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Diskutiere im Thema Wohlfühlen in der Opferrolle im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #51
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Hier wird mir nicht einmal objektiv verwertbares kontra gegeben.
    Wir haben durchaus versucht, dich zu erreichen.
    Leider bist du nicht erreichbar: Du hörst die Worte, verstehst aber anscheinend den Sinn nicht.

    OK.
    Dann versuche ich es mit dem Dampfhammer.
    Du gibst Unsinn von dir.
    Du klingst ähnlich seriös wie weiland Marie-Antoinette (die mit einem Blick aus großen blauen Augen sagte: "Ja, wenn das Volk kein Brot hat, dann soll es halt Kuchen essen. Warum stellen sich die Leute so an?").

    Was du da schreibst, ist ziemlich low qualified.
    Weil ohne echte Ahnung von Menschen und Leben.

    Kannst du Englisch? (Diese Frage ist nicht rhetorisch gemeint)
    Das englische "qualified" (und wer mit (erfolg)reichen Amerikanern und Bankenfuzzis tanzt, sollte dieses Schlüsselwort dann doch korrekt beherrschen ...) entspricht dem guten deutschen "qualifiziert".
    "Qualifiziert" wiederum bedeutet, dass man Voraussetzungen (= Bedingungen) erfüllt.
    Merksch was?
    Was haben Bedingungen mit "bedingungslos" zu tun?
    Richtig, der Kandidat braucht nur noch 99 Punkte bis zur aufblasbaren Waschmaschine: es sind Gegenteile !!!

    Jetzt kommst du:
    Für dich selber nimmst du anscheinend das Recht auf ein bedingungsloses (?) Grundeinkommen in Anspruch, weil du dich als "qualifiziert" betrachtest.
    Woran machst du deine Qualifikation fest?
    Daran, dass du eine Bewunderung für Hedgefondsfuzzis (also eine Bewunderung für in deiner Welt "starke Menschen") hegst?

    Der nächste Absatz kleingedruckt, weil irgendwie OT, irgendwie auch nicht:
    In meiner Welt sind das diejenigen, die sowas von low qualified sind - wenn ich Kinder auf die Weltwirtschaft loslasse, dann kann ich auch nichts anderes erwarten.

    "Kinder" meint hier: Menschen, die schnurstracks von der Schule an die Uni und von dort in den Geldhandel gehen, also im Gros ziemlich jung sind und keinerlei Lebenserfahrung haben.
    Menschen, für die die Auswirkungen ihres Tuns nicht überschaubar sind, die ja "nur spielen" und "nur Profit machen" wollen, die üüüüüüüüüberhaupt nicht verstehen, was denn daran schlecht sein soll, mit fremdem Geld Monopoly zu spielen.
    Die keinen Unterschied zwischen einem Spiel und dem richtigen Leben sehen können.
    Und wenn sie Existenzen oder ganze Branchen vernichtet haben, wenn sie es schon fast geschafft haben, Staaten zu vernichten, sagen sie: ups, kann ja mal vorkommen und blöken nach Mama, also der Rettung aus Staatsgeldern (aus MEINEN Steuerzahlungen) - die sie auch bekommen, weil man ja nicht alles zusammenbrechen lassen kann.
    Kinderverhalten eben.
    Und ich habe von der letzten Bankenrettungsaktion noch einen dicken Hals.

    Und ich kriege es mit der Angst zu tun, wenn ich derart mit der Nase drauf gestoßen werde, dass in den Banken (logischerweise, es hat ja auch kaum einer eins auf die Finger gekriegt und v. a. wurde am System nichts geändert) immer noch dieselben bornierten, lebensfremden, zynischen, selbstverliebten Zocker sitzen.
    Und dass der Nachwuchs weiter fröhlich aus denselben Charakteren gezogen wird, die dann genau in der Richtung weiter geschult und "qualifiziert" werden.
    Es überrascht mich nicht, aber es macht mir Angst, als Staats- und auch Weltbürger finanziell von Kindern und ihren grausamen Kinderspielen abhängig zu sein.

    So.
    Ich halte dich nicht dafür "qualifiziert" einfach Kohle zu bekommen, ohne etwas dafür zu tun - einfach weil aus dir eine solche Verachtung spricht für Menschen, die nicht dem stromlinienförmigen Erfolgsmodell entsprechen.
    Und weil du anscheinend ein Rädchen im Finanz-Darwinismus, im System der Planspiele mit richtigen, echten Menschen bist.
    Menschenverachtung, Spielen mit Menschen und Menschenvernichtung finde ich nicht belohnenswert.

