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Diskutiere im Thema Probleme mit mir bei der Kindererziehung im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.750

    AW: Probleme mit Kind

    eine Dreijährige steckt in einer Phase (genannt die Trotzphase), in der sie die Mütter austestet. Das ist völlig normal und gehört zur kindlichen Entwicklung. Es hat was damit zu tun, dass es gerade lernt, dass andere Menschen auch "Persönlichkeiten" sind und nicht nur Essensgeber etc. Sie sammelt gerade Erfahrungen im Umgang mit anderen und testet menschliche Reaktionen, speziell deine. Was geht und was geht nicht. wie reagiert sie wohl auf.... wie und wann kann ich meinen Willen durchsetzen....was passiert wenn ich den Knopf an ihr drücke.

    es geht nicht um Inhalte. Es geht aber darum, wer bestimmt. Wenn du kochst, hat sie eigentlich schon "gewonnen", denn sie kann dich zum Kochen bringen. je ruhiger zu bleibst, desto besser. das ist wichtig, aber leichter gesagt desto besser


    was habbitbreaker schon gesagt hat: nicht zuviel diskutieren und erklären. nicht den Kleiderschrank öffnen und dem Kind die freie Wahl lassen und dann mit ihr darüber diskutieren, dass im Januar Bakterien und Viren ein leichteres Spiel haben, wenn es draußen kalt ist, sondern sie meinetwegen zwischen dem roten und dem blauen Pulli wählen lassen. kurze knappe bestimmte Sätze sind sehr wichtig, gerade im Konflikt. Stimme tief halten, nicht "angestrengt". und wieder "gut" sein und Lächeln, wenn die "Krise" vorbei ist. Schöne Zeiten miteinander genießen.

  2. #12
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.735

    AW: Probleme mit Kind

    Moselpirat schreibt:
    was habbitbreaker schon gesagt hat:
    Ich möchte dazu sagen, dass ich ja nun mittlerweile zum Muttertier auch noch ein Omatier bin. Mein Kind und ich haben uns extrem viel aneinander gerieben und auch voneinander gelernt (ich war ein sehr junges Muttertier ;-) ).

    Vielleicht hat mir ein wenig mein instinktiver Umgang mit meiner damals noch langen nicht diagnostizierten ADHS geholfen das große Angebot an klugen Elternzeitschriften und Ratgebern hat mich damals furchtbar raschelig gemacht. Die habe ich dann schon während der Schwangerschaft verweigert und mir gesagt:
    früher waren die Mütter auch auf ihre Instinkte/ihre Intuition angewiesen, um ihre Kinder groß zu bekommen.
    Heute sind wie die einzigen Lebewesen im Tierreich, die kaum noch auf ihre natürlichen Instinkte vertrauen, weil der gesellschaftliche Druck in der Menschenwelt so verdreht und unnatürlich ist.

    Die Verweigerung dieser Informationsüberladung (soweit es ging) war auf jeden Fall ein Vorteil, wie sich heute in dem Verhältnis zwischen meinem Kind und mir immer wieder zeigt

    Außerdem erschienen mir die "guten Ratschläge" und Regeln, wie man ein Kind großzuziehen hat, oftmals einfach unlogisch.
    Also habe ich versucht zu verstehen, was beim Kind passiert. Habe hingehört, was es mir an Informationen geliefert hat. Ich hatte und habe aus meiner eigenen Kindheit ausreichend Erinnerung um zu wissen, das Kinder zwar keine kleinen Erwachsenen sind, aber auch nicht doof und durchaus kluge Gedanken haben.
    Da fand ich es auch klasse, wenn mein Kind mir mit 4 oder 5 Jahren eine kluge und plausible Erklärung geliefert hat, warum es denn nun ausgerechnet dieses oder jenes wollte. Und wenn ich diese Begründung nehmen und in einen Kompromissvorschlag einbauen konnte, war die Sache auch oft schnell erledigt. Im Grunde ging es dann nicht um die Sache selber, sondern darum, dass dieses kleine Menschlein ernst genommen werden wollte.

    Für eine gesunde Selbstwahrnehmung sind m.E. solche Erfahrungen für mich wichtig - das Kind muss doch wissen, ob es dabei ist, die Welt richtig zu interpretieren. War bei mir nicht der Fall ...

