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Diskutiere im Thema Radikal Ausmisten - Minimalismus im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #61
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 601

    AW: Radikal Ausmisten - Minimalismus

    Also ich liebe den Minimalismus , es gibt doch nicht's schöneres als eine Wohnung/Haus in dem man sich frei bewegen kann, nicht über irgendwas stolpert und man gute frische Luft einatmen kann, weil ich auch mehrmals täglich, oder wenigstens morgens und abends, kräftig durchlüfte.
    Ich habe damals eine "Radikalkur" gemacht, wobei mir mein Bruder half, er ist schon seit langem Minimalist, außerdem war das Buch "Simplify your Life" der Auslöser mich zu diesem Schritt zu entscheiden.
    Ich begann damit nur Dinge an denen ich wirklich "extrem" hänge (wie z.B. meine alten Bücher von Herr der Ringe, gewisse Dinge aus meiner alten Elvis Sammlung, ein besonders schöner Kerzenständer, eine alte Foto Sammlung, ein Paar Tassen (Souvenir von Reisen) usw., einfach ein Paar Dinge die mir "wirklich" wichtig sind, in Sicherheit zu bringen). Alles andere Bücher die ich sicher nie mehr lesen werde, viel zu viele Bade/Handtücher, zu viel Bettwäsche, Geschirrtücher, Tischdecken, Vasen, Geschirr, Deko-Krempel, Kleinmöbel, Bilder ect. habe ich Gnadenlos in den Müllsack gestopft, manche Dinge die noch in gutem Zustand waren habe ich zur Kleider/Textil Sammlung gegeben, ins Brockenhaus gebracht, verschenkt oder in den Recycling Hof gebracht.
    Ich dachte mir halt, es sei Scheiße die "guten" Sachen einfach nur auf den Müll zu schmeißen, auf dem Recycling Hof werden die Sachen wenigstens zur Wiederverwertung aussortiert.
    Dann fing ich an meine Wohnung quasi "neu" einzurichten, die ganze Verteilung der Möbel, anders, logischer, praktischer aber trotzdem schön und gemütlich einzurichten.
    Ich putzte wie noch nie in meinem Leben, und das erstaunliche dabei war, dass es mir sogar mal Spass machte, was ich nie für möglich gehalten hätte .
    Dann begann ich meinen spärlich ausgesuchten Deko-Kram aufzustellen/hängen. Das Ergebnis war überwältigend, ich war überglücklich!.
    Seit diesem Moment achte ich darauf das alles seinen festen Platz hat und auch behält, es ist so schön, wenn man abstauben kann, ohne erst 100 Sachen aus dem Weg räumen zu müssen, wenn man mal "schnell" durchsaugen kann, ohne beschwerlich Möbel, Blumentöpfe und anderen Plunder weg räumen zu müssen.
    Wenn ich heute einkaufen gehe und wieder mal was sehe was ich irgendwie "süß" oder schön finde, meist Deko-Kram, dann erinnere ich mich im Laden an meine schöne Ordnung, sehe mein Zuhause Bildlich vor mir, und dann schwub di wub steht der Deko-Kram wieder im Einkaufs regal, weil ich mir sage "Nie wieder Chaos".
    Musik habe ich eigentlich nur noch digitalisiert, ein paar wenige CD's habe ich noch, dasselbe ist mit Fotos, alles digitalisiert, Bücher nur absolute "Lieblingsbücher" die ich mehrmals gelesen habe. Nur noch ausgewählte Pflanzen dekorativ verteilt. Mit Wandfarben und Stoffen ( für Gardinen) Farbe und Gemütlichkeit in die Wohnung bringen.
    Hier bei kann einem auch Feng-Shui weiterhelfen, man wird sich augenblicklich "besser" fühlen, wenn man sich solche Methoden vergegenwärtigt und danach lebt.
    Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg bei Deinem "Minimalismus" Projekt.
    Lieber Gruß
    yuna

    Do what's right for you, as long as it don't hurt no one (Elvis Presley)