    Und trotzdem ich dich nicht für "qualifiziert" halte, stünde natürlich auch dir ein bedingungsloses Grundeinkommen zu.
    Das ist nämlich das Ding mit der Bedingungslosigkeit

    Dein Weltbild allerdings zeugt davon, dass du dich krampfhaft an irgendwelche "Starken" und vermeintlichen "Erfolg" klammerst.
    Warum?
    Bist du vor dir selber nichts wert, wenn dir kein Zahnpasta-Grinsemann sagt, dass du was geschafft hast?
    Kannst du dich nicht gut fühlen, wenn du nichts getan hast (vorzuweisen hast), das statuserhöhend wirkt?

    Einen hab ich noch:
    Beim Durchlesen fällt mir auf, dass der Ton meines Beitrags nicht sehr wertschätzend ist, sondern recht von oben herab.
    Das hat seinen Grund darin, dass du unbeholfen und nicht sehr glaubhaft versuchst, uns zu erklären, dass wir Versager seien und du seist erfolgreich.
    Ich hätte es lächelnd abhaken können unter: "Na ja, der lernts auch noch."
    Konnte ich aber nicht, weil mir leere Überheblichkeit gegen den Strich geht ... und weil ich dir (von Mensch zu Mensch) wünsche, dass du rechtzeitig aufwachst.

  2. #52
    Pepperpence

    Gast

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Nemesis schreibt:

    Die Aussage die dann folgt: Trink nicht soviel EnergyDrinks. Was soll das? Wo ist der Mehrwert? Einfach nur Gerede ohne jeglichen Inhalt. Stammtischniveau.

    Redet doch mal Klartext. Einige können es doch. Erklärt mir, wo das Problem an meiner Sicht ist. Aber bitte objektiv und fundiert.
    Ganz klar: das was Du schreibst klingt wirr und irrational.

    Möglichkeit 1) Du bist ein Troll und machst Dir einen Spaß daraus die Leute zu provozieren.

    Möglichkeit 2) Du hast den Bezug zur Realität verloren, z.B. durch extremen Schlafentzug** (Aussagen wie: "alles ausser Rendite machen, können Computer erledigen", "unsere Kinder lernen Fremdsprachen statt Programiersprache - wie traurig", läppisches Namedropping um schwache Argumente zu stärken "eine Person welche ich persönlich kenne und die viel wichtiger als Du und ich ist beherrscht auch keine Rechtschreibung") Liest Du eigentlich auch mal was Du da schreibst? Das ergibt alles gar keinen Sinn.



    EDIT: Auf den Schlafentzug komme ich, weil Du in einem anderen Thread geschrieben hast, dass Du nicht schlafen kannst und Dir deshalb Energy Drinks reinpfeiffst um die Nacht zum Tag zu machen.
    Derartige bizarre Argumentationsketten, wie Du sie bringst sind mir bislang erst einmal im Leben begegnet und das bei jemandem, der sich unter künstlichen Schlafentzug gesetzt hat und sich erschreckend schnell in diese Richtung entwickelte.


    Weder in Fall 1 noch in Fall 2 möchte ich verwertbares Kontra geben und bin jetzt raus.
    Geändert von Pepperpence (30.05.2016 um 09:24 Uhr)

  3. #53
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Nemesis schreibt:

    Die Bedingungslosigkeit lässt sich nicht umsetzen.
    Ist Hartz4 auch bedingungslos? Nein, und doch wird es so angesehen. Bedingungslosigkeit bezieht sich nicht auf die Bedingung (denn dann existiert Bedingungslosigkeit nicht), sondern auf die möglichen Optionen. (Das B. Grundeinkommen bedarf weitreicher Restriktionen und Optimierungen, damit es überhaupt funktioniert und der Staatshaushalt weiterhin ausgeglichen bleibt. Oder möchtest du für den Arbeitsverweigerer das Bierchen zahlen?)

    Es macht keinen Sinn dieses Wort zu diskutieren.
    Wenn es Restriktionen hat, ist es nicht mehr bedingunglos. Es gibt durchaus (im realen, öffentlichen) Leben durchgeführten Versuche. Und Hartz 4 muss, wenn man es völker- und menschenrechtlich betrachtet, bedingungslos sein. Die Saktionen sind illegal, da sie faktisch das H4-Niveau unter das Existenzminimum senken.

