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Diskutiere im Thema ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Lebenskünstler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.212

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen


    Die Milliönchen kommen! Demnächst. Also,gleich. Kann sich nur noch um ein paar Sekündchen handeln. Ich musste Deine Kontodaten nur erstmal beim Universum anfordern!!

    Nachtrag: Stelle fest,ich sollte die Milliönchen tatsächlich erstmal verdienen,bevor ich sie Dir zukommen lasse...ach,wer braucht schon Reihenfolgen,wenn er hochbegabt ist!
    Geändert von luftkopf33 ( 2.07.2016 um 19:52 Uhr)

  2. #22
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 48

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Adhs wird wohl nur von der Gesellschaft als Krankheit/Störung verpönt, weil ein von Adhs betroffener Mensch(in deren Vorstellung vielleicht...) nicht gesellschaftskonform ist - Tatsache ist, es ist de facto
    k e i n e Krankheit oder Störung in dem Sinne.
    Und das sehe ich ganz klar genau so!

  3. #23
    Lebenskünstler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.212

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Gut. Dann sind ja Diagnose und Behandlung-geschweige denn Medikamente- für Dich absolut nicht notwendig! Das freut mich!

    Spaß beiseite:
    De facto ...diese Phrase ist in dem Kontext wohl etwas fehl am Platze-besonders,wenn man die vorhergehenden Beiträge tatsächlich gelesen hat.

    De facto-und hier passt es wieder- rührt mein persönliches Leid und dasjenige anderer hier Schreibender,nicht von mangelnder Gesellschaftskonformität her,sondern von einer Störung.

    Andere Erklärungsmodelle greifen für mein Leben nicht und es steht Dir nicht zu,diese Erfahrungen zu entwerten.¡Deine Meinung darfst Du natürlich gern auch weiterhin behalten.
    Geändert von luftkopf33 ( 2.07.2016 um 22:10 Uhr)

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 218

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Wuselig schreibt:
    Tatsache ist, es ist de facto
    k e i n e Krankheit oder Störung in dem Sinne.
    Und das sehe ich ganz klar genau so!
    Was ist denn de facto, das was du so klar siehst?

  5. #25
    Querdenker

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 221

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    ADHS mag ja vielleicht auch ein paar gute Seiten haben...aber ganz ehrlich: diese extreme Vergesslichkeit bzw das an dem Ort wo mein Kurzzeitgedächtnis sein sollte nur ein Hamster im Hamsterrad liegt und Pfeife raucht reicht für mich aus es als Krankheit zu sehen.

  6. #26
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Den Gedanken finde ich schön,auch wenn ADHS in meinen Augen wirklich eine Krankheit ist.
    Und zwar :
    1. Weil es verschiedene Dinge im Gehirn,verglichen mit dem "gesunden" Zustand, verändert.
    2. Weil es Menschen im Zweifel so verändert,dass sie in unserem momentanen gesellschaftlichen "System" echte Probleme haben,was bei vielen zu einer Verringerung der Lebensqualität führt.

    Abgesehen davon sollte man sich selbst(Und damit das AD(H)S) natürlich akzeptieren,ob "Krank" oder nicht.
    Zumal ADHS und ADS bzw. die Einschränkungen durch die Krankheiten ja glücklicherweise einigermaßen Behandelbar sind.

  7. #27
    Lebenskünstler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.212

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Persephone schreibt:
    B. Ergänzen möchte ich aber das Schizophrenie (Genie und Wahnsinn, A Beautiful Mind) lange Zeit idealisiert wurde und es Ärzte gab, die behaupteten, das Genie wäre im Grunde immer schizophren, die Frage wäre nur ob und wann die Krankheit ausbricht. Tuberkulose (Kafka) und Syphilis (Nietzsche) wurden ebenfalls romantisiert. Wobei erstere eine rein physische Krankheit ist, die aber zu einem sehr blassen Gesicht, ausgemergeltem Körper und roten Lippen führt, was zum Künstler-Image passt. Syphilis ist physisch, mündet jedoch in Wahnsinn und Tod wie bei Nietzsche.
    Stimmt. Die drei hatte ich gar nicht mehr auf'm Schirm.

    Allerdings waren das wirklich Phasen. Bei ADHS habe ich eher den Eindruck,dass sich diese Mythen und Absurditäten tatsächlich in den Köpfen festsetzen/festgesetzt haben und-viel schlimmer!!-per dauernder Wiederholung durch einige,relativ wenige-gern selbst beworbene- "Fachleute" mit viel zu großem Einfluss,im Chor mit "Betroffenen",die sich von dieser Perspektive emotional angesprochen fühlen,langfristig gesehen in die Definition und symptomatische Beschreibung der ADHS einfließen-zunächst natürlich inoffiziell. An dem Punkt sind wir,imho,gerade.

    Das ist so-soweit ich weiß-bei den genannten anderen Beispielen nicht geschehen auch wenn es,wie von Dir erwähnt,sogar Profis mit solchen "abenteuerlichen" Einstellungen gab.

    Mir macht diese Entwicklung mittlerweile ernsthaft Sorgen. Zumal sie bereits jetzt direkte negative Konsequenzen für mich (gehabt) hat-ich weiß,das klingt sehr egoistisch und ist es vielleicht ganz einfach auch. Wenn das so weitergeht,wird's irgendwann für den heutigen "Leitlinienadhs'ler" schwierig(er,als es angesichts der aktuellen Entwicklung,ohnehin schon ist)...aber naja. Ich hör' wohl lieber auf,drüber zu schreiben/nachzudenken.

    Will niemanden ärgern und es zieht mich auch immer so runter.
    Geändert von luftkopf33 ( 3.07.2016 um 08:59 Uhr)

  8. #28
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 57

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Krankheit oder nicht, fest steht, dass sich einige unserer Hirnaktivitäten eindeutig von denen der meisten (und damit "normalen") Menschen in der Weise unterscheiden, dass wir Dinge anders wahrnehmen und tun. Und dadurch schnell Leidensdruck entsteht, weil wir uns schnell überfordert fühlen, Sachen vergessen, sehr viel ausblenden, andere verletzen, überreagieren, manches nicht raffen, etc., etc. Wodurch es immer wieder zu Problemen im Kontakt mit unserer Umwelt kommt, oft noch wechselseitig sich verstärkend.

    Meiner Meinung nach kann jede und jeder für sich entscheiden, ob er oder sie das als Krankheit/Pathologie/Störung ansieht oder nicht, je nachdem, was als hilfreicher empfunden wird. Was mir nach Durchlesen der Beiträge bis hier und ausgehend vom Eingangsbeitrag von [Sascha] noch einfiel ist, dass zwischen der "Pathologisierung" und dem Selbstbild bzw. der Selbstannahme sehr wohl ein Zusammenhang besteht in der Weise, dass die Pathologisierung durch andere (v.a. von Erwachsenen uns als Kind gegenüber) die Ausbildung eines kräftigenden Selbstbildes mit einer guten Selbstannahme sehr blockieren kann und blockiert.

    So gesehen kann es erstmal ein Befreiungsschritt sein, bei sich das nicht als pathologisch zu sehen. Und, wie ich finde, sehr nachvollziehbar, daraus eine Theorie zu entwickeln, die das ganze mal untermauert und sozusagen "absichert", ist das Selbstbild doch so sehr unsicher durch diesen invalidierenden Umgang der Erwachsenen, wie beispielweise von [Sascha] beschrieben und keineswegs so sicher, dass man für sich das einfach so definieren kann, egal, wie das die anderen sehen.

    Wichtig finde ich, dass man sich gegenseitig die Meinungen anerkennen und "so stehen lassen" kann (außer man selbst wird davon so krass tangiert, dass man sich wehren muss). Falls ich das in meinen bisherigen Beiträgen hier nicht so zum Ausdruck bringen konnte, tut mir das leid und ich möchte das dann hier sozusagen wieder "geraderücken" (hab ja auch so 'ne veränderte Wahrnehmung und blende z.B. sehr viel aus...)

    Was da in der Fachwelt passiert, luftkopf, ist allerdings sehr kritisch zu sehen, vor allem, wenn es uns Betroffenen das Leben schwer macht, weil man nicht so akzeptiert wird, wie es für eine adäquate Hilfe erforderlich ist. Finde, dass gerade die Fachwelt sich da differenziert zu verhalten sollte und sehr wohl in der Lage sein müsste, korrekte Diagnosen zu stellen!
    Geändert von samo ( 3.07.2016 um 09:26 Uhr)

  9. #29
    Lebenskünstler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.212

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Dankeschön liebe samo und ich finde,bei Dir kam das differenzierte Bild durchaus gut zur Geltung.
    Ich selbst möchte da auch nicht irgendwie in ein Extrem rutschen und hoffe,dass ich bei aller Deutlichkeit nicht verletzend oder abwertend rüberkomme.

    Was Du über das Selbstbild und das Pathologisieren schreibst,finde ich interessant und will nochmal genauer drüber nachdenken.

    Bei mir ist es eher so,wie bei @Dropkick. Ich fühle mich verunsichert,abgewertet und fast...entwertet in meiner Wahrnehmung und meiner Lebenswelt,wenn gesagt wird,ADHS sei eben nichts pathologisches und mein Selbstbild leidet mehr unter diesem "Zwangspositivismus" und der Verharmlosung,denn an der Feststellung eigener Defizite.

    Allerdings bin ich erstens erwachsen und zweitens denke ich,es besteht ein fundamentaler Unterschied zwischen Pathologisieren und Benennung der Defizite.

  10. #30
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 57

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Gern geschehen lieber Luftkopf!

    luftkopf33 schreibt:
    ...es besteht ein fundamentaler Unterschied zwischen Pathologisieren und Benennung der Defizite.
    Ohja, klar besteht der! Aber - wie auch bei Traumatisierungen - gibt es sogenannte Trigger, also Umweltreize, die für Nichttraumatisierte völlig unauffällig sind, für Traumatisierte aber zu extremen -Reaktionen führen. UND bei einer v.a. durch invalidierendes Pathologisieren gestörten Selbstbildentwicklung incl. möglicher, damit zusammenhängender traumatischer Erfahrungen, kann jede noch so hilfreiche und gute Benennung der Defizite (werde jetzt hier mal nicht die Dikussion anfangen, was Defizite eigentlich sind, obwohl mein Hirn da schon wieder fröhlich hingaloppieren will) eben was antriggern, was es einer/m unmöglich macht, einfach nur syndromtypische Verhaltensweisen (Defizite, wenn problematisch) zu benennen oder benannt zu bekommen.

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