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Diskutiere im Thema ADS mit Mitte 20 testen lassen? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 82

    AW: ADS mit Mitte 20 testen lassen?

    [QUOTE]Mit einer strengen Rute kann man einem Kind auch die Hyperaktivität abtrainieren./QUOTE]

    Ist nicht Dein Ernst!?

    Hirn=Organ
    Schlaues Herz?
    Versoffene Leber?

    Trainiert man die Muskel nicht,verkümmern sie.
    Hirnleistung....relativ....ein en Klappergaul wird man nicht zum Rennpferd trainieren können...so wie ich kein Instrument lerne
    Geändert von Mischi (24.03.2017 um 17:14 Uhr)

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 160

    AW: ADS mit Mitte 20 testen lassen?

    Das sind mit Sicherheit nicht meine persönlichen Ansichten. Meiner Ansicht nach sind gewalttätige Angriffe gegen seine eigenen Kinder absolut widerwärtig.
    Das sollte auch kein Aufruf an irgendwen werden. Ich kenne aus halt so aus den Erfahrungen meiner Eltern... Leider

  3. #13
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 82

    AW: ADS mit Mitte 20 testen lassen?

    Sry.war so irgendwie für mich zu verstehen.
    Darum sind die Elternbeziehungen oftmals so desolat

  4. #14
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 160

    AW: ADS mit Mitte 20 testen lassen?

    War aber absolut nicht so gemeint. Ein Kind sollte sich so entwickeln können, wie es möchte. In ADHS-Familien ist das aber oftmals nicht möglich. Gibt viele Eltern mit ADHS die ihre Aggressionen teilweise an ihren Kindern auslassen. Wenn ich mich n irgendeiner Weise falsch verhalten habe gab es Ausgangssperrre oder eins hinter die Löffel. Meine Eltern sind ebenfalls so groß geworden, deshalb hielten sie es für legitim. Das heißt im Beisammensein meiner Familie konnte ich meine Hyperaktivität nicht so zeigen wie ich vielleicht wollte, weil das Damoklesschwert ansonsten wieder zugeschlagen hätte.

    Ein freundlicher Klapps auf den Po ist scheinbar Normalität in der Eltern-Kind-Beziehung in ADHS-Familien, leider Gottes.

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 160

    AW: ADS mit Mitte 20 testen lassen?

    Genaueres Lesen hilft übrigens. Ich weiß nicht, wie du mir daraus einen Strick drehen kannst und deine Bemerkungen oben verstehe ich nicht. Sorry, aber das intellektuelle Potenzial bzw. Nicht Potenzial habe ich nicht. Gott sei Dank ich bitte nächstes mal um eine deutlichere Formulierung Das sind lediglich meine empirischen Beobachtungen anhand meiner Familie. Meine Mutter ist bspw. In einer sehr schlimmen Familiensituation aufgewachsen und das tut mir sehr leid für sie. Eine hohe Begabung geht nämlich ebenfalls mit einer sehr hohen Sensibilität einher.
    Ich würde meinem Kind niemals sowas abtrainieren, weil ich genau weiß wie verstörend sowas sein kann.

    Man sollte sich andere Ventile aussuchen. Zum Beispiel Sport.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: ADS mit Mitte 20 testen lassen?

    Hallo Hans,

    ich habe verstanden was du meinst. Ich glaube auch nicht dass du zur Züchtigung von irgendwelchen Kindern aufrufen wolltest. Aber selbst betroffene Eltern sind leider häufig hilflos und wenn sie in einer lieblosen Umgebung aufwuchsen (wie es bei Nachkriegskindern leider häufiger der Fall war) kennen sie oft kein anderes Mittel als Gewalt um ihre Kinder zu handeln.

    Auch ich habe erlebt dass wildes, lebhaftes Verhalten häufig unerwünscht ist.
    In meiner Kindheit gab es deshalb auch regelmäßig Züchtigungen von meinen Eltern - hauptsächlich vom Vater.
    Zum Glück wohnten ihr am Rand einer kleinen Stadt wo es nicht weit zu Feld, Wald und Bach war. Ich durfte viel draußen rumstromern (wenn ich nicht mal wieder wegen irgendwas Hausarrest hatte) und konnte mich dann, fernab von Erwachsenen, in der Ruhe der Natur austoben.
    Jetzt im Nachhinein kommt es mir sehr logisch vor warum es mich immer in die Wälder zog - da war es einfach viel reizärmer.

    Irgendwann habe ich aber trotzdem "verstanden", dass ich mich lieber so verhalten sollte wie meine Eltern es wünschten um nicht wieder Nachteile davon zu tragen. Funktionierte ich nicht wie gewünscht wusste ich ja was mir blühte - ich hatte sozusagen die Wahl.

    Hyperaktivität zeigte ich ab der Pubertät fast keine mehr - war aber von starker innerer Unruhe getrieben.

