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Diskutiere im Thema Was passiert wenn man ohne sichere Diagnose Medikamente einnimmt? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    ...das war mal..

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 265

    AW: Was passiert wenn man ohne sichere Diagnose Medikamente einnimmt?

    Reli schreibt:
    ...., bist du auf dem besten Weg in eine Sucht.
    Was natürlich Blödsinn ist.
    Da MPH kein Suchtpotenzial hat bzw. dafür auch unbrauchbar ist.
    Bei solchem Mißbrauch führt es z.B. zu Aderverschlemmung.

    Außerdem hat MPH auch bei vielen ADHSlern nicht akzeptable Nebenwirkungen.
    Da jeder Mensch (mit + ohne ADHS) auf jedes medikament anders reagiert.

    Andere wiederum, haben gar keine negativen Nebenwirkungen, oder sogar positive.
    So wie bei mir zum Beispiel.

    Desweiteren ist auch das Empfinden des potenziell Betroffenen über eine Wirkung von MPH subjektiv.
    Die Menschen drumrum merken den Unterschied viel besser als der Patient selbst.

    Gruß vom Andy.

  2. #12
    ...das war mal..

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 265

    AW: Was passiert wenn man ohne sichere Diagnose Medikamente einnimmt?

    Steintor schreibt:
    Ohne Diagnose bekommt man kein Methylphenidat-Medikament. Das ist verboten. Der Arzt, der das Medikament verschreibt, würde nicht nur ein Regress- sondern auch ein Strafverfahren angehängt bekommen,

    Und andere Möglichkeiten gibt es nicht!
    Was natürlich nicht stimmt !

    Es gibt real immer wieder Ärzte die meinen damit indirekt zu testen, ob eine Verbesserung eintritt.

    Was heißt überhaupt würde ?
    Wo kein Kläger....

    Du kannst zwar sagen, das dieses und jenes so oder so nicht erlaubt ist.
    OK.

    Mehr nicht.
    Die Realität ist oft anders.

    Außerdem, würde ich z.B. keinen Arzt anscheißen, der mir nicht schadet.
    Warum sollte ich das tun ?

    Wenn ich alles "anscheißen" würde was mir nicht passt, oder was nicht koscher ist,
    dann hätte ich kein leben mehr.
    Gruß vom Andy.

  3. #13
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Was passiert wenn man ohne sichere Diagnose Medikamente einnimmt?

    Ich halte es für unverantwortlich diese Medikamente ohne eine entsprechende Ärztliche Diagnose zu verschreiben.
    Hierbei handelt es sich ja nicht umsonst um verschreibungspflichtige Medikamente, die natürlich auch entsprechende Nebenwirkungen haben können.

    Auf Verdacht mal eben so etwas zu verschreiben ist für mich schon fahrlässig. Nicht richtig dosiert, bzw. zu hoch dosiert, wirst du mal eben ganz flott zu einem anderen Menschen, der du ganz bestimmt nicht sein möchtest. Ich spreche hier leider aus Erfahrung, bei der Einstellung meiner Tochter ist genau das passiert, es war zu hoch und sie wurde zum sprichwörtlichem Zombie. Das hatte nichts, aber auch rein gar nichts mit dem Kind zu tun, welches ich kenne.

    Ich würde dir hier ganz eindeutig von irgendwelchen Experimenten abraten, die schaden dir nur und das möchtest du doch bestimmt nicht. Warte, auch wenn es nun schwer ist, auf eine wirkliche Testung und entscheide dann zusammen mit dem Arzt, ob es nötig ist die Medikamente zu nehmen. Ich für mich habe eigentlich gesagt, dass wenn bei mir AD(H)S vorliegt, ich bestimmt keine Medikamente nehmen werde, doch den Zahn hat mir mein Arzt dann gezogen, geht wohl nicht anders. Aber wenn es nicht unbedingt erforderlich ist und das ist es für mich nicht, solange keine Diagnose vorliegt, würde ich ganz ehrlich die Finger davon lassen.

    So schwer es auch ist, warte noch ab und dann starte ggf. begleitet durch einen kompetenten Arzt mit Medikamenten.

    Liebe Grüße
    Juli

  4. #14
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 184

    AW: Was passiert wenn man ohne sichere Diagnose Medikamente einnimmt?

    Vielen lieben Dank für eure Antworten und nochmals vielen Dank dafür, dass sich in diesem Forum so tolle Menschen befinden. Empathie scheint ne Stärke von Menschen mit ads zu sein

    Ich bin echt dankbar, dass keine Steine geflogen sind.

    Ich habe bei der tk angerufen, damit die nen Termin für mich vereinbaren können. Ads ist wohl das einzige Fachgebiet, wofür sie nicht terminieren

    Ich hab immerhin eine Liste bekommen mit relevanten Ärzten. Und ratet mal: keiner von denen nimmt noch Patienten auf. Was soll ich denn nun machen?




    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.711

    AW: Was passiert wenn man ohne sichere Diagnose Medikamente einnimmt?

    Mal wieder ein Tiefpunkt dieses Forums- eine Frage und man fällt über die Fragestellerin her.