    Es war eine teilweise wirklich harte Zeit - immerhin waren wir bei lange Zeit ohne Diagnose ... es gab viele Entscheidungen, die erst mal sagen wir mal nicht-zielführend waren.
    Das wichtigste aber war immer (wie sich heute zeigt), dass ich versucht habe, aus den Ergebnissen von Entscheidungen zu lernen. Ich schreibe hier jetzt ganz bewusst nicht "aus Fehlern" lernen - das würde ja vorraussetzen, dass man vorher schon gewusst hätte, was richtig gewesen wäre. Ich habe (und tu es immer noch) "blos" immer versucht, aus meinem aktuellen Wissensstand die richtigen Wege zu gehen ...

    Vielleicht so vergleichbar: die einen werden im Urwald in eine Urwaldgemeinschaft geboren, lernen von Klein auf, wie man in dieser Umwelt überlebt. Andere plumpsen aus dem Wagen und müssen erst die Sprache lernen und alles andere, um in der Welt zurecht zu kommen ... ich bin glaube ich eher aus dem Wagen geplumpst ;-)

  3. #13
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 348

    AW: Probleme mit Kind

    Aussagen wie "ich habe das Gefühl, dass er da auch ausgerechnet mich regelrecht auf dem Kieker hat." machen mich wahnsinnig verständnislos und wütend.
    Ja, ich sehe es auch, dass du mich nicht verstehen kannst. Aber wütend? Bist du auf MICH wütend oder auf die damalige Situation mit DEINER Mutter?
    Dass du einfach nur verständnislos und wütend bist, macht auch mich wütend. Denn es ändert rein gar nichts an der Situation.

    Vorschläge, was ich dagegen tun kann und wie (!) ich mich besser in mein Kind hineinversetzen kann, sind da wesentlich hilfreicher.
    Solche habe ich auch schon bekommen - ich hab mir Hilfe gesucht. Und wenn ich mich in meinen Sohn hineinversetzen KANN, läuft es auch besser und unser Verhältnis wird besser.

    Versteh mich bitte richtig - es ist dein gutes Recht, wütend auf deine Mutter zu sein und auch wütend auf die Vergangenheit. Das bin ich ja in manchen Punkten bei meinen Eltern auch.

    Aber nicht bei mir, denn ich bin GERADE JETZT in dieser Situation mit meinem kleinen Sohn. Da sind gute und praktische Vorschläge in dem Moment wesentlich hilfreicher als Wut und Unverständnis - für mich UND für ihn. Denn JETZT habe ich noch die Möglichkeit, es besser zu machen.

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 348

    AW: Probleme mit Kind

    Gerade als Sklave eines nicht richtig funktionierenden Gehirns sollten wir Verständnis für Kinderhirne und pupertierende Hirne haben. Wenn es mega extrem mit dem Verhalten der Zöglinge ist, sollte man sich sowieso professionelle Hilfe suchen. Aber ihr als Erwachsenen habt die Verantwortung und nicht die Kinder :-)
    Ja, die Frage ist aber, wie viel Verständnis man haben soll und vor allem, wie dieses konkret aussieht.

    Die Verantwortung habe ich nicht nur dafür, dass mein Sohn "gut drauf ist", sondern auch dafür, dass er pünktlich zur Kita kommt, die Zähne putzt, dass Termine eingehalten werden, dass Arbeit und Haushalt erledigt werden. Und diese "Verantwortungen" muss man unter einen Hut bekommen. Ja, da MUSS er manchmal einfach das tun, was ich sage. Punkt, aus, Ende. Denn sonst werde letztlich ICH ja auch zur Verantwortung gezogen - und das nicht nur von ihm.

    Ich bin keineswegs dafür, ein Kind dauernd anzubrüllen oder auch zu schlagen. Manchmal passiert es aber, wenn ich sehr unter (Zeit-) Druck stehe. Und das ist einfach nur realistisch.

  5. #15
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.735

    AW: Probleme mit Kind

    Jekaterina schreibt:
    Ich habe das Gefühl, dass er da auch ausgerechnet mich regelrecht auf dem Kieker hat.
    hm, auf eine Art stimmt das ja auch. Entweder geht es da "blos" um das natürliche Trotzverhalten. Du bist die Mutter, er dein Kind und du hast leider "den Job", ihm diese Reibungsfläche zu geben und ihm zu helfen.

    Oder du bist selber so verunsichert, dass er es merkt und mit seinem Verhalten herausfordert, dass du dich für ein bestimmtes Verhalten entscheidest und ihm damit wieder halt geben kannst.

    Oder oder oder ... ich finde, du machst es genau richtig: du hast ein Gefühl und du versuchst zu verstehen, was das Gefühl bedeutet. Du versuchst, dein Kind zu verstehen und dementsprechend dein Verhalten oder deine Einstellung weiterzuentwickeln. Mehr kannst du nicht machen! Im Gegenteil, es ist das einzige, was du machen kannst, um weiter zu kommen!

    @Lini ich kann auch dich verstehen, dass dich solche Äußerungen wiederum wütend machen. Und ich glaube tatsächlich, dass es zum großen Teil an dem liegt, was du selber gesagt hast: du findest dich nicht in dem Personenkreis von dem du denkst, dass die zugehörigen Erfahrungen dir helfen würden, bei solchen Äußerungen nicht wütend zu werden.

    Du kannst solche Äußerungen im Moment nur aus der Perspektive des Kindes verarbeiten, weil du bisher nur diese Perspektive kennengelernt hast. Und als Kind macht es dich hilflos und wütend, wenn deine Eltern dein Verhalten nicht als Signal verstehen.

    hm, vielleicht steht da tatsächlich die ADHS besonders im Weg - durch die Wahrnehmungsstörung fallen ständig irgendwelche Worte oder Verhaltensweisen durch die Filter. Das geht mir ja heute im Umgang mit Erwachsenen immer noch so ...
    Es fehlen also dauernd Informationen die es schwer machen, das Verhalten des Kindes zu verstehen.

    Hinzu kommt, dass man als ADHSler auch einen Dötsch in der Selbstwahrnehmung hat. Es ist einem also oft nicht klar, mit welchem Verhalten man gerade dies oder das bei anderen Menschen auslöst.

    Das zeigt für mich besonders deutlich, welchen Rattenschwanz an Problemen die ADHS für Eltern-Kind-Beziehungen darstellen kann.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 348

    AW: Probleme mit Kind

    Du kannst solche Äußerungen im Moment nur aus der Perspektive des Kindes verarbeiten, weil du bisher nur diese Perspektive kennengelernt hast. Und als Kind macht es dich hilflos und wütend, wenn deine Eltern dein Verhalten nicht als Signal verstehen.
    Das denke ich auch. Ging und geht mir ja auch oft so!
    Aber jetzt erfahre ich eben auch noch die 2. Perspektive - als Mutter. Dazu kommt noch, dass mein Sohn offenbar ganz anders ist, als ich mich selbst als Kind in Erinnerung habe. Also kann ich auch nicht oder nur selten auf meine eigene Kind-Perspektive zurückgreifen. Sollte ich vielleicht auch nicht, denn letztlich ist jeder Mensch ein individuelles Wesen.
    Nicht nur meine Eltern haben meine Signale missverstanden. Ich verstehe die Signale meines Sohnes auch oft falsch.

    Beispiel am Morgen: Ok, wir müssen früh aufstehen und sind beide müde, aber es geht momentan nicht anders und mein Mann und ich achten auch darauf, dass er abends rechtzeitig schlafen geht.
    Mein Sohn hilft dabei, den Frühstückstisch zu decken. Zuerst will er A, dann will er B. Dann wieder A. Dann passt A auch nicht. Alles in einem quengligen Ton, der mich ohnehin schon nervt. Wenn ich dann sanft und verständnisvoll mit ihm rede oder kuscheln möchte, passt ihm das auch nicht. Und ja, dann hab ich auch mal Probleme, ihn zu verstehen. Und "authentisch" ist, dass ich immer genervter und gereizter werde...

    So. Was mache ich dann? Ruhig bleiben reicht offenbar nicht.

    Die Idee mit der Notfallkiste werde ich aber mal ausprobieren.

  7. #17


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.185

    AW: Probleme mit Kind

    habitbreaker schreibt:

    Der Titel deines Threads hier müsste eigentlich heißen
    "Probleme mit mir bei der Kindererziehung"

    LG, habit
    [OT]So, werde ich den Titel auch abändern, damit klar ist, dass es sich hierbei um ein Erwachsenen und nicht um ein Kinderthema handelt.[/OT Ende]



    Liebe Grüße
    Sunshine

  8. #18
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.735

    AW: Probleme mit Kind

    Jekaterina schreibt:
    Mein Sohn hilft dabei, den Frühstückstisch zu decken. Zuerst will er A, dann will er B. Dann wieder A. Dann passt A auch nicht. Alles in einem quengligen Ton, der mich ohnehin schon nervt. Wenn ich dann sanft und verständnisvoll mit ihm rede oder kuscheln möchte, passt ihm das auch nicht. Und ja, dann hab ich auch mal Probleme, ihn zu verstehen. Und "authentisch" ist, dass ich immer genervter und gereizter werde...

    So. Was mache ich dann? Ruhig bleiben reicht offenbar nicht.
    Ja, da kommen in der Tat viele Punkte aufeinander.
    Damit dich der quengelige Ton nicht so erreicht, könntest du dir Ohrstöpsel besorgen. Die gibt es mittlerweile in verschiedensten Ausführungen. Hier wären welche nützlich, mit denen du immer noch kommunizieren kannst, aber die fiesen Töne rausgefiltert werden (passen allgemein gut in den ADHS-Skill-Koffer ;-) ).

    wg A oder B oder A oder B ... im Vorfeld abkürzen "Du kannst dich JETZT entscheiden - A oder B. Was du wählst das bleibt. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, bestimme ich. Punkt."

    Gegen das Quitschen und Quengeln kannst du mit durchgebrannten Sicherungen erst Recht nichts machen (gilt auch nicht nur für die Kindererziehung ;-) ). Versuch strategisch im Vorfeld, potentielle Quengelmöglichkeiten zu vermeiden.

    Geht nicht immer, ist klar ... ich habe mir tatsächlich immer mehr damals eine OMMMMM-Mentalität antrainiert. Raum verlassen, oder Ohren auf Durchzug stellen oder oder oder ... als alleroberste Regel sich selber aufstellen: nicht hauen! Wenn dir die Hand "ausrutscht" ist vorher schon ganz viel schief gegangen ... dann hol dir von außen Hilfe! Familienhelfer, AWO oder was immer. Wenn du da keine anderen Strategien entwickelst, kann das bald zum Selbstläufer werden.
    In diesem Fall kannst du das Kind ggf doch einmal kurz auf deine Augenhöhe hieven und dich fragen: würdest du von deinem Kind geschlagen werden wollen? Würdest du deinen Partner/Kollegin etc eine klatschen?

    Jaaaa - kleine bis ganz kleine Kinder neigen tatsächlich dazu, im Frust die Großen zu "hauen". In diesem Fall ist es aber schon oft sehr wirkungsvoll, wenn du umgehend das Kind so hältst, dass es nicht mehr hauen kann, in die Hocke dabei gehst, im direkt in die Augen schaust und klar und kurz sagst:"NEIN, DAS wirst du lassen. DAMIT hörst du JETZT auf!"
    Damit rechnet das Kind nicht, es verschafft dir Zeit und du kannst euch strategisch aus der Situation wieder rauslotsen.

    Es geht, wie schon gesagt, ganz viel um die Selbstwahrnehmung.
    Ich hatte lange Zeit eine viel zu lange Leitung, habe ausgehalten und bin (nach außen) ruhig geblieben und kochte innerlich immer mehr. Es war viel Arbeit, Verhaltensalternativen zu lernen. Die sind wichtig, um aus Konfliktsitationen viel früher aussteigen zu können. Das ist aber wiederum wichtig, um wirklich handlungsfähig bleiben zu können.

  9. #19
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Probleme mit mir bei der Kindererziehung

    Ich habe zwei Kinder einer ist in ne Pubertät der andere hat genau wie ich ADHS.Stehts und ständig krachts zu Hause damals mit den kleinen und jetzt mit den großen.Bin total überfordert mit der Pubertät. So das ich explodiere. Ich komme mit sein Verhalten nicht klar wer kann Tipps geben.

  10. #20
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Probleme mit mir bei der Kindererziehung

    Ich habe auch ein Kind das 3 Jahre alt ist. Ich kann verstehen was du meinst. Manchmal können die Kleinen einen echt zur Weißglut treiben. Bei uns ist es beispielsweise das Anziehen. Dies kann bis zu einer halben Stunde dauern. Erst will er den Pullover selber anziehen, dann klappt das nicht, dann muss man helfen und wenn man etwas falsch macht, zieht er ihn wieder aus. Dies ist in der Trotzphase vollkommen normal.

    Was mir hier geholfen hat, war der Austausch mit anderen Eltern. Hierzu habe ich ein Elternkurs besucht. Dort konnte man seine aktuellen Probleme vorstellen und dann wurden die Erfahrungen mit den anderen Eltern und der Kursleitung besprochen. So habe ich einen anderen Blick auf das Verhalten meines Sohnes bekommen und bin nun auch gestärkter in der Erziehung. Oft gibt es solche Kurse unter dem Titel "Starke Eltern starke Kinder".

    Ansonsten kann ich dir viel Mut zusprechen. Die Trotzphase ist zwar lang, aber mit drei Jahren hörte die Hochphase bei uns zumindest auf.

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