  2. #62
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 601

    AW: Radikal Ausmisten - Minimalismus

    Sorry, aber mir ist noch was eingefallen was vielleicht auch noch hilfreich sein könnte .
    Und zwar zum Thema "Ordnung im Büro". Da habe ich es mir zum Beispiel angewöhnt das ich einen Ordner angelegt habe in dem ich Original Dokumente (Pass/Identitätskarte, Geburtsurkunden, Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Kaufbelege(Auto) ect. abgeheftet habe. Gleichzeitig habe ich alle Dokumente eingescannt und digitalisiert (bei Verlust habe ich dann immerhin noch eine Kopie).
    Genauso habe ich sämtliche Verträge (alt und neu) von Versicherungen, Bankkonto, ect. eingescannt und digitalisiert, so ist alles sicher und geht nicht verloren, außerdem habe ich nicht X Ordner rum stehen die wieder nur unnötig Platz und Nerven kosten. Das ganze habe ich auf einer externen Festplatte deponiert damit es mir auf dem Computer nicht zuviel Speicher Platz belegt.
    Meine "aktuellen" Rechnungen habe ich in einer Schublade meines Schreibtisch verstaut, offene Rechnungen begleiche ich so schnell wie möglich, lege sie der Reihenfolge und der Priorität nach geordnet ab. Wenn nötig scanne ich auch die dann wieder ein (Rechnung + Einzahlungsbeleg), aber wirklich nur die wo es erforderlich ist aufzubewahren, ansonsten werden sie geshreddert und landen im Müll.
    Dann noch zum Thema "Minimalismus", wenn man sich mit der Idee vom Minimalismus mal angefreundet hat lebt man diese Philosophie bald ganz automatisch und wird sich nie mehr ein Leben wie vorher zurück wünschen. Wenn man es geschafft hat sich den Minimalismus zu verinnerlichen ändert sich sehr viel im Leben, denn plötzlich hat man viel mehr Zeit. Wo man vorher noch damit beschäftigt war in der Hausarbeit zu "ertrinken" und ständig irgendwelche Sachen gesucht hat, hat man plötzlich Zeit auch mal vermehrt mit angenehmen Dingen zu verbringen, sei es ein Hobby oder einfach nur zuhause "entspannen". Wenn man sich selbst nicht zutraut sowas hinzukriegen kann es helfen wenn man jemand um Hilfe bittet (Mutter, Vater, Bruder, Schwester, gute/n Freund/in, Onkel, Tante, Kollegen) um die ersten Schritte (das radikale Ausmisten) in Angriff zu nehmen. Auch ist es nützlich und hilfreich sich vorher intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen (Ratgeber lesen).
    Weiter geht es dann mit dem Konsumverhalten, zum Mimimalismus gehört natürlich auch, das man sinnlose Einkäufe (Kaufrausch) ab sofort beendet, ansonsten macht man da weiter wo man aufgehört hat und das "Chaos" ist zurück. Man sollte sich also unbedingt angewöhnen bewusst einzukaufen, d.h. übrigens nicht das man sich von jetzt an nicht's mehr gönnen darf oder soll, aber heißt das man nur noch in einem Rahmen konsumiert von Dingen "die man wirklich braucht", das unnötiger Deko- Krempel zum Beispiel endgültig der Vergangenheit angehört. Es ist nun mal "wirklich" unnötig zu jedem Feiertag (Ostern, Weihnachten, Halloween ect,) das ganze Haus oder Wohnung bis zum Abwinken zu "dekorieren", genauso muss nicht überall ein Spitzendeckchen drunter liegen, oder an den Wänden 150 Bilder hangen, Kerzenständer wie in der Kirche usw. usw., das ist alles einfach komplett unnötig. Auch belastet es andere Menschen die ebenfalls in dem Haushalt leben.
    Auch bei den Lebensmitteln gilt das selbe, wirklich nur das was man braucht, sich vorher überlegen was man kochen will und dann mit Einkaufszettel einkaufen.
    Sinnlose Kleider/Schuh/Accessoire ect. muss auch aufhören, die einzigen die so was freut sind die Modehäuser, die verdienen sich dumm und dämlich. Selber hat man nachher überquellende Schränke und Kommoden mit größtenteils Kleidern ect. (auch Handtaschen), die man entweder nie oder einmal in seinem Leben getragen hat, nicht mehr passt, aus der Mode ist usw..
    Außerdem tut man etwas gutes für die Umwelt/Mitmenschen wenn man sich von diesem schädliche Konsumverhalten löst, ist also in jeder Hinsicht nur zu empfehlen.
    Lieber Gruß
    yuna

