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Diskutiere im Thema Späte Diagnose - was kann man jetzt noch tun? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.870

    AW: Späte Diagnose - was kann man jetzt noch tun?

    Was sagt denn der Psychiater, der dich diagnostiziert hat, wie es jetzt weitergehen soll? Habt ihr schon darüber gesprochen oder steht das noch an?

    Langläufig - finde ich zumindest - ist es nämlich gut, wenn man nicht nur einen Arzt hat, der Ahnung hat, sondern auch, dass man mit dem kann. UU reicht also dein Psychiater durchaus aus, da wäre eben - denke ich - ein klärendes Gespräch notwendig.

    Dennoch ist der Tipp mit den diversen Büchern nicht verkehrt. Da ist zB Gretchen ein super Ansprechpartner.
    Geändert von ChaosQueeny ( 9.12.2016 um 08:51 Uhr)

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 299

    AW: Späte Diagnose - was kann man jetzt noch tun?

    Hallo JohnnyCrash,

    Ich möchte das, was Gretchen gesagt hat, noch einmal bekräftigen:

    Gretchen schreibt:
    du kannst hier im Forum nach einem ADHS-Spezialisten in deiner Gegend fragen oder
    Dich beim ADHS Deutschland e. V. erkundigen.
    Außerdem gibt es hier eine Liste mit Kliniken, die die Diagnostik machen.

    Es ist absolut notwendig, dass du die Diagnostik in einer Klinik oder bei einem Arzt machst, der darauf spezialisiert ist bzw. viel Erfahrung damit hat.

    Wenn dein Psychiater einfach einen Fragebogen mit dir ausfüllt und dir dann sagt, du hast ADHS, kannst du nichts damit anfangen, weil die Diagnose nicht valide ist. Du wärst nicht der erste, dem dann einfach ein Medikament in die Hand gedrückt wird und das wars dann. Das ist mE verlorene Zeit.

    Beste Grüße

    Addy

  3. #13
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.109

    AW: Späte Diagnose - was kann man jetzt noch tun?

    Dass ein Arzt denkt eine Medikation reicht aus, kann auch mit einer richtigen Diagnose geschehen.
    Du hast bisjetzt noch keine geeignete Therapie gefunden weil sie nicht auf die zugeschnitten war. Konnte ja nicht sein weil kein Therapeut wusste was du brauchst.

    Gesendet von meinem GT-I9301I mit Tapatalk

  4. #14
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Späte Diagnose - was kann man jetzt noch tun?

    Ich bin 35 bin jahre lang herum geirrt hätte es ehrlich gesagt auch nicht mehr lange gemacht das es endlich die diagnose bei mir gab ADS war für mich befreiend. Ich musste zwar meine ärztin auch richtig drängen die tests durch zu führen doch jetzt ist sie feuer und flame für das theme wo sie merkt das es solch einen positiven effekt hat. Durch das tiefere befassen sehe ich das ich nicht alleine bin so wie ich bin wie ich denke das mich oft niemand versteht oder meinen Bildlichen assoziierten Erklärungen nicht folgen kann oder das ich manche dinge einfach nicht tuhe obwohl man es mir hundert mal gesagt wird.
    Mit Ritalin hab ich nun auch endlich meine Mentale Ausgangssperre ein wenig im griff ohne das ich mich gleich selbst an die Wandstelle bei jeder bagatelle (Wer ist schon ausgestiegen ). Das Extreme Schamgefühl das ich in Jeder situation hatte ist mit medikament auch praktisch weg und ich kann situationen geniessen. Ich bin zwar noch weit enfernt von einem normalen leben aber es geht langsam wieder in eine positive richtung. Auch der Emotionale sog von einem extreme ins andere ist nicht mehr vorhanden und man kein Personen mögen ohne das es gleich ins Besessen wechselt, weshalb ich auch bis heute alleine lebe.

    Und seh es so als Mann hast du kein Ablaufdatum .
    Geändert von Nagy ( 9.12.2016 um 16:33 Uhr)

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.870

    AW: Späte Diagnose - was kann man jetzt noch tun?

    Das die Diagnose nicht anerkannt wird, kann auch unter den Kliniken / Fachpersonen passieren, die dann ggf noch einmal neu testen.

    Wenn der momentan behandelnde Psychiater eine Diagnose gestellt hat, warum soll er ihn gleich wechseln? So völlig unbedarft kann er dann offenbar ja nicht sein. Wer weiss, vielleicht ist er sogar gut auf dem Gebiet. Ihr könnt doch nicht zum Wechsel auffordern, bevor das überhaupt nicht geklärt ist. Offenbar gab es ja schon einige Wechsel dieser Art in seinem Leben und dies ist der erste Arzt, der überhaupt eine Testung gemacht hat. Das sagt uU schon etwas über die anderen Ärzte aus, oder nicht?

