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Diskutiere im Thema mehr AD(H)Sler als gedacht? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 238

    AW: mehr AD(H)Sler als gedacht?

    Es ist trotzdem noch die Struktur unserer Gesellschaft. Oder habt ihr eine alternative Schule?

    Ich möchte aber nicht behaupten, dass jeder ADHSler dem perfekte Bedingungen und Anforderungen gewährt werden, auch ein perfektes Leben haben wird. Soweit ich weiß, gibt es verschiedene Schweregrade. Kann man seine Umgebung gar nicht ausfiltern, hilft vermutlich nichts. Genauso habe ich von Leuten gelesen, die sich so extrem konzentrieren, dass sie sich gar nicht losreißen können. Egal welche Aufgabe sie machen. Sie vertiefen sich so sehr in ihre Arbeit, dass sie Stunden später bemerken, dass nicht nur Minuten vergangen sind. Vergleichbar mit dem, was wir ADHSler mit für uns sehr interessanten Tätigkeiten erleben, nur dass diese Menschen immer so sind. Das ist das andere Extrem und wird vermutlich nur deshalb nicht als Störung bezeichnet, weil es so gut in die Gesellschaft passt. Wir würden in andere Gesellschaften gut passen, aber wir leben in dieser.
    Für einen Ureinwohner, der in einem Stamm lebt jeglicher Zivilistation, ist es wichtig alles um sich herum wahr zu nehmen. Das bedeutet sein Leben oder seinen Tod. Einer der sich dort nur stoisch auf eine Sache konzentrieren kann, wird dort genauso unglücklich, wie jemand mit "schwerem" ADHS bei uns.

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 158

    AW: mehr AD(H)Sler als gedacht?

    Ich finde, dass hier zu viel durcheinander geworfen wird. ADHS wird als eine Störung der Aufmerksamkeit beschrieben, diagnostiziert wird sie aber häufig dadurch, dass ein Kind/Jugendlicher ein Verhalten zeigt, welches DEUTLICH vom Normverhalten abweicht. Wären es 50%, die ADHS hätten, wären sie nicht mehr abweichend, sondern sie wären DIE Norm.
    ADHS beinhaltet bereits in den Diagnosekritärien, dass es selten also stark abweichend sein MUSS um überhaupt als krankhaft zu gelten, ansonsten ist es eben nicht ADHS.
    Um auf dein Beispiel zurück zu kommen. Erst wenn ein Mensch sich auch "im Urwald" deutlich von seinen Mitmenschen unterscheiden würde, hat er ADHS ansonsten ist er normal.

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 96

    AW: mehr AD(H)Sler als gedacht?

    Diagnosekritärien ?????????????????????????????? ??????????????

    von 10 ADHS ern würden vielleicht 5 die kritärien erfüllen!!

    ADHS wird einfach nur noch ins lächerliche gezogen!!!

    ADHS fachleute?? finde die erst mal unter den vielen adhs fachleuten !!!

    am besten sind noch diese art von fachleuten die sich auf ihrer internetseite noch mit unzähligen andere themen beschäftigen "voll der experte, experte in so vielen bereichen wow !!" "hallo dr. lachsack" ... und die ganzen tollen bücher auf die man aufmerksam gemacht wird, wow!!! ..warum wohl heißt dr. lachsack dr. lachsack????

    diagnosen: ...vor einiger zeit antwortete man mir "ist doch nicht so schlimm wenn es denen dadurch besser geht!!!" WAS ist mit den adhsler bei denen es zu 100% oder mehr zutrifft???? werden das die neuen aussenseiter unter den adhslern??? anscheindend schon, so wie man öfter liest!! .....ABER IST DOCH NICHT SO SCHLIMM !!!!! adhsler werden verdrängt von angeblichen adhslern "wow" aber nicht nur das "sie werden auch noch ins lächerliche gezogen wegen diesen schein adhslern!!!!

