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Diskutiere im Thema Beleidigungen / Anfeindungen wegen ADHS im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Beleidigungen / Anfeindungen wegen ADHS

    Ooch das wegen dem KZ nehm ich nicht tragisch. Es war auch nicht wirklich bös gemeint.
    Da gab es freundlichere Bemerkungen, die mich mehr verletzt haben.
    Es ist verrückt, was man im Rückblick alles sieht. Ich weiss aber nicht ob es besser gekommen wäre, wenn man damals schon gewusst hätte was los ist.
    Träumer, Chaot, Messie war ich und unfähig, überfordert, ängstlich, ungeschickt, unbrauchbar, verträumt, zappelig, müde, zu lärmig, unruhig, störend, extrem störend… Ich muss jene Leute zur Verzweiflung gebracht haben ohne es zu merken. Gewollt hab ich das nicht.

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Beleidigungen / Anfeindungen wegen ADHS

    Ja, ich kenne solche Beleidigungen auch .. hatte mit 16 ne Lehre gemacht.. dort gab es leider auch probleme wegen (dem noch nicht entdecken) ADHS.
    Immerhin hatte der Ausbildungsmeister mehr verständnis als andere, sonst wäre es hier schon Zuende gewesen...
    Manche Gesellen jedoch hatten absulut kein Verständnis.. da musste man perfekt funktionieren.. nix vergessen, wissen wo Werkzeug liegt und und ...
    Da kamen auch sprüche wie "Sowas wie dich hätte man früher den ganzen Tag verprügelt" ... meistens von etwas älteren, sehr konservativen Gesellen...
    Mein Vater wollte deswegen schon den Gesellen schnappen und mit dem Chef eine Diskussion führen.. hätte er auch machen sollen... Es gibt Dinge die sollte man sich nicht bieten lassen..

    Es ist ok wenn der Lehrherr Leistung fordert, Beleidigungen gehören aber sicher nicht dazu.
    Und ein KZ Vergleich ist so derartig daneben dass man bei vorhandenen und aussagewilligen Zeugen schon durchaus an einen Strafantrag denken sollte. Es ist nicht nur eine Mißachtung der eigenen Person , sondern eine Mißachtung aller Juden die im 3. Reich im KZ gestorben sind. Und selbst heute gibt es noch in einigen Ländern ein KZ wo Menschen gequält werden...

    Aber über den Gesellen der mich damals ständig nur beleidigt hat lache ich heute.. ich weiß was ich erreicht hab

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Beleidigungen / Anfeindungen wegen ADHS

    Snake schreibt:
    Hallo,
    Bei mir hats immer geheißen: Wenn du nur wolltest könntest du..., du bist einfach nur faul und willst nicht.


    LG Snake
    Wobei so ganz verkehrt ist es nicht.. man kann auch als ADHS´ler mehr.. wenn man es wirklich will. Klar dass sowas schwieriger ist als bei "normalos"
    Nur dazu braucht man Selbstbewustsein.. und das bekommt man nicht wenn man ständig nur kritisiert wird...

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Beleidigungen / Anfeindungen wegen ADHS

    Die Anfeindungen sind wirklich übel, von allen Seiten - ob Straßenpöbel, Schule/Ausbildung/Beruf oder auch in der Familie (Eltern). Gerade von letzteren würde man ja was anderes erwarten, aber ich kenne es auch, dass die Eltern es nicht einsehen, dass ADHS wirklich eine Krankheit ist.

    Da erzählt man, dass man sich eine komplexe Aufgabe nicht über Wochen einteilen kann, sondern erst lange trödelt und dann auf den letzten Drücker Nachtschichten macht, und man kriegt den Spruch: "Das (Einteilen und kontinuierliche Durchziehen) kann doch jeder, wer das nicht kann, muss wirklich 'nen Schlag schräg haben". In der Sache eigentlich eine korrekte Einsicht (wenn man psychische Probleme als "Schlag schräg" bezeichnet), aber nicht so, wie Eltern eigentlich mit ihren Kindern umgehen sollten

    Und man bekommt mit zornigem Unterton mitgeteilt, dass man sich doch gefälligst jede Minute seines Lebens die Hölle heiß zu machen hat, damit man sich wenigstens bemüht, sein Fehlverhalten abzustellen. Dass man dadurch keinen Deut weniger unkonzentriert, vergesslich und zappelig wird, das Leben aber wirklich zur Hölle wird, nehmen sie in Kauf und fordern es geradezu!

