicht mal das mehr so, leider!!!

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 440

    AW: Was läuft da denn mit unseren Mitmenschen auch manchmal schief?

    Swatchy, ich finde du reagierst etwas sensibel. Sie ist gerade immerhin nicht mehr als eine Bekannte.
    Ich habe nicht den Eindruck, dass die Menschen oberflächlich sind, man muss sich nur mit den richtigen Leuten abgeben. Und es steht schließlich jedem frei, sich seine Freunde und allgemein engere Bekannte so auszusuchen, wie es einem passt und glücklich macht.

    Wobei du aber mMn. recht hast, ist das Starren aufs Handy. Manchmal wünschte ich mir, die Dinger wären nie in dieser Form entwickelt worden und das soll was heißen, ich bin Anfang 20 und studiere etwas Technisches.
    Aber es gibt widerum genügend Leute (ich denke noch mehr in deinem Alter) die nicht so viel da dransitzen und auch gut ohne können.
    Ansonsten rufe ich, wenn es mich derart nervt, in die Runde: "Handystapel" und dann müssen alle ihre Handys zu einem Turm stapeln und es wird konsequent vermieden, es zu benutzen.

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 115

    AW: Was läuft da denn mit unseren Mitmenschen auch manchmal schief?

    Klippklar: Ich finde nicht, dass ich sensibel reagiere -lediglich unter einem oberflächlichen Aspekt gedacht.
    es mag sich jeder seine Kontakte aussuchen, wie er will-
    Freundschaften, was auch immer. Da hast Du Recht. In meimem Fall handelt es sich jedoch um einst Freunde. Und wenn Du alles gelesen hast, dann wirst Du feststellen, dass wir bereits befreundet waren- allerdings hatten wir jetzt lange keinen Kontakt mehr. Und wohlgemerkt, sie hat den Kontakt wiederhergestellt- was mich soweit auch gefreut hat. Aber wenn sie dann doch nichts von sich preisgeben will- dann frage ich mich schon, warum sie ihn denn dann überhaupt gesucht hat.

    Ansonsten gibt es sowas wie Wertschätzung. Und wer ständig auf sein Handy starrt, ohne sein Gegenüber zu beachten/achten, der hat sowas wie Anstand sicher nie gelernt-...ist einfach rübelhaft, sowas.

    Ein guter Maßstab ist immer, seine Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte.

    Da ist und liegt auch der springende Punkt.

    Alles immer in den Augen von Oberflächlichen halb so wild-
    aber wehe, mit ihnen wird respektlos umgegangen,
    dann sind sie die ersten, die sich beschweren.

    In diesem Sinne....-
    mehr gibts da nicht mehr zu sagen...

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 294

    AW: Was läuft da denn mit unseren Mitmenschen auch manchmal schief?

    Hallo Swatchy,

    nach dem, was du hier im Faden noch so berichtest, finde ich überhaupt nicht mehr, dass du deiner Freundin dankbar sein musst.
    Sicher war sie in der Situation mit deinem Vater sensibel und fürsorglich.
    Aber auf anderen Ebenen und in anderen Situation war sie dann wieder dermaßen unsensibel und egoistisch - nein, da ist die emotionale Schuld dann wohl "abgegolten".

    Finde ich jedenfalls...

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.822

    AW: Was läuft da denn mit unseren Mitmenschen auch manchmal schief?

    Swatchy schreibt:

    Ein guter Maßstab ist immer, seine Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte.


    aber wehe, mit ihnen wird respektlos umgegangen,
    dann sind sie die ersten, die sich beschweren.
    Ich finde die Verantwortung für ein beidseitig zufriedenstellendes Erlebnis liegt aber auch beidseitig. Was machst du denn anderes als dich beschweren? Hast du denn mit ihr darüber gesprochen was dich ärgert? Hast du ihr bei dem Treffen gesagt, das du dich gern mit ihr über persönliche Dinge unterhalten möchtest, das dich das Handy stört?

    Vielleicht hat sie auch Gründe nichts persönliches preis zu geben. Vielleicht hat sie in der Zeit ohne dich da schlechte Erfahrungen gemacht. Vielleicht braucht sie auch länger als du zum Warmwerden.

    DIe Frage was mit den Mitmenschen auch manchmal schief läuft ist sogar sehr emphatisch, aber nur, wenn man Betreffende auch fragt, und es nicht ausschliesslich als Vorwurf meint.

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 196

    AW: Was läuft da denn mit unseren Mitmenschen auch manchmal schief?

    Hallo zusammen,
    ich habe auch einige seltsame Erfahrungen mit meinen Mitmenschen gemacht, würde es aber persönlich nicht so dramatisch sehen und auch nicht verallgemeinern:
    Zum einen, diese schrecklichen Handyvideos: Ich habe auch ein paar Bekannte, die Kettenmails, Witze und Videos per WhatsApp verschicken.
    Meine Kinder, die im besten Smartphone-Alter sind, machen nicht halb so viel Blödsinn damit. Ich habe manchmal das Gefühl, bei meinen Gleichaltrigen (um die 50 bzw. die Generation unserer Eltern) ist es zum Teil Spieltrieb und die Freude darüber, das Smartphone für sich entdeckt zu haben, vielleicht auch das Gefühl, der Welt demonstrieren zu müssen, dass man nicht zu alt ist, die neue Technik zu bedienen.
    Und wenn in meiner Umgebung, im Bus, im Wartezimmer oder wo auch immer, alle auf die Handys starren, ist mir das immer noch lieber, als wenn alle telefonieren oder durcheinander reden.

    Einer meiner Kontakte (Mitte 50, und angeblich beruflich seeeeehr eingespannt) schickt zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Video nach dem anderen, den habe ich inzwischen blockiert. Nervig finde ich auch, dass Advents- und Weihnachtsgrüße manchmal nur als Video verschickt werden.
    Da antworte ich kurz und knapp, Danke gleichfalls, MfG
    Eine frühere Studienfreundin hat immer einmal im Jahr einen Serienbrief geschrieben, den habe ich immer beantwortet, mit Fotos und allem drum und dran, aber nachdem irgendwann kein Serienbrief mehr und nie eine Reaktion kam, habe ich es irgendwann gelassen.

    Auch Bekanntschaften/Freunde finde ich mitunter anstrengend. Gerade gestern war ich mit einer Freundin im Konzert, die sich den ganzen Abend über ihre SchwieMu ausgelassen hat (was sie oft und gern macht), sie ist da schwer zu bremsen. Führt dazu, dass ich mich selten mit ihr treffe, aber wenn es darauf ankommt, helfen wir uns gegenseitig und wenn es gerade mal nicht um ihr Lieblingsthema geht, kann es auch viel Spaß machen.
    So geht es mir mit einigen Freunden und Bekannten. Es gibt mal mehr, mal weniger Gemeinsamkeiten, mal trifft man sich öfter, manchmal seltener, manchmal auch jahrelang nicht oder gar nicht mehr.
    Ich selbst habe auch Zeiten, in denen ich viel unterwegs bin und auch oft das Gefühl verliere, wie lange ich mich bei meinen Freunden nicht mehr gemeldet habe. Meine wichtigsten Freunde können damit umgehen und ich kann es auch verstehen, wenn es anderen so geht.
    Alles hat seine Zeit, Lebensphasen, Interessen und eben auch Freundschaften.
    Ich sehe das inzwischen sehr gelassen.


    Nun noch zu dem Thema "Gesellschaftliche Werte" - das hier beschreibt nur meine persönliche Erfahrung, eine Verallgemeinerung würde ich mir nicht zutrauen.
    Ich habe nicht das Gefühl, dass die Menscheit generell oberflächlicher oder egoistischer geworden wäre. Zumindest nicht in dem Bereich, den ich aus ganz eigener persönlicher Erfahrung überblicken kann. Auch in meiner Kindheit gabe es Gemeinheiten, Streit, Ausgrenzung (nur dass man das Wort "Mobbing" damals noch nicht kannte) und wie man über Minderheiten gesprochen hat.... das war ganz sicher nicht besser als heute.
    Auch die vielgepriesene Solidarität (die vor allem in meiner Umgebung einige DDR-"Ostalgiker" immer wieder beschwören) war auch nicht so rosig, wie das gerne geschildert wird. Natürlich hat man sich auch gegenseitig geholfen, aber genauso wurde auch schwarz gehandelt, betrogen, geschoben, gehamstert und die Stasi-Spitzel haben bestimmt nicht aus reiner Menschenliebe ihre Mitmenschen angeschwärzt)
    Gar nicht zu reden von noch früheren Zeiten, die ich natürlich nicht persönlich erlebt habe, aber was man so aus der Geschichte weiß - die Menschen allgemein waren nie nur nett und rücksichtsvoll zueinander und ich wüßte nicht, in welchem Zeitalter der Menschengeschichte es wirklich mal besser war.
    Andererseits gab es auch schon immer Freundschaften und Zusammenhalt und gerade jetzt, in Zeiten des Internets, wo es leichter ist, mit Menschen Kontakt aufzunehmen, kann man zwar auch eine Menge Schaden anrichten (ganz speziell, wie manchmal über ADHS geschrieben wird), aber andererseits gibt es so viele Möglichkeiten, Gleichgesinnte zu finden, sich auszutauschen oder neue Freundschaften aufzubauen.
    Und "jeder denkt nur an sich" empfinde ich nicht so.
    Weder im privaten Bereich, noch in der Umgebung, wo es Hilfsorganisationen, Freiwillige, Ehrenamtliche, Spenden, Gastfreundschaft und gegenseitige Hilfe, auch von Fremden und an Fremde gibt.
    So habe ich habe Schlechtes und Gutes erlebt und ich sehe es so, dass ich von Freundschaften nicht zu viel erwarte (niemand ist nun mal perfekt), dass ich selbst mein bestes tue, und mein Bauchgefühl entscheiden lasse, wo ich mich einmische oder zurückziehe.

    Wie gesagt, das ist meine ganz persönliche Sicht.
    Ich bin nur immer etwas skeptisch, wenn ich höre, wie schlimm die "heutige Zeit" ist -genau das hat meine Oma als Kind vor dem ersten Weltkrieg auch schon von ihren Eltern gehört und soweit ich mal gelesen habe, hat sich schon Aristoteles über die verzogene Jugend beschwert...
    Gruß September

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 115

    AW: Was läuft da denn mit unseren Mitmenschen auch manchmal schief?

    Hallo zusammen,

    Jekaterina:
    Stimmt schon, jemanden gut behandeln und in einer Zeit für ihn da sein,ist zwar schön aber ist kein Freischein, sich ansonsten schlecht benehmen zu dürfen. Das eine hat schließlich nichts mit dem anderen zu tun. Weiss ich schon. Dennoch denk ich oft daran - wie getragen ich mich von ihr gefühlt habe- und dass sie für mich da war, in meiner traurigsten Zeit. Diese Dankbarkeit empfinde ich einfach und daher würd ich ihr auch niemals die Tür vor der Nase zuknallen, falls sie sich denn doch mal wieder melden würde, bei mir (was sie natürlich definitiv nicht tun -nur mal so nebenbei erwähnt).

    creatrice:
    die Verantwortung für ein beidseitig zufriedenstellendes Erlebnis, liegt an allen Beteiligten. Da gebe ich Dir Recht. Dennoch "beschwere" ich mich ja nicht- sondern ich thematisiere-das ist ein Unterschied. Das sind die Gedanken, die ich mir selber mache-ganz für mich und die ich hier aufgeschrieben hab. Nichts anderes.
    Ansonsten hast Du schon Recht, dass das geklärt werden muss. Ich wollte mir einfach mal auch Eure Meinungen einholen, wofür ich auch dankbar bin- weil ich einfach wissen wollte, wie ihr so drüber denkt. Dementsprechend hab ich auch einen Maßstab für mich, ob ich ggf. vieles zu eng sehe oder nicht.
    Denke, ich bewege mich -wenn ich mir alles so durchlese-dennoch soweit im "Rahmen".

    September:
    welchen "Tenor" ich für mich bei Deinem Beitrag gezogen habe, ist einfach "Gelassenheit"-in ihr versuche ich mich durchaus schon zu üben.
    Auch das mit dem "Bilder" schicken, finde ich jetzt nicht direkt so eng-...auch wenn wohl doch zu alt bin, um es zu verstehen. Aber bei Kindern und Jugendlichen ist das ja auch schon normal...-dass kein direkt persönlicher Austausch mehr immer so stattfindet. Dem technischen Fortschritt sei s gedankt.

    Es gibt auch in meinem Leben Freunde, mit denen ich mich selten treffe-aber wenn-als ob es gestern gewesen wäre...
    -andere- mit denen ich mich regelmässiger treffe...-
    mit wieder anderen selten...dennoch genieße ich jede Form des Treffens mit Freunden. Die Häufigkeit ist mir nicht so wichtig- sondern, dass man hinterher für sich sagen kann: "schön wars!"....
    ...alles halt zu seiner Zeit....
    ...wenn mehr vorhanden ist- kann man auch öfters was unternehmen-
    wenn weniger...dann reicht es schon aus, sich nicht aus den Augen zu verlieren.

    Aber um Kontakt zu halten-.
    sind Videos und Bilder für mich auf Dauer zu oberflächlich...

    ...unabhängig davon, dass ich viel zu viel Datenschrott jedesmal wieder auf meinem Handy löschen muss.

    Ich geb Dir natürlich auch Recht-dass sicherlich früher auch nicht alles rosig war...
    ..dennoch waren die Menschen nicht ganz so abgelenkt - im teschnischen Sinne und daher war das Pflegen von Kontakten so gesehen, einfacher.

    In diesem Sinne-
    Danke Euch!

  10. #20
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 440

    AW: Was läuft da denn mit unseren Mitmenschen auch manchmal schief?

    Swatchy schreibt:
    Da gebe ich Dir Recht. Dennoch "beschwere" ich mich ja nicht- sondern ich thematisiere-das ist ein Unterschied.

    Wo ist der Unterschied? Sehe ihn bei dir nicht...

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