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Diskutiere im Thema Antriebslosigkeit, wie überwinden im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 96

    Antriebslosigkeit, wie überwinden

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    in letzter Zeit häufen sich die Tage, in denen ich antriebslos bin.

    Ich nehme mir immer 1000 Sachen vor und dann an manchen Tagen, schaffe ich einfach gar nichts und das frustriert mich.

    Auch heute ist wieder so ein Tag. Und je mehr ich zu tun hätte, desto häufiger diese Phasen.

    Es gibt eh immer 2 Phasen:

    Entweder ich hab total die Motivation und bin den ganzen Tag -ohne Pause - am arbeiten (wenn auch wenig effektiv, weil ich zig Sachen anfang), oder

    ich bekomm einfach gar nichts auf die Reihe....

    ...an anderen Tagen bekomm ich schon was auf die Reihe-...aber irgendwie dauern die normalsten Sachen der Welt-eine gefühlte halbe Ewigkeit.

    Wie schaffe ich es, einfach eine Belance zu bekommen-dass ich das schaffe, was ich möchte- die nötige Motivation dabei empfinde und es mir aber auch einteilen kann, und auch weiss, was wichtig ist und was nicht.

    Wie handhabt ihr das alles?
    Geändert von Swatchy (21.12.2016 um 10:18 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 112

    AW: Antriebslosigkeit, wie überwinden

    Hallo Swatchy,

    Bei mir ist das so, daß ich mehr motiviert bin, wenn ich keinen inneren Druck habe und wenn mir keine unangenehmen Dinge im Nacken sitzen.

    Je stressfreier ich bin, desto mehr krieg ich auf die Reihe. Stress oder Ausweglosigkeit rauben einem total viel Energie und man hängt nur rum. Bis hin zur Prograstination.

    Wenn ich viel Zeit, keine finanziellen Engpässe und sonst keinen Stress habe, fange ich an kreativ zu werden, kann mich wunderbar hineinversenken (Hyperfokus) und nach und nach meinen Hobbies

    oder Haushaltsprojekten nachgehen.

    Dann bin ich aber auch so gestrickt, das ich sinnlose Zeitfresser vermeide, wie Computerspiele oder soziale Netzwerke.

    Ich versuche nach Möglichkeit meine Zeit halbwegs sinnvoll zu nutzen.

    Hoffe ich konnte behilflich sein.

    LG Druide

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 308

    AW: Antriebslosigkeit, wie überwinden

    Oh ja.... und wie ich das kenne!
    Als wenn ein Fels am Hintern hängt und mich immer wieder aufs Sofa zieht... Verschieben wir s doch auf MORGEN....
    Und dann gibt es doch Tage, da erledige so viel, dass ich selbst verwundert bin
    Das ist so eingefahren. Es bleibt nur, sich durch Partner Freunde Familie mitreißen zu lassen.
    N Kumpel kommt öfters vorbei und zieht mich raus, damit ich mal weg komm von diesem Fels am Ar....
    Also ja, kenn ich
    Manchmal har es auch mit der Wirksamkeit des Medi zu tun
    Wenn es nicht richtig wirkt und ich müde oder misslaunig bin geht gar nix
    Wirkt es so fällt es mir leichter was zu tun

    Zur Zeit unklar, weil gerade von Mph auf Attentin umsteige und noch in der dosisfindung bin

    Unter Mph als es gut wirkte und ich wacher und konzentrierter war, habe ich auch mehr unternommen

    Schönen Abend

  4. #4
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Antriebslosigkeit, wie überwinden

    Vielleicht solltest du dir nicht zu viel, also keine 1000 Sachen, vornehmen. Mach dir doch eine To-do-Liste und sobald du da mehr als 5 Sachen
    (für den Anfang) stehen hast, ziehst du einen Strich und erledigst nur die ersten 5 Sachen bis zu besagtem Strich. Kommt auf einen Versuch an.