    Wichtig wäre doch erst einmal, dass er mit ihm darüber redet, wie es weitergehen soll und ob man einen Konsens findet. Danach kann man sich dann weitere Gedanken machen ...

    So und jetzt versenkt mich meinetwegen im nächsten Fluss. Ich hab eh das Gewicht einer kalten Ente.

  6. #16
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Späte Diagnose - was kann man jetzt noch tun?

    Ich seh bei dir sehr viel änlichkeiten zu mir das es aktuell mental soviel besser geht verdanke ich auch nur einem zufall das ich eine psychiaterin per gefunden hab die nicht verurteilt über das was ich erzähl und tuh (egal obs
    Drogenkonsum oder wieder Eigeninitiative bei der Von ihr verordneten dosis ist) und es schaft mich zum reden zu bringen. Ärzte habe bei mir einen schweren Stand und werden von mir auf ihre Entscheidung/medikamente hinterfragt.

    Wichtigste und schnellstmöglich ist ein Spezisten im Bereich ADHS Tiefenspychologie zu finden und eine diagnose zu stellen idealerweise versteht man sich auch gleich mit dem. Ok war bei mir nicht so, wichtig aber Diagnose erhalten.
    Als ich mich mit dem Thema Ads befasst habe triggerte das soviele erinerungen situationen und gefühle die ich alle textlich gleich erfasst hab um beispiele zu haben in denen ads symtome auftraten.

    Das wichtigste beim Therapeuten ist das man sich versteht meine Psychiaterin wollte mich an einen Spezialisten weiter geben da sie selbst nicht die Erfahrung damit hat. (ADS im Erwachsen hat noch niemand wirklich 😳 Ist grossteill noch unbekannt ). Ich wollte jedoch nicht wieder wechseln da ich mich. Echt gut verstehe.
    Später erfuhr ich das sie dann extra noch Seminare an Kongress besuchte zum Thema.
    Lernen kann jeder (ok fast &#128517 aber sich miteinader verstehen ist einzigartig.
    Geändert von Nagy ( 9.12.2016 um 18:53 Uhr)

  7. #17
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Späte Diagnose - was kann man jetzt noch tun?

    Gretchen schreibt:
    Hallo JohnnyCrash,

    du kannst hier im Forum nach einem ADHS-Spezialisten in deiner Gegend fragen oder
    Dich beim ADHS Deutschland e. V. erkundigen.

    Medikinet adult ist seit 2011 zugelassen, also seit über sechs Jahren, Mitte 2014 kam dann noch Ritalin adult dazu.

    Aber auch vorher durften die Ärzte Methylphenidat verschreiben, nur haben es die meisten GKVs nicht übernommen.

    So genau weiss ichs nicht was wann gekommen ist, ich hatte bis zur Schwangerschaft 2010/2011 Conzerta, und danach nix mehr, weil ja zuhause und da brauch ich nix, naja mit wäre besser aber nicht Lebenswichtig

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Späte Diagnose - was kann man jetzt noch tun?

    Nagy schreibt:
    (egal obs
    Drogenkonsum oder wieder Eigeninitiative bei der Von ihr verordneten dosis ist)
    Woher kenne ich das nur

    Habe auch viel mit Elontril experimentiert was in höherer Dosis zwangsläufig zu Krampfanfällen führt.
    Beim ersten habe ich mir Schädelbruch und andere Verletzungen zugezogen, ich lag bestimmt 5 bis 10 Minuten bewusstlos auf der Straße, von oben bis unten vollgeblutet. Keiner hat geholfen, Leute die ich getroffen habe beim Nachhausehumpeln haben mich nur ignoriert. Gut als ich später Fotos von mir gesehen habe konnte ich verstehen wie entsetzt und gelähmt die gewesen sein müssen...


    Aber das Experimentieren mache ich permanent, vor allem wenn ich einen Kick brauche, gerade in Zeiten der Verzweiflung und Depression.
    Wie momentan, da fällt mir immer so perfekt passend das Lied von den Doors ein: People are Strange.

    People are strange when you're a stranger
    Faces look ugly when you're alone
    Women seem wicked when you're unwanted
    Streets are uneven, when you're down
    When you're strange
    Faces come out of the rain
    When you're strange
    No one remembers your name
    When you're strange
    When you're strange
    When you're strange.....

    edit:
    Und das mit dem Verstehen ist so ne sache.
    Gut verstanden habe ich mich bisher auch nur mit einer Ärztin, die ich etwa 4 Jahre hatte..
    Gerade bei Psychotherapie ist das ja wichtig und da haperts immer.
    Wenn man nicht direkt und offen und wirklich frei reden kann weil einem der Draht fehlt, geht das Ganze in die Hose.. Ich glaube das Thema wird immer noch völlig unterschätzt.
    Geändert von JohnnyCrash (10.12.2016 um 19:51 Uhr)

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Späte Diagnose - was kann man jetzt noch tun?

