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Diskutiere im Thema Regeln einhalten im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: Regeln einhalten

    Persephone schreibt:
    @Moselpirat

    Aber betrachtest du das als spezifisch ADHS-sige Eigenschaft? So wie du es ausdrückst, klingt das eher nach einem mündigen Bürger. Extrembeispiel: Im Nationalsozialismus war es etwas gutes, Regeln zu brechen.
    Philosophen und Literaten wie Hegel und Dostojevski schreiben darüber, dass an bestimmten Punkten in der Geschichte Regeln gebrochen werden müssen um bessere Regeln zu etablieren. Andernfalls gäbe es keinen Fortschritt.

    Ich mach mal zwei Beispiele, um zwischen schlichter Unfähigkeit, Regeln zu folgen und Mündigkeit zu unterscheiden.

    A. Regelunwillen/Impulsschwäche
    Grundsätzlich weiß ich, dass ich keinen Zugriff auf fremdes Eigentum habe und daher anderen ihre Kekse nicht ungefragt wegessen darf. Manchmal halt ich mich daran. Aber wenn ich grad mega Lust (nicht Hunger, wichtig) auf was Süßes hab, nehm ich mir trotzdem ungefragt Kekse, obwohl ich das eigentlich nicht richtig finde und es auch schlecht fände, wenn mir jemand anders Kekse wegnehmen würde.

    B. Mündigkeit
    Grundsätzlich weiß ich, dass ich keinen Zugriff auf fremdes Eigentum habe. Vor mir sitzt ein Typ, der mehr Kekse hat, als er essen kann, sie aber nicht teilen will. Ein paar Meter weiter sitzt eine halb-verhungerte Person. Ich weiß, dass abstrakt die Regeln des Eigentums immer noch gelten. Trotzdem entscheide ich bewusst, dem Typen ein paar Kekse zu klauen und der anderen Person zu geben (unter der Bedingung, dass ich selbst nichts habe, was ich teilen könnte),

    doch, es gibt Regeln die zB von einer Mehrheitv getroffen werden, ich war in der Minderheit. als mündiger Bürger sollte ich diese Regel dann dennoch akzeptieren und anwenden. klappt aber nicht immer (ich arbeite zB in einem Team, es gehört zu meinem Job, Regeleinhaltung einzufordern, oftRegeln, die das Team beschlossen hat, nicht aber unbedingt ich. ganz schlimm ist, wenn ich zB im Urlaub war und gar nicht beim Beshcluss dabei)


    anderes Beispiel: generalisierte Regeln, die grundsätzlich vernünftig sind, aber im Einzelfall doof sind. Ganz blödes Beispiel: nachts um 3 Uhr bei Regen an der roten Fußgängerampel stehen bleiben, wenn weit und breit...na ihr wißt schon.

    oder aber zB Alkohollimit. logisch ist es ein Unterschied, ob ich alkoholisiert Fahrrad fahre und dabei zwischen 2 Dörfern nachts einen reinen Radweg nutze oder mitten in der Stadt auf einer vierspurigen Hauptstraße. man kann ihn aber nicht gesetzlich differenzieren, ebenso wenig, wie man unterscheiden kann, ob man im Schrittempo mit Soundsoviel Prommille fährt oder mit der gleichen Alkoholmenge im Porsche über die Autobahn brettert. es muss einfach generalisierende Regeln geben, die nicht von Einzelfall zu Einzelfall differenzieren, sondern alle über einen Kamm scheren.


    oder noch viel besseres Beispiel: einerseits findet man Forenregeln ja ganz sinnvoll und es ist gut, dass alle sich danach richten, aber es gibt hier und in anderen Foren immer mal wieder ichsachma: Mündige Bürger, die meinen, in ihrem Fall sollten sie aber bitte schön nicht gelten, weil sie sie nicht einsehen oder unpraktisch finden oder ihr Fall ein Sonderfall usw......

    nö, Regel ist Regel. sagt mein Kopf. aber meine Finger, Füße, Mund muss da mitunter doch ziemlich gebremst werden

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Eiselein schreibt:
    Du bist eben ein Krümelmonster. Hier erklärt uns das Krümelmonster anhand zweier Kekse, wie sich das Selbstregulationsdefizit bei ADHS genau auswirkt:

    Link zum Video



    dir ist natürlich klar, dass ein Adhsler es unmöglich bei einem Krümelmonstervideo lassen kann, sondern das Krümelmonster und das Monsterkrümel und das Krümelmonster und....


    usw

  2. #32
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: Regeln einhalten

    neutrale Regeln liebe ich. ich mochte das immer an Mathe.