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 430

    AW: Antriebslosigkeit, wie überwinden

    Hast du mal beobachtet, ob sich das durch einen anderen Schlafrhythmus verbessert/verschlechtert? Wenn ich eher kurz schlafe und früh aufstehe, hab ich viel mehr Motivation und Kraft.

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 96

    AW: Antriebslosigkeit, wie überwinden

    Vielen Dank erstmal für Eure Antworten.

    Es stimmt, mir geht es auch so. Solange ich nicht gelöste Probleme mit mir herumtrage-verschieb ich alles von heute auf morgen-...immer und immer wieder. Das ist schon jahralang und man spürt den Schneeball -hier auch "Fels" genannt, der immer größer wird-...das blockiert und blockiert mich im speziellen schon jahrelang.


    An Tagen, in denen ich alles ausblenden kann-...bin ich hochmotiviert und strotze voller Tatendrang-...da könnt ich dann auch sprichwörtlich "Bäume ausreissen". Ja und mitunter gelingt es mir an solchen Tagen auch, mich auf eine Sache zu konzentrieren-ohne den Druck im Nacken-was natürlich aber wirklich selten gewordene Tage sind.

    Irgendwie steht man sich in den meisten Fällen selber im Wege...geht mir jedenfalls so-...auch verursacht, durch den eigenen Druck, dem man sich aussetzt.
    Ihr müsst wissen, ich bin so aufgewachsen, dass man nur über Arbeit definiert wird. Das bekomm ich auch nicht raus. Fleiss wurde mit lieben Worten und Lob belohnt-dann saß auch die Familie nach getaner Arbeit gemüdlich zusammen und alles war harmonisch.An Tagen, in denen nichts oder weniger gearbeitet wurde, lag sprichwörtlich der Haussegen schief. Denn wer nichts arbeitet, ist einfach nur "faul"-ein Taugenichts.So in der Richtung wurde es komuniziert.
    Das bekomm ich auch nicht aus meinem Kopf.


    Wenn ich nichts schaffe-dann fühl ich mich auch wie ein Taugenichts und irgendwie rede ich mir das selber ein, dass ich an solchen Tagen praktisch mich wertlos fühle. Aber je mehr ich mich in Gedanken versuch, anzutreiben, gemäß dem Motto: "Beweg Deinen A...oder willst heute schon wieder rumhängen und zu den sog. "Taugenichtsen" gehören?"- desto weniger bekomm ich auf die Reihe. Ist einfach so. Es geht wirklich soweit, dass ich manchmal dann einfach für niemanden erreichbar bin, weil ich innerlich so unzufrieden mit mir selber bin.


    Kontakt mit anderen würde dann ja nach sich ziehen, dass man offenbaren müsste, dass man nichts gemacht hat oder kaum was auf die Reihe bekommen hat.
    Immoment bin ich daher auch wieder bei Freunden auf Rückzug. Denn wenn sie sich melden, erzählen sie mir, was sie den Tag über geleistet haben und fragen mich auch nach meinem Tag-ja, und dann fühl ich mich noch schlechter.


    Naja, aber das mit der "To-do-Liste" ist auch eine gute Idee. Hab ich auch schon ab und an gemacht- und dann hats auch funktioniert. Hört sich blöd an-aber leider hab ich das nur einige Tage durchgezogen, dann bin ich wieder in alte Muster verfallen. Aber ich will da auf jeden Fall wieder anknüpfen.


    Im Grunde bestätigen sich Eure Aussagen mit meinen Erfahrungen. Sich auf eine Sache fokusieren ist nur dann möglich, an Tagen, in denen man sich nicht dem eigenen Druck ausliefert. Nur kann man das schwer halt abstellen. Mal gelingt es mir, mal nicht-aber oftmals und die meiste Zeit- halt nicht. Wobei ich natürlich immer weiter an mir arbeite.

    Im Hinblick auf meinen Schlafrhytmus hab ich auch festgestellt, wenn ich es schaffe, früh aufzustehen, dann schaff ich auch mehr, als an anderen Tagen.

