Zeige Ergebnis 1 bis 8 von 8

Diskutiere im Thema Frage an junge männl. ADSler im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 21

    Frage an junge männl. ADSler

    Hallo an alle es würde mich interessieren wie junge männliche ADS ler (so um die 20) , welche schon Ihre Diagnose im Kindesalter erhalten haben für Erfahrungen haben , die Frage richtet sich aber auch an Eltern , die ja jetzt auch schon viele Jahre mit der Diagnose Ihrer Kinder leben müssen .weiterhin suche Ich Rat um meinem für Sohn(20 Jahre) eine Wohnung zu bekommen leider kann Ich Ich Ihm keine finanzieren , es ist nur so wir leben hier auf kleinsten Raum und meine Mann droht mit Trennung (er kann nicht mehr). Damals in den 90er Jahren kannte das ja noch keiner so richtig. Ich war alleinerziehend , habe gearbeitet und leide selbst an ADHS , so fiel es mir schwer immer die Grenzen zu halten und mich durchzusetzen was Ich wollte, sei es im Ki.Garten , in der Schule , bei den Ämtern . Es gab eben nicht so schnell eine Hilfe vom Jugendamt mit dieser Diagnose . Das würde Ich heute anders sehen .
    Liebe Grüsse von Lillyfunk ( Ich freue mich über jeden noch so kleinen TIP)

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 112

    AW: Frage an junge männl. ADSler

    hm ich hab das sogemacht damals ich bin ausgezogen sons hätt ich mich mit meiner mum irgendwann geprügelt. ich bin aber auch arbeiten gegangen mir musst keiner was finanziern. der finanzzusammenbruch kam später da verstand ihc mich wieder mit meinen eltern. die haben mir da zum glück rausgeholfen. ich hab keine ahnung wie du da deinem sohn helfen kannst. sorry

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 84

    AW: Frage an junge männl. ADSler

    Ich kann dir auch nur raten, Abstand zu deinem Sohn zu gewinnen. Wir hatten mit
    unserem Großen auch enorme Schwierigkeiten, als er 20 war. Konnten ihm aber
    zum Glück eine eigene Wohnung im Haus einrichten. Trotzdem war es nicht gerade
    prickelnd - wir wohnen im einem Dreigenerationenhaus, und immer, wenn bei uns
    die Luft brannte, ist er zu den Großeltern gegangen, die das liebe Kind in Schutz
    nahmen. Jetzt ist er 25 und es wird langsam besser. Du solltest aufhören, dir Vor-
    würfe zu machen. Du hast deinen Sohn nicht schlecht oder zu wenig erzogen.
    Er ist nur gerade noch mitten in der Pubertät, die dauert bei den ADHS`lern halt
    ein bissel länger. Setz jetzt nicht deine Beziehung aufs Spiel - sondern versuche
    deinen Sohn zu der Einsicht zu bringen, dass er bald auf eigenen Füßen stehen
    muss und dazu vor allem einen Job braucht.

    Gruß Selma

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Frage an junge männl. ADSler

    Ich bin jetzt 24, hab meine diagnose allerdings erst dieses Jahr erhalten......
    Aber das tut eigentlich nichts zur Sache, da die Problematiken ja nicht erst mit der Diagnose kommen..... verstehe nicht ganz, warum du dich speziell an in- der- Kindheit-Diagnostizierte wendest?
    Ich kann nur sagen, dass Abstand Balsam für die Seele ist und zwar bestimmt nicht nur für dich....
    Ich habe mit 18 die Schule abgebrochen, bin ausgezogen und hab ein FSJ fern der Heimat absolviert. Das war ein Quantensprung für meine persönliche Entwicklung und ich konnte mich endlich entfalten... im Anschluss hab ich mein Abitur nachgeholt.
    Danach wollte kich ersteinmal wieder in die Arbeitswelt-- 2 Jahre den ganzen Tag sitzen, zuhören und zuhaus auch noch Selbststudium, das war das höchste der Gefühle...
    Hab dann gute 2 Jahre gearbeitet (Trockenbau, Messebau, Montagearbeiten) und seit
    letztem September studiere ich.
    Bin dann allerdings in eine Depression verfallen, die nicht ganz ohne war....
    Als ich nicht mehr weiter wusste, bin ich zum Psychologen und da hatte ich das Pech, an die falsche Addresse geraten zu sein. Heisst: Nach 5 Minuten "gespräch" hat er mich als schwerstdepressiv eingestuft und mir Citalopram (ein SSRI= Serotoninwiederaufnahmehemmer) verschrieben mit dem Hinweis auf meine Frage, wie das wirke bzw zu dosieren sei etc.: "lesen sie die Packungsbeilage"