  4. #24
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: mehr AD(H)Sler als gedacht?

    Stitch,Du sprichst da genau das an,was mich auch seit einiger Zeit sehr beschäftigt. Mittlerweile fühle ich mich tatsächlich als Außenseiter unter den ADHS'lern. Manchmal sogar "unter uns hier". Das war anfangs-mit frischer Diagnose- noch nicht so. Woran das liegt kann ich nicht sagen.

    Wenn Du die Kriterien weitestmöglich erfüllst,hast Du entweder garantiert noch irgendwas anderes,oder bist/warst nicht intelligent genug,um zu kompensieren und Dich trotzdem zu Höchstleistungen aufzuschwingen.

    Kritik an diesem Trend darfst Du aber auch nicht zu laut oder direkt äußern,da Du anderen gefühlt ihr Leid absprichst. Wohlgemerkt:Gefühlt. Nicht tatsächlich.

    Ich finde das einfach frustrierend. Zumal jetzt schon ein merkwürdiges,verzerrtes Bild "des ADHS'lers" vorherrscht-von "alle hoch kreativ" bis "Multitaskinggenies" über "allesamt hoch empatisch" ist alles dabei. Und es wird SO nicht besser!

  5. #25


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.171

    AW: mehr AD(H)Sler als gedacht?

    Das Problem ist sicher auch, dass ADHS selten allein kommt. Vor allem wenn die Diagnose erst im Erwachsenenalter gestellt wurde oder diagnostizierte Kinder nicht die Unterstützung erhalten haben, die sie eigentlich brauchen.

    Es ist doch so, Wenn man ADHS hat und es nicht weiss, strengt man sich an alles so zu machen wie man es von uns verlangt, aber schafft es eben wegen der ADHS nicht. Man kommt in eine negative Spirale mit sinkendem Selbstwertgefühl, depressiven Verstimmungen und Versagensängsten.

    Gegen die kämpft man dann auch wieder an. Das kann mit Rückzug, Aggressivität oder Überkompensation geschehen.
    Daraus können sich dann Depressionen, Burn out, Deliquenz oder Substanzmittelmissbrauch entwickeln.

    So gibt es nicht das ADHS oder den oder die ADHSlerin.
    je nach Biographie sind die Auswirkungen unterschiedlich.

    Und das macht die Diagnostik auch nicht gerade einfach.

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 96

    AW: mehr AD(H)Sler als gedacht?

    ...es weiter so laufen lassen? es zulassen das adhs immer weiter ins lächerliche gezogen wird? dazu kommt ..mehr adhsler die nicht die diagnosekriterien erfüllen= mehr befürworter "adhs gibt es nicht"

    XXXXX
    Geändert von Sunshine (20.06.2016 um 22:24 Uhr) Grund: 3 wortgleiche Sätze, zwei davon gelöscht

  7. #27
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: mehr AD(H)Sler als gedacht?

    @Pucki: Du hast sicher recht. Den ADHS'ler/die ADHS'lerin gibt es nicht und kann es nicht geben und das ist zu berücksichtigen.

    Es gab und gibt aber doch recht gut belegte Kernsymptome,die sich über die Jahre als mehrheitlich vorhanden erwiesen haben. Die Entwicklung dahin,eben diese nicht oder nur noch abgeschwächt als wichtige Indikatoren zu betrachten-könnten ja kompensiert worden sein-finde ich persönlich bedenklich.

    Zumal gleichzeitig eine Art Inklusionsbewegung in Richtung ganz anderer-anderen Störungen zugeordneter-Symptome läuft. Dadurch wird ADHS als solches immer "unschärfer" und damit ist letztlich niemandem wirklich geholfen.

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 96

    AW: mehr AD(H)Sler als gedacht?

    es wird zugelassen das der/ die adhsler noch mehr leiden!!!! das ist der trend!!! der trend sorgt dafür das es den/ die adhsler gibt unter den adhslern !! wer was anderes meint sollte mal genauer drüber nachdenken!!!