    Ich erinnere mal daran: Eine Ärztin, die ohne oder mit oberflächlicher Diagnose ein Medikament verschreibt, übernimmt auch die Verantwortung. Nicht die Patientin.

    Von daher finde ich prioritär die simple Antort auf die Frage der Threaderstellerin, und die lautet, nein, MPH hat bei Nicht-ADHS-lern keine schlimmeren potenziellen Nebenwirkungen als bei ADHS-lern.

    Es ist wie KeineAhnung auch schon schrieb: Außerdem hat MPH auch bei vielen ADHSlern nicht akzeptable Nebenwirkungen. Und auf der anderen Seite hat MPH vermutlich auch bei manchen Nicht-ADHS-lern wenig bis keine Nebenwirkungen.

    Gefährlich ist eher eine andere "Nebenwirkung" von "MPH auf Verdacht": Wenn MPH nicht beeindruckend wirkt, entmutigt das, eine Diagnose anzustreben. Wer eine klare Diagnose schon hat, wird hartnäckiger versuchen, durch Dosierung und Wahl der Einnahmeabstände die Medikamenteneinnahme zu optimieren, denn eine ADHS liegt vor, daran kann es ja nicht liegen. Ohne Diagnose gibt man eventuell schneller auf.

    Ich hoffe das war jetzt verständlich.

    Und bis August 2017 erscheint lang, aber im Verhältnis zur bisherigen Lebenszeit ist das nicht so schlimm. Gibt es auch gegen Bezahlung keine schnellere Untersuchung?

    Wie zuverlässig ist übrigens die Auskunft des anderen Users? Vielleicht muss man das ohne Diagnose gar nicht so wörtlich nehmen, sondern die Ärztin verschreibt auch schon bei noch nicht abgeschlossener Diagnose, aber hinreichendem Verdacht, von dem sie sich dennoch selbst überzeugt? Ist der Hinweisgeber Primär- oder Sekundärquelle?

    Viele Grüße
    4. Klavierkonzert

  6. #16
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Was passiert wenn man ohne sichere Diagnose Medikamente einnimmt?

    Oh je, das scheint ja noch schwieriger als hier zu sein. Hier
    muss man entweder 100 Km in die eine, oder 100 km in die andere Richtung fahren.

    Eigentlich scheint es aber ganz normal zu sein, dass man schon ganz schön lange auf einen Termin warten muss. Eine Möglichkeit wäre nun sich in einem größeren Radius umzuschauen ob es da jemanden gibt, der das testen kann. Nur ganz so viele gibt es wohl nicht.

    Liebe Grüße
    Juli

  7. #17
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Was passiert wenn man ohne sichere Diagnose Medikamente einnimmt?

    4.Kl.konzert schreibt:
    Mal wieder ein Tiefpunkt dieses Forums- eine Frage und man fällt über die Fragestellerin her.
    Oder viele hier erkennen das Missbrauchspotential von MPH und sind deswegen bei solchen Fragen eher skeptisch?

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Was passiert wenn man ohne sichere Diagnose Medikamente einnimmt?

    Falls ich mit meiner Ausführung damit (mit) gemeint gewesen bin möchte ich mich entschuldigen, ich habe nichts wertend gemeint!

    Jemand mit mehr Erfahrung möge mich korrigieren, Aber MPH erhöht doch die Menge an verfügbarem Dopamin u.a. im Belohnungs- und Motivationszentrum im Gehirn.
    Ein ADHSler leidet ja an einer chronischen Untererregung dieser Systeme und MPH hilft, in dem es so weit anregt, bis der Grad der Erregung etwa dem von Gesunden entspricht.

    Wer dieses Problem nicht hat, erhöht die Erregung seines Motivationszentrums über das normale Maß hinaus. Dass kann als angenehm, weil belohnend und dadurch als Linderung missverstanden werden. Im Gegensatz zur Anhebung auf das normale Niveau ist eine sich wiederholende Übererregung einem abnehmenden Effekt (=Toleranz) unterworfen und diese kann bei plötzlichem Absetzen eine Entzugssymptomatik nach sich ziehen, die dem Gegenteil der Stoffwirkung entspricht.

    Und da die der einer ADHS sehr ähnlich sein kann, wollte ich auf diese Gefahr im Zusammenhang mit einer anstehenden Diagnostik hinweisen und nichts unterstellen!!

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 184

    AW: Was passiert wenn man ohne sichere Diagnose Medikamente einnimmt?

    Murmeltier schreibt:
    Oder viele hier erkennen das Missbrauchspotential von MPH und sind deswegen bei solchen Fragen eher skeptisch?
    Missbrauch? Ich habe in meinem
    Leben noch nicht einmal gekifft oder getrunken. Falls du mich damit meinst!


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

  10. #20
    Zissy Stardust

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.575

    AW: Was passiert wenn man ohne sichere Diagnose Medikamente einnimmt?

    Jetzt mal ganz im Ernst:

    Wer wollte auf eine wie im Thread- Titel gestellte Frage eine "sichere" Antwort geben können/wollen?

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