    Erst seit gut 2 Jahren habe ich kapiert dass Sport ein hervorragendes Mittel ist um heutzutage gegen die Unruhe in meinem Inneren anzukämpfen. Inzwischen merke ich es richtig wenn es mal wieder Zeit ist bzw. wenn ich sogar aufgrund von Anspannungen (meist wegen der Arbeit) evtl. sogar eine Extraeinheit einlegen sollte.

    Ach ja: Ich habe mich übrigens erst mit Ende 20 testen lassen. Es ist meiner Meinung nach nie zu spät was für sein Wohlbefinden zu tun. Mit der richtigen Diagnose kann man endlich auch dir richtige Behandlung starten. Ansonsten tappt man, wie ich lange Zeit, im dunkeln, passt beschwerdemäßig nie in irgend ein Raster und wir immer ratloser was um alles in der Welt mit einem nicht stimmt.
    Ich würde dir auf jeden Fall raten dich testen zu lassen - wenn das Ergebnis negativ sein sollte, was ich aufgrund deines Eingangspostes aber nicht denke - weißt du wenigstens was es nicht ist und dass du weitersuchen musst.

    LG Susilein
    Geändert von Susilein (24.03.2017 um 19:02 Uhr)

  7. #17
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 62

    AW: ADS mit Mitte 20 testen lassen?

    Danke ihr lieben, ich habe eure Beiträge aufmerksam gelesen.

    Ich hatte vor 2 Tagen einen Termin bei einer Psychologin. Meine Erfahrungen damit schilderte ich in meinem anderen Thread?

    Ich zitiere:
    Hey ihr, ich hatte meinen Termin heute.

    Ich weis noch nicht genau was ich denken soll.

    Ich hatte ja schon ein nicht so gutes Gefühl am Telefon weil die Psychologin sehr kurz angebunden und in Eile war.

    Das hat sich leider beim Termin fortgesetzt. Während dem Gespräch hat dauernd das Telefon geklingelt oder irgendwer wollte was von ihr und hat uns unterbrochen. Es wurde alles sehr schnell abgehandelt.

    Danach habe ich mehrere Testbögen bekommen. Einer davon war ein Hase Testbogen. Bei einem sollte ich beurteilen wie ich jetzt als Erwachsene bin und bei einem wie ich als Kind im alter von 8-10 Jahren war. Bei den meisten Fragen musste ich mich in der Mitte ansiedeln weil ich einfach keine Ahnung habe wie ich als Kind von 8-10 Jahren so wahrgenommen wurde oder war. Das habe ich auch zum Ausdruck gebracht dass ich bei diesem Bogen relativ ratlos war

    Einen Bogen habe ich noch bekommen da waren mehrere Wörter in einer Reihe und nur jeweils eins hatte Sinn.

    Danach wurden noch Konzentrationstests am Computer durchgeführt. Am schlimmsten war für mich ein Test von einer halben Stunde wo man immer klicken musste wenn 3 Dreiecke nach unten zeigten. Das fand ich sehr zermürbend.

    Danach wurde mir noch gesagt dass meine Konzentration durchschnittlich war und dass sie sich zwar die Bögen ansehen muss aber jetzt keine argen Probleme sieht.

    Aufällig sei dass ich stark unter Stress stehe den soll ich reduzieren. Ich frage mich nur wo ich noch Stress reduzieren soll. Ich mache jetzt schon nicht alles was ich erledigen sollte und habe vielleicht 5 Stunden am Tag wo ich wirklich reineißen muss.

    Bei der Person an sich habe ich mich jedenfalls recht unwohl gefühlt. Eben weil wir dauernd unterbrochen wurden und ich das Gefühl hatte dass alles schnell schnell gehen muss.

    Jetzt weis ich nicht was ich machen soll? Abwarten bis Anfang April (da habe ich wieder einen Termin) oder nebenbei schon was anderes suchen. Oder einfach jetzt mal dabei bleiben und durchbeißen?
    aktuell denke ich dass ich den Termin im April noch wahrnehmen werde. Aber mich parallel nach wem anderen umsehe.

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 160

    AW: ADS mit Mitte 20 testen lassen?

    Auch ich habe erlebt dass wildes, lebhaftes Verhalten häufig unerwünscht ist.
    In meiner Kindheit gab es deshalb auch regelmäßig Züchtigungen von meinen Eltern - hauptsächlich vom Vater.
    Ja ADHS ist leider ein Riesenproblem für Familien und deren Angehörigen. Es kann ganze Familien zerstören. Meine Eltern beider Seiten waren zum Beispiel vollkommen zerstritten, warum das so war kann ich mir heute einen Reim drauf machen. Die ADHS Sache erklärt da so einiges. Undiagnostiziert läuft da für die Leute Einiges aus dem Ruder. ADHS ist auch meiner Meinung nach eher unter diagnostiziert und kein Fehler der Schule, entgegen der Meinung des berühmten Neurobiologen Gerald Hüther. So sehr ich manche Theorien von ihm auch schätze, in der ADHS Sache hat er jedenfalls Unrecht.
    Seiner Meinung nach ist es ein Fehler des Schulsystems, das so viele ADHS Diagnosen gestellt werden. Das ist natürlich völliger Schwachsinn. Im falschen Kontext führt ADHS immer zu emotionalen Problemen und die können für Betroffene und für Angehörige bis in den Selbstmord gehen... wenn man nur die Hälfte seiner Umwelt registriert und man dazu noch ein hohes intellektuelles Potential besitzt. Das ist einfach katastrophal. Die Selbstzerstörung des Individuums ist da vorprogrammiert.

    Ich hoffe für die Zukunft, dass dieses Krankheitsbild von der Öffentlichkeit endlich mal ernst genommen wird und nicht leichtfertig irgendwelche Behauptungen aufstellt wie: "ADHS ist gar keine Störung"
    und Aufklärung für Betroffene und deren Angehörige schafft. ADHS hat in meinem Gehirn so einiges zerstört und meine Entwicklung hätte anders laufen können wenn es Frühaufklärung gegeben hätte. Naja das geht hier wahrscheinlich einigen so ... Hoffe jedenfalls für die Zukunft, dass weniger Undiagnostizierte leiden müssen und sich diagnostizieren lassen und auch das Angehörige die bei diesem oder Jenem ADHS vermuten auch einfach mal Denjenigen darauf hinweisen. Denn das Leiden ist wie so vieles Leiden auf der Welt komplett unnötig.

  9. #19
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 461

    AW: ADS mit Mitte 20 testen lassen?

    Flare schreibt:
    Danke ihr lieben, ich habe eure Beiträge aufmerksam gelesen.

    Ich hatte vor 2 Tagen einen Termin bei einer Psychologin. Meine Erfahrungen damit schilderte ich in meinem anderen Thread?

    Ich zitiere:


    aktuell denke ich dass ich den Termin im April noch wahrnehmen werde. Aber mich parallel nach wem anderen umsehe.
    Auf jeden Fall noch parallel umsehen, das hört sich sehr chaotisch an.

  10. #20
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 62

    AW: ADS mit Mitte 20 testen lassen?

    Ich habe den Termin jetzt noch wahrgenommen.

    Ich empfand das Ganze einfach nur als eine Frechheit und das hätte ich mir wirklich sparen können.

    Es ist bei dem zweiten Termin nichts passiert außer dass ich 5 Minuten einen Fragebogen ausgefüllt habe und dann wieder rausgeworfen wurde. Dafür bin ich eine Stunde in der Gegend rumgefahren? Kurze Frage noch wann ich die Diagnose brauche. Ich habe gesagt so bald wie möglich. Darauf bekam ich die Antwort: So bald wie möglich geht gar nix, ich sehe ja was hier los ist. Die Diagnose von der Psychologin bekomme ich jetzt Anfang Mai.

    Ich frage mich nur was das für eine sein soll. Ich habe insgesamt 3 Fragebögen ausgefüllt ein par Computer Konzentrationstests gemacht (die vom Computer gleich ausgewertet wurden) und 15 Minuten mit ihr geredet. Bisher wurden meine Probleme eher runtergespielt. Ich habe ja eine Ausbildung geschafft und ich habe bei den Computertests durchschnittlich abgeschnitten. Von denen her sind keine gröberen Probleme zu erkennen. Ich bin angeblich zu intelligent für ADS. (war das was sie bisher gesagt hat)

    Jetzt bin ich wieder am Anfang. Bei der Ärztesuche... Weil ich glaube kaum, dass ich eine Diagnose (wenn denn eine Zustande kommt) so akzeptieren und für mich annehmen könnte. Weil das so lieblos und schnell abgehandelt wurde. Ich glaube kaum, dass es üblich ist ADS so zu diagnostizieren.

    wenn man nur die Hälfte seiner Umwelt registriert und man dazu noch ein hohes intellektuelles Potential besitzt. Das ist einfach katastrophal. Die Selbstzerstörung des Individuums ist da vorprogrammiert.
    Ich kann da 100% zustimmen. Ich würde jetzt nicht sagen dass ich sehr intelligent bin. Eher weniger. Aber mein Problem ist dass ich intelligent genug bin um zu merken wie meine Umwelt auf mich und meine Verpeiltheit reagiert. Auch an mir selbst merke ich oft, dass ich total verpeilt langsam und umständlich bin und ich verfluche mich selbst dafür. Aber ich kann es in dem Moment einfach nicht ändern.
    Mir wird oft gesagt ich soll doch mal ein bisschen überlegen wie ich bin und etwas aufmerksamer sein es wäre doch überhaupt kein Problem es zu ändern. Wenn ich ein bisschen nachdenken würde und mich mal selbst beobachten würde könnte alles so viel besser sein.
    Dabei merke ich meine Unvollkommenheit selbst total, ich schäme mich auch dafür, versuche es dauernd besser zu machen und zu überspielen. Ich bin in meiner eigenen Unvollkommenheit gefangen. Es ist oft wie ein böser Traum bei dem mir klar ist, dass ich träume, aber ich schaffe es nicht aufzuwachen.
    Geändert von Flare (14.04.2017 um 00:16 Uhr)

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