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Diskutiere im Thema ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #91
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 20

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Guten Abend Alle zusammen,

    Ich schließe mich 100% an Spacetime an! (P.S. du bist super XD)



    Wir Leben in einer Verrückten Gesselschafft und das war noch nett ausgedrückt
    Ich hab so viel hass erlebt und ablehnung und Menschen die einfach alles andere als Normal sind und als "Gesund" gelten

    Okay vieleicht ist ADHS eine Krankheit, aber ich bin davon nicht krank geworden, ich hab es zwar trozdem aber meine Güte, Soll ich mich vorn Zug stürzen?

    Ich hab es Einfach so Satt immer der Arsch vom Dienst zu sein, oder der Schuldige für irgendwas, ich kann das nicht mehr-....

    Ich hab ne Große klappe, bin Tempramentvoll und das wäre ich auch ohne ADHS

    Aber was hab ich davon das Mir Menschen immer wieder sagen:
    " Oh das ist deine Krankheit"!
    oder : "Hast du deine Tablette genommen? du bist so aufgedreht."

    Mir reicht es einfach, Ich kenne Menschen die sind noch Unausstehlicher und die haben kein ADHS.

    Mann muss das Akzeptieren das man es hat, weil man kann es nicht weg zaubern.

    Und fals jetzt Jemand fragt warum ich dann hier angemeldet bin

    Ich hab auch dur mein ADHS probleme, wie jeder andere auch, Ich bezeichne mich nur nicht als krank.

  2. #92
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.451

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Och lieber [Sascha]...

    Erstmal: Wenn wirklich nur so herablassend und herabwürdigend mit mir umgegangen würde...ich würde mir an Deiner Stelle mal Gedanken darüber machen,ob nicht vielleicht dieses Umfeld "das Problem" ist und gar nicht Deine Haltung zu ADHS.

    Es gibt ja Menschen,die einfach nicht zufrieden zu stellen sind.

    So. Nun zur allseits beliebten Sachebene:

    ADHS als Krankheit oder Störung zu definieren,schließt nicht die Möglichkeit,von "Problemen" zu sprechen anstatt Krankheit aus.Zwingt Dich doch niemand zu. Und inhaltlich sollte ja nun klar sein,dass es nicht um diesen Unterschied geht.

    Der präventive Hinweis auf den "Grund des eigenen Hier-Seins" fällt per Wortlaut am ehesten in dieselbe passiv-aggressive Kategorie-nennen wir sie einfach mal "das Absurdum der vorgetäuschten Minimalverständnisses"-in diesem Fall durch missbräuchliche Verwendung des wortwörtlich geschriebenen.

    Auch die vorsätzlich dramatisierende Überspitzung der getroffenen Aussagen,sowie der aus ihnen gezogenen Schlüsse,ist ein sehr störendes, passiv-aggressives rhetorisches Werkzeug.

    Abschließend mal bBTT (brav Back To Topic ):

    Ich habe es so satt,immer wieder zum Arsch des Forums/der Familie ectpp. gemacht zu werden,weil immer weniger Leute ADHS als ERKRANKUNG wahrnehmen,sich aber dafür ausdauernd und lautstark über inkompetente Fachleute beschweren,die es wagen,die Diagnosekriterien ganz praktisch durch Anwendung ernstzunehmen. Tatsächlich haben die nur keine Ahnung!

    Ich bin es leid,um notwendige Unterstützung betteln,erstmal eine echte Krankheit nachweisen zu müssen,bevor man sich dann vielleicht bequemt.

    Es ist mir sowas von scheißegal,wer mir was über die Tabletteneinnahme sagt-mit Ausnahme derer,die mich gut kennen und mich mal drauf aufmerksam machen könnten,dass ich die Rita offenbar vergessen hab'. Weil sie beide "Zustände",mit und ohne Medis,gut kennen.

    Ich kann das alles einfach nicht mehr! Es ist so unfassbar anstrengend,ständig den Erklärbär geben zu müssen,weil zwar der Bekanntheitsgrad von ADHS erfreulicherweise gestiegen ist,der des informierten Wissens darüber aber leider überhaupt nicht.

    Ende von persönlichem antirhetticon minimum.
    Nase voll,Geduld leer.

  3. #93
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.482

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    AD(H)S ist doch gar keine Krankheit?
    Es wird als "Störung" klassifiziert und gilt meines Wissens nicht als Krankheit..^^

    Ich gehe total offen damit um und erlebe immer wieder, dass dieser offene Umgang zu Bewunderung führt.
    Vor allem aber muss dementsprechend erst das Umfeld aufgeklärt werden... (die sind leider meist mit dem gesellschaftlichem WirrWarr behaftet=

  4. #94
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.482

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    luftkopf33 schreibt:
    Ich kann das alles einfach nicht mehr! Es ist so unfassbar anstrengend,ständig den Erklärbär geben zu müssen,weil zwar der Bekanntheitsgrad von ADHS erfreulicherweise gestiegen ist,der des informierten Wissens darüber aber leider überhaupt nicht.

    Ende von persönlichem antirhetticon minimum.
    Nase voll,Geduld leer.

    Ich kann dich vollkommen verstehen, jede Person die mit diesem Störungsbild konfrontiert wird, schwingt in Stammtischqualität seine durch RTL-bestätigte Meinung und hat doch keine Ahnung...
    aber wieso sollten Sie auch Ahnung haben... oft ist man nur so genervt von der immer wieder kehrenden Situation, sodass es vielleicht mal jemand abkriegt der wirklich Interesse hat ^^

  5. #95
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 465

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Brainman schreibt:
    AD(H)S ist doch gar keine Krankheit?
    Es wird als "Störung" klassifiziert und gilt meines Wissens nicht als Krankheit..^^
    Und welche Erkenntnis bringt uns diese Wortklauberei? Spannender wäre es mit der passenden Erklärung gewesen. Im ICD-10 wird so gut wie alles unter Krankheit erfasst, außer der Abschnitt zur Psyche. Da spricht man nur von Störungen. Im Englischen von Disorders. Das betrifft alle Diagnosen, nicht nur ADHS. Warum? Weil davon ausgegangen wird, dass psychische "Störungen" anders als reale, physische "Krankheiten" (Krankheiten sind definiert als Störungen des Körpers. Alle Krankheiten sind Störungen, aber nicht alle Störungen Krankheiten) nicht eindeutig definiert und am Körper nachgewiesen werden können. Ich weiß nicht, ob ich dem widerspreche aber ich finde es zumindest diskutabel und deswegen nicht zwingend falsch, wenn jemand den Begriff Krankheit bevorzugt.

    Real Disease vs. Mental Disorder

    (Eines der ersten google Ergebnisse. Ich stehe nicht hinter der Quelle aber da steht, was auf allen anderen Seiten auch dazu steht)

  6. #96
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.482

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Persephone schreibt:
    Und welche Erkenntnis bringt uns diese Wortklauberei? Spannender wäre es mit der passenden Erklärung gewesen. Im ICD-10 wird so gut wie alles unter Krankheit erfasst, außer der Abschnitt zur Psyche. Da spricht man nur von Störungen. Im Englischen von Disorders. Das betrifft alle Diagnosen, nicht nur ADHS. Warum? Weil davon ausgegangen wird, dass psychische "Störungen" anders als reale, physische "Krankheiten" (Krankheiten sind definiert als Störungen des Körpers. Alle Krankheiten sind Störungen, aber nicht alle Störungen Krankheiten) nicht eindeutig definiert und am Körper nachgewiesen werden können. Ich weiß nicht, ob ich dem widerspreche aber ich finde es zumindest diskutabel und deswegen nicht zwingend falsch, wenn jemand den Begriff Krankheit bevorzugt.

    Real Disease vs. Mental Disorder

    (Eines der ersten google Ergebnisse. Ich stehe nicht hinter der Quelle aber da steht, was auf allen anderen Seiten auch dazu steht)
    Da der Titel heißt ADHS Akzeptieren und nicht mit Samthandschuhen anfassen muss ich dich nach deinem Sinn für Humor fragen?
    Sorry der musste Sein .... Du gefällst mir aufgrund deiner sehr schroffen Art
    Ich benutze Google nicht sorry
    Geändert von Brainman ( 9.07.2016 um 00:23 Uhr)

  7. #97
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.535

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Persephone schreibt:
    (Krankheiten sind definiert als Störungen des Körpers. Alle Krankheiten sind Störungen, aber nicht alle Störungen Krankheiten)
    Und bedenket, dass es nicht das absolute ADHS gibt. Es mag, so man mir geistige Freiheit gewährt, ein hübsches, schwach ausgeprägtes ADHS, und es mag ein gräßliches, starkes ADHS geben. An welcher Stelle der Schnitt "Störung - Krankheit" angesetzt werden könnte, mag diskutiert werden.

  8. #98
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.451

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Brainman schreibt:
    Ich kann dich vollkommen verstehen, jede Person die mit diesem Störungsbild konfrontiert wird, schwingt in Stammtischqualität seine durch RTL-bestätigte Meinung und hat doch keine Ahnung...
    aber wieso sollten Sie auch Ahnung haben... oft ist man nur so genervt von der immer wieder kehrenden Situation, sodass es vielleicht mal jemand abkriegt der wirklich Interesse hat ^^
    DAS ist in der Tat etwas,das mir aufgrund meines "herzerfrischend monotonieintoleranten" Charakters Sorgen macht-in diesem Kontext allerdings eher weniger. Hier griff ich zunächst lediglich eine bestimmte Stimmung auf und sponn den Faden weiter.

    Tatsächlich empfinde ich diesen Zustand jedoch wenn,dann gerade im Zusammenhang mit ADHS'lern als äußerst kräftezehrend. Bei nicht-ADHS'lern eher einfach als nervig.
    Geändert von luftkopf33 ( 9.07.2016 um 01:23 Uhr)

  9. #99
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 465

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Brainman schreibt:
    Da der Titel heißt ADHS Akzeptieren und nicht mit Samthandschuhen anfassen muss ich dich nach deinem Sinn für Humor fragen?
    Musst du wohl, ich verstehe den Witz nicht. Oder ist die Pointe, dass dein Post ADHSler nicht mit Samthandschuhen anfässt, weil er sie auf eine Ungenauigkeit aufmerksam macht?

    Steintor schreibt:
    Und bedenket, dass es nicht das absolute ADHS gibt. Es mag, so man mir geistige Freiheit gewährt, ein hübsches, schwach ausgeprägtes ADHS, und es mag ein gräßliches, starkes ADHS geben.
    Das ist mir bewusst.
    Ein Mensch (nicht ich), der argumentiert, ADHS sollte als Krankheit aufgefasst werden, könnte entgegnen, dass es auch stark und schwach ausgeprägte Formen von Rheuma gibt. Menschen, die mit Arthritis arbeiten gehen und solche, die bettlägerig sind. Menschen, die auf Migräne-Mittel anspringen und solche, die es nicht tun. Menschen, die nach einer Parkinson Diagnose noch relativ lange allein klar kommen und solche, bei denen die Krankheit gleich den schlimmsten Verlauf nimmt.

    Ich vertrete diese Position nicht. In bin mir nicht mal sicher, ob mich die Unterscheidung Krankheit/Störung interessiert. Im Englischen find ich Dis-Order irgendwie schick. Störung hingegen ist bei mir negativ assoziiert... aber das hat nichts mit der Sache zu tun.

    An welcher Stelle der Schnitt "Störung - Krankheit" angesetzt werden könnte, mag diskutiert werden.
    Genau darauf wollte ich mit meinem Post hinaus.
    Geändert von Persephone ( 9.07.2016 um 01:23 Uhr)

  10. #100
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.535

    AW: ADHS Akzeptieren und es nicht als Krankheit sehen

    Persephone schreibt:
    Genau darauf wollte ich mit meinem Post hinaus.
    Meines Erachtens sollte diese Frage jeder selbst beantwirten können: ich bin krank, wenn ich nicht mehr im Leben klar komme und Medikamente brauche.

    Gäbe es ein Instrumet, das die Intensität von ADHS messen könnte, so mag der Wert, bei dem die eine Personengruppe das Phänomen ADHS als Krankheit auffassen mag, von der anderen Personengruppe, die ADHS eher als Happening begreift, eher als Wert der Genugtuung angesehen werden.

    Die Bedeutung einer Krankheit kann nur der Betroffe/die Betroffene selbst beurteilen.

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