    @ChaosQueeny
    Also wie gesagt, es gab etwa 4 Ärzte und ein Psychotherapeut die mich bisher darauf hinwiesen.
    Aber ok, meine ganze bisherige Behandlung war praktisch wirkungslos, ich rede mir manchmal selber ein schuld daran zu sein (und bekomme von außen viel Druck), oder einfach nur ein besonders schwerer Fall von seltsamer Schizophrenie zu sein, oder einen irreparablen Hirnschaden zu haben usw. Weil, es macht einen fertig wenn man einfach kaum Fortschritte macht, wenn man den anderen immer beim Siegen zusehen muss und selber Lichtjahre davon entfernt zu sein scheint. Wie eingesperrt in eine eigene Welt ohne richtigen Zugriff auf die eigentliche Welt.

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.870

    AW: Späte Diagnose - was kann man jetzt noch tun?

    Die Doors hab ich jetzt damit noch nicht in Zusammenhang gebracht.

    Ja, ich weiss. Irgendwann ist man klein, grün, hat Antennen auf dem Kopf und spricht offenbar eine komplett andere Sprache. Gerade in den letzten Jahren durfte ich das auch wieder erfahren ...

    Aber - und das ist das Gute - jetzt hast du eine Diagnose, die du jetzt auch annehmen kannst. Damit stehen dir auch neue Wege offen.

    Jetzt ist es mE wichtig einmal gründlich mit dem behandelnden Arzt zu sprechen, wie es seiner Meinung nach weitergehen soll.

    Du bist ja jetzt ganz am Anfang und ich wünsche dir von Herzen, dass dein jetziger Weg dich langsam aber beständig wieder nach oben bringt.

    Nur - und das ist eine Tatsache - alleine schaffst du das jetzt (noch) nicht, du brauchst einen Arzt, der dich da unterstützt.


    Solltest du nun überlegen, dass du eine Einstellung mit entsprechenden Medikamenten beim Arzt machen möchtest, dann sei bitte darauf gefasst, dass die Medikamente durchaus eine Hilfe, aber eben keine Wunderpillen sind.
    Sie helfen im besten Fall dabei, dass gewisse Defizite weniger auftreten und sich zB die Wahrnehmung verbessert, aber sie heilen eben nicht. Wenn du dich dafür entscheidest, kannst du theoretisch nach der Einstellungphase jeden Tag neu entscheiden, ob du dann das Medikament nehmen möchtest oder nicht.


    Auch kannst du jetzt einen Therapeuten suchen, der sich unbedingt mit AD(H)S auskennt.

    Wobei sich mir die Frage stellt, in wie weit bei einer (Erschöpfungs)Depression zB eine Tiefenpsychologische Therapie hilfreich ist. (Ist nur meine ganz persönliche Meinung.)

    Vielmehr frage ich mich, ob das nicht eher die logische Folge davon ist, wenn du ständig über dein - ich sag mal - Energiebudget gegangen bist? Ich würde also vielleicht eher über eine kombinierte VT mit entsprechendem Gesprächskontigent nachdenken. - Ich könnte mir vorstellen, dass du jetzt erst einmal für dich sortieren musst, was AD(H)S ist, wo es dich genau behindert und was man ggf dagegen tun kann. Es gibt nämlich auch Wege mit AD(H)S.


    Wie gesagt, bei einigen Sachen können die Medikamente helfen, aber trotzdem sollte man nicht ausser Acht lassen, dass man wirklich in einigen Sachen zB auch das angestammte Verhalten überdenken und ggf abändern sollte.


    Ehrlich gesagt, finde ich es eine beachtliche Leistung, dass du bis jetzt trotz der Depression nicht aufgehört hast zu suchen und dich zumindest so um dich zu kümmern. Hut ab!


    Und jetzt gleich mal zur praktischen Seite ... Wann war dein letztes Blutbild? Hat einer der Ärzte schon mal Vitamine und / oder Mineralien gecheckt? Sind zB auch deine Schilddrüsenwerte genommen worden?

    Auch diese Werte könnten Aufschluss über deine Depression geben und ein Teil davon sollte eigentlich mit zur Diagnostik gehören, das wird aber oft vernachlässigt. Deshalb dies mal am Rande ...


    (Sorry, alle Absätze waren plötzlich weg. Hab selbst einen Schreck bekommen. )
    Geändert von ChaosQueeny (10.12.2016 um 20:53 Uhr)

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