    ADHS-bedingte Faulheit als angeblich schuldhaftes Fehlverhalten, das ist immer noch mein großes Problem. "Man muss nur wollen" - was ein blöder Spruch, denn natürlich kann man lästige und unangenehme Pflichten nicht wirklich wollen; vielmehr bedeutet "wollen" hier, dass man sich gegen seinen eigentlichen Willen mit Gewalt zu etwas zwingt, was von außen, als Sachzwang oder von anderen aufgezwungene Pflicht, gefordert wird.

    Die Sprüche von Heim und Erziehungsanstalt, wo es jeden Tag Prügel gibt, kenne ich auch, wohl auch bedingt dadurch, dass der betreffende Elternteil doch arg überfordert war.

    KZ- und vergasen/an-die-Wand-stellen - Sprüche hab ich selbst weniger gehört, dafür aber selbst jene damit bedacht, die mir das Leben zur Hölle machten. Und wenn ich daran denke, wie ich angefeindet wurde und werde, bereue ich es nicht mal - ich meine, Leute, die mir das Leben kaputt machen, haben es auch verdient, dass ihr Leben kaputt gemacht wird (ich will halt nur nicht in den Knast). Das wäre ganz was anderes, als was im "3.Reich" mit Juden, Behinderten usw. gemacht wurde.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Beleidigungen / Anfeindungen wegen ADHS

    XPFchaot schreibt:

    ADHS-bedingte Faulheit als angeblich schuldhaftes Fehlverhalten, das ist immer noch mein großes Problem. "Man muss nur wollen" - was ein blöder Spruch, denn natürlich kann man lästige und unangenehme Pflichten nicht wirklich wollen; vielmehr bedeutet "wollen" hier, dass man sich gegen seinen eigentlichen Willen mit Gewalt zu etwas zwingt, was von außen, als Sachzwang oder von anderen aufgezwungene Pflicht, gefordert wird.
    Allerdings muss man aufpassen dass man sich selbst nicht ständig sagt "Ich hab ADHS und ich kann das eh nicht"
    Weil sonst zieht man sich noch tiefer in irgendetwas rein.
    Der Punkt ist halt der, dass man sich selbst zu etwas bringen muss.. und dazu gehören leider auch unangenehme Dinge. Physik war für mich unangenehm.. nur irgendwann hat´s dann klick gemacht und ich hab mich halt hingesetzt und es versucht.. und es hat geklappt.
    Der Punkt ist halt, dass man es wesentlich schwerer durch ADHS hat und vorallen auch oft kaum Selbstbewustsein.
    Und dass jemand mit Drohungen oder sonstigen dann irgendeinen Erfolg erreichen kann ist absulut unwahrscheinlich.
    Grade ADHS Kinder brauchen neben Medikamenten Therapie auch viel verständnis und Erzieher/Lehrer die es schaffen können diese Kinder zu etwas zu begeistern. Wenn sowas von Innen kommt, dann ist die Chance am größten dass solche Kinder dann auch etwas erreichen können. Ich kenne es von mir ja.. für Dinge für dich ich mich interessiert hatte , klappt es eigentlich ganz gut.

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 107

    AW: Beleidigungen / Anfeindungen wegen ADHS

    Also auf schwarz weiss gedruckt hab ich ja noch keinen Beweis, nur erstmal den Verdacht von der Arztin. Aber mir wurd auch schon oft mal was gesagt was ich nicht so dolle fand. Und paar dinge hingen dann noch ewig im kopf, ich konnt die nicht wegschieben.

    Was mich tierisch nervt is, wenn man mich für was überreden will. Denn wenn ich sag ich kann da nicht hin weil ich Angst hab oder es mir zu viel werden würde, da glotzen die doch doof. Und dann immer, ja die anderen Frauen machen/können das ja auch blabliblib, bin halt anders als die.

