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Diskutiere im Thema ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #131
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.451

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    @Brainman: Mir war absolut nicht bewusst,dass sich irgendeiner Deiner Texte nur auf samo bezog,sodass meine Stellungnahme weder erwünscht,noch nötig gewesen wäre. Da dies für Dich so gewesen ist,entschuldige bitte mein Reingrätschen in Deine Intention.

    Ich nehme -das nur mal nebenbei-eigentlich kaum etwas genau. Im normalen Leben. Aber: Wenn hier irgendjemand für sich in Anspruch nimmt,ADHS'ler hätten allesamt positive Eigenschaften durch ADHS und dann eine Aufzählung startet,die EINIGE tatsächlich ernst nehmen könnten weil inhaltlich eh' schon auf der Suche nach dem "tollen an ADHS",was diese Diagnose so viel erstrebenswerter macht als,sagen wir,eine Depression oder Anpassungsstörung oder eine bipolare Störung oderoder...DANN ja.

    DANN nehme ich es mit dieser Art Positiv-Liste und meist fehlenden Argumenten, sehr genau. Das macht mir keinen Spaß. Eigentlich bin ich eher nicht der Genauigkeits-Freak. Aber es muss,meiner Meinung nach,schlicht und ergreifend sein. Sowas KANN ich nicht einfach so stehenlassen.

    Was solche eher subtilen Dinge angeht,wie Wahrnehmung von Schlingerkursen o.ä.,bin ich komplett blöd. Dafür reicht meine Aufmerksamkeit gar nicht-vorausgesetzt ich gedenke,tatsächlich sinnvolles zu schreiben.

    Allerdings fällt mir schon auf,dass manchmal Positionswechel irgendwie schneller stattfinden,als ich wohl gucken kann und dass einige,wie jetzt gerade @[Sascha],sehr gern der eigentlichen Frage oder dem Problem auf der Sachebene mit dem-jetzt nicht soo eleganten-Hinweis auf gefühlte Unangemessenheit des Verhaltens anderer,am liebsten natürlich bezogen auf den nervigen Allesümmersachlischhinterfrag er höxschtpersöönlich,aus dem Weg...nunja...springen.

    Ist es das,worauf Du hinauswolltest,liebe samo? Wenn nicht...sorry,bitte erklären-wohl lieber per PN?
    Geändert von luftkopf33 ( 9.07.2016 um 16:34 Uhr)

  2. #132
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.481

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Mein Problem ist das ich mich oft einfach zu spontan ausdrücke... und dabei missachte, dass mich hier ja keiner kennt.. und das geschriebene Wort einfach dermaßen falsch verstanden werden kann....

    Fehlende Dinge wie Tonlaute, Mimik, Gestik .... gestalten die Dinge für mich sehr schwierig...

    Sorry für eventuelle Missverständnisse

  3. #133
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 57

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    @brainman: das mit dem Schreiben und dem Fehlen von nonverbaler Kommunikation finde ich manchmal auch schwierig, aber durch viel Schreiben kann man sich immer besser kennenlernen .

    @luftkopf: "Schlingerkurs" deshalb, weil ausgehend von [Sascha]s Thema sehr schnell die "Pole" AD(H)S = Krankheit/Störung/Pathologie/... versus AD(H)S = eine besondere Begabung/was Tolles/was Besonderes... besetzt wurden. Was aber vermutlich u.a. mit dem Leidensdruck zusammenhängt, der auch daher kommt, wenn man von anderen in die eine oder andere "Kiste" gesteckt wird und dadurch invalidiert wird, nicht erhält, was man eigentlich braucht, oder andere Nachteile davon hat. In [Sascha]s Fall war die Pathologisierung durch die anderen für ihn eindeutig invalidierend und so gar nicht hilfreich, zumindest mal was seinen Selbstwert betrifft.