    Viel Schlaf bedeutet bei mir auch eher, wenig leisten zu können. Das Problem liegt darin, dass ich immoment auch keinen Antrieb hab, morgens früh aufzustehen. Ich bleib bis in die Puppen wach...manchmal bis morgens um 3.00 Uhr, und wenn ich es schaffe zu schlafen, dann bleib ich auch liegen bis
    10.00 Uhr oder so...

    ....denn was sollte mich motivieren? Ich komm mir einfach nur nutzlos vor, grade. Es wird Zeit, dass ich bald wieder in Arbeit stehen und dort wenigstens Struktur erfahre. Die ganzen Jahre bin ich imnmer einer geregelten Arbeit nachgegangen- da musste ich einfach meinen Hintern hoch bekommen. Ich wollte morgens auch nicht aufstehen-aber ich musste....denn ich sollte ja pünktlich auf der Arbeit sein. Und jetzt? Scheint es egal zu sein, aber mir ist es eben nicht egal.


    Naja...ich werd versuchen müssen, mich selber zu motivieren.


    Ist ja nicht so, dass ich nur "rumhänge"-aber die Tage, an denen ich es tue, mehren sich wieder-das ist es, was mir Sorge bereitet.


    Danke Euch
    Geändert von Swatchy (22.12.2016 um 09:39 Uhr)

  7. #7
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 1.282

    AW: Antriebslosigkeit, wie überwinden

    mit ToDolisten habe ich eher negative Erfahrungen. die stressen mich mehr als das sie nützen. im Dienst benutze ich einen Tagesplaner, das ist aber dann was anderes.

    ich müsste bei mir länger ausholen und das, was ich mir sozusagen selbst beigebracht habe bzw aus vielen Büchern zusammengeklaubt (wenn ich eins speziell nennen würde, ist es wohl die "magische Küchenspüle) und erstmal lernen müssen, dass nicht Zeitmangel oder Überforderung mein Problem ist, sondern realistischer Umgang mit meiner Motivation. Dieses Buch, welches ich erwähnte wurde geschrieben von einer Frau (wohl klassische amerikanische Hausfrau) die wohl ins totale Chaos verfiel "verlotterte", sich zuletzt gar nicht mehr anzog und einfach nichts mehr auf die Reihe bekam. dann beschloss sie eines Tages sich nur einen Punkt rauszufischen und den zu machen, den aber gut. das war jene Küchenspüle. nur die. verstehst du? ihr ganzes Leben ist ein Chaos und sie räumt einfach das Geschirr aus der Spüle und schrubbt diese so richtig gründlich, machbar in 15 Minuten. das war ihr einziger ToDopunkt und sicherlich nicht der wichtigste von allen. Am nächsten Tag machte sie das wieder. und machte vielleicht noch die Arbeitsplatte daneben gleich mit oder räumt ein Teil des Geschirrs in die Maschine oder so...

    der Trick ist: kleine Schritte. ich schreibe mir gar keine Tagespläne oder so, sondern schaue, was gerade ansteht. und was ich unbedingt vermeide ist, dass die anstehende Arbeit an meiner Motivation scheitert. ich "deale" mit mir selbst. Och nö. ich maaaag gerade keine Wäsche aus der Maschine holen, hochschleppen und aufhängen ? dann stelle ich sie wenigstens auf die Treppe, dann kann ich sie beim nächsten Mal mitnehmen. oben angekommen mag ich noch immer nicht alles aufhhängen, aber die Oberteile und Hosen schon, bevor sie völlig knittern usw. (das ist für Tage, wo ich 1000 Dinge zu tun habe, aber früher dann den ganzen Tag am Pc gehangen und rein gar nichts gemacht hätte). es gibt Tage, da bin ich gut genug motiviert, mich über meinen Horrorraum herzumachen und Sachen anzugehen, die schon länger im Argen sind und es gibt Tage, da erschlägt mich meine ToDoliste. dann gilt einfach: alles, selbst das kleinste teil ist besser als gar nichts. ich nehme meine Motivation als zentralen Angriffspunkt, an einem Tag habe ich davon viel, am anderen wenig und "deale" jeden Tag mit mir, was "drin" ist und was nicht und passe meine Todos meiner momentanen Motivation an. zu wieviel kann ich mich gerade so noch aufraffen ? ja, genau dann mache ich das auch. Bei vielen Dingen wird es, wenn ich erstmal dran bin dann doch mehr als ich geplant habe. Besonders beim SPort geht es mir so. 1 Stunde SPort kann ich heute so gar nicht, aber ich bekomme mich gerade so motiviert, aufs Rad zu steigen und ins Nachbardorf (schön flach) zu radeln, dort einen Kaffee zu trinken und wieder zurück und wenn ich dann unterwegs bin wird die Strecke dann doch oft länger.