    Und das mit dem Sport, augenroll, hat auch mal ein Arzt zu mir gesagt, is schon lang her, da dachte ich noch nicht an ADHS, Sohni war noch im Kiga und es waren auch bei ihm keine Anzeichen. Aber ich beweg mich ja, hab ich zu dem gesagt. Ich fahr Fahrrad, geh mit dem kleinen schwimmen, spazieren ezc...Und wie soll man den auch sport machen wenn man keinen für die Kids hat, dann bleibt ja nur teuer Fitnesstudio über. Und da könnt ich eh net hin, ausser natürlich ne Einzelstunde und keiner is da Aber bin ja nicht heidi Klum mit dem dicken Geldbeutel.

    Aber gsd hat ich noch nicht so Brecher wie andere hier, also ich glaub da wär ich ja heulend in meinen Keller gekrochen

  7. #27
    yo!


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Beleidigungen / Anfeindungen wegen ADHS

    Eine gute Freundin aus Amerika riet mir letztens, dass ich den Leuten sagen sollte, dass meine Aufmerksamkeitsdauer etwas kürzer ist als bei vielen anderen. Es würde den Leuten helfen, dass zu wissen. Dann könnten sich die Leute darauf einstellen und werden vielleicht nicht ungehalten. Es tut mir ja tatsächlich sehr leid, dass meine Geduld sehr knapp ist. Oder ich mich sehr gut in Dinge verlieren kann. Ich sehe darin allerdings auch Vorteile. So erfasse ich Dinge einfach super schnell. Und kann mich bei einer Tätigkeit hervorragen selbst vergessen. Man könnte auch sagen, ich gehe in bestimmten Sache auf. Wenn ich Pech habe, verliere ich mich allerdings auch darin.

    Ich denke, es ist eine sehr hohe Kunst, die eigenen Qualitäten sich selbst klar zu machen und so zu Händeln, dass auch andere dies sehen. Tatsächlich ist es nun einmal für Mitmenschen häufig sehr anstrengenden mit einem Freak wie mir etwas zusammen machen zu müssen. Dann läuft der Typ mitten im Gespräch einfach weg, unterbricht alle, fängt an Witze zu erzählen, träumt sich davon oder wird gar laut - und kann dies fast nicht verhindern. Da wundert sich der Otto Kraft natürlich und fängt an zu schimpfen um so mehr, weil der Typ, ich, gar nicht mitbekommt, dass es vielleicht anstrengen sein könnte, wie sich da von mir verhalten wurde.

    Nun, Typ, Freak, ich wundert sich jetzt nicht mehr so sehr, warum Otto K. beleidigend, komisch, blöd wird, aber ja es tut trotzdem immer wieder einwenig weh. Um so mehr, weil die anderen ja auch nichts dafür können, dass man so ist wie man ist. Aber anders herum, Typ, Freak, ich kann halt auch nix dafür, dass Otto K. so wenig Dynamik besitzt und sich so leicht entnerven lässt. Nur hilft das wenig.

    Es bleibt halt ein ewiges Dilemma mit dem man immer einwenig mehr wird lernen müssen umzugehen. Wenn es dann einmal gelungen ist, diesen Mechanismus zwischen sich und und den anderen vor Augen zu führen, wird man wohl mindestens drei mal mehr und härter gegen die Wand knallen müssen, bis man ein kleines bisschen lernt, als O. K.

    Es ist super schwer um Einsicht zu bitten, dass man wohl ein guter Mensch ist, mit gewissen oft nicht voll kontrollierten Eigenarten.

    Noch schwere ist es, mal zu versucht die Fresse zu halten oder sich entschuldigt, dass man einfach mal aufstehen muss und sich etwas zu bewegen.

    Um am schwerste ist es am Ende dann doch wieder die Scherben auf dem Boden liegen zu sehen und sich dann nur unter Verlust vieler Federn oder Zugeständnissen der Umwelt an Bord halten zu können und Schuld zugeschoben zu bekommen, für die man doch eigentlich nichts kann und man doch voll ohne Einschränkung verantwortlich sein muss.

    Das sticht dann mitten ins Herz: Die Gewissheit über die Fähigkeit mit einem sehr hohen Maß an Frustration und Enttäuschung umgehen zu können und letztlich können zu müssen.