    Do what's right for you, as long as it don't hurt no one (Elvis Presley)

  3. #63
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.737

    AW: Radikal Ausmisten - Minimalismus

    ich lese viele Parallelen zu yuna(würde mich aber nicht als Minimalistin bezeichnen, auch wenn ich mich stark in diese Richtung entwickle)
    . gut, mein Enthusiasmus beim Putzen hält sich noch in Grenzen, aber der Widerwille/Erschöpfung/Prokrastination dazu ist (fast) weg und wenn doch, dann mache ich automatisch und ohne dass es mir bewußt ist einen kleineren Schritt draus. und ich entspanne mich mittlerweile dabei . ich vergleiche mein Putzverhalten mit der Pflege eines geliebten Haustieres. Ich mache es liebevoll, "striegele" meine Möbel und genieße den aufgeräumten Eindruck, der dabei entsteht ich gönne mir einige Sekunden Zeit, meinen Blick anschließend genussvoll und stolz durchs Zimmer gleiten zu lassen. das ist sehr wichtig, genießt eure Erfolge und seid begeistert und stolz davon und erzählt anderen davon.

    ich bin (noch?) nicht so weit, mich als Minimalist zu bezeichnen, Meine Brüder würden sich selbst wohl nicht als Minimalisten bezeichnen (wenn sie denn den Begriff überhaupt kennen) und ich könnte mich nie mit ihnen darüber unterhalten, einfach weil es sie für ihr Leben lang selbstverständlich ist.

    das mit dem Bürosachen einscannen habe ich noch nicht gemacht. mal sehen, ob ich dazu mal Nerv bekomme, derzeit ist alle in der Zwischenablage und ich gehe davon aus, dass das meiste dann im Müll landet. ich habs so nen komischen Handscanner (ich mag mir nicht noch eine große Kiste irgendwohin stellen), aber benutzt habe ich ihn noch nicht. ich mag mir aber auch keinen "richtigen" Scanner ins Haus holen, so eine große sperrige Kiste. auserdem macht Einscannen ja erstmal wieder Arbeit.
    ich wäre schlicht bereit, zBden Versicherer zu wechseln, wenn er mir als Service anbieten würde, alle Unterlagen zusätzlich als Mail zu senden. Warum das noch niemand tut (kann gern Extragebühr verlangen) ist mir unbegreiflich. ich hoffe, das kommt noch irgendwann.

    Bei Deko bin ich mittlerweile einen Schritt weiter. ich finde 99,99 Prozent scheußlich. wenn mir dann wirklich mal was gefällt und auch noch, wenn ich zum dritten mal in jenem Laden war (in Dekoläden gehe ich gar nicht erst), dann ist es auch meins.

    ich merke, dass ich schon beim Kaufen (manchmal unbewußt) an das Wegwerfen denke. ich bevorzuge Naturmaterialien, weil mir die Restmülltonne auch nicht behagt. Holz ist ideal, weil es nachdem man es nicht mehr benötigt noch einen zweiten Effekt hat: Brennholz. Anders herum ist ein Messerblock Brennholz, was sich bei der Lagerung noch nützlich macht

    gerade recycle ich Körner, da entsorge ich gerade alte Körner aus einem Kaufrausch aufgrund eines BRotbackrausches. das gute Biozeugs begeistert gerade die Vogelwelt.
    Geändert von Moselpirat (17.01.2017 um 12:19 Uhr)

  4. #64
    bin eine Piratin

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    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.737

    AW: Radikal Ausmisten - Minimalismus

    bei VErbrauchsgütern tue ich mich mitunter noch schwer. versteht ihr, was ich meine ? bei Lebensmittel gibt es ja eigentlich kein "zuviel", sondern nur größere oder kleinere Vorräte. Da kein gescheiter Laden in meiner Wohnnähe ist, mag ich andererseits nicht immer für 2 Teile ins Nachbardorf fahren. Andererseits bedeutet zuviel an Lebensmittel, dass es im schlechtesten Fall nach langer Lagerung und im Weg stehen weggeworfen wird, im besten Fall ist es zumindest nicht mehr so frisch, wie ich es eigentlich gerne hätte. auch Cremeflaschen etc brauche ich nicht auf vorrat für Jahre, sondern nur so viel, dass es bis zum nächsten Einkauf reicht.

    die richtige Balance finde ich einfach noch nicht, auch wenn ich besser werde.

