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Diskutiere im Thema ADS/ADHS und THC, wie verhält sich das? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 19

    Frage ADS/ADHS und THC, wie verhält sich das?

    ich bin neu, neugierig und auch bereit persönliche Fragen zu stellen, wie auch zu beantworten.

    Ich suche nach Antworten, doch ohne support werde ich die nicht bekommen.

    Ich habe derzeit massive Probleme, da ich nach ein paar Monaten THC Konsum wieder aufgehört habe, da es zu viel geworden ist.

    Es war ne schöne Zeit, eine Zeit der Ruhe, Konzentration, sogar Lesen machte Spaß. Es kam halt auf die Dosis an, zu viel bringt nicht gleichzeitig auch viel,

    was ich zum Schluß wieder gemerkt habe. Worauf will ich hinaus ? Ich bin 36 Jahre, hatte zuletzt 10 Jahre nichts genommen, da ich einigermaßen klar kam.

    Als ich zuletzt vor 10 Jahren aufgehört hatte, war es die Hölle, ein exorbitanter Kraftakt, gegen das verlangen nach Stoff = ruhe im Kopf. Ich hatte zuvor fast 10 Jahre durchkonsumiert

    und eine enorme Toleranz entwickelt. Natürlich hat es mein näheres Umfeld als entzugserscheinungen deklariert und das Teufelszeug dafür verantwortlich gemacht, wenn es darum ging

    zu erklären was mit mir los ist. Das Problem an der Sache ist nur, das auch nach Jahrelanger Abstinenz sich nur ein Paar Sachen gebessert haben, oder anders gesagt,

    ich gewöhnte mich an mein neues Bewusstsein, aber zufriedenheit hatte ich nie erreicht. Da ich Quasi von 15 bis 25 Jahren immer stoned war, (ohne dope ging gar nichts) und ich mich auch

    selbst nicht anders kannte, war es schwer zu unterscheiden welche Symptome vom Konsum kommen und welche ich schon als Grundausstattung vorher hatte, Quasi als Kind schon hatte.

    Wie Anfangs erwähnt, habe ich nach 10 Jahren wieder konsumiert, allerdings aufgrund von Schlafstörungen ( Wechselschicht) und verschiedenen Knochenproblemen. Es ging mir 3-4 Monate Super, es ging mir ziehmlich gut.

    Bis vor 3 Wochen.Ich wurde Depressiv, spontane Heulattacken, Wutausbrüche, extreme leicht reizbar usw. Deshalb habe ich es sofort eingestellt und mich auf den weg durch eine kleine

    Hölle gemacht. Alle Symptome verstärkten sich extrem und es ist sehr schwer auszuhalten. In dieser Zeit gehe ich besser jedem aus dem Weg, da ich ungenießbar bin, selbst für mich selbst.

    Ich bin fast wieder im Normalmodus, jedenfalls kommen die Schlafstörungen und Knochen-beschwerden wieder, woran ich merke das das THC aus meinem Körper geht.

    Jetzt stehe ich wieder am Anfang. Meine Frage an euch ist, hat hier jemals einer was mit THC zu tun gehabt? 80% - 90% der hier zufindenden Symptome, treffen mehr

    oder weniger auch auf mich zu. Alle Tests ergeben hohe übereinstimmungen. Ehrlich gesagt habe ich mich gewundwert, das es so viele andere gibt, mit den gleichen

    Problemen. Es werden ja nicht alle hier mit THC in verbindung stehen, das ist unmöglich.

    Mir stellt sich die Frage, kommen meine Symptome vom früheren Konsum oder ist es einfach nur so, das nach absetzen des THC die Grunderkrankung voll zu schlägt

    und sich von der ganz hässlichen Seite zeigt.

    Danke für alle Anmerkungen

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1

    AW: ADS/ADHS und THC, wie verhält sich das?

    Hallo,
    ich bin ebenfalls 36 Jahre und habe viele Jahre THC konsumiert. Es war die einzige Möglichkeit mich zu entspannen und zur Ruhe zur kommen. Meine Symptome haben sich verstärkt als ich mit dem Rauchen aufgehört habe. Sie waren vor meinem THC Konsum auch schon vorhanden, aber ich hab es nicht so wahr genommen. Da ich nun auf ein Medikament eingestellt werde, vermeide ich bewusst den Konsum, auch wenn es schwer fällt.

    Kannst du dich noch an die Zeit vor deinem Konsum erinnern? Im Prinzip könntest du dir selbst die Frage beantworten ob THC der Auslöser ist oder eine Grunderkrankung vorliegt.