    Und Existenzminimum bedeutet, niedriger darf nicht sein. Daher MUSS die Bedingungslosigkeit sogar umgesetzt werden.
    Falls notwendig, kann ich dir das gern alles belegen.

  4. #54
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.207

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    @Nemesis

    Redet doch mal Klartext. Einige können es doch. Erklärt mir, wo das Problem an meiner Sicht ist. Aber bitte objektiv und fundiert.

    Es ist schwer, sich ein Bild von jemanden zu machen von ein paar Internet-Beträgen.
    (Abgewandeltes Dr.-House-Zitat: "Alle user (Patienten) lügen.")

    Was ich von dir lese, lässt mich auch u. a. einen Realitätsverlust vermuten.
    Du bist vermutlich jünger als mein jüngeres Kind. Wenn ich eine Angehörige wäre,
    würde ich dir raten, deine Ärztin zu kontaktieren.

    Alles Gute
    Gretchen

  5. #55
    ellipirelli

    Gast

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Klartext? Bitte:
    Wahnhaftigkeit, Realitätsverlust, Größenwahn, Allmachtsphantasien



    Ich weiß nicht, wie alt du bist--- aber das du das SO nicht lange durchhälst, ist mal sicher.
    Hoffentlich wachst du auf, bevor du abstürzt



    @Miss Taik: großes Händeklatschen GANZ besonders für den kleingeschriebenen Absatz!!!

  6. #56
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Ich denke, dass jemand, der mit dem Finger auf Menschen, über denen ihr Leben gefühlt wie ein Kartenhaus zusammenbricht und die, statt die Ärmel hochzukrempeln und den Schutt sortiert zu entsorgen, erstmal mittendrin sitzen bleiben, gelinde gesagt egozentrisch, empathielos und gefühllos mit seinem Umfeld umgeht.

    Es ist wohl ein großer Unterschied, ob meine Defizite von vornherein anerkannt und akzeptiert werden, oder ob ich vierzig Jahre vorgehalten bekomme, wo es überall hapert und all meine Energie aufbrauche, mich diesem entgegenzustemmen und mitzuhalten.
    Jemand, der nie Verständnis für seine Unvollkommenheit erfahren hat und irgendwann erkennt, dass er trotz seiner Bemühungen immer und immer wieder die gleichen Misserfolge landet, resigniert irgendwann, fühlt sich als Versager. Dann ist er froh, endlich zu wissen, dass es nicht am Willen oder Engagement lag sondern an seinen Grundvoraussetzungen.
    Wenigstens für sich selbst ist dann endlich der Druck weg, auch wenn die Umwelt weiter auf den Defiziten rumhackt und die gleichen Ergebnisse abverlangt.

    Ich bin froh, mir endlich erlaubt zu haben, nicht mehr mit aller Gewalt mitzuhalten. Meine Therapeutin hat einiges investiert, um mich da hin zu kriegen.
    Das wirkt auf meine Umgebung, die mich immer anders kannte, nun aber wie bockige Verweigerungshaltung. Auf manche vielleicht sogar wie das Zelebrieren der eigenen Schwächen. Für mich ist es Schritt eins auf dem Weg, sich selbst neu zu orientieren und sein Leben in die Hand zu nehmen.
    Den langen Prozess, sich in den psychischen und/oder physischen Zusammenbruch hineinzumanövrieren, kehrt man nicht von heute auf morgen um.
    Wer dem Betroffenen das abverlangt, stellt die gleichen Erwartungen wie eh und je - "Reiß dich zusammen, vergiss dich selbst und arbeite gefälligst über deinen Energiehaushalt hinaus! Auf Deibel komm raus, sonst bist du selbst schuld an deiner Misere!"

    Erfahre ich stattdessen jetzt endlich mal Mitgefühl und Verständnis, habe ich Unterstützung von außen, macht es mir Mut, gibt mir Kraft.


    Hätte man mich von Anfang an so angenommen, wie ich bin, mir nicht immer wieder meine Fehler, die ich nicht mal so einfach abstellen kann, vorgeworfen, hätte ich ganz sicher eine gesundere Psyche!
    Jemand, der mit Verständnis für sich und seine Schwächen aufwächst, kann gut reden - der musste nicht sein ganzes Leben kämpfen, hat ein ganz anderes Ego und hat jetzt vielleicht mehr Energie, um die Ärmel hochzukrempeln.

  7. #57


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.520

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Da sich der Thread offensichtlich nicht beruhigt, ist er ab sofort wieder geschlossen.

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