  5. #65
    Fühlt sich hier wohl

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    Forum-Beiträge: 601

    AW: Radikal Ausmisten - Minimalismus

    Hallo Moselpirat ,
    Ich stimme Dir zu, jeder muss für sich selbst raus finden, wie oder mit welchem "Modell" er sich wohl fühlt. Die Leute wo sich vom Minimalismus angesprochen fühlen müssen sich trotzdem selbst überlegen "wie weit" sie dabei gehen wollen. Das kann der "extreme" Weg sein oder nur ein Teil davon, muss jeder für sich entscheiden.

    Wegen dem Scanner : dafür benütze ich meinen "All in one" Drucker der gleichzeitig die Scan Funktion hat. Ist also kein "extra" Gerät erforderlich.
    Diese Geräte gibt es von den verschiedensten Herstellern schon recht günstig im Preis, auch sind sie nicht mehr groß und Sperrig (wie Früher), oder hässlich (O.k. wirklich schön zwar auch nicht).
    Wenn jemand den Minimalismus total Perfektionieren will kann er sich ein Wireless Gerät anschaffen (muss allerdings mit dem Computer kompatibel sein), so schafft man sich auch den lästigen "Kabelsalat" vom Hals. Ich werde mir das übrigens bald anschaffen.
    Bei Amazon und Co. findest Du eine große Auswahl an Geräten.

    Deine Beiträge lese ich immer wieder gern, hast auch mir schon geholfen, und Dein Verständnis das Du jedem hier angedeihen lässt ist einfach Super .
    Wollte Dir bei der Gelegenheit noch Danke sagen.

    Bio mag ich auch, versuche immer "Frisch" zu kochen und achte darauf woher die Sachen kommen.
    Lieber Gruß
    yuna

  6. #66
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.737

    AW: Radikal Ausmisten - Minimalismus

    danke, das Kompliment kann ich zurückgeben

    mein Drucker ist nigelnagelneu, ich glaub 1 Woche alt. er steht bei mir an einer ziemlich versteckten Stelle und für einen mit Scanner (die größer sind) ist dort nicht genügend Platz. und ich müsste mich quasi über die Sofalehne an 2 Hindernissen vorbei werfen , nee, da geht kein Scannerdrucker.

    ich hab den Laptop aufm Küchentisch und schon längst keinen eigenen Schreibtisch mehr (nur noch ein ehem Bücherregal für Ordner und Ablagen) und der Laptop verschwindet nach Gebrauch in einer Schublade.) daher gibt es auch keinen Platz für nen großen Drucker mit Scanner. ich hab mir aber mal einen Scanner gegönnt, der an einen Aufbewahrungsbehälter für Frischhaltefolien erinnert. eine Rolle, man schiebt an einen seitlichen Schlitz das Blatt rein usw. aber ich nutze ihn bisher einfach nicht, liegt neben dem Klapprechner in der Schublade.


    dagegen war Schreibtisch abschaffen übrigens mal ne gute Idee (war aber was schrittweises, ich hab dafür Schubladen entmisten und eine andere Schublade für Papiervorräte entrümpeln müssen), dadurch, dass mein Eßzimmertisch mein Schreibtisch ist, wird er regelmäßig aufgeräumt. Derzeit (soll aber wieder abgeschafft werden) habe ich daneben eine Schachtel für unerledigtes stehen. Meine Stifte, Scheren ,Locher sind ebenfalls in einer Schublade in der Nähe gelagert. ich räume meinen Schreibplatz daher sehr oft auf und ab.

    CDs und DVDs (Altlasten, heutzutage geht bei mir nur Streaming, selbst wenn es manchmal etwas mehr kostet) zu entsorgen ist mir zu radikal, aber ich hab das Plastikgedöhnsdrumherum abgeschafft, verwahre nur noch die eigentlichen Scheiben und die Booklets in einer Sammelmappe oder schlicht und ergreifend in einer dieser Sammelkisten von Ikea. Es gibt eine eigene Schachtel für die wenigen CDs, die ich derzeit noch höre (da sogar mit richtiger Hülle) und das meiste andere, was ich seltener als einmal im Jahr vorkrame, mich aber nicht von trennen mag sind halt sehr platzsparend in einer Abstellkammer aufbewahrt. ich brauche mitunter ein "Bein in der Türe" und wenn ich will, kann ich mit neuen Hüllen die Teile wieder zusammenbasteln. booklets von Hb liegen zB in einem Schuhkarton in hintersten Winkel einer Abstellkammer, nur für den Fall der Fälle . Nur mal als Rat für Menschen, die sich ungern davon trennen mögen.
    man kann auch die CDs aus alten Tagen und Fehlkäufe in einem KArton lagern und nur die aktuellen griffbereit, niemand benötigt normalerweise alle bequem in Griffweite an der Anlage. wer mag, kann man mal ein System entwickeln, welche CDs er überhaupt noch hört (zB einen kleine Punkt auf die HÜlle kleben) und welche in einem bestimmten Zeitraum nicht gehört wurden. die können dann zumindest anderswo gelagert werden.

    Heute ärgere ich mich allerdings zT darüber, ich hätte meine Hörbuchsammlung einfach komplett an die Dorfbücherei spenden sollen, da wären sie quasi nur "ausgelagert", ich kann sie mir jederzeit selbst wieder ausleihen, aber Lagerung und Pflege übernehmen andere für mich. (man kann aushandeln, dass die Dinge, die die Bücherei selbst nicht benötigt wieder zurückgehen oder eben weitergespendet werden).
    Geändert von Moselpirat (17.01.2017 um 13:54 Uhr)

  7. #67
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.246

    AW: Radikal Ausmisten - Minimalismus

    Ausmisten, wenig besitzen ... wie schön wäre das, denke ich öfters ...
    doch anderseits, worauf könnt ich verzichten?

    Und noch häufiger denke ich: Ach dies benötige ich noch...
    So machte ich heute Reibekuchen. Habe mit der Hand gerieben. Dachte, ach wie aufwendig, wie einfach wäre es mit einer Küchenmaschine. Dass das säubern einer Küchenmaschine aufwendiger ist, als die 3 Kartoffeln mit der Hand durch die Reibe zu schieben muss ich mir erst bewusst machen, sonst ich so eine Maschine noch kaufen.

    So geht das denn ganzen Tag: Klagen über die vielen Krams der überall rumliegt, dennoch gibt es noch einiges was ich anschaffen möchte.

  8. #68
    bin eine Piratin

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    AW: Radikal Ausmisten - Minimalismus

    ich vermute: technikverliebt

    oder deine Reibe taugt nix. ich mag klassische auch nicht, ich hab da immer Sorge um meine Finger. falls das der Fall ist, wie wäre es entweder eine mit Fingerschutz oder das hier:
    mein Kompromissvorschlag wäre eine Handküchemaschine (weiß leider grad den Namen nicht, siehe link unten)

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    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    in der Küche zu entrümpeln ist auch schwierig

  9. #69
    bin eine Piratin

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    AW: Radikal Ausmisten - Minimalismus

    die Faustregel: alles, was du 1 Jahr nicht angefasst hast entsorgen.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    wenn du einen Faible für Neuanschaffungen hast, dann gönn dir doch eine art Belohnungssystem: wenn du d10 Teile entrümpelst, darfst du dir ein neues zulegen. oder: für jedes entrümpelte Teil 50 Cent in eine Spardose, die dann für Neuanschaffungen dient.

    ich finde, wenn man gut entrümpelt, darf man sich auch mal was neues gönnen. Also nachdem man eine halbe Mülltonne mit Deko gefüllt hat sich ein neues gönnen

    oder so

  10. #70
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.246

    AW: Radikal Ausmisten - Minimalismus

    Moselpirat schreibt:
    ich vermute: technikverliebt

    oder deine Reibe taugt nix. ich mag klassische auch nicht, ich hab da immer Sorge um meine Finger. falls das der Fall ist, wie wäre es entweder eine mit Fingerschutz oder das hier:
    mein Kompromissvorschlag wäre eine Handküchemaschine (weiß leider grad den Namen nicht, siehe link unten)

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    in der Küche zu entrümpeln ist auch schwierig
    Danke für den Link, das ist ja ein tolles Teil Und so günstig. Und Handbetrieb reicht völlig

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