    Dann ging´s aber erst richtig los... ich war eben verzweifelt und dachte dieser "Profi" weiss bestimmt, was er tut, also nahm ich das Antidepressivum.
    Die Wirkung war allerdings alles andere als erfreulich: meine Libido (Sexualtrieb) war praktisch nicht mehr vorhanden, ich nahm meine Umwelt eher dissotiativ war (out-of-body-experience).
    Ein Trip, den ich keinem wünsche!
    Hab dann noch einen neuen Anlauf genommen bei einem anderen Psychologen (ich sag nur: Erstgespräch über 3 Stunden!) und der hat mir die Diagnose AD(H)S gestellt.
    Vor Kurzem hab ich mit der medikamentösen behandlung begonnen und ich kann nur sagen: das ist ein ganz anderes Lebensgefühl!
    Jetz bin ich aber ganz schön vom Thema abgekommen

    Vom Standpunkt eines Sohnes kann ich nur sagen, dass ein räumlicher und emotionaler Abstand nötig ist, damit er sich weiterentwickeln kann und du den kopf wieder frei bekommst.
    Optimal wäre es natürlich, wenn das von deinem Sohn aus ginge (psychologische Kriegsführung ), dann bleibt er in der Position des Handelnden und fühlt sich nicht gezwungen oder fremdbestimmt( das könnte ein rotes Tuch für ihn sein).
    Wenn aber alle Stricke reissen, dann schmeiss Ihn raus (so hart das klingen mag).

    Denn, wenn ich da an mich denke: innerhalb der Familie hab ich es nie geschafft die emotionale Ebene von der Sachebene zu trennen (und andersrum) und das war für alle Beteiligten unerträglich... ich kann mir Eure momentane Situation (maße ich mir einfach mal an ganz gut nachvollziehen.

    Ausserdem gibt es ja möglichkeiten, deinem Sohn eine eigene Wohnung zu verschaffen (z.B. Wohngeld vom Saat zur Überbrückung etc.pp)
    Was macht dein Sohnemann denn zur Zeit?

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Frage an junge männl. ADSler

    Hallo Butus , schön dass Du Dich gemeldet hast als erstes muss Ich Dir erklären, warum Ich die Frage an Jungs mit ADS vom Kindesalter an diagnostiziert ,gestellt habe . Ich glaube ,dass es anders ist wenn man älter ist und man beginnt selbst zu erforschen warum man anders ist ( Bei den meisten ist es doch erstmal eine Erleichterung , wenn man den Grund gefunden hat , warum man etwas anders tickt als andere ) Ich war jedenfalls sehr erleichtert und habe vieles verstanden, was bei mir in der Kindheit so anders gelaufen ist .Bei Kindern ist es da schon etwas anders , man geht zum Austesten und muss seinem Kind sagen das es nun ADHS hat , ein Kind muss verstehen lernen , das man nun Tabl. nehmen muss damit die Umwelt mit Ihm klarkommt ( bei meinem Sohn war das schon mit 7 Jahren ) So es waren die 90 er jahre , die Lehrer kannten sich nicht aus , Freunde ,Familie , Eltern kannten es noch gar nicht . So nun muss der 7 jährige in der Schule erzählen warum er Tabl. nehmen muss . Beim Hockey haben Sie sogar zu Ihm gesagt nimm bloss keine Tabl. , dann bist Du zu trantütig. Die erste Zeit hat er noch gut mitgemacht aber als er dann anfing Ritalin nicht zu vertragen (Tics) ging die Suche nach einem anderen Medikament los , das hat so genervt, dass er sich irgendwann verweigert hatte überhaupt was zu nehmen . Wir hatte in Berlin einen Kinderarzt, der ADS gut diagnostiziert hat und gerade der hat gesagt, das man begleitend keine Verhaltenstherapie bräuchte ( eher die Mutter) heutzutage weiss mann , das die Kombination aus beiden wirkvoll ist . Nach so vielen Jahre mit keiner richtigen Therapie kann und darf Ich das Thema ADS bei meinem Sohn nicht mehr nennen . Er lehnt mitlerweile das Thema ab . Man hat Ihm bei der Einstellung als Automechatroniker gesagt , das er eine Therapie machen muss, wenn er dort bleiben will . Ganze 4 Mal war er da 3 x hat er nicht abgesagt und bezahlt lieber 50 Euro als dort hinzugehen. Nun hat er alles abgebrochen , Generell wird alles abgbrochen, bevor es ernst wird . Es ist als ob er sein eigenes Leben hat . Ich möchte Ihn doch nur helfen...., manche Dinge kann Ich so gut verstehen , nicht mit dem Strom zu schwimmen vor alllem die Ängste innerlich . So das war der Grund .Bis dahin Lillyfunk

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Frage an junge männl. ADSler

    hallo lillyfunk,
    bin 20 Jahre alt und bei mir wurde adhs auch im kindesalter diagnostiziert, habe die diagnose aber erst kürzlich richtig akzeptiert und damit umzugehen.
    und ich finde das wichtigste überhaupt um ein annähernd normales leben führen zu könne ist sich selbst damit zu beschäftigen. ich wollte einfach wissen, warum so viele sachen in meinen leben nicht einfach so laufen können wie bei anderen in meinem r alter. und jetzt wo einiges über das thema weiß ist alles viel einfacher geworden und ich finde es auch ziemlich interessant. aber darauf muss er selber kommen und das wird er früher oder später auch das glaub ich macht jeder von uns irgendwann mal mit. ich hab zwar nichts direkt abgebrochen, aber bin ich allen stresssitutationen aus dem weg gegangen und wollte mich vorallem nicht vor irgendwem rechtfertigen müssen. was mich auch immer total gestört hat, dass meine mutter mehr über die krankheit wusste als ich selbst und sich merklich viel damit beschäftigt hat. ich wollte auch nie zu irgendwelchen terminen die sie mir gemacht hat. aber irgendwann kommt man einfach selbst an einen punkt wo man merkt, dass es so nicht mehr weitergehen kann. ich bin dann selbst zum arzt gegangen und seitdem ist alles so wie es sein soll. wenn er von selbst nicht draufkommt musst du, oder wahrscheinlich besser nicht du, sondern irgend jemand vertrautes, von dem er das vlt ganricht erwartet hätte darauf bringen. es gibt momentan im spiegel einen interessanten artikel über adhs im erwachsenen alter. vlt legst du den einfach irgendwo hin.. lg

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Frage an junge männl. ADSler

    Hallo Keef, Vielen Dank für Deine Info mit dem Spiegel werde Ich sofort mal nachschauen . Scheinbar haben wir demnächst eine Wohnung für meinen Sohn .Es muss jetzt sein er muss versuchen sein Leben allein auf die Reihe zu bekommen auch wenn es mir das Herz bricht , weil Ich weiss er wird massive Probleme bekommen . Er redet nicht , wenn Ich mit Ihm versuche zu sprechen ( normale organisatorische Sachen) meint er Ich solle doch aufhören zu labbern . Und da soll Ich Ihn dazu bringen einen Artikel über ADS zu lesen ( Ist nicht drin) er lehnt die Erkrankung komplett ab.Ich würde mir wünschen, dass er auch den Schalter in seinem Kopf findet, der Ihm sagt Hallo , Irgendwas ist hier nicht richtig...... wie war es bei Dir ?? Hast du Ritalin genommen und musstest Du auch allen ständig erklären was ADS ist ??? Bis dann Lillyfunk

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Frage an junge männl. ADSler

    hi, ich hab mich heute erst angemeldet, hier mal nen link zu meiner vorstellung :

    http://adhs-chaoten.net/vorstellunge...h-my-life.html

    es hat kein sinn, jemand zu erklären was adhs ist. weil selbst wenn die leute es verstehen wollen würden, würden sie es nicht verstehen können. man muss es selbst haben um es auch nur im ansatz nachvollziehen zu können. nicht einmal die ärzte werden das können...
    und meist heißt es dann, selbst von guten freunden, ach du bist einfach zu faul zum lernen, setz dich halt mal hin, adhs hat heutzutage jeder der es haben will und zum psychologen geht und ritalin bekommen sie sowieso alle..

    wir haben alle unserer probleme im leben, die wir bewältigen müssen, aber ich bin der meinung solange man adhs nicht behandeln lässt, kann man auch die "normalen probleme des lebens" nicht bewältigen..

Ähnliche Themen

  1. Warum ist der ADSler so spontan?
    Von Selenia im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 10.12.2009, 01:41
  2. Urlaub a la ADSler...
    Von Laska im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 1.11.2009, 13:15
  3. 5020 Salzburg: ADHS-Selbsthilfegruppe für junge Erwachsene
    Von lola im Forum ADS/ADHS Erwachsene: Selbsthilfegruppen Österreich
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 24.06.2009, 21:21

Stichworte

Thema: Frage an junge männl. ADSler im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum