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Diskutiere im Thema Wie geht ihr mit Trigger um, denen ihr nicht engehen könnt? zB bei Nachrichten? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 82

    AW: Wie geht ihr mit Trigger um, denen ihr nicht engehen könnt? zB bei Nachricht

    Servus!
    Glaube an keine Verschwörungstheorien.Atheist und politisch mittelständisch,doch was heute selbst mir adhsler nicht mehr entgeht...die Meinungsbildung-》Propaganda diverser Medien.
    Sogar in der CH ,dort wo ich dzt lebe ,bringt sich auf Schiene mit dem beeinflussen der Bevölkerung.
    Ich sehe das äusserst kritisch .

    Ich fange an mich zu erwärmen😎

    Ich finde nicht wie die vorherigen Meinungsvertreter,dass es hilfreich ist,den Kopf in den Sand zu stecken.
    Nach dem Motto:ich halt mir die Augen zu,deshalb bin ich garnicht da.
    Mit den Dingen -Auslösern für Denkspiele bewusst ungehen und nicht die Emos hochfahren
    Geändert von Mischi (12.03.2017 um 19:14 Uhr)

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 262

    AW: Wie geht ihr mit Trigger um, denen ihr nicht engehen könnt? zB bei Nachricht

    Wenn die Gedanken sinnlos und belastend kreiseln kann die Gedankenstopp-Methode gut sein. https://de.wikipedia.org/wiki/Gedankenstopp

    Ich hatte oft gedacht, das sei nichts für mich, und könne mir nicht gegen Grübeln helfen, habe aber inzwischen bemerkt, dass die Methode doch hilft: Es hilft mir, wenn ich das Grübeln selbst als sinnloses belastendes und kreiselndes Denken erlebe und wirklich abstellen will.
    Es hilft mir dann nicht, wenn mich das Grübeln zwar von der Arbeit abhält, ich es aber als sinnvoll, angenehm und mich voranbringend erlebe.

    Sofern bei Dir ersteres der Fall sein sollte empfehle ich Dir durchaus die Gedankenstoppmethode. Es ist nämlich niemandem, inclusive Deiner selbst geholfen, wenn Du über Schlimme Sachen grübelst und Dich dabei fertig machst und runterziehst und bei der Grübelei rein gar nichts herauskommt.

    Wie aber auch schon die anderen schreiben ist es auch nicht wirklich eine gute Idee, sich einfach die Gedanken über Probleme in der Welt zu verbieten und/oder sich den Nachrichten zu verweigern. Es ist nämlich nicht so einfach, dass man immer sagen könnte oder müsste: "Da kann ich eh nichts machen."

    Wenn ich jetzt nicht dazuschreibe, was man da machen kann, dann ist das hier sinnfreies Geschwafel. Insofern will ich mal ein paar Wege aufzählen, die ich so auch meinen Schülerinnen und Schülern unterrichte im Fach Gemeinschaftskunde:
    - Sich differenziert und reflektiert informieren
    - auf informierter Basis eigene Ansichten entwickeln
    - Möglichkeiten für freie Meinungsäußerung nutzen (z.B. in Gesprächen, übers Internet, Kunstaktionen, Musik, Theater, Presse, Funk und Fernsehen etc.)
    - andere Menschen aufklären/bilden
    - sich selbst richtig verhalten und das vorleben, wofür man steht
    - Petitionen
    - sich mit anderen zusammentun, z.B. in Initiativen, Parteien usw. und auch das Versammlungsrecht nutzen
    - Teilnahme an Wahlen (aktiv und passiv)
    - Leuten die Hilfe brauchen helfen (z.B. Leuten die hier her geflohen sind ehrenamtlich helfen)
    - wenn man selbst betroffen ist von Unrecht hilft manchmal die Justiz, ggf. also auch mal den Rechtsweg beschreiten statt motzen und jammern
    - manchmal braucht es auch Gewalt (z.B. Nothilfe, Notwehr, aber leider auch Krieg und Widerstand, wenns ganz schlimm kommt können nötig sein. Ich bin keine vollständige Pazifistin und glaube zum Beispiel, dass Krieg und Widerstand gegen ******deutschland nötig waren)
    [die Sternchen hat das Formum nachträglich gesetzt. Also ich meine das "dritte Reich". Mal sehen, ob da jetzt auch Sternchen kommen.]

    Hm, hab ich was Wichtiges vergessen?

    Im Unterricht gehe ich das dann an Beispielen durch, damit das alles konkreter wird. Ich erzähle Anektdoten und lasse die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen entwickeln und frage auch, was sie bereits schon alles gemacht haben. Das ist oft gar nicht so wenig.
    Geändert von Gianna (13.03.2017 um 13:47 Uhr)

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