    Für viele ist THC ein rotes Tuch, während es mir Schmerzen und unschöne Gedanken genommen hat. Klingt blöd, ist aber so.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 12

    AW: ADS/ADHS und THC, wie verhält sich das?

    Hallo!

    Im Alter von 16 -17 Jahre habe ich täglich gekifft - und das nicht in geringen Mengen. Dank einem Auslandsaufenthalt und damit einhergehenden Umfeldwechsel bin ich davon losgekommen. Danach kiffte ich noch einige wenige Male und jetzt schon seit Jahren nicht mehr.

    THC habe ich wohl als Selbstmedikation eingesetzt. Um ruhig zu werden. Vielleicht auch, weil es mir als Teenager vieles abnahm ...
    Das mit dem Schlafen hat sich nach einiger Zeit von selbst wieder eingependelt (wobei meine 2 Jahre ja nicht mit deiner THC-Laufbahn zu vergleichen sind).

    Allerdings wurde mein THC-Konsum durch eine Essstörung abgelöst - auch das sehe ich als eine (zwar unendlich blöde und ungesunde) Selbstmedikation. Nur durch essen und erbrechen oder durch nicht-essen konnte ich mich beruhigen - phasenweise auch durch viel und intensiven Sport, Alkohol oder einen extrem rastlosen Tagesablauf. Nachdem ich Ritalin und Fluoxetin verschrieben bekommen habe, hat das augenblicklich aufgehört. Genauso wie ich ab dem Zeitpunkt nicht mehr das geringste Verlangen nach Zigaretten hatte ...

    Dank Ritalin kann ich auch mal eine Stunde lang an etwas arbeiten, ohne immer aufzustehen und mich dabei einigermassen konzentrieren. Was mir allerdings noch immer nicht gelingt: Wenn ich - so wie jetzt gerade - eine Arbeit schreiben sollte, dauert es immer mindestens 3 Stunden bis ich anfange. Vorher mache ich noch alles Mögliche und Unmögliche (Rollläden putzen, Internet, irgendwas lesen, chatten, einkaufen, ...).

    Nun, ich weiss nicht, ob dir das was nützt - aber versuche dich mal zu hinterfragen, ob du immer eine Art 'Kompensation' gebraucht hast ... Bei mir ist es auf jeden Fall so - und auch mit der Medikation neige ich zu Übertreibungen - kann das jetzt allerdings in einigermassen gute Bahnen lenken (Sport, aber ohne dass der zur Sucht wird).

    Herzlich,
    Stern

  4. #4
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 19

    AW: ADS/ADHS und THC, wie verhält sich das?

    Hi Vanni,

    danke für deine Antwort , so kommen mehr und mehr Erkenntnisse zusammen, die mir echt weiterhelfen. Alleine schon zu Wissen, das auch andere vor diesen Fragen

    standen ist irgendwie beruhigend, auch wenn zu der ganzen Problematik nichts weiteres Positives zu sagen ist. Über die Frage wie es vor meinem Konsum war kann ich selber nur

    verschwommen Antworten, doch wenn ich das was noch da ist reflektiere, dann muss ich schon sagen, das kleinere Auffälligkeiten schon immer vorhanden waren. Man hat halt gelernt

    sich anzupassen, worin man halt immer besser wird und deshalb verliert man sich selbst auch aus den Augen irgendwie.

    THC ist nicht völlig unbedenklich, das sind die aller meisten Medikamente aber auch. Ich kann dich da gut verstehen. Im prinzip ist einem ja auch egal wovon es einem besser geht.

    Gut das du deinen Weg gefunden hast, das zählt und nicht wie es andere finden.

  5. #5
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 19

    AW: ADS/ADHS und THC, wie verhält sich das?

    Hi Stern,

    damit kan ich eine Menge anfangen, und wie !!! Kompensation ist das beste Wort für das was ich mit all meinen Aktionen versucht habe. THC, Sport ( extrem ) , Alkohol usw.

    Alles driftet immer ins extreme ab, was echt zur Gefahr werden kann.

    Ich denke das ich mich dringend um einen Termin bemühen muss, um irgendwann mal ruhe finden zu können.

    Das ist meine Aufgabe, das wird mir immer mehr klar.

    Gruß Morphoys

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.474

    AW: ADS/ADHS und THC, wie verhält sich das?

    Hallo Morpheys,

    ich kann dir nur "halb theoretisch" antworten, da ich zwar ADHS-ler bin, aber keine Erfahrung mit THC habe.

    Viele nicht diagnostizierte bzw. behandelte ADHS-ler "therapieren" sich selbst mit Kiffen, Rauchen oder Alkohol. Weil sie unbewusst eine Substanz suchen, die ihr Gehirn in einen funktionierenden bzw. entspannten Zustand bringt.

    Das könnte (wir kennen dich ja nicht) auch auf dich zutreffen. In diesem Fall war die Symptomatik, also die Unruhe und Rastlosigkeit, auch vorher da. Nur wie viel deiner jetzigen Symptomatik von der ursprünglichen, falls vorhandenen, ADHS kommt und wie viel Schaden des jahrelangen Substanzmissbrauchs ist, ist sicher schwer herauszufinden. Man sagt, dass das Kiffen ein sich entwickelndes Gehirn um so mehr schädigt, je früher man anfängt, und natürlich wie intensiv das war.

    Untersuchungen sagen aus, dass (unbehandelte) ADHS-ler weit überdurchschnittlich ans Kiffen geraten, weit früher anfangen und dann auch länger dabei bleiben. Wäre logisch, wenn sie damit quasi ein Defizit im Gehirn ausgleichen, während Normalos "nur" ein gelegentliches Rauscherlebnis suchen.

    Dummerweise sind (junge) ADHS-ler gleichzeitig verletzlicher, d. h. sie haben eine größere Wahrscheinlichkeit dass ihnen der Konsum schadet. Sagt Martin Winkler.

    Wie auch immer. Du kannst die Zeit jedenfalls nicht zurückdrehen, aber ab sofort dafür sorgen, dass dich das THC nicht weiter schädigt.

    Ich habe wie gesagt nie gekifft (und auch nie geraucht). Meine ADHS wurde mit 37 diagnostiziert und seitdem medikamentös behandelt (ich bin jetzt 50). Und ich dachte, das Methylphenidat würde mir primär bei meinem Bürochaos helfen. Aber dass es mich auch erheblich entspannter und ausgeglichener macht, war eine sehr positive Überraschung.

    Und es hat keinen nennenswerten Toleranzeffekt und auch sonst keine negativen Folgen (außer für Herzkranke und ein paar andere spezielle Gruppen). Das ist schon ein bedeutender Unterschied, es ist also keineswegs im Prinzip ja auch egal wovon es einem besser geht.

    Mit THC und auch mit Alkohol verträgt es sich aber nicht. Wenn man dafür etwas Besseres bekommt, macht das aber auch nichts, finde ich.

    Ach so, hier ist noch der Text von Martin Winkler:
    Ritalin (Methylphenidat) und Kiffen (Cannabis)

  7. #7
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 19

    AW: ADS/ADHS und THC, wie verhält sich das?

    Hallo 4.kl.Konzert,

    vielen Dank für deine Tips, das hat mich wieder mal geschockt. Warum ?

    1. Du sprichst die Dinge an, die ich in meinem Kopf habe, aber ich hätte die nie so benennen können wie du , Volltreffer ( find Kiffen nicht alltagstauglich, hatte nie einen adäquaten ersatz )

    2. Scheinbar ist es auch irgendwie weit verbreitet, das ADS/ ADSH erkrankte andere gut erkennen können, nur bei einem Selber funktioniert das nicht so gut ( Vermutung !!! )

    3. Da Erkrankte sich im Laufe des Lebens oft selber Fragen was mit ihnen Los ist, da diese Thematik ständig Präsent ist, man eine Gewisse Sensibilität für die Dinge entwickelt,
    sofern man sich damit auseinandersetzt.

    Das trifft vielleicht nicht auf jeden zu, jedoch gibt es diese Leute hier, das merke ich immer wieder.

    Da Kiffen für mich nicht dauerhaft funktioniert, wäre es nicht schwer für mich, es für immer zu vergessen. Geht auch ohne, man gewöhnt sich dran. Ist halt nur eine Art Puffer, der leider auch

    andere Vorgänge Puffert, z.B. die Persönliche Entwicklung. Im Moment ist alles abgesetzt, weil es mich zurückwirft, was ich nicht Akzeptiere.

    Ich sags mal Salopp. THC ist ein Freund mit zwei Gesichtern, der sich Verp..... kann, wenn er sich nicht benimmt.

    Jedenfalls funktioniert mein Verstand noch, auch wenn man Ihm manchmal Zeit geben muss

    Werde mir jetzt den Link durchlesen, danke auch dafür.

    Gruß Morphoys

  8. #8
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 19

    AW: ADS/ADHS und THC, wie verhält sich das?

    Hi 4.KL.Konzert,

    habe den Text von Martin Winkler durchgelesen und muss sagen das er mir viel zu sehr in eine Richtung gelenkt ist. THC ist der Teufel.

    So wie er das Thema behandelt, könnte man meinen, das er frustriert darüber ist, wenn seine Patienten Kiffen oder gekifft haben und deswegen die Behandlung

    Komplexer ausfällt. Sehr einfältig, Sorry.

    Wenn man bekifft nicht Lernen kann, dann Frage ich mich wie ich es bis zum Maschinenbautechniker geschafft habe, das wäre ja unmöglich nach seinen Erkenntnissen.

    Unser Gehirn kann auch lernen Bekifft zu lernen, das kommt ganz auf den Prozessor an, der einem zur verfügung steht . (-:

    Das man während einer Behandlung mit einem Medikament, was in den Gehirnstoffwechsel eingreift, nicht noch andere Sachen dazu nimmt, sollte klar sein.

    Alkohol zähle ich definitiv auch dazu, alleine schon, weil täglich 200 Menschen an den Folgen ihres Alkoholkonsums in Deutschland versterben. THC tote gibt es nicht, es sei denn Sie wurden

    von einem Sack voll Stoff erschlagen. Außerdem wollen wir mal nicht vergessen wieviele ADS/ADSH erkrankte zu irgendwelchen Mittelchen Greifen um sich ein wenig entspannen zu können,

    dafür würde ich nie jemanden verurteilen oder anprangern. Der Text kommt ein wenig so rüber.

    Es ist nicht ungefährlich, das bestätige ich gerne, auch das vorerkrankte ein höheres Risiko für Psychische Störungen haben ist Logisch. Ein Mensch der sich eh schon nicht im Gleichgewicht

    befindet fällt auch schneller um, erst recht wenn er noch nachhilft.

    Das musste ich doch mal dazu sagen, da Medaillien immer Zwei Seiten haben.

    Ich kann gut verstehen was gemeint ist, doch würde ich ein Paar Dinge umformulieren und sogar Streichen.

    Gruß Morphoys

  9. #9
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.533

    AW: ADS/ADHS und THC, wie verhält sich das?

    Morphoys schreibt:
    Alkohol zähle ich definitiv auch dazu, alleine schon, weil täglich 200 Menschen an den Folgen ihres Alkoholkonsums in Deutschland versterben. THC tote gibt es nicht, es sei denn Sie wurden

    von einem Sack voll Stoff erschlagen. Außerdem wollen wir mal nicht vergessen wieviele ADS/ADSH erkrankte zu irgendwelchen Mittelchen Greifen um sich ein wenig entspannen zu können,
    Ich wollte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es sich bei Cannabis um ein illegales Betäubungsmittel handelt. Kurzum, der Besitz dieser Substanz ist verboten. Auch THC ist nicht in der Anlage III des BtMGs enthalten und somit verboten.

    Daher ist dieses Thema in diesem Forum gem. Comunity-Reglement unerwünscht. Wenn ihr über den Gebrauch illegaler Substanzen diskutieren wollt, solltet ihr entsprechende Foren suchen.


    Gesendet von meinem SM-A310F mit Tapatalk
    Geändert von Steintor ( 2.10.2016 um 14:57 Uhr)

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.474

    AW: ADS/ADHS und THC, wie verhält sich das?

    Ich kann es letzlich nicht beurteilen, da ich wie gesagt nie THC konsumiert habe. Was ich allerdings gesehen habe, sind mehrere Leute die früh und intensiv damit anfingen und sich nachhaltig geschädigt haben. Und du selbst räumst ja auch ein, THC sei ein Freund mit zwei Gesichtern.

    Dass Alkohol und Tabak um Vieles schädlicher sind, ist völlig unstrittig. Das macht aber Cannabis nicht harmlos.

    Hier ist noch ein aktueller Artikel von Piero Rossi über Cannabis bei ADHS:
    Alarm! ADHS & Cannabis? Alkohol, Kiffen, Valium, Temesta, Rohypnol? - ADHS verstehen
    und hier auch von Piero Rossi ein ausführlicher Text von 2003 über ADHS und Suchtgefahren:
    Zur Suchtgefahr von Kindern mit einer ADHS

    Okay, Martin ist frustriert über die Situation mancher seiner Patienten. Und dass vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, obwohl diese und andere Informationen schon so lange vorliegen, immer noch eine angemessene Behandlung verwehrt wird, ist für Martin Winkler und andere mit Sicherheit sehr frustrierend.

    Edit: Lieber Steintor, vielen Dank für den Hinweis.

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