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 533

    AW: mehr AD(H)Sler als gedacht?

    Pucki schreibt:
    Das Problem ist sicher auch, dass ADHS selten allein kommt. Vor allem wenn die Diagnose erst im Erwachsenenalter gestellt wurde oder diagnostizierte Kinder nicht die Unterstützung erhalten haben, die sie eigentlich brauchen.

    Es ist doch so, Wenn man ADHS hat und es nicht weiss, strengt man sich an alles so zu machen wie man es von uns verlangt, aber schafft es eben wegen der ADHS nicht. Man kommt in eine negative Spirale mit sinkendem Selbstwertgefühl, depressiven Verstimmungen und Versagensängsten.

    Gegen die kämpft man dann auch wieder an. Das kann mit Rückzug, Aggressivität oder Überkompensation geschehen.
    Daraus können sich dann Depressionen, Burn out, Deliquenz oder Substanzmittelmissbrauch entwickeln.

    So gibt es nicht das ADHS oder den oder die ADHSlerin.
    je nach Biographie sind die Auswirkungen unterschiedlich.

    Und das macht die Diagnostik auch nicht gerade einfach.
    Exakt! Das ist kein eindeutiges Erscheinungsbild und keine einfache zu stellende Diagnose. Trotzdem in aller Munde. Komplizierte Mischung!

  10. #30
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 57

    AW: mehr AD(H)Sler als gedacht?

    Worum geht's denn eigentlich so ganz grundsätzlich? Doch erstmal darum, ob wir unser Leben auf die Reihe kriegen und wie - oder eben nicht oder nur teilweise... Und um Hilfe/Unterstützung in welcher Form auch immer, um mit den Schwierigkeiten besser klar zu kommen. Mal allgemein gesagt...

    Bei AD(H)S gibt's 'ne ganze Reihe typischer Schwierigkeiten im Leben, die sicher so mal jedeR im Leben haben kann, aber eben nie in dem Ausmaß, wie bei AD(H)S.
    Diagnostik? - immer abhängig von den schon besagten Kritäääärien, die zur Unterscheidung angelegt werden UND von den Menschen, die anhand dieser Kriterien diese Unterscheidung vornehmen und dann damit die Diagnose stellen. Wie bei dem IQ, der letztlich auch nur das ist, was ein Intelligenztest misst...

    AD(H)S. Was bedeutet dieses Etikett eigentlich? Was ist für uns so wichtig daran? Entlastung? Noch mehr Belastung? Habe mich selber lange mit dem Gedanken beschäftigt und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass es doch vor allem wohl dann nützlich und erforderlich ist, wenn unsere Schwierigkeiten so stark sind, dass wir ohne Unterstützung in Form von z. B. verschreibungspflichtigen Medis oder besonderen Leistungen wg. Arbeitsunfähigkeit/Behinderung/Familienhilfe oder was auch immer..., einfach nicht klarkommen, nicht mehr weiterkommen.

    Auf gar keinen Fall sollte m. E. diese Diagnose ins Lächerliche gezogen werden, vor allem, weil bei uns Betroffenen der Leidensdruck einfach - sicher in verschiedener Ausprägung aber eben doch - vorhanden ist! Hat mich ehrlich gesagt erschreckt zu lesen, dass sich hier manche nicht wohl, sogar ausgegrenzt fühlen, finde ich echt schade, wenn das so ist. Reicht doch schon, was wir da draußen "in der Welt" alles ertragen müssen, das Forum hier sollte eigentlich ein Rückzugsort sein, wo sowas eben mal nicht vorkommt... bin vermutlich 'ne hoffnungslose Optimistin (weshalb die Diagnose Depression bei mir auch dann, wenn viele der einschlägigen Symptome vorliegen - nie zutreffend ist... mal am Rande zum Thema Diagnostik)

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