    Alles ist eindeutig, es gibt Regeln und die decken alles ab. die Anwendung ist immer eindeutig, es gibt keine Abwägung. Glasklares Wenn....Dann....




    meine Erfahrung sagt übrigens (auch und gerade bei Adhs-Jugendlichen), dass Menschen, die von sich behaupten, keine Regeln zu mögen und Regeln zu hassen üüüüberhaupt keine Probleme damit haben, Regelüberschreitungen der Mitmenschen einzufordern. ich weiss nicht, ob das auch typisch Adhs ist, aber

    Regelhassern stehen oft auf Regeln- bei andern

    dabei sehen sie gern den Splitter beim Andern, nicht aber das eigene Brett. das ist ja was gaaaanz anderes

  3. #33
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 238

    AW: Regeln einhalten

    Du hast mich überzeugt, Moselpirat. Ich breche auch Regeln, die ich selbst sinnvoll finde - wie ich gerade bemerkt habe :/
    Mal aus reiner Ungeduld mal aus reiner (ich zitiere) "in ihrem Fall sollten sie aber bitte schön nicht gelten, weil sie sie nicht einsehen oder unpraktisch finden oder ihr Fall ein Sonderfall usw......"

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 463

    AW: Regeln einhalten

    Moselpirat schreibt:
    doch, es gibt Regeln die zB von einer Mehrheitv getroffen werden, ich war in der Minderheit. als mündiger Bürger sollte ich diese Regel dann dennoch akzeptieren und anwenden. klappt aber nicht immer (ich arbeite zB in einem Team, es gehört zu meinem Job, Regeleinhaltung einzufordern, oftRegeln, die das Team beschlossen hat, nicht aber unbedingt ich. ganz schlimm ist, wenn ich zB im Urlaub war und gar nicht beim Beshcluss dabei)
    Auf der einen Seite gebe ich dir recht, auf der anderen Seite sprichst du damit ein riesiges, philosophisches Problem an, das von noch niemandem zufriedenstellend gelöst wurde. Und zwar die Frage nach abstraktem und konkretem Recht bzw. abstrakter und konkreter Gleichheit.

    Die Kritik der rechtssetzenden Gewalt findet sich bei Karl Marx aber auch bei weniger "extremen" Philosophen wie Walter Benjamin oder Hannah Arendt. Runterbrechen kann man das auf einen Satz: "Abstrakte Gleichheit erzeugt konkrete Ungleichheit".

    Vor dem Recht werden alle gleich behandelt. Der Millionär darf ebensowenig auf einer Bank übernachten wie der Obdachlose. Aber den Millionär kratzt dieses Gesetz gar nicht, während es für den Obdachlosen eine weitere schlaflose Nacht bedeutet.

    Grundsätzlich tendieren wir dazu zu sagen, dass dieselben Regeln für alle gelten müssen. Aber selbst der Erfinder des kategorischen Imperativ, Kant, war in der praktischen Auslegung seiner Moral viel flexibler und mit Aristoteles einer Meinung, dass der gesunde Menschenverstand in der konkreten Situation immer wieder aufs neue prüfen muss, ob eine Regel sinnvoll ist.
    Sonst kommt es zu extremen Ungerechtigkeiten. Wenn man in einer Welt, in der die Menschen extrem verschieden sind alle genau gleich behandelt, werden die Unterschiede nur noch extremer. Stell dir vor, Millionäre und Geringverdiener müssten dieselben Steuern zahlen. Abstrakt wär das gerecht. Konkret völlig ungerecht, deswegen ist es auch nicht so. Hier gelten nicht dieselben Regeln für alle und es ist sogar rechtlich genau so festgesetzt.

    Es kommt aber auch zu Ungerechtigkeiten, wenn man alle Regeln über Bord wirft und nur noch nach Lust und Laune entscheidet. Zwischen diesen Extremen einen Mittelweg zu finden, daran scheitern seit Jahrhunderten die größten Köpfe.

  5. #35
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: Regeln einhalten

    Persephone schreibt:
    Auf der einen Seite gebe ich dir recht, auf der anderen Seite sprichst du damit ein riesiges, philosophisches Problem an, das von noch niemandem zufriedenstellend gelöst wurde. Und zwar die Frage nach abstraktem und konkretem Recht bzw. abstrakter und konkreter Gleichheit.