    Für mich stellt sich das so dar, dass man AD(H)S als Krankheit oder Störung sehen kann (und ggf. auch sollte), wenn das sozusagen von Nutzen für den oder die Betroffene ist, es aber nicht unbedingt muss, wenn man damit auch so ganz gut durchs Leben kommt. Sehe das so, dass das mit dem Grad der Ausprägung zusammenhängt, mit dem individuellen Empfinden/Befinden und mit der Reaktion der Umwelt auf eineN. Wenn ich schreibe, dass ich mich da so insgesamt mehr in der Mitte sehe heißt das nicht, dass ich nach Belieben meine Meinung ändere, sondern eine andere Perspektive der Betrachtung einnehme. Kann natürlich den Eindruck der Standpunktlosigkeit erwecken, hatte ich schon als Jugendliche...

    Für mich hilfreich ist, dass ich mein ADS mit all seinen vielen Nachteilen und den paar Vorteilen akzeptiere, egal, ob es eine Krankheit ist oder nicht. (Handicap als Bezeichnung finde ich übrigens auch ganz gut). Und durch diese Akzeptanz Wege finde, für mich besser gangbare Wege für die Gestaltung meines Lebens zu finden...

  4. #134
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.451

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Dein letzter Absatz könnte-finde ich-im Grunde als schönes Resümee dieses Threads dienen!

    Akzeptanz dessen,was IST,ohne dem nun unbedingt eine Bezeichnung zu verpassen. Das ist tatsächlich auch die Art,in der ich ganz privatpersönlich mit meiner ADHS (und dem Rheuma übrigens ) umgehe.

    Die Betonung,die ich in solchen Diskussionen dann auf die eine Seite lege ist sozusagen zweckdienlich. Nur so kann ich auf die gestellte Frage antworten. Denn die Frage wird ja gewöhnlich auf eine bestimmte-nicht ergebnisoffene-Art gestellt.

    Es wird meist nach Definitionen gefragt,nicht nach meiner "inneren Haltung"!

  5. #135
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 238

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    crazythor schreibt:
    dann versteh ich deine signatur net.
    selbstzweifel?
    thorsten
    Zur meiner Signatur gehört der Smily mit den Rechen.

    Und ich habe das Gefühl, manche Verfechter der "Naturgabe" sind übermäßig damit beschäftigt, die Rechen als zum eigentlichen Problem zu erklären.

    Meine Signatur ist übrigens ironisch gemeint. Ich dachte, es wäre deutlich als solche zu erkennen. Ist es nicht?
    Geändert von Dropkick (10.07.2016 um 00:12 Uhr)

  6. #136
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 465

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Sunpirate schreibt:
    Ich habe hier ein bis 5x gelesen, dass sich einige nicht krank fühlen. Schön, aber man muss sich nicht erst so fühlen, um krank zu sein.
    OT aus.
    Der Betroffene entscheidet nicht die Schwere, er bekommt sie durch den Leidensdruck, Probleme und das Verhalten seines Umfeldes mehr oder weniger schmerzhaft mitgeteilt.
    Volle Zustimmung (was übrigens nicht Behandlungszwang impliziert). Hinzu kommt: Die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten gehört zur Symptomatik von ADHS. Das wurde, wenn ich mich recht erinnere, an autofahrenden ADHSlern nachgewiesen. Fragt man sie, wie sie fahren, ist die Antwort häufig "gut" oder sogar "besser als der Durchschnitt". Misst man nach, stellt man fest, dass viele ADHSler beim Fahren etwas hin und herschlingern. Nicht schlimm. Aber keine Eigenschaft, die einen perfekten Autofahrer auszeichnet. Ich hab die Debatte immer mit meinem Vater:

    Ich: Papa, fahr mal gerade
    Er: ICH FAHRE GERADE

    Einsicht gibt es erst nach dem Unfall und manchmal nicht mal dann, denn dann sind die blöden Stinos mit ihrem langweiligen Verkehrssystem Schuld an allem... Deswegen werden Verwandte in die Diagnose von ADHS miteinbezogen.

    Russell Barkley (jaja, ich gerade mit meinem Barkely-Trip, nervt ein bisschen, sorry - ich find bestimmt bald was Neues, womit ich euch auf den Geist gehen kann) sagt, dass Patienten, die mit einem hohen Problembewusstsein in seine Praxis kommen, relativ häufig faker sind. Ein ADHSler mag ein Problembewusstsein haben, relativiert es aber im selben Atemzug bzw. beschreibt das Problem als etwas eigentlich positives, wenn nur die Umstände stimmen würden oder führt es ausschließlich auf die Umwelt zurück...

    Brainman schreibt:
    Sorry, Ich denke wir blicken gerade einfach nur verdreht aneinander vorbei...

    Meine eigentliche Botschaft beschränkte sich auf "Ich gehe offen damit um"...
    Alles klar, ich hatte den Smiley eher als son behebiges Zwinkern interpretiert. Jap, selbst Smileys können zu Misverständnissen führen


    crazythor schreibt:
    ich habe nicht alles gelesen, aber für mich ist adhs keine krankheit sondern eine gabe.
    Ich musste ein bisschen lachen. "Ich hatte nicht die Geduld, alles hier zu lesen, musste impulsiv aber trotzdem meine Meinung äußern, nämlich, dass ich genau dieses Verhalten als Gabe empfinde" (brainman, bevor du sagst, das hab ich in deinem Thread auch gemacht: Ich weiß, ich halte ADHS ja auch nicht für eine Gabe)
    Hättest du alles gelesen, hättest du gesehen, was ich und andere User an Argumenten dafür gebracht haben, warum ADHS keine Gabe ist. Konkrete Argumente gegen unsere Position wären spannend gewesen. So ist eine Diskussion leider schwer möglich bzw. wir müssen sie wieder von vorne beginnen (was einige geduldige User jetzt getan haben), obwohl wir eigentlich schon recht weit waren.

    Wem erstellst du Diagnosen? Bist du Psychiater? Arzt?

  7. #137
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 977

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Brainman schreibt:
    Mein Problem ist das ich mich oft einfach zu spontan ausdrücke... und dabei missachte, dass mich hier ja keiner kennt.. und das geschriebene Wort einfach dermaßen falsch verstanden werden kann....

    Fehlende Dinge wie Tonlaute, Mimik, Gestik .... gestalten die Dinge für mich sehr schwierig...

    Sorry für eventuelle Missverständnisse
    Es gibt aber auch einige, die wollen einen falsch verstehen. Daher mache Dir keinen so großen Kopf darum

    Kommt bei mir hier auch öfter vor.

  8. #138
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 441

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    spacetime schreibt:
    Kommt bei mir hier auch öfter vor.

    Bei mir interessanterweise nicht

  9. #139
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 977

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    [Sascha] schreibt:
    Guten Abend Alle zusammen,

    Ich schließe mich 100% an Spacetime an! (P.S. du bist super XD)
    Danke schön! Ich gebe Dir auch 100% für Dein Posthing, das mir gut gefällt
    Geändert von spacetime (11.07.2016 um 18:40 Uhr)

  10. #140
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.451

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    spacetime schreibt:
    Es gibt aber auch einige, die wollen einen falsch verstehen. Daher mache Dir keinen so großen Kopf darum

    Kommt bei mir hier auch öfter vor.
    Und es gibt noch Leute,die einen richtig verstehen wollen,zu diesem Zweck sogar zwischendurch mal Fragen stellen und wenn,dann auch offen zugeben,dass sie nicht verstehen können-auch nicht,was genau eigentlich je missverständlich war...

    klippklar schreibt:
    Bei mir interessanterweise nicht
    Weißt Du was? Bei mir auch nicht!Das ist echt spannend!

    Dass ich einer bin,der häufiger missverstanden wird und selbst missversteht,ist wohl offensichtlich-ich verweise auf meinen aktuell schockierend deutlich veränderten Stand in dieser Gemeinschaft-dennoch ist mir hier noch niemand begegnet,von dem ich mit Sicherheit hätte sagen können,der oder die wolle mich missverstehen! Und das dauerhaft.

    Nein...derartige Missverständnisse gibt es,trotz meiner offenbaren Kommunikationsprobleme,in meiner Erlebniswelt-Gott sei Dank!-nicht.

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