    ein in meinen Augen , für meinen Fall sehr gutes Buch dazu ist "limbi", von Küstenmacher. Das was wir inneren Schweinehund nennen, ist eigentlich das limbisches System. Wenn dein Problem ist, dass du immer wieder mit dem inneren Schweinehund kämpfst, aber gegen ihn verlierst, dann hat er einen anderen Ansatz, er nennt ihn eerstmal anders "Limbi" (dämlicher Name, ich weiß) und sieht ihn eher als eine Art Lebenspartner, der gar nicht so böse und egoistisch ist, aber eben seine eigenen Bedürfnisse hat. Wenn man diese kennt, kann man mit ihm "dealen" und aushandeln, was heute geht und was nicht. (ich hab meinen Ansatz nicht von ihm, aber erklärt das limbisches System und seine "Bedürfnisse" in dem Buch klar und deutlich, empfielht wie ich die kleinen Schritte und machte mir nochmal klar, wie genau mein Ansatz funktioniert etc, sozusagen Finetuning für mich) und man kann eine Menge erreichen damit.
    ich hab diesen Ansatz der kleinen Schritte schon oft als Tipp gelesen, sei es im Haushalt (zB auch als: jeden Tag 5 Minuten mit der Eieruhr in jedes Zimmer, dort genau 5 Minuten räumen, dann nächstes Zimmer) aber auch in anderen Bereichen.


    Wenn dein Problem hauptsächlich Haushalt und Ordnung ist, dann versuche es mal mit "der magischen Küchenspüle", wenn du eher täglich mit deinem Schweinehund ringst, du eeeendlose ToDolisten im Kopf hast und dann doch jeden Tag nichts machst, dann eher das Küstenmacherbuch "Limbi". beide BÜcher haben zumindest bei mir eine Menge bewirkt, ich hab sie aber erst gelesen, als ich im Grunde schon längst in diese Richtung arbeitete, aber noch "Finetuning" benötigte.


    M-e-i-n Problem mit Todolisten ist zum Einen, dass sie oft zu umfangreich werden, aber eben auch, dass ich in dem Moment dann eben Motivation für 5 Arbeiten brauche. ich hab zwar grob im Kopf was heute ganz nett wäre erledigt zu bekommen, aber ich konzentriere mich vor allem dann auf das allernächste ToDo.
    (ich bin allerdings auch der Typ, der unterwegs eine Menge erledigt bekommt, aber das ist eine andere Sache)


    Wenn dein Problem aber vor allem eine totale Chaoswohnung ist, dann würde ich zuerst was anderes probieren

    Problem nämlich ist ; es gibt nicht den einen ultimativen Trick, der dich dazu bring, fleissig und diszipliniert zu werden. Es gibt kein einfaches Simsalabim und damit sind all deine Probleme gelöst, sondern man muss sich langsam, Schritt für Schritt wandeln. Bei mir hat es Jahre gedauert, dabei bin ich kein "echter" Adsler, sondern irgendeine Mischform.

