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Diskutiere im Thema ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #71
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.322

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Persephone schreibt:
    Ich lass das hier mal so stehen - nicht zwingend als meine Meinung, aber ich fand es ist ein schönes Zitat:

    „In case you’re wondering where does ADHD begin and a sparkling personality leaves off - it’s where impairment begins. No impairment, no disorder“ - Dr. Russell Barkley

    https://www.youtube.com/watch?v=ua8Zm9STtKY

    Seine These lautet übrigens, dass unbehandeltes ADHS von den Ambulant behandelten Erkrankungen (Angststörung, Depression) die am stärksten beeinträchtigende Diagnose ist (nicht im Vergleich zu stationär behandelten wie Schizophrenie oder Bipolare Störung). Das zeigt er, in dem er Statistiken von Personen mit ADHS und den anderen Diagnosen vergleicht. Dabei handelt es sich sowohl um Angaben der Patienten selber zu Beeinträchtigungen in der Kindheit und im Erwachsenenalter als auch von Angehörigen. Zu allen Zeitpunkten und von allen PArteien werden bei ADHSlern stärkere Beeinträchtigungen berichtet. Besonders stark differiert es aber bei den Angaben zur Kindheit.
    Vielen Dank dafür!
    Das ist-sowohl aus/durch eigene(r),ge/durchlebter Erfahrung,als auch intellektuell begründet-mein Standpunkt,an dem ich nichts absurdes,extrem polarisierendes,oder gar abwertendes erkennen kann.

    Muss aber wohl noch daran arbeiten,den auch entsprechend zu kommunizieren.

    @klippklar's Argumentation finde ich übrigens auch sehr spannend.

    Sehe ich ADHS als Charaktereigenschaft,kreiert das einen enormen (Leistungs-und Verbesserungs-)Druck,trenne ich sie genauso grundsätzlich von meinem Wesen,wie beispielsweise eine Autoimmunerkrankung oder was weiß ich,schafft das Entlastung die es mir ermöglicht,meine Energie zielgerichtet für etwaige Verbesserungen einzusetzen.

  2. #72
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 439

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    luftkopf33 schreibt:
    @klippklar's Argumentation finde ich übrigens auch sehr spannend.

    Sehe ich ADHS als Charaktereigenschaft,kreiert das einen enormen (Leistungs-und Verbesserungs-)Druck,trenne ich sie genauso grundsätzlich von meinem Wesen,wie beispielsweise eine Autoimmunerkrankung oder was weiß ich,schafft das Entlastung die es mir ermöglicht,meine Energie zielgerichtet für etwaige Verbesserungen einzusetzen.

    Das Problem beim Trennen von der Persönlichkeit ist allerdings, dass man schwer weiß, wo man aufhören soll zu trennen und wieviel tatsächliche Persönlichkeit dann übrigbleibt. Ich meine wir ADHSler haben ja im Allgemeinen ebenfalls einige Positivmerkmale, wenn man konsequent ist müsste man die auch mit abspalten... Wer bin ich, wer ist ADHS?
    Ich glaube man darf das alles nicht so einseitig sehen: Wir sind alle wunderschöne Flechtwerke, was uns jedoch von anderen Flechtwerken unterscheidet, sind die asymmetrischen Muster die in uns verwoben sind. Würde man versuchen, diese Muster als symmetrisch zu betrachten, würde man auf kurz und lang verzweifeln. Würde man auf der andern Seite versuchen, diese Muster herauszureißen, würde das restliche Flechtwerk auseinanderfallen.

  3. #73
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.322

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Na klar hat jeder von uns positive Eigenschaften! Ich habe noch keinen Menschen kennengelernt,bei dem das anders gewesen wäre.

    Aber ich weiß schon,worauf Du hinauswillst,ja. Es ist teils echt schwierig zu trennen. Ich bin ja z.B. bekanntermaßen recht aufbrausend. Einerseits weiß ich,dass hier ADHS am Werk ist,andererseits BIN ich nunmal aufbrausend. Das lässt sich schon sprachlich nicht voneinander trennen.

  4. #74
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 465

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    https://youtu.be/ua8Zm9STtKY?t=46m53s

    Ungefähr ab Minute 46:50 sagt er "ADHD is no gift" und weiter "„So I want people to understand that while people may be successful in spite of their ADHD it is not because of their ADHD“

    Wieder - entspricht nicht exakt meiner Meinung bzw. ich hab mich noch nicht entschieden - aber fand's spannend, dass sich ein Experte zu dem Thema äußert.
    Geändert von Persephone ( 6.07.2016 um 11:22 Uhr)

  5. #75
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 227

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    49:17
    " wow wow wow! Adhd! this wonderfull Giftedness, that we have and you don't. Those are not antithetical to each others. And it don't works. And it's a lie"

    "It's a very serious disorder, but it doesen't mean, you may not be talented in many other areas of life..."

    Und in

    52:01
    "our problem is not effectiv treatment, our problem is public awareness of this disorder"

    genauso sehe ich das!
    Geändert von Dropkick ( 6.07.2016 um 15:18 Uhr)

  6. #76
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 2.950

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Es gibt keinen einzigen Beweis dafür dass auch nur eine Begabung dem ADS zugeschrieben werden könnte.
    Alle die Talente wären mE ohne weit effizienter, ob man das nun will oder nicht.
    Eben so wie die guten und schlechten Eigenschaften,wahrscheinlich in einer anderen weniger extremen Form.

  7. #77
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.322

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Kuschelwuschel-Modus aus,kurzes OT an*

    Das ist pöse,sun! Seehr pöse! Du sollst Fakten doch nicht so kategorisch formulieren! Es geht um's GEFÜHL! Was hier mit bornierten, intoleranten Fories passiert,hast Du doch nun an meinem Beispiel gesehen!

    *unschuldig kuck,Sarkasmus-Schildchen hochhalt*

    *OT aus,natürlicher Lufti-Kuschelwuschel-Modus wieder an*

  8. #78
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 2.950

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Ich leg´s einfach mal drauf an. Ist vielleicht der Mini-Maso in mir

  9. #79
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 922

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Sunpirate schreibt:
    Die Gesellschaft mag krank sein. Das ist dennoch nicht die Ursache dafür dass wir als krank behandelt werden.
    Wer Defizite durch ADS hat, kann nicht als völlig gesund durchgewunken werden.
    Wenn man sich die Geschichte der Menschheit anschaut, dann muss man sich fragen was man als Defizite meint?

    Kriege?
    Arbeitswut?
    Geldgeilheit?
    Neid?
    Gewalt?
    und, und , und.......

    Aber leider ist es so, dass man wegen gesellschaftliche Defizite in unsere Gesellschaft als "krank" bezeichnet wird

    Ich selbst würde mich nie als "krank" bezeichnen.......sondern eher als einer der mit den "Druck und Unsinn" dieser "kranken"-Gesellschaft nicht so gut zurecht kommt.

    Ich stelle fast täglich fest, dass ich ein "normaleres" Leben führe als viele der sogenannten "Normalos".

  10. #80
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.322

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Wenn dem so ist,wieso und wozu dann all die psychiatrischen (Selbst-)diagnosen,die Du so (gefühlt!) dringend haben/erstellen möchtest?

    Ich gestehe,ich habe immer öfter wirklich Schwierigkeiten,Deine Aussagen zu verstehen-zumindest so,wie Du sie dann oft im Nachhinein verstanden wissen möchtest,bzw.so,wie Du sie gemeint haben willst. Denn das steht für mich oft ganz klar im Widerspruch zur einfachen inhaltlichen Ebene dessen,was da nunmal geschrieben steht.

    Aus diesem Grunde kann ich nur mal meinen besten Versuch einer "inhaltlichen Auseinandersetzung" mit Deinem Text wagen und hoffe,Du nimmst mir eventuelle Missverständnisse nicht krumm.

    Die Defizite,die im Kontext dieses Threads eindeutig gemeint sind,sind ADHS-gebundene lebenspraktische Defizite bei der Selbstwahrnehmung,Strukturieru ng,Organisation etcpp.

    Es ist nicht die Rede von gesamtgesellschaftlichen oder gar globalen Missständen und deren Vorhandensein macht mich auch nicht gesünder oder gar gesund. Gut,ich habe noch nie jemanden ermordet. Deshalb habe ich aber noch immer (nur anders gelagerte) Defizite.

    Ich könnte auch nicht (mehr) davon ausgehen,dass die anderen das Problem sind oder es haben. Manchmal ja. Es hat mich aber einfach nicht weitergebracht-geschweige denn glücklich und wirklich zufrieden!-es ganz generell so zu machen.

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