    Wenn es regnet scheint bald wieder die Sonnen. Was anderes bleibt da nicht. Es sei denn, vielleicht rechtzeitig die Menschen mit denen man zu tun hat
    vorzuwarnen, dass man auf einem Vulkan sitzt. Nicht als Freifahrtschein um sich gehen zu lassen, sondern um Seismograph zu installieren damit die anderen bescheid sagen können, wenn sie wahrnehmen, dass der Vulkan kurz vor dem Ausbruch steht. Oder vielleicht eher Verständnis haben, wenn es dann passiert. Das ist alles wirklich schwer und zudem exorbitant dramatisch.

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 376

    AW: Beleidigungen / Anfeindungen wegen ADHS

    Ich kenne sowas auch, vielleicht nicht ganz so derb wie mit dem Konzentrationslager, aber auch nicht gerade nett.

    Meistens sind es so Sprüche wie "du redest dich nur drauf aus" obwohl ich nicht mal von der Krankheit geredet habe oder nur ganz einfach und sachlich meinen Standpunkt nahe bringen möchte.

    Oder auch sehr beliebt: "Sogar jeder blabla hat Abitur oder dies und das gemacht, das gibts ja nicht dass dir das dann nicht gelingt und du das nicht kapierst/lernen kannst. Oder "wahrscheinlich bist du nur faul".
    War eigentlich immer gut in der Schule aber später sind mir die Teilleistungsschwächen einfach total übern Kopf gewachsen, da konnte ich tun was ich will, ich wollte es ja begreifen und verstehen, ging aber nicht trotz Mühe und es war nie genug auch wenn ich es auswendig gelernt habe. Da hab ich irgendwann dann mal das Handtuch geworfen.

    Oder eben Faulheit,Naivität und was man sonst noch oft so hört.
    Die Leute wissen einfach nicht Bescheid und dass man auch wenn man "intelligent" ist ein Handicap haben kann das gesellschaftliche und berufliche Auswirkungen haben kann.

    Das verstehen die eben nicht.
    Jemand der hinkt den wird jeder verstehen dass er nicht auf den Bau gehen kann.
    Jemand der immer schon eine leichte geistige Einschränkung hatte, von dem wird sicher nicht verlangt dass er Abitur macht.

    Aber jemand der psychisch "behindert" ist oder Teilleistungsschwächen hat, der sollte jahrelang etwas lernen müssen dessen Stoff nur aus seinen Schwächen besteht und was er auch noch dazu alles verstehen muss. Oder dauerhaft in einem Umfeld wo er sich partout nicht wohlfühlt oder viel Stress hat arbeiten.
    Weil sonst ist er ja nur zu faul...

    Und was bringt es dir wenn du früher immer gut warst in der Schule und wenn Hans oder Franz die in der Volks- und Hauptschule nicht so gut waren wie du, jetzt eine technische Ausbildung geschafft haben (nur als Beispiel, lässt sich beliebig ersetzen).
    Wenn das Handwerk jetzt nur aus komplizierten für dich unverständlichen und uninteressanten Themen und Tätigkeiten besteht hat das alles keinen Sinn.

    Klar ist dass man nicht überall nur Dinge lernen und verstehen kann/muss die einen interessieren oder liegen sondern auch andere Sachen machen oder lernen muss, das ist in jedem Berufsfeld so.
    Und damit sollte man dann auch klarkommen und versuchen durchzubeißen.
    Aber wenn die Arbeit fast nur aus sowas bestehen sollte was dir einerseits schon mal gar nicht liegt und dich auch nicht im Geringsten interessiert und du hattest dazu noch die Fünf in Physik, dann wäre das doch nur blanker Nonsens und unnötige Quälerei.
    Und das nur aus dem Grund damit man sofort "irgendeine" Ausbildung machen kann oder weil es gerade gefragt ist am Arbeitsmarkt.
    Klar ist auch dass man vielleicht nicht immer sofort seinen Traumberuf erlernen kann, aber man kann ja auch erweiterte Alternativen finden die noch eher zu einem passen.

    Ich danke meiner Familie echt für meine schöne Kindheit und Jugend.
    Aber seitdem ich beim Abi durchgerasselt bin und mir oft schwer tue wegen Arbeit,öfters auch wg. gesundheitlicher Probleme die sie auch nicht ernst nahmen (bin ja jetzt zum Glück Nichtraucherin), ist das Verhältnis bei uns nur noch als wär ich ein Untermieter.
    Zumindest verhalte ich mich so weil ich dem Unverständnis, den ständigen Diskussionen und Runtermachereien aus dem Weg gehe so gut es möglich ist .Bin ja auch noch die einzige Betroffene daheim.

    Aber eines weiß ich, bei mir gehts jetzt beruflich bergauf und sobald ich feste Arbeit und genug Geld habe schaue ich gleich um eine billige Wohnung oder zieh zu meinem Freund (der jetzt auch bald eine Wohnung hat), zahle meinen Eltern schön langsam immer ein wenig was zurück (Überweisung aufs Konto), den finanziell haben sie mich ja öfters unterstützt.

    Jedoch werde ich dann jeden Kontakt zu meiner Familie abbrechen, denn das tut mir auf Dauer seelisch nicht gut.Wir passen einfach nicht zueinander.
    Genauso wie ich es bei einigen meiner Freunde jetzt getan habe, die nur Stress machen und das Recht auf Rückzug und Privatsphäre nicht zu kennen scheinen.
    Das Umfeld ist immer wichtig zum Glücklichsein, ich gebe mich privat lieber mit weniger Leuten ab, die mir dafür gut tun, ähnliche Interessen und Einstellungen sowie Verständnis haben
    Geändert von crazyy1 ( 5.09.2011 um 18:14 Uhr)

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 74

    AW: Beleidigungen / Anfeindungen wegen ADHS

    Ich habe jetzt nichta lles gelesen -zu lang(=zufaul^^ )
    Aber, bei mir war letztens ein spruch: Stopft ihr mal einen Gummiball ins maul, damit sie nicht mehr so viel quasselt
    Das hat mich wieder so... traurig^^ gemacht, weil ich das gar nie merke und nicht mit absicht tue

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 376

    AW: Beleidigungen / Anfeindungen wegen ADHS

    Hallo Kathy

    Sowas finde ich auch überhaupt nicht okey, wer sagt das denn immer zu dir (das mit dem Gummiball) ?

    Kein Problem das bin ich auch öfters *gg*

    Viele verstehen auch nicht dass hinter "Faulheit" oft nix anderes als geistige Antriebslosigkeit steckt und das kann auch nur ein Symptom sein mit Ursachen welche von Depressionen, ADHS und Schizophrenie bis hin zur Schilddrüsenunterfunktion und Eisenmangel reichen.

    Oft ist es aber auch die Gesellschaft die diese "Normen" für uns Menschen vorgibt und uns vorschreibt wie wir zu sein und uns zu verhalten und was wir zu tun haben, jetzt mal abseits von der Grundethik dass man nicht zuschlagen und morden soll.

    Leider ist unser System erstmal total leistungsfixiert und kaum mehr "menschlich", ohne viel Geld kommst du nicht weit und alles ist ungerecht (verteilt).
    Anstatt dass die schwerreichen obersten Bosse mal auf ein paar Tausender verzichten könnten, muss man ja lieber nur ein paar Leuten Arbeit geben die dann nur noch Überstunden machen können und irgendwann einen Burn-Out (auch oft Ursache für "Faulheit") erleiden.
    Während viele wiederum ganz ohne Arbeit da stehen und auch das soziale Netz immer weiter abgebaut wird.
    Richtig pervers find ich das, mal hart ausgedrückt.

    Auch die Anforderungen werden an jeden einzelnen in allen Bereichen immer höher und der Mensch handelt nur noch gegen die Natur, sowohl gegen die der Tiere und Pflanzen als auch gegen sein eigene.
    Das wird auch immer schlimmer in Form der NWO, deswegen hoffe ich manchmal sogar dass 2012 wirklich eintreten wird. Und nein, eigentlich bin ich nicht lebensmüde.

    Ich denke dass diejenigen die das alles in der heutigen Welt nicht "normal" finden, eigentlich die sind die wirklich "normal" sind.
    Obwohl ich den Begriff eigentlich nicht so mag.

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