  8. #8
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 1.282

    AW: Antriebslosigkeit, wie überwinden

    ich hätte noch ein ToDo, wenn du magst: mache dir tatsächlich mal eine Liste, was dir bei deinen ToDos so hilft, was die motiviert, ablenkt, womit du unliebsame Arbeiten verschönern kannst. Wenn ich zB ein Entrümpelaktion oder eine sonstige längere und nicht sehr spassige Sache angeht, dann lade ich vorher zB ein neues Hörbuch runter oder krame ein altes schönes raus und lasse es dabei laufen. andere bevorzugen dabei Musik. Vielen hilft die Eieruhr, sie nehmen sich eine Arbeit vor und wenn die Eieruhr nach 15 Minuten oder so klingelt, dürfen sie aufhören. was "pusht" dich dabei, wenn du etwas tust, zu dem du keine Lust hast? womit kannst du dir die Arbeit versüßen? Belohnungssystem? nach einer Stunde Arbeit 15 Minuten im Netz surfen? Schokolade ?

    überleg dir, womit du dich selbst "locken" kannst. oder eben die Arbeit so angenehm wie möglich

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 196

    AW: Antriebslosigkeit, wie überwinden

    Hallo Swatchy ,
    mir geht's ziemlich ähnlich wie Dir, Super das Du diese Frage gestellt hast .
    Die Antworten von Murmel, klippklar und Moselpirat finde ich für mich persönlich schon mal sehr hilfreich.
    Mit Wochenplänen ect. hab ich auch schon versucht, hat aber nichts gebracht.
    Deshalb hat mich besonders der Text von Moselpirat sehr angesprochen, weil hier jemand aus Erfahrung spricht.
    Ja , und klippklar macht seinem Namen alle Ehre, einfach Genial!
    Ich werde eure Tipps jedenfalls beherzigen , Danke .
    Lieber Gruß
    yuna

  10. #10
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 96

    AW: Antriebslosigkeit, wie überwinden

    Hallo Moselpirat,
    hallo yuna,

    danke...

    also erstmal auch für den Buchtipp. "Die Küchenspüle"-klingt interessant und ich werde mir vielleicht ja auch das Buch mal dazu kaufen. Irgendwie musste ich sogar bei Deiner Beschreibung ein wenig schmunzeln. Denn auch bei mir ist es immoment so, dass, wenn ich wenig mache, ich wenigstens meine Küche immer aufräume...und wenn ich Bock hab, und nebenbei noch was anderes sehe, dann mach ich das auch noch mit. Wobei das natürlich genau genommen, bei weitem nicht das wichtigste wäre.

    Mit der "to do" Liste, würde ich schon ganz gut fahren, wobei das natürlich auch von meiner Tagesform abhängig ist. Daher hab ich sie zwischenzeitlich neu ersellt und aufgesplittet. Erstmal hab ich eine Liste geschrieben, und die einzelnen Punkte herausgeschnitten. So nehm ich mir bedarfsweise jeden Tag -wenigstens eine Sache vor. Gut-heute bin ich wieder mit der Küche stehen geblieben...-aber immerhin, ist die wieder tipp topp...und ein wenig bin ich sogar motiviert, vielleicht doch noch zu tun. Nämlich meine Wäsche zusammenlegen und in den Schrank legen...-könnte zumindest auch noch funktionieren für heute.

    Das mit dem "Belohnungssystem" handhabe ich so, dass ich mir auch immer mal wieder Pausen gönne und ab und an schaff ich es ebenfalls, mit mit guter Musik während der Arbeit zu motivieren. Alles sind wirklich gute Ideen - gute Tipps...- nur ist vieles eben auch tagesformabhängig. Mal funktioniert dies- mal das eine. Mal das mit der "to do"- Liste- mal das, mit dem wie Du es beschreibst "dealen" mit sich selber, mal das mit dem Belohnungssystem. So richtig herausgefunden hab ich es noch nicht.

    Ja, Yuna,

    sind wirklich gute Tipps - Moselpirat hat vieles auf den Punkt gebracht,

    es liegt nun an uns,
    herauszufinden, welches System uns am besten anspricht.

    Ich danke Euch,
    wie auch Euch allen!
    Geändert von Swatchy (10.01.2017 um 12:10 Uhr)

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