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Diskutiere im Thema Kann AD(H)S auch "schlimmer" werden? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 415

    AW: Kann AD(H)S auch "schlimmer" werden?

    Bei mir persoenlich wurde die Hyperaktivitaet ab Mitte 30 zunehmend problematisch, ein Alter, ab dem man abends/nachts nicht mehr so viel unternimmt.

    Auch als meine Freundin und ich uns trennten, fielen mir schlagartig viele Dinge schwerer, weil sie vorher viele Defizite von mir kompensiert hatte und auch, weil mir ploetzlich die Motivation von aussen fehlte.

    Persoenlich glaube ich, dass nicht nur die fehlende Leistungsfaehigkeit im Alter zum Problem werden kann, sondern auch der Lebenswandel in unterschiedlichen Lebensphasen.
    Ich ueberlege z.B, oft herum, ob ich auch dekompensiert haette, wenn ich frueher meinen Job mal gewechselt haette.

    Spontan fallen mir dazu auch die vielen Threads ala "ADHS und Mutter" ein....

  2. #32
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 76

    AW: Kann AD(H)S auch "schlimmer" werden?

    @ Lydia ooh ein Raum für mich wäre ein Geschenk des Himmels....ich finde nichts schrecklicher als dieses ständige zusammengeklebe. Am liebsten würde ich ja alleine wohnen, geht aber schlecht, so hoffe ich irgendwann auf eine größere Wohnung. Oder ein Hochbett !

  3. #33
    reloaded

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.492

    AW: Kann AD(H)S auch "schlimmer" werden?

    september schreibt:
    Also ob die Veranlagung selbst "schlimmer" wird, kann ich nicht sagen, (Hormone, Wechseljahre?), aber dass mit zunehmendem Alter ein paar erschwerende Faktoren dazu kommen, das ging mir auch so - mehr Verantwortung, mehr Aufgaben
    Was ich aber für mich festgestellt habe: Seit Kind 2 und 3 (das erste war noch im Studium, da war alles anders) habe ich selbst ein wenig mehr Struktur gefunden, weil ich für die Kinder ein Minimum an Struktur aufbauen musste.
    Unter Zeitdruck hat auch einiges besser geklappt
    Jetzt habe ich eigentlich eine ruhige Lebensphase mit fast erwachsenen Kindern und Teilzeitjob und ich habe das Gefühl, jetzt wird es schlimmer - ohne Zeitdruck gerate ich immer wieder ins Strudeln. Ach ja, und ich habe das Gefühl, ich werde noch vergesslicher und habe noch mehr "Blackouts"
    Hallo!
    Endlich eine, der es auch so geht!

    Liebe September, ich bin letztes Jahr mit den Kindern ausgezogen, habe alles in einer Woche in der neuen Wohnung so hinbekommen, dass es kuschelig ist und die Kids(12+15) ankommen können. Ich habe wirklich fantastisches geleistet und mich gefreut über mehr Raum und Zeit(vorher musste ich Haus und Garten....) und jetzt bin ich von der Ruhe gestresst.
    Also es gibt schon Tage, an denen ich es genießen kann, aber der Pepp fehlt mir! Dann denke ich, so stressig wie alles vorher war, es hat mich auf Trab gehalten und ich war präsent. Und ich MUSSTE Struktur halten. Und das hilft ungemein!

    Die Wechseljahre. Was hast du gerade gesagt? Ich hab nicht zugehört. Was soll ich? Oh, vergessen. Ja. Und auch Blackouts. Voll neben mir. Hab schon versucht aufzuschreiben, wann es schlimmer oder besser ist um es an den Hormonen festzumachen. Aber die schwanken ja wie blöd und ich habe keinen Zyklus mehr. Migräneneigung bekommen.

    Kann vielleicht sein, dass es früher auch so gewesen wäre, aber da hatte ich noch so viel Energie, dass ich als Arzthelferin alle Patienten auf Trab gehalten habe und mich da gepuscht habe und es nicht so fühlen konnte.

    Aber die Kraft und Energie ist raus. Mit Beginn des Wechsels ist es schwerer geworden, trotzdem ich da mit mph angefangen habe.

    Ich habe jetzt fast drei Jahre 16 Stunden in einem Labor gearbeitet. In diesen drei Jahren habe ich es nicht geschafft mir die Arbeitsabläufe zu merken!
    Ich habe absolut liebe, adhs-aufgeklärte Kolleginnen, die sagen, jetzt machst du wie letztes Mal das so.....und ich erinnere mich und mach auch keine Fehler.
    Aber es ist LANGWEILIG. So langweilig, dass ich so abschalte, dass ich dumm rumstehe.

    Jetzt will ich in den Pflegedienst wechseln. Da kann ich die Leute voll labern, mit dem Auto rumfahren, was tun.
    Mehr als 20 Stunden trau ich mich aber nicht mehr. Die Kraft fehlt. Und jetzt sag bitte keiner, nimm dir ne Auszeit, erhole dich! Ich habe hier so viel Zeit, dass ich hohl drehe!

    Ich für meinen Teil habe das Gefühl, je weniger Ansprüchen ich ausgesetzt bin, je schwieriger wird es für mich den bleibenden Dingen gerecht zu werden. Wenige Dinge stressen mich mehr, ich vergesse sie auch leichter.

    Und Stimmungsschwankungen vom Feinsten!!!

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