    Die Kritik der rechtssetzenden Gewalt findet sich bei Karl Marx aber auch bei weniger "extremen" Philosophen wie Walter Benjamin oder Hannah Arendt. Runterbrechen kann man das auf einen Satz: "Abstrakte Gleichheit erzeugt konkrete Ungleichheit".

    Vor dem Recht werden alle gleich behandelt. Der Millionär darf ebensowenig auf einer Bank übernachten wie der Obdachlose. Aber den Millionär kratzt dieses Gesetz gar nicht, während es für den Obdachlosen eine weitere schlaflose Nacht bedeutet.

    Grundsätzlich tendieren wir dazu zu sagen, dass dieselben Regeln für alle gelten müssen. Aber selbst der Erfinder des kategorischen Imperativ, Kant, war in der praktischen Auslegung seiner Moral viel flexibler und mit Aristoteles einer Meinung, dass der gesunde Menschenverstand in der konkreten Situation immer wieder aufs neue prüfen muss, ob eine Regel sinnvoll ist.
    Sonst kommt es zu extremen Ungerechtigkeiten. Wenn man in einer Welt, in der die Menschen extrem verschieden sind alle genau gleich behandelt, werden die Unterschiede nur noch extremer. Stell dir vor, Millionäre und Geringverdiener müssten dieselben Steuern zahlen. Abstrakt wär das gerecht. Konkret völlig ungerecht, deswegen ist es auch nicht so. Hier gelten nicht dieselben Regeln für alle und es ist sogar rechtlich genau so festgesetzt.

    Es kommt aber auch zu Ungerechtigkeiten, wenn man alle Regeln über Bord wirft und nur noch nach Lust und Laune entscheidet. Zwischen diesen extremen einen Mittelweg zu finden, daran scheitern seit Jahrhunderten die größten Köpfe.

    es gibt da diese Sketchbild, mal sehen ob ich es nachher finde. da sitztv jedenfalls ein Prüfer an einem Tisch und meint zu den Prüflingen:" damit der Test fair ist, bekommt jeder die gleiche Aufgabe: klettert auf diesen Baum hinter euch"
    und vor ihm sitzt : ein Affe, eine Giraffe, ein Löwe, ein Goldisch, ein Pinguin...



    ich gebe dir prinzipiell recht, deswgen muss Demokratie auch mehr sein als DieMehrheitentscheidet . Aber man kann auch nicht immer alles abdecken, manches Mal hat man einfach geloost und eine Regel ist im eigenen Fall dann halt mal doof. aber wenn man damit leben kann und die Folgen tragbar, dann ist es halt so. ein anderesMal
    hat man dann halt Glück.....
    zumal es oft auch eine Wahl gibt, ob man die Regel überschreitet oder nicht und ob die Folgen beim erwischt werden tragbar sind oder nicht. Niemand zwingt mich, nachts um 3 bei Regen bei der roten Ampel stehen zu bleiben, ich habe die Wahl und kenne die Folgen, falls ich zur Rechenschaft gezogen werde. die Folgen mögen dann auch nicht immer angemessen sein, aber das liegt dann auch nicht unbedingt an der Regel selbst. oft hat man die Wahl gehabt.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    http://bidok.uibk.ac.at/library/schu...ommentare.html

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    hach, mir fällt gerade ein anderer Thread ein, bei dem etliche Adhsler darüber klagen, dass sie leiden, wenn sie sehen, dass Rechtschreiberegeln nicht eingehalten werden :-)

  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 463

    AW: Regeln einhalten

    Moselpirat schreibt:
    zumal es oft auch eine Wahl gibt, ob man die Regel überschreitet oder nicht und ob die Folgen beim erwischt werden tragbar sind oder nicht. Niemand zwingt mich, nachts um 3 bei Regen bei der roten Ampel stehen zu bleiben, ich habe die Wahl und kenne die Folgen, falls ich zur Rechenschaft gezogen werde. die Folgen mögen dann auch nicht immer angemessen sein, aber das liegt dann auch nicht unbedingt an der Regel selbst. oft hat man die Wahl gehabt.
    Jup, dieser Denkprozess bei dir ist meiner Meinung nach eine positive Form von Mündigkeit.

    Eine erfolgreiche gewaltvolle Revolution wäre eine solche, bei der diejenigen, die die Gewalt ausgeübt haben, sich am Ende selbst abschaffen und bestrafen in dem Bewusstsein, dass die Gewalt, die sie ausgeübt haben zwar notwendig aber trotzdem falsch war. Stattdessen wurde die Gewalt bisher immer rückwirkend legitimiert und damit fortgeführt.
    Oh je, aber mit den beiden Sätzen zettel ich bestimmt wieder eine ganz wilde Diskussion an.
    (Ich schwöre, ich will keine gewaltvolle Revolution, ich spiel das nur in Gedanken durch )


    Und ja, Demokratie hat ihre Macken. Sieht man wunderschön beim Brexit. Die Mehrheit der Jungen, also diejenigen, die am längsten mit der Entscheidung leben müssen, haben dagegen gestimmt, wurden aber von den Alten überstimmt. Sollte man jetzt so etwas wie ein Drei-Klassen-Wahlrecht einführen, nur nach Alter? Wer über 70 ist darf nicht mehr wählen, weil er eh nicht mehr so lange Teil der Gesellschaft ist? Und 50-69-jährige haben nur noch eine halbe Stimme? Das wäre absurd.

    So ne richtig ideale Lösung gibt es nicht. Ideal wäre es, wenn alle Menschen gleich gebildet, mündig und wohlhabend wäre. Aber das wiederum wär totalitär.

  7. #37
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Regeln einhalten

    Bei mir ist es so, dass ich immer alle Regeln anzweifle, die mir (leicht) wiederstreben. Dann fange ich an zu diskutieren und bringe wahrhaftig meistens sehr gute und Argumente, die zu weiteren Diskussionen und oft zu authoritären Reaktionen führen

    Ich bin immer der, der alle Register zieht, um m.M nach unfaire Regelungen zu ändern, koste es was es wolle, da kanalisiere ich dann mein ganzes Leben drauf, bis es vorbei ist.....In dem Zeitraum durchlebe ich alle Emotionen, die es gibt. Würde ich es nicht tun, dann werde ich sehr wütend über die Situation.

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 115

    AW: Regeln einhalten

    Ich bin bei Regeln ganz furchtbar! Entweder ich befolge sie ohne Wenn und Aber, SOFERN es eine gesetzliche Grundlage dafür gibt und es negative Konsequenzen in Form von Geld- oder Freiheitsstrafe geben könnte. Geld für Fehlverhalten zu bezahlen ist etwas ganz Schlimmes für mich (wahrscheinlich weil ich echt nie Geld habe und auch nie hatte). Dieses Verhalten schreibe ich aber in erster Linie meiner zwanghaften Persönlichkeit zu.
    Anders sieht es dabei mit ungeschriebenen Regeln im zwischenmenschlichen Bereich aus. Da habe ich meinen ganz eigenen Moralkodex und der kann auch schonmal von der gängigen Norm abweichen. Fremde Regeln hinterfrage ich grundsätzlich immer und überprüfe sie auf Sinnhaftigkeit, Gerechtigkeit, Durchführbarkeit und Effizienz.
    Das Schlimme an der Sache ist, dass ich zwar immer alles hinterfrage, aber meine eigenen Regeln als unantastbar ansehe und sehr stur und bockig werden, wenn es jemand wagt, meine mühsam ausgeklügelte, absolut perfekte Lösung der Welt anzuzweifeln.

    Und weil das total anstrengend ist, bin ich eigentlich immer froh, wenns für irgendwas ein Gesetz gibt, dann muss ich mich nämlich nicht selber damit rumschlagen. (Wenns allerdings ein Gesetz gibt, das gegen meine eigene Moral verstößt, dann wird die Sache allerdings nochmal um einiges komplizierter ... Da versuche ich dann so gut es geht wegzulaufen und mich zu verstecken.)

  9. #39
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Regeln einhalten

    Ich denke mit ADHS hat man überragende Strategien zur Bewältigung kognitiver Dissonanzen (ganz einfach weil man so oft welche hat).

    1. Die Erregung wird auf andere Ursachen zurückgeführt („Die Scheinheiligkeit der Leute nervt mich“).[5]
    2. Der Widerspruch zwischen Verhalten und Einstellung wird heruntergespielt („So schlimm ist mein Verhalten nun auch wieder nicht.“)
    3. Das Verhalten wird als erzwungen dargestellt („Ich musste so handeln.“)
    4. Nichtwahrnehmen, Leugnen oder Abwerten von Informationen
    5. Selektive Beschaffung und Interpretation von dissonanzreduzierenden Informationen


    https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz

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