Seite 2 von 2 Erste 12
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 20

Diskutiere im Thema AD(H)S - eine Glaubenssache im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    salamander

    Gast

    AW: AD(H)S - eine Glaubenssache

    AddOn schreibt:
    Nein, aber, ich kenne den genauen Fachausdruck nicht mehr, ein geistiges Plateau erreichen, dass durch Stagnieren des geistigen Entwicklungsprozesses charakterisiert ist. Die Meisten erreichen dieses direkt nach der Pubertät, Viele erst im Laufe des Alterns, und ganz Wenige sind auch im Rentenalter nicht abgeneigt ihr Weltbild durch neue Erkenntnisse zu verändern.


    Auf gut Proletariat-Deutsch:

    Was der Bauer nicht kennt, dass frisst er auch nicht.

    Pure Fiktion.
    Frag mal rum, wieviele es gibt - egal welchen Alters, welcher Nationalität, und welcher Berufsstand, die in diesem Prinzip ticken.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 55

    AW: AD(H)S - eine Glaubenssache

    klippklar schreibt:
    Es gibt unter den Psychologen und Psychiatern genauso wenig mehr psychisch Kranke, wie es unter den Proktologen mehr Analfetischisten gibt.
    Gibt es da belastbare Studien?

  3. #13
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: AD(H)S - eine Glaubenssache

    Mörtel schreibt:
    Gibt es da belastbare Studien?


    Ich denke die meisten Proktologen würden da dumm schauen, wenn man sie im Rahmen einer Studie nach ihrer Neigung zu Analverkehr fragt.
    Sowas lässt sich also leider nicht so leicht... aufspreizen.


    AddOn schreibt:
    Nein, aber, ich kenne den genauen Fachausdruck nicht mehr, ein geistiges Plateau erreichen, dass durch Stagnieren des geistigen Entwicklungsprozesses charakterisiert ist. Die Meisten erreichen dieses direkt nach der Pubertät, Viele erst im Laufe des Alterns, und ganz Wenige sind auch im Rentenalter nicht abgeneigt ihr Weltbild durch neue Erkenntnisse zu verändern.

    Ich bezweifel ebenfalls, dass es unter den Psychologen besonders viele gibt, die im geistigen Entwicklungsprozess hängengeblieben sind.
    Geändert von klippklar (26.06.2016 um 23:15 Uhr)

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: AD(H)S - eine Glaubenssache

    Ich sagte mit dem Post nicht das besonders viele Psychologen hängen geblieben sind... sondern dass es für die Meisten normal ist ab gewissem Alter hängen zu bleiben. Weshalb sich ältere Menschen auch schwer tun sich in/an neue Umgebungen zu gewöhnen/zurechtzufinden und "früher alles besser" war, weil in der Zeit sich Ihr Weltbild gefestigt hat und diese sich gegen das Neue vehement wehren.


    Und deshalb sind Alte auch immer skeptisch und vorsichtig, nicht weil "altklug", sondern weil alles was nicht in ihr Weltbild passt, sehr skeptisch angesehen wird und man sich das genauer anschaut und nicht hinnimmt wie es ist.

  5. #15
    salamander

    Gast

    AW: AD(H)S - eine Glaubenssache

    das ist jetzt aber vorurteile pur, und ziemlich engstirnig gedacht, was da steht.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: AD(H)S - eine Glaubenssache

    AddOn schreibt:
    Ich sagte mit dem Post nicht das besonders viele Psychologen hängen geblieben sind... sondern dass es für die Meisten normal ist ab gewissem Alter hängen zu bleiben. Weshalb sich ältere Menschen auch schwer tun sich in/an neue Umgebungen zu gewöhnen/zurechtzufinden und "früher alles besser" war, weil in der Zeit sich Ihr Weltbild gefestigt hat und diese sich gegen das Neue vehement wehren.


    Und deshalb sind Alte auch immer skeptisch und vorsichtig, nicht weil "altklug", sondern weil alles was nicht in ihr Weltbild passt, sehr skeptisch angesehen wird und man sich das genauer anschaut und nicht hinnimmt wie es ist.

    Ok...
    Stimmt aber auch nicht.

  7. #17
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: AD(H)S - eine Glaubenssache

    Macht kein Spaß zu Argumentieren um dann drei mal "Nö, gibs nicht" zu kriegen ohne einen logischen Gedankengang zu hinterlegen. Deshalb sehe ich meinen Standpunkt als von euch bestätigt an.

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 289

    AW: AD(H)S - eine Glaubenssache

    Ich glaube, dass die meisten, die nicht daran glauben, kritisch sind, da viele Ärzte ohne Abklärung Medikamente verteilen oder eine Diagnose ohne jegliche Qualifikation stellen. Es ist eine Art "Modeerscheinung", was aber nicht heisst, dass es das nicht gibt. Nur manche Leute denken eben, dass es nicht sein kann, dass es so plötzlich auftaucht und so oft diagnostiziert wird und da ist ja auch was Wahres dran, zuviele Ärzte diagnostizieren ADHS ohne Abklärung. Das wirft leider ein schlechtes Bild auf die, die wirklich ADHS haben.

  9. #19
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: AD(H)S - eine Glaubenssache

    Bücherwurm schreibt:
    Ich glaube, dass die meisten, die nicht daran glauben, kritisch sind, da viele Ärzte ohne Abklärung Medikamente verteilen oder eine Diagnose ohne jegliche Qualifikation stellen. Es ist eine Art "Modeerscheinung", was aber nicht heisst, dass es das nicht gibt. Nur manche Leute denken eben, dass es nicht sein kann, dass es so plötzlich auftaucht und so oft diagnostiziert wird und da ist ja auch was Wahres dran, zuviele Ärzte diagnostizieren ADHS ohne Abklärung. Das wirft leider ein schlechtes Bild auf die, die wirklich ADHS haben.
    Und leider werden die seit Jahren rückläufigen Zahlen bei den Verschreibungen nicht durch die Medien gejagt. Passt nicht zum Weltlbild der "bösen, süchtigmachenden Pharmaindustrie und ihren Todespillen"

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    AW: AD(H)S - eine Glaubenssache

    Neue Krankheit - wer tatsächlich in die Forschung geht, der findet Verhaltensbeschreibungen typischer Art bereits in der Antike und gehäuft seit dem 18 Jhd.

    Also ich halts da mehr mit dem Schattenprinzip von C.G. Jung. Man sieht ungern, womit man bei sich selbst noch nicht im Reinen ist und regt sich drüber auf. AD(H)S 'ler gelten auch als hilfsbereit (mangels Wahrnehmung teilweise gegen den Willen des Geholfenen) und als Helfertypen. M.E. ist die Prävalenz von AD(H)S unter Ärzten (und helfenden Berufen) höher als in der Normalbevölkerung. Die Symptome des Patienten empfindet ein betroffener Anderer AD(H)S'ler als gänzlich und völlig normal. Deshalb bekommen viele Eltern ihre Diagnose eben erst, wenn sie sich aufgrund der Diagnose bei ihren Kindern mit der "völlig unnormalen Realität" konfrontiert sehen. Nun ein schwach ausgeprägt, funktionierender AD(H)S Psychiater, der ohnehin aufgrund der Anforderungen seines besonderen Medizinbereiches einer gewissen Robustheit der Ich-Wahrnehmung und Positionierung in seiner Persönlichkeitsstruktur bedarf, findet die Verhaltensprobleme des AD(H)S Patienten eben überwiegend völlig normal. Das mit der AD(H)S eigenen Wahrnehmungsverschiebung.

    So - what's the problem - überflüssiges Krankheitsbild - da die emotionale Dysfunktion ja leider noch nicht als Kernbestandteil des AD(H)S Bildes gesehen wird. Also die Glaubensfrage und deren Existenzverneinung ist eigentlich völlig störungsbildtypisch.

    Vielleicht sollten wir im Gegenschluß folgern, daß AD(H)S verneinende Psychiater und Neurologen prima facie Betroffene sind.

    Zutreffend ist allerdings, dass das Krankheitsbild in den diagnostischen Manualen erst seit 1980 im DSM III (Diagnostical Manual of Mental Disorders) und seit 1994 im ICD 10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) aufgenommen ist. Allerdings reden wir bei der Psychatrie und Psychotherapie ohnehin von einem sehr jungen medizinischen Bereich, der im Prinzip kaum mehr als 100 Jahre alt ist. Wie viele dieser Bereiche sind sie in einem ständigen Fluß der Entwicklung. Wenn wir nun die Geschichte von ICD und DSM betrachten, dann beginnt die ca. im Jahre 1950 und ist mithin nur 65 Jahre alt. Gab es alle heut bekannten Krankheitsbilder vor 1950 nicht? Sind die alle neu? Also ADHS ist nun schon mehr als die Hälfte der Zeit drin vertreten. Vielleicht Zeit es endlich ernst zu nehmen.
    Geändert von Wapi (27.06.2016 um 11:17 Uhr)

Seite 2 von 2 Erste 12

Ähnliche Themen

  1. was ist eine Selbsthilfegruppe?
    Von nicky im Forum ADHS ADS Erwachsene: Selbsthilfegruppen
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 14.12.2013, 17:17
  2. Antworten: 39
    Letzter Beitrag: 28.09.2011, 10:42
Thema: AD(H)S